Den Schnitt schaffen: Warum VEGF-C ≠ VEGF-C

Zuletzt verändert am 24. Juli 2026 • 1 Min. Lesezeit • 169 Wörter
Gestern habe ich im Rahmen der von Young Kwon Hong organisierten Zoom-Seminarreihe zum Thema Lymphsystem über VEGF-C gesprochen.
Den Schnitt schaffen: Warum VEGF-C ≠ VEGF-C
Bild von Michael Jeltsch
Gestern habe ich im Rahmen der Zoom-Seminarreihe zum Thema Lymphsystem, die von Young Kwon Hong  organisiert wird, über VEGF-C gesprochen. Da nicht viel Zeit für Fragen blieb, beantworte ich diese gerne per E-Mail. Falls du den Link zu den Präsentationsfolien verpasst hast, findest du ihn hier: https://mjlab.fi/c  . Die Kernaussage: Aus Pro-VEGF-C können durch proteolytische Verarbeitung viele verschiedene reife Formen von VEGF-C entstehen (das Gleiche gilt für VEGF-D). Diese Formen verhalten sich SEHR unterschiedlich. Der Extremfall ist die Aktivierung durch Cathepsin D (CTSD): Nach Aktivierung durch CTSD wirkt VEGF-C fast ausschließlich lymphangiogen, während VEGF-D nach CTSD-Aktivierung ausschließlich angiogen wirkt. Zudem ist der Nachweis von CTSD-aktiviertem VEGF-C schwierig, da alle gut funktionierenden Antikörper Epitope erkennen, die N-terminal zur Spaltstelle liegen (oder die Spaltstelle überspannen). Der zweite Vortrag wurde von Barbara Garmy-Susini  , und ihr Thema passte gut, da sie über den Einsatz von VEGF-C bei der Therapie von Lymphödemen sprach. Doch wie wir bereits von VEGF-A wissen, reichen vaskuläre Wachstumsfaktoren allein möglicherweise nicht aus, um ein funktionsfähiges Gefäßsystem zu bilden…