<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Einwanderung on Michael’s Domain</title><link>https://jeltsch.org/de/tags/einwanderung/</link><description>Recent content in Einwanderung on Michael’s Domain</description><generator>Hugo</generator><language>de</language><copyright>Copyright © 2002 - 2026 Michael Jeltsch.</copyright><lastBuildDate>Fri, 24 Jul 2026 00:18:18 +0300</lastBuildDate><atom:link href="https://jeltsch.org/de/tags/einwanderung/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Der finnische Wunschtraum</title><link>https://jeltsch.org/de/dream/</link><pubDate>Mon, 15 Dec 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/dream/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Ein Realitätscheck für internationale Studenten&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Finnland wird seit nunmehr 
 &lt;a href="https://www.helsinkitimes.fi/world-int/26325-finland-ranked-world-s-happiest-country-for-eighth-year.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;acht Jahren in Folge als das glücklichste Land der Welt gefeiert&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Finnland ist jedoch nicht nur das glücklichste Land, sondern auch das Land mit 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_total_fertility_rate#/media/File:Total_Fertility_Rate_Map_by_Country.svg" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;einer der niedrigsten Geburtenraten&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Um das 
 &lt;a href="https://www.intereconomics.eu/contents/year/2020/number/2/article/the-finnish-pension-system-and-its-future-challenges.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Rentensystem&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 zu stabilisieren, hat Finnland beschlossen, dass es Einwanderung braucht – eine Idee, die für ein Land, das vor 30 Jahren fast so isoliert vom Rest Europas war wie Nordkorea heute vom Rest Asiens, sehr radikal war. Zu dieser Zeit war das internationale Autokennzeichen für Finnland noch &lt;strong&gt;SF&lt;/strong&gt; für &lt;strong&gt;Sowjet-Finnland&lt;/strong&gt; (nur ein Scherz, das &lt;strong&gt;S&lt;/strong&gt; steht natürlich für &lt;strong&gt;Schweden&lt;/strong&gt;). Finnland will die Einwanderung erhöhen, indem es ausländische Studenten anlockt, in Finnland einen Abschluss zu machen, in der Hoffnung, dass einige von ihnen nach dem Abschluss im Land bleiben. Daher ist Finnland zu einem immer beliebteren Ziel für internationale Studenten geworden, insbesondere aus Asien. Angelockt durch das Versprechen eines qualitativ hochwertigen Lebens, exzellenter Bildung und zahlreicher Möglichkeiten, investieren viele massiv, um einen Abschluss an einer der 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_universities_in_Finland" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;finnischen Universitäten&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 zu erlangen. Vor zehn Jahren war die universitäre Ausbildung für alle (einschließlich aller Ausländer) kostenlos, aber 
 &lt;a href="https://eurydice.eacea.ec.europa.eu/news/finland-tuition-fees-non-eueea-students-have-been-evaluated" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;seit 2017 müssen Studenten aus Nicht-EU/EWR-Ländern Studiengebühren zahlen&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Dies war nicht die eigene Entscheidung der Universitäten, sondern wurde von der Regierung vorgeschrieben.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Goodbye Finland</title><link>https://jeltsch.org/de/goodbye/</link><pubDate>Sat, 01 Mar 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/goodbye/</guid><description>&lt;p&gt;Wenn es in unserer derzeitigen Regierung einen Minister gibt, der mir gegen den Strich geht, dann ist es wahrscheinlich Arto Satonen, unser Minister für Wirtschaft und Arbeit. Ich meine, der Mann hat zwar Recht mit seiner Ansicht, dass Finnland viel mehr Arbeitsmigration braucht, aber er macht sich etwas vor, wenn er glaubt, dass Finnland mit anderen europäischen Ländern um die begehrtesten und wertvollsten Einwanderer konkurrieren kann. Wie sonst hätte er die „Drei-Monats-Regelung“ unterstützen können, ein Gesetz, das Einwanderer aus dem Land weisen würde, die ihren Arbeitsplatz verloren und innerhalb von drei Monaten keine neue Beschäftigung gefunden haben? Diese Regelung wurde von vielen kritisiert (
 &lt;a href="https://www.hs.fi/politiikka/art-2000010770898.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.hs.fi/politiikka/art-2000010770898.html&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ). Wenn unser inkompetenter Arto Satonen das nicht für ein Problem hält (
 &lt;a href="https://www.hs.fi/politiikka/art-2000010770898.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.hs.fi/politiikka/art-2000010770898.html&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ), dann liegt das wahrscheinlich daran, dass er keine Ausländer kennt oder mit ihnen spricht, die in Berufen mit geringer Arbeitsplatzsicherheit arbeiten. Klar: es gibt immer Einwanderer, die bereit sind, nach Finnland zu kommen („Suomeen on kyllä tulijoita“), aber warum will Herr Satonen ausgerechnet den „Rattenschwanz“ aller potenziellen Einwanderer? Andere Länder mit besseren Bedingungen und einer offeneren Haltung werden die Crème de la Crème für sich gewinnen. Finnland startet im Kampf um die besten Talente bereits mit massiven Nachteilen: eine Randlage, dunkle, lange und kalte Winter sowie eine unverständliche und fast unerlenbare Sprache. Herr Satonen muss ein sehr verzerrtes Bild von der Attraktivität Finnlands für hochqualifizierte ausländische Arbeitskräfte haben. Ähnlich wie die meisten inkompetenten Politiker scheint er generell nicht sonderlich daran interessiert zu sein, seine Politik und Entscheidungen auf Fakten und Forschungsergebnisse zu stützen (
 &lt;a href="https://www.hs.fi/mielipide/art-2000011074278.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.hs.fi/mielipide/art-2000011074278.html&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ). Nein, Finnland ist für die meisten Ausländer kein besonders attraktives Land. Wir haben nicht nur Probleme, internationale Talente anzuziehen, sondern auch Probleme, die Talente zu halten, die wir bereits im Land haben. Da ich halb Finne bin, neige ich dazu zu vergessen, wie inkompetent sich dieses Land gegenüber seinen Gästen verhalten kann. Bitte lies den Artikel auf Yle.fi „Kiitos Suomi ja näkemiin“ (
 &lt;a href="https://yle.fi/a/74-20143543" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://yle.fi/a/74-20143543&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ), wenn du wissen möchtest, was in diesem Land schiefläuft. Wenn wir dieses Land für Ausländer attraktiver machen wollen, müssen wir zunächst dem inakzeptablen Verhalten jener Menschen Einhalt gebieten, die nicht verstehen, dass die Zukunft dieses Landes von der Einwanderung abhängt. Die derzeitige Regierung unter Ministerpräsident Petteri Orpo ist nicht in der Lage, in nennenswerter Weise Abhilfe zu schaffen, da sie auf die Unterstützung der „Finnen-Partei“ (früher bekannt als „Wahre Finnen“) angewiesen ist – einer Partei mit einem wohl gefährlich hohen Anteil an Vorstrafengeplagten, ehemaligen Nazis und anderen verdächtigen Personen (ähnlich der AfD in Deutschland). Laut dem 
 &lt;a href="https://www.etla.fi/wp-content/uploads/ETLA-Raportit-Reports-154.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Bericht von Etla&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 (dem finnischen Institut für Wirtschaftsforschung) verlassen vor allem hochqualifizierte Ausländer Finnland. Wird sich daran jemals etwas ändern? Herr Satonen erhält nun unerwartete Unterstützung von Präsident Trump. In der Vergangenheit waren die USA sehr erfolgreich darin, ausländische Spitzenkräfte anzuziehen und zu integrieren, doch das Klima gegenüber Ausländern scheint sich auch dort zu wandeln. Viele meiner in den USA tätigen Kollegen sind sehr besorgt über die aktuellen Entwicklungen. Wer sowohl Wissenschaftler als auch Ausländer ist, wird von der derzeitigen US-Regierung doppelt hart getroffen. Vielleicht werden sich in Zukunft mehr Talente nach Europa orientieren. Ich habe vor kurzem aufgrund des Klimawandels darüber nachgedacht, von Finnland zurück nach Deutschland zu ziehen. Wenn der AMOC zum Erliegen kommt, wird Finnland zufrieren, und wir werden eine neue Eiszeit erleben, in der möglicherweise der größte Teil des Landes das ganze Jahr über schneebedeckt sein wird. Deutschland hingegen liegt genau dort, wo sich die globale Erwärmung und der Verlust des durch den AMOC vermittelten Wärmeaustauschs von Süden nach Norden wahrscheinlich ausgleichen werden. Deutschland wird zwar nicht von extremen Wetterereignissen wie Stürmen und Überschwemmungen verschont bleiben, aber zumindest friert man dort nicht zu Tode und wird auch nicht zu Tode gebraten. Nach den aktuellen Prognosen zur Abschwächung der AMOC und meiner Lebenserwartung werde ich wahrscheinlich noch am Leben sein, wenn die Kacke richtig anfängt zu Dampfen. UPDATE: Eine 
 &lt;a href="https://doi.org/10.1038/s41586-024-08544-0" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;kürzlich in „Nature“ veröffentlichte Analyse&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 kommt zu dem Schluss, dass ein vollständiger Zusammenbruch der AMOC in diesem Jahrhundert unwahrscheinlich ist. Die Zukunft vorherzusagen ist schwierig, aber zumindest gibt es Hoffnung für Finnland!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Ist Finnisch erledigt?</title><link>https://jeltsch.org/de/finnish/</link><pubDate>Sat, 30 Mar 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/finnish/</guid><description>&lt;p&gt;In 
 &lt;a href="https://www-hs-fi.translate.goog/mielipide/art-2000010320952.html?_x_tr_sl=auto&amp;amp;_x_tr_tl=en&amp;amp;_x_tr_hl=en&amp;amp;_x_tr_pto=wapp&amp;amp;_x_tr_hist=true" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;ihrem Meinungsbeitrag in den Helsingin Sanomat&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 griff Annikka Mutanen den 
 &lt;a href="https://www-hs-fi.translate.goog/talous/art-2000010098112.html?_x_tr_sl=auto&amp;amp;_x_tr_tl=en&amp;amp;_x_tr_hl=en&amp;amp;_x_tr_pto=wapp&amp;amp;_x_tr_hist=true" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;prognostizierten Bevölkerungsrückgang der finnischen Bevölkerung&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
: Bis zum Ende dieses Jahrhunderts wird die Zahl der Menschen in Finnland mit finnischen Wurzeln unter 2 Millionen gesunken sein. Ich werde das nicht mehr miterleben, aber meine Kinder haben gute Chancen dazu.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Im Wettbewerb mit den Schwergewichten unter den Einwanderungsländern</title><link>https://jeltsch.org/de/immigration/</link><pubDate>Wed, 24 Nov 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/immigration/</guid><description>&lt;p&gt;In Deutschland leben etwa 10–11 Millionen Ausländer (Stand: Dezember 2019), was etwa 13 % der Bevölkerung entspricht. Hinzu kommen 1,4 Millionen Flüchtlinge 
 &lt;a href="https://mediendienst-integration.de/english/facts-figures.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;(Statistik)&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Die neue deutsche Regierung hat ernsthafte Pläne, die Arbeitsmigration nach Deutschland zu erleichtern. Es gibt kaum ein Land in Mittel- oder Nordeuropa, das den Bedarf an Arbeitskräften aus dem Ausland nicht erkannt hat. Deutschland hat Erfahrung mit der Anwerbung von Arbeitskräften. Tatsächlich erscheint mir die Zahl von 13 % eher niedrig, doch viele der Ausländer, die schon vor langer Zeit nach Deutschland gekommen sind, besitzen inzwischen einen deutschen Pass. In den letzten Jahrhunderten gab es mehrere massive Einwanderungswellen von Arbeitskräften nach Deutschland (die letzte große Welle fand zwischen 1955 und 1975 statt, hauptsächlich aus der Türkei und Italien). Vielleicht bekommt man deshalb die weltbesten Döner und Pizzen nicht in der Türkei oder in Italien, sondern in Deutschland (New Yorker mögen in Bezug auf die Pizza anderer Meinung sein). Für mich ist es unglaublich, dass die Frage nach der Arbeitsmigration heutzutage in Finnland überhaupt gestellt wird. Es gibt keinen Experten, der bestreiten würde, dass Finnland Arbeitsmigration braucht*. Nicht in der Zukunft, sondern jetzt. Das Problem ist, dass Finnland offenbar erfolgreich darum gewetteifert hat, der unattraktivste Ort für Arbeitsmigration in West- und Nordeuropa zu sein. Ich spreche nicht vom Wetter (ja: Die Kälte und die Dunkelheit sind gelegentlich eine echte Plage), sondern von den bürokratischen Hürden, denen sich selbst hochqualifizierte Ausländer stellen müssen, wenn sie nach Finnland kommen wollen. Es werden zwar einige Fortschritte erzielt (z. B. können Aufenthaltsgenehmigungen für Studierende nun so lange gelten, wie ihr Studium dauert), und das Ziel der aktuellen Regierung ist es, die Quote der arbeitsbezogenen Zuwanderung zu verdoppeln. Doch im Wettbewerb um Arbeitskräfte legen alle anderen europäischen Länder noch einen drauf. Um auch nur annähernd wettbewerbsfähig zu sein, muss sich noch viel mehr ändern, wie Tuula Haatainen kürzlich in einem 
 &lt;a href="https://www.hs.fi/mielipide/art-2000008452218.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Gastbeitrag für die größte skandinavische Tageszeitung „Helsingin Sanomat“&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 schrieb. Leider ist das derzeitige System für die Industrie nicht förderlich, wie 
 &lt;a href="https://www.hs.fi/mielipide/art-2000008452218.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;ein weiterer Meinungsbeitrag eines betroffenen Unternehmers&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 zeigt.*Experten, die das Gegenteil behaupten, lassen ihre ideologischen Vorurteile über ihre Fachkompetenz siegen. Aufgrund ihres Interessenkonflikts sollte ihre Meinung nicht zählen. Es ist nur eine Meinung; unvoreingenommene Experten haben die Fakten auf ihrer Seite.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>