Hardwarefehler (Festplatte) (DMA-Timeout-Fehler, dma_timer_expiry)
Zuletzt verändert am 24. Juli 2026 • 2 Min. Lesezeit • 293 WörterVor einiger Zeit scheint es bei unserem Server zu einem Festplattenausfall gekommen zu sein, da immer wieder die folgenden Fehlermeldungen auftraten: hda: DMA-Timeout-Fehler: […] hda: dma_timer_expiry: […] Wir haben die 20-GB-Festplatte gegen die 4,7-GB-Festplatte meines alten Macs ausgetauscht und das System neu installiert.
hda: DMA-Timeout-Fehler: […] hda: dma_timer_expiry: […] Wir haben die 20-GB-Festplatte gegen die 4,7-GB-Festplatte meines alten Macs ausgetauscht und das System neu installiert. Ein Freund von mir hat die „defekte“ 20-GB-Festplatte auf einem Windows-System ausprobiert und sagte, sie funktioniere einwandfrei. Wir haben sie wieder als sekundäres Laufwerk in unseren Server eingebaut, und sechs Monate lang lief alles einwandfrei, bis beim Hochfahren eine ähnliche Meldung erschien: spurious 8259A interrupt: IRQ7 hdc: read_intr: status=0x59 {DriveReady SeekComplete DataRequest Error} hdc: read_intr: error=0x04 {DriveStatusError} ide1: reset: success und beim Herunterfahren: hdc: status timeout: status=0x80 hdc: Laufwerk nicht bereit für Befehl ide1: Reset-Zeitlimit abgelaufen Zudem traten seltsame Klickgeräusche auf. Außerdem gab es ein Problem beim Herunterfahren der Festplatte: Sie fuhr nie mehr herunter, was den Server nachts ziemlich laut machte. Da der standardmäßige 2.4.20-Kernel von RedHat den Laptop-Modus nicht unterstützt, beschlossen wir, die Distribution zu wechseln. Ich habe diese Festplatte gegen eine 6-GB-Festplatte ausgetauscht und SUSE Linux 9.1 neu installiert. Als ich die Daten von der 20-GB-Festplatte auf die 6-GB-Festplatte kopierte, gab es drei oder vier Dateien, die ich nicht kopieren konnte (E/A-Fehler). Nun frage ich mich, ob die 20-GB-Festplatte wirklich defekt ist oder nicht. Alle Anzeichen deuten sehr wahrscheinlich darauf hin. Wenn es sich jedoch nur um DMA-Fehlermeldungen handelt, lassen sich diese durch Deaktivieren des DMA-Modus ausschalten (als Boot-Parameter angegeben: ide=nodma noapic apm=off). Das verschlechtert natürlich die Leistung. DMA steht für „Direct Memory Access“ und bedeutet, dass Daten von der Festplatte an einen anderen Ort (z. B. in den Arbeitsspeicher oder auf eine andere Festplatte) übertragen werden können, ohne dass die CPU daran beteiligt ist (was den Vorgang deutlich beschleunigt und die CPU von unnötiger Arbeit entlastet).