<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Erweiterte Partitionen on Michael’s Domain</title><link>https://jeltsch.org/de/tags/erweiterte-partitionen/</link><description>Recent content in Erweiterte Partitionen on Michael’s Domain</description><generator>Hugo</generator><language>de</language><copyright>Copyright © 2002 - 2026 Michael Jeltsch.</copyright><lastBuildDate>Fri, 24 Jul 2026 00:18:18 +0300</lastBuildDate><atom:link href="https://jeltsch.org/de/tags/erweiterte-partitionen/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Einige Möglichkeiten zur Neuanordnung von Partitionen unter Linux</title><link>https://jeltsch.org/de/some_partition_rearrangements_under_linux/</link><pubDate>Sat, 26 May 2007 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/some_partition_rearrangements_under_linux/</guid><description>&lt;p&gt;Die Linux-Installation sieht wie folgt aus: &lt;code&gt;/dev/hdb1 100 MB /boot/dev/hdb2 8 MB /home/dev/hdb3 8 MB //dev/hdb4 Erweiterte Partition/dev/hdb5 1 GB Linux-Swap/dev/hdb6 100 GB NTFS&lt;/code&gt;Die Idee war, die 100-GB-Partition (/dev/hdb6), die mit dem NTFS-Dateisystem (= Windows 2000) formatiert wurde, zur Speicherung großer Dateien unter Linux zu nutzen. NTFS-Dateisysteme können von Linux noch nicht verwendet werden. Das einzige DOS/Windows-Dateisystem, das mit Linux kompatibel ist, ist FAT32. Leider ist FAT32 ein recht ineffizientes System und hat eine maximale Partitionsgröße von 32 GB (tatsächlich kann Windows FAT-Partitionen bis zu 127 GB nutzen, aber es kann diese nicht selbst formatieren; man benötigt ein Dienstprogramm eines Drittanbieters, um sie zu formatieren). Jedenfalls kann Linux FAT-Partitionen nur bis zu einer Größe von 32 GB lesen und beschreiben. Eine weitere Voraussetzung ist, dass /dev/hdb6 an zwei verschiedenen Einhängepunkten eingehängt werden sollte. Daher müssen wir diese Partition in zwei kleinere aufteilen. Nun schien dies unter Linux unmöglich zu sein. Der Grund dafür ist – wie bei so vielen anderen Dingen, die nerven – Bill Gates. Ähnlich wie bei seiner Entscheidung „640 KB RAM reichen für jeden“, beschloss er, dass sich auf einer physischen Festplatte nur vier primäre DOS-Partitionen befinden dürfen. Bald erwies sich dies als zu wenig, und so wurde eine Umgehungslösung eingeführt: „Erweiterte Partitionen“. Eine der vier primären Partitionen einer Festplatte kann eine sogenannte „erweiterte Partition“ sein und mehrere (eigentlich, glaube ich, eine unbegrenzte Anzahl von) logische Partitionen enthalten. Somit ist in der obigen Festplattenaufteilung die Partition Nummer 4 von /dev/hdb (/dev/hdb4) eine erweiterte Partition. Sie enthält zwei logische Partitionen: /dev/hdb5 und /dev/hdb6. Das Problem ist folgendes: Die Linux-Dienstprogramme cfdisk und fdisk können nicht separat auf diese beiden logischen Partitionen zugreifen. Wenn wir /dev/hdb6 in zwei kleinere Partitionen aufteilen wollen, müssen wir diese Partition zunächst löschen und dann an ihrer Stelle zwei neue erstellen. Doch sowohl cfdisk als auch fdisk können /dev/hdb4 nur als Ganzes löschen. Dadurch würde die Linux-Swap-Partition gelöscht werden (was während des Betriebs des Betriebssystems eine ziemliche Katastrophe wäre). Das Problem lässt sich wie folgt lösen: Starten Sie Windows 2000, löschen Sie die 100-GB-NTFS-Partition und erstellen Sie stattdessen zwei kleinere (/dev/hdb6 und /dev/hdb7). Sie müssen diese als FAT32 oder NTFS formatieren, da Windows keine anderen Dateisysteme unterstützt. Wenn Sie Partition Magic 8 oder höher haben (vorzugsweise auf einer Boot-Diskette), können Sie die beiden neuen, kleineren Partitionen sofort als Linux-Partitionen formatieren (d. h.: ext2 oder ext3). Starten Sie anschließend unter Linux neu. Seltsamerweise sind beim Einbinden der mit Partition Magic 8 formatierten Partitionen bereits 5 Prozent des Speicherplatzes belegt, obwohl sich nirgendwo Dateien befinden (zumindest zeigt dies das Dienstprogramm „Hardware-Browser/Festplatten“ an). Um diesen verlorenen Speicherplatz zurückzugewinnen, müssen Sie die Partitionen unter Linux mit dem Befehl &lt;code&gt;mkfs.ext3 /dev/hdb6&lt;/code&gt; neu formatieren. Wenn Sie das neueste (und wahrscheinlich eines der besten) Dateisysteme für Linux verwenden möchten, können Sie die Partitionen mit dem ReiserFS-Dateisystem formatieren (Befehl: &lt;code&gt;mkfs.reiserfs /dev/hdb6&lt;/code&gt;). Starten Sie den Rechner neu und fügen Sie diese Partitionen in die Datei &lt;code&gt;fstab&lt;/code&gt; ein, damit sie beim Systemstart automatisch eingebunden werden.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>