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Bei der Installation von SUSE Linux bietet Ihnen das Installationsprogramm nur drei Optionen an: „Minimal“, „KDE“ und „GNOME“.
Bei der Installation von SUSE Linux bietet Ihnen das Installationsprogramm nur drei Optionen an: „Minimal“, „KDE“ und „GNOME“. Bei jeder Installation wähle ich letztendlich manuell zahlreiche Pakete aus (und vergesse dabei oft viele, die ich später nachträglich hinzufügen muss). YaST bietet die Möglichkeit, die Paketauswahl eines bereits installierten Systems zu speichern. Aber wie lade ich eine solche Auswahldatei (*.sel) während der Installation? Anscheinend kann man sie von der Festplatte oder der Diskette laden. Doch die Festplatte wird bei einer Neuinstallation in der Regel formatiert, und viele Computer (insbesondere Laptops) verfügen nicht mehr über ein Diskettenlaufwerk. Ich bezweifle, dass ich eine solche Liste von einem USB-Stick laden kann. Natürlich könnte man bei einer Netzwerkinstallation eine solche *.sel-Datei auf den Server legen, aber eine Netzwerkinstallation ist wesentlich aufwendiger, da sie einen Server mit den Installationsdaten erfordert. SUSE Linux 9.2 bietet ein Mini-Installationsprogramm auf CD an, das man zwar nutzen kann, das aber offenbar die 9.2-DVD als NFS-Export benötigt (und dann gibt es wiederum keine Möglichkeit, eine benutzerdefinierte Paketauswahldatei zu laden, es sei denn, ich modifiziere die DVD, was wiederum viel Arbeit bedeutet). Die relevantesten Informationen, die ich finden konnte, waren die Anleitungen
zur Erstellung einer eigenen SUSE-Distribution
. Dabei kommt
autoyast
zum Einsatz, insbesondere
„Custom package Selections“
, was wahrscheinlich übertrieben und zudem nicht sehr flexibel ist, da ich jedes Mal, wenn ich meine Paketauswahl ändere, eine neue Installations-CD erstellen muss. Weitere nützliche Dokumente zur automatischen Installation/Netzwerkinstallation:
Autoinstall
Netzwerkinstallation