Fujitsu Siemens Amilo D1840W und Linux
Zuletzt verändert am 24. Juli 2026 • 2 Min. Lesezeit • 302 WörterMein neues Notebook (oder besser gesagt: mein Desktop-Notebook) ist das Fujitsu Siemens Amilo D1840W.
/dev/hda1 * 1 637 5116671 7 HPFS/NTFS, 4,9 GB/dev/hda2 638 1274 5116702+ c Win95 FAT32 (LBA), 4,9 GB/dev/hda3 1275 1287 104422+ 83 Linux ext3 (/boot), 98,7 MB/dev/hda4 1288 9728 67802332+ f Win95 Ext'd (LBA)/dev/hda5 1288 1416 1036161 82 Linux swap, 1 GB /dev/hda6 1417 3244 14683378+ 83 Linux ReiserFS (/), 14 GB/dev/hda7 3245 5072 14683378+ 83 Linux ReiserFS (/media/conf), 14 GB /dev/hda8 5073 9728 37399288+ 83 Linux ReiserFS (/home), 35,7 GBZunächst habe ich den Rechner mit der Windows XP Professional-Installations-CD gestartet und die 4,9 GB große NTFS-Partition angelegt. Nach der XP-Installation habe ich SUSE 9 installiert. Das SUSE-Installationsprogramm bot mir automatisch an, die NTFS-Partition unter /windows/C einzuhängen. Sie ist wahrscheinlich schreibgeschützt, aber ich habe eine 4,9 GB große FAT32-Partition angelegt, um Dateien sicher zwischen Windows und Linux hin- und herzuverschieben. Die Linux-Installation verlief reibungslos. Das einzige Problem war, dass der Installer einen falschen Kernel ausgewählt hat. Anstelle des Standard-Kernels (2.4.21) wurde ein SMP4G-Kernel („symmetrischer Multiprozessor mit max. 4 GB RAM“) installiert. Um die aktuelle Kernel-Version anzuzeigen, habe ich mit uname -all nachgesehen und festgestellt, dass ich den falschen Kernel habe. Anscheinend ist der Installer verwirrt, da der Amilo D1840W über einen HT-Prozessor („Hyper-Threading“) verfügt, der gewissermaßen einen Multiprozessor-Rechner emulieren kann. Die HT-Funktion lässt sich im BIOS deaktivieren, ist jedoch standardmäßig aktiviert. Der SMP4G-Kernel funktioniert, abgesehen von der Netzwerkkarte. Es handelt sich um eine sis900 (Revision 91). Zunächst dachte ich, es handele sich um denselben Fehler, der auch Suse 8.1 betraf (
http://portal.suse.com/sdb/en/2003/03/ubrueck_sis900.html
). Ich habe die Netzwerkkarten-Details mit hwinfo --network_ctrl überprüft, stellte dann aber fest, dass der Fehler auf einen falschen Kernel zurückzuführen war. Nach der Installation des richtigen Kernels funktionierte alles einwandfrei.