Struktur-Funktions-Beziehungen innerhalb der VEGF-/VEGF-Rezeptor-Familien

Zuletzt verändert am 24. Juli 2026 • 2 Min. Lesezeit • 283 Wörter
Das 8. Internationale Duodecim-Symposium zum Thema „Endotheliale Wachstumsfaktoren bei Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen“ fand vom 9. bis 11. Juni 2011 auf dem Hof Vanajanlinna statt.
Struktur-Funktions-Beziehungen innerhalb der VEGF-/VEGF-Rezeptor-Familien
Bild von Michael Jeltsch

Das 8. Internationale Duodecim-Symposium zum Thema „Endotheliale Wachstumsfaktoren bei Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen“ fand vom 9. bis 11. Juni 2011 auf dem Hof Vanajanlinna statt. Es liegt etwas mehr als 100 km von Helsinki entfernt, und ich bin mit dem Fahrrad dorthin gefahren. Dies ist der Abstrakt des Posters, das ich für das Symposium gemacht habe:

Struktur-Funktions-Beziehungen innerhalb der VEGF-/VEGF-Rezeptor-Familien'

Leppänen, V-M.; Jeltsch, M.; Anisimov, A.; Tvorogov, D.; Aho, K.; Kalkkinen, N.; Toivanen, P.; Ylä-Herttuala, S.; Ballmer-Hofer, K.; Alitalo, K.

Mitglieder der VEGF-Familie der Wachstumsfaktoren sind zentrale Regulatoren der Angiogenese und Lymphangiogenese. Es gibt viele verschiedene VEGFs, doch alle binden an einen oder mehrere VEGF-Rezeptoren auf der Oberfläche vorwiegend endothelialer, aber auch einiger anderer Zelltypen. Jedes VEGF weist ein spezifisches Rezeptorbindungsmuster auf, das durch die zentrale VEGF-Homologiedomäne (VHD) vermittelt wird. Zusätzlich zur VHD enthalten die meisten VEGFs eine oder zwei weitere Domänen, die ihre Funktion weiter differenzieren. Zwar wurde das erste Mitglied der VEGF-Familie bereits vor 15 Jahren kristallisiert, doch die Erforschung der Strukturen verwandter Wachstumsfaktoren verlief relativ langsam. Zudem war zu diesem Zeitpunkt nur eine einzige VEGF-Struktur im Komplex mit ihrem Rezeptor aufgeklärt worden. In den letzten Jahren wurden jedoch die meisten Mitglieder der VEGF-Familie kristallisiert, einige davon zusammen mit einem entsprechenden VEGF-Rezeptor. Wir haben den VEGF-C/VEGFR-2(D2-3)-Komplex sowie VEGF-D kristallisiert. Zudem haben wir die Rezeptorbindungseigenschaften verschiedener Formen bzw. Mutanten des Rezeptors und des/der Wachstumsfaktoren analysiert. Unsere Daten liefern tiefere Einblicke in die strukturellen Merkmale, die die Affinität und Spezifität innerhalb des VEGF/VEGFR-Systems bestimmen. Zwar hat sich unser Verständnis der affinitäts- und spezifizitätsbestimmenden Elemente verbessert, doch fehlen uns noch einige entscheidende Teile, um ein vollständiges Bild zeichnen zu können, insbesondere die Struktur von VEGFR-3.

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