smbclient (Einbinden, Windows XP, SFS, Dateifreigabe)
Zuletzt verändert am 24. Juli 2026 • 1 Min. Lesezeit • 176 WörterDa ich immer Grafikschnittstellen verwende, weiß ich nicht mehr so recht, wie man über die Befehlszeile eine Verbindung zu einem Windows-Rechner herstellt. Mit smbclient -L windowshost werden die verfügbaren Freigaben angezeigt. Oftmals kann man diese Freigaben nicht ohne Benutzernamen und Passwort für diesen Windows-Rechner durchsuchen; daher muss man smbclient -L windowshost -U Benutzername eingeben. Gelegentlich funktioniert auch der NetBIOS-Name nicht und man muss ihn durch die IP-Adresse ersetzen.
Das Herstellen der Verbindung funktioniert wie das Einbinden eines Dateisystems: mount -t smbfs -o username=Benutzername,password=Passwort //windowshost/share /windows/tmp. Sonderzeichen wie Leerzeichen im Windows-Benutzernamen (z. B. „Monika Mustermann“) müssen mit Escape-Zeichen versehen werden! mount -t smbfs -o username=Monika\ Mustermann,password=password //windowshost/share /windows/tmp
Ich hatte große Probleme mit Windows XP, bis mir klar wurde, dass die Standardmethode zur Dateifreigabe bei einem eigenständigen XP-Rechner SFS („Simple File Sharing“) ist. Diese Methode ist wirklich einfach nur dumm: Entweder man gewährt jedem über das Netzwerk Zugriff auf seine Daten oder nur sich selbst. Dies muss deaktiviert werden (Desktop > Arbeitsplatz > Extras > Ordneroptionen >…), um bestimmten Benutzern Zugriff auf die eigenen Daten zu gewähren.