Binhex-Anhänge und Mozilla (hexbin, macutils)

Zuletzt verändert am 24. Juli 2026 • 2 Min. Lesezeit • 223 Wörter
Okay, heute habe ich versucht, die endgültige Fassung des Manuskripts für „Cell & Tissue Research“ zu öffnen.
OK, heute habe ich versucht, die endgültige Fassung des Manuskripts für „Cell & Tissue Research“ zu öffnen. Mein Chef hat sie mir vor etwa zwei Wochen als E-Mail-Anhang geschickt. Ich nutze Mozilla Mail und habe den Anhang gespeichert. OpenOffice konnte ihn nicht öffnen. Offensichtlich verwendet mein Chef immer noch die Macintosh-Binhex-Kodierung, um Dateien an seine E-Mails anzuhängen, anstatt MIME zu nutzen, um sich so inkompatibel wie möglich gegenüber dem Rest der Welt zu machen. Glücklicherweise gibt es unter Linux das Befehlszeilenprogramm „hexbin“, das die mit Binhex verschlüsselte Datei in lesbares Material umwandelt: hexbin -3 Lymphangio_review_CTR.doc. So lautet zumindest die Theorie. Die Konvertierung schlug jedoch mit der Fehlermeldung „unexpected EOF“ fehl. Ich vermutete, dass Mozilla daran beteiligt war, und nutzte daher „pine“, um den Anhang zu extrahieren – und siehe da: „hexbin“ schaffte es, das Macintosh-Kauderwelsch in drei Dateien umzuwandeln. Bei diesen drei verschiedenen Dateien erschien der einzige brauchbare Teil (die Word-Dokumentdaten) als „Lymphangio_review_CTR.doc.data“. Davon musste ich noch die Endung .data entfernen, und OpenOffice hatte dann keine Probleme mehr, die Datei zu öffnen. Puh. Ich habe nur zwei Stunden gebraucht, um das alles herauszufinden (einschließlich der lokalen Einrichtung von „pine“, um über eine SSL-gesicherte Verbindung auf den E-Mail-Server zuzugreifen). Ich muss noch herausfinden, warum Mozilla Mail binhex-Anhänge falsch verarbeitet … Das Dienstprogramm „hexbin“ ist z. B. im macutils-Paket enthalten (verfügbar für Suse und RedHat).