Posterdruck ohne A0-Drucker

Zuletzt verändert am 24. Juli 2026 • 2 Min. Lesezeit • 329 Wörter
Ich habe es versäumt, mein Poster für die GRC-Konferenz zum Thema „Molekulare Mechanismen der Lymphfunktion und -erkrankungen“ rechtzeitig vorzubereiten.
Posterdruck ohne A0-Drucker
Bild von Michael Jeltsch
Ich habe es nicht geschafft, mein Poster für die GRC-Konferenz zu molekularen Mechanismen der Lymphfunktion und -erkrankungen  rechtzeitig fertigzustellen. Der A0-Drucker von UNIGRAFIA  steht am Wochenende nicht zur Verfügung. Daher blieb mir nichts anderes übrig, als es auf A3 auszudrucken und zusammenzuheften. Ein klarer Vorteil ist, dass ich nicht mit diesen lächerlich großen Posterrollen herumlaufen muss, die einen schon aus einer halben Meile Entfernung als Wissenschafts-Nerd entlarven. Leider ist die einzige Anwendung, die eine DIN-A0-PDF-Datei beim Drucken im Handumdrehen ordentlich in einzelne Seiten aufteilen kann, die Vollversion von Acrobat. Ich habe andere Optionen ausprobiert: pdfposter  hat seine Aufgabe recht gut erfüllt, kam aber mit dem Hintergrund nicht zurecht: pdfposter -mA3 -pA0 input.pdf output.pdf Pdfposter erzeugt zudem keine Überlappungen. Eine Lösung, die immer funktionieren sollte, besteht darin, die PDF-Datei in ein Bild zu konvertieren (convert -density 150 input.pdf output.png) und dann mit PosteRazor  aus diesem Bild einzelne PDF-Dateien zu erstellen. Allerdings kann die Konvertierung einer A0-PDF-Datei in ein hochauflösendes Bild Stunden dauern. Verwende eine PNG-Datei! PosteRazor weigerte sich, eine 60-MB-TIF-Datei zu verarbeiten. Bei der Konvertierung des Hintergrundverlaufs entstehen sichtbare Farbstufen. Um dies zu vermeiden, müsstest du den Hintergrundverlauf als Bild statt als Vektorelement definieren. Ansonsten funktionierte PosteRazor gut; anders als bei „pdfposter“ kann man dort Überlappungen für den Zusammenschnitt festlegen. Ich habe Inkscape  zur Erstellung meines Posters verwendet und exportiere es normalerweise von dort als PDF-Datei. Dies funktionierte dieses Mal jedoch nicht, da das Programm während des Exports immer wieder abstürzte. Daher habe ich versucht, es als Encapsulated PostScript-Datei zu speichern und daraus ein PDF zu erstellen. Beim Export aus Inkscape (eigentlich „Speichern unter“) habe ich folgende Optionen ausgewählt:PostScript Level 3Rasterisierung von Filtereffekten: jaAuflösung für die Rasterisierung: zwischen 150 und 300Exportbereich ist Seite: jaNach der Konvertierung habe ich die Datei in Acrobat Pro mit den folgenden Optionen gedruckt: Seiteneinrichtung: DIN A3, HochformatSeitenskalierung: Große Seiten kachelnBei einem Kachelmaßstab von 95 % und einer Überlappung von 10 mm erhielt ich 9 Seiten (3x3), was für den Zusammenbau immer noch in Ordnung ist.