NFS-Freigaben und automatische Einbindung

Zuletzt verändert am 24. Juli 2026 • 1 Min. Lesezeit • 204 Wörter
Auf jedem Computer im Netzwerk läuft ein NFS-Server, der beim Systemstart gestartet wird (ändern Sie den Runlevel, um dies zu aktivieren).

Auf jedem Computer im Netzwerk läuft ein NFS-Server, der beim Systemstart gestartet wird (bearbeiten Sie den Runlevel, um dies zu aktivieren). Unter SUSE Linux können NFS-Freigaben in YaST (NFS-Serverkonfiguration) oder direkt in der Datei /etc/exports konfiguriert werden. Konfigurieren Sie das Remote-Root-Verzeichnis nicht so, dass es als lokales Root-Verzeichnis fungiert! Freigaben sollten so konfiguriert werden, dass der Zugriff nur aus dem lokalen Netzwerk 192.168.0.0/24 oder 192.168.0.0/255.255.255.0 möglich ist. /media/downloads/ 192.168.0.0/255.255.255.0(root_squash,sync) Die UIDs müssen auf allen Computern identisch sein, damit die Berechtigungen ordnungsgemäß funktionieren. Falls sie unterschiedlich sind, können Sie sie in YaST ändern. Nach den Änderungen wird für Dateien und Verzeichnisse die alte Benutzer-ID als Eigentümer festgelegt, sodass Sie den Eigentümer global ändern müssen: chown -R --from=1001 marzena / Ändern Sie auch die Berechtigungen für versteckte Dateien im Home-Verzeichnis: /home/marzena chown -R --from=1001 marzena .[a-zA-Z0-9]*Auf NFS-Freigaben wird von anderen Computern über Automount zugegriffen, sie sind nicht in /etc/fstab konfiguriert!

Konfiguration von Automount:

  1. Bearbeite die Datei /etc/auto.master, um den bzw. die Master-Einhängepunkte und die zugehörige Zuordnungsdatei festzulegen /mnt /etc/auto.mounts
  2. Bearbeiten Sie die Datei /etc/auto.mounts, um die Namen der Einhängepunkte, die Remote-Freigaben und die Einhängoptionen festzulegen: webserver -fstype=nfs server://var/www Die Freigabe wird eingehängt, sobald Sie auf das Verzeichnis /mnt/webserver zugreifen.
  3. Starten Sie den Automount-Daemon neu: /etc/init.d/autofs restart