<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Finnland on Michael’s Domain</title><link>https://jeltsch.org/de/tags/finnland/</link><description>Recent content in Finnland on Michael’s Domain</description><generator>Hugo</generator><language>de</language><copyright>Copyright © 2002 - 2026 Michael Jeltsch.</copyright><lastBuildDate>Fri, 24 Jul 2026 00:18:18 +0300</lastBuildDate><atom:link href="https://jeltsch.org/de/tags/finnland/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Antrittsvorlesungen der neuen Professoren</title><link>https://jeltsch.org/de/posts/2026/05-28_new_professors/</link><pubDate>Thu, 28 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/posts/2026/05-28_new_professors/</guid><description>&lt;p&gt;Wir - die neuen Professoren der Fakultät für Pharmazie an der Universität Helsinki - haben gestern unsere Antrittsvorlesungen gehalten!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Professor für Pharmakometabolomik &lt;strong&gt;Tiina Sikanen&lt;/strong&gt;: 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/fi/farmasian-tiedekunta/ajankohtaista/miten-laakeaineet-muuntuvat-ihmiskehossa-ja-luonnossa" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.helsinki.fi/fi/farmasian-tiedekunta/ajankohtaista/miten-laakeaineet-muuntuvat-ihmiskehossa-ja-luonnossa&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Vantaa Blue</title><link>https://jeltsch.org/de/posts/2026/05-15_vantaa_blue/</link><pubDate>Fri, 15 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/posts/2026/05-15_vantaa_blue/</guid><description>&lt;p&gt;Swedish Blue Stone ist ein synthetischer Schmuckstein, der aus Hochofenschlacke hergestellt wird. Er wurde nicht gezielt hergestellt, sondern ist im Laufe der letzten Jahrhunderte als Nebenprodukt der Metallverhüttung entstanden. Obwohl diese Steine in Schweden 
 &lt;a href="https://www.swedishbluejewelry.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;kommerziell genutzt werden&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, hat sich in Finnland noch niemand die Mühe gemacht, daraus ein Geschäft zu machen. Ein paar Steinsammler – wie ich – haben diese Steine in den letzten 50 Jahren gesammelt, aber es gibt immer noch ziemlich viele davon. Eine Fundstelle dieser blauen Steine befindet sich in der Nähe von Pitkäkoski am Vantaanjoki-Fluss. Ich habe einige davon poliert und benutze sie gelegentlich als Geschenk.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der Studiengutschein</title><link>https://jeltsch.org/de/posts/2026/04-04_study_voucher/</link><pubDate>Sat, 04 Apr 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/posts/2026/04-04_study_voucher/</guid><description>&lt;p&gt;Da ich an der Universität Helsinki (UH) arbeite, sollte ich wohl etwas mehr über das kommende Pilotprojekt zum &lt;strong&gt;Studiengutschein&lt;/strong&gt; (finnisch: opintoseteli) wissen, da die UH im Rahmen dieses Programms eine Menge Kurse anbieten wird, darunter auch einige von meinen, wie z. B. den Kurs 
 &lt;a href="https://sisu.helsinki.fi/student/courseunit/otm-eca93b28-2faa-4f85-8b02-a8c6bcc76e43" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Rekombinante DNA-Technologie (auch bekannt als „Klonieren“)&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Ich habe mich ein wenig eingelesen, und hier ist das Wichtigste im Überblick:&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Du weisst, dass du schon zu lange in Finnland bist, wenn…</title><link>https://jeltsch.org/de/posts/2026/03-04_too_long_in_finland/</link><pubDate>Wed, 04 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/posts/2026/03-04_too_long_in_finland/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Du weisst, dass du schon zu lange in Finnland bist, wenn…&lt;/em&gt; ist ein alter 
 &lt;a href="https://www.facebook.com/groups/2259358880/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Facebook-Thread aus dem Jahr 2010&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, aber ich hatte schon etliche dieser Momente. Mit zunehmender Häufigkeit merke ich, dass ich nicht mehr als normaler Deutscher durchgehen würde.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Immer noch am Überlegen, was du studieren sollst?</title><link>https://jeltsch.org/de/study/</link><pubDate>Sat, 20 Dec 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/study/</guid><description>&lt;p&gt;Wenn ich heute 20 Jahre alt wäre, würde ich mich in einen interdisziplinären Studiengang einschreiben. Mein Favorit unter den in Finnland angebotenen Programmen ist der 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/degree-programmes/pharmaceutical-research-development-and-safety-masters-programme/studying" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Internationale Masterstudiengang in Pharmazie&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 (offiziell &amp;ldquo;Master’s Programme in Pharmaceutical Research, Development and Safety&amp;rdquo;, abgekürzt MPHARM) an der Universität Helsinki. Ich gebe dir fünf überzeugende Gründe:&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der finnische Wunschtraum</title><link>https://jeltsch.org/de/dream/</link><pubDate>Mon, 15 Dec 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/dream/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Ein Realitätscheck für internationale Studenten&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Finnland wird seit nunmehr 
 &lt;a href="https://www.helsinkitimes.fi/world-int/26325-finland-ranked-world-s-happiest-country-for-eighth-year.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;acht Jahren in Folge als das glücklichste Land der Welt gefeiert&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Finnland ist jedoch nicht nur das glücklichste Land, sondern auch das Land mit 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_total_fertility_rate#/media/File:Total_Fertility_Rate_Map_by_Country.svg" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;einer der niedrigsten Geburtenraten&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Um das 
 &lt;a href="https://www.intereconomics.eu/contents/year/2020/number/2/article/the-finnish-pension-system-and-its-future-challenges.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Rentensystem&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 zu stabilisieren, hat Finnland beschlossen, dass es Einwanderung braucht – eine Idee, die für ein Land, das vor 30 Jahren fast so isoliert vom Rest Europas war wie Nordkorea heute vom Rest Asiens, sehr radikal war. Zu dieser Zeit war das internationale Autokennzeichen für Finnland noch &lt;strong&gt;SF&lt;/strong&gt; für &lt;strong&gt;Sowjet-Finnland&lt;/strong&gt; (nur ein Scherz, das &lt;strong&gt;S&lt;/strong&gt; steht natürlich für &lt;strong&gt;Schweden&lt;/strong&gt;). Finnland will die Einwanderung erhöhen, indem es ausländische Studenten anlockt, in Finnland einen Abschluss zu machen, in der Hoffnung, dass einige von ihnen nach dem Abschluss im Land bleiben. Daher ist Finnland zu einem immer beliebteren Ziel für internationale Studenten geworden, insbesondere aus Asien. Angelockt durch das Versprechen eines qualitativ hochwertigen Lebens, exzellenter Bildung und zahlreicher Möglichkeiten, investieren viele massiv, um einen Abschluss an einer der 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_universities_in_Finland" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;finnischen Universitäten&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 zu erlangen. Vor zehn Jahren war die universitäre Ausbildung für alle (einschließlich aller Ausländer) kostenlos, aber 
 &lt;a href="https://eurydice.eacea.ec.europa.eu/news/finland-tuition-fees-non-eueea-students-have-been-evaluated" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;seit 2017 müssen Studenten aus Nicht-EU/EWR-Ländern Studiengebühren zahlen&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Dies war nicht die eigene Entscheidung der Universitäten, sondern wurde von der Regierung vorgeschrieben.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Eine hochspezialisierte Fisch-Spezies</title><link>https://jeltsch.org/de/svs/</link><pubDate>Wed, 12 Nov 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/svs/</guid><description>&lt;p&gt;Ich träume immer noch davon, meine Finnischkenntnisse zu verbessern, und deshalb mache ich gelegentlich dumme Sachen. Mit viel Hilfe von zwei unglaublich geduldigen RedakteurInnen habe ich in letzter Zeit versucht, einen populärwissenschaftlichen Artikel auf Finnisch über unseren wissenschaftlichen Ausflug in die Fischbiologie zu schreiben. Der 
 &lt;a href="https://menejatieda.fi/miten-ihmisten-ja-kalojen-verisuonijarjestelmat-eroavat-toisistaan/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Artikel&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ist gerade im Online-Magazin 
 &lt;a href="https://menejatieda.fi/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;mene &amp; tiedä&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 der 
 &lt;a href="https://nuortentiedeakatemia.fi/en" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Young Academy Finland&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 (
 &lt;a href="https://nuortentiedeakatemia.fi" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Nuorten Tiedeakatemia&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
) erschienen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Danke, Aalto-Helsinki iGEM-Team!</title><link>https://jeltsch.org/de/iGEM2025/</link><pubDate>Sun, 02 Nov 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/iGEM2025/</guid><description>&lt;p&gt;Ich bin extrem stolz auf euch, Aalto-Helsinki 
 &lt;a href="https://igem.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;iGEM&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 Team (
 &lt;a href="https://www.aaltohelsinki.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.aaltohelsinki.com&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 )! Obwohl wir das ganze Jahr über im Überlebensmodus waren, sind die Ergebnisse wirklich außergewöhnlich: &lt;strong&gt;Goldmedaille&lt;/strong&gt; erreicht, &lt;strong&gt;nominiert für das beste Therapeutics-Projekt&lt;/strong&gt; (Overgrad-Serie, knapp geschlagen vom ebenso außergewöhnlichen Mystiphage-Projekt der Universität Toronto) und zwei Sonderpreise für &lt;strong&gt;Best Measurement&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Best Sustainable Development Impact&lt;/strong&gt;! Ich wäre sehr gerne für das Grand Jamboree in Paris gewesen, aber Lehraufgaben und Fristen für Förderanträge hatten Vorrang. Nach den Videos zu urteilen, wurde ich aber überhaupt nicht gebraucht. Ein orales Vitamin-B12-Supplement, das auch für alle Patienten wirkt, die derzeit Injektionen benötigen, ist einen Schritt näher gerückt. Wir werden euch über unsere Fortschritte auf dem Laufenden halten, das ist erst der Anfang!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die Paprika-Ernte beginnt bald</title><link>https://jeltsch.org/de/paprika_harvest_is_starting_soon/</link><pubDate>Sun, 21 Sep 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/paprika_harvest_is_starting_soon/</guid><description>&lt;p&gt;Zum ersten Mal werden wir eine anständige Paprika-Ernte auf unserem Balkongarten haben. Wir hatten bereits Erfolg mit 
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/cucumbers/"&gt;Gurken&lt;/a&gt;
 und 
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/growing_tomatoes_on_a_balcony_in_finland/"&gt;Tomaten&lt;/a&gt;
, aber unsere Paprikapflanzen wurden bisher immer früh in der Wachstumsperiode von Spinnenmilben befallen, die auf unserem Balkon heimisch zu sein scheinen. Aber dieses Jahr scheint es zu klappen; die Früchte bekommen gerade ihre Farbe! Hoffentlich werden alle rot, bevor die ersten Nachttemperaturen auf unserem Balkon unter null fallen, aber das ist oft erst Ende Dezember der Fall, da der Balkon verglast ist. Natürlich sind auch grüne Paprikas essbar, aber die roten enthalten einfach mehr Vitamine (jedenfalls mehr 
 &lt;a href="https://doi.org/10.24326/asphc.2019.1.2" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Vitamin C&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 and 
 &lt;a href="https://doi.org/10.1021/jf062327a" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Folsäure/Vitamin B9&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Wollt ihr wissen, welche Sorte wir gesät haben? Wir haben die Samen der roten Ramiro-Paprika verwendet, die man bei Prisma kaufen kann: 
 &lt;a href="https://www.s-kaupat.fi/tuote/coop-makea-suippopaprika-300g/6438574276493" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.s-kaupat.fi/tuote/coop-makea-suippopaprika-300g/6438574276493&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Akademische Karriere</title><link>https://jeltsch.org/de/prof/</link><pubDate>Sun, 03 Aug 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/prof/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Ein winziger Arbeitsmarkt, aber das beste europäische Land zum Leben (in Anbetracht der globalen Erwärmung)&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diesen Monat bin ich an meiner Universität vom Associate Professor zum ordentlichen Professor (Full Professor) befördert worden. Da ich auf die Meinung meines Doktorvaters 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Kari_Alitalo" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Kari Alitalo&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, 
 &lt;a href="https://researchportal.helsinki.fi/en/persons/p%C3%A4ivi-tammela" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;meiner derzeitigen Vorgesetzten&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 und fast aller anderen vertraut habe, hatte ich keinen Plan B vorbereitet für den Fall, dass mir die Festanstellung (Tenure) verweigert würde. Was hätte für einen Angehörigen der Generation X auf dem finnischen Arbeitsmarkt ein realistischer Plan B sein können? Ein Blick auf den internationalen Arbeitsmarkt würde die Lösung des Problems erleichtern, da sich die beruflichen Möglichkeiten um den Faktor 100 erhöhen würden, selbst wenn man nur englisch- und deutschsprachige Länder berücksichtigt. Finnlands Bevölkerung beträgt nur etwa 5,6 Millionen, und sein Arbeitsmarkt ist winzig. Ein Umzug ins Ausland ist jedoch nicht so einfach, wenn der Rest der Familie gegen einen Tapetenwechsel ist. Und warum sollte ich das einzige Land in Europa verlassen, dessen Sommertemperaturen nicht gesundheitsgefährdend sind? Sicher, die globale Erwärmung trifft auch die nordischen Länder: Wir hatten gerade die 
 &lt;a href="https://www.theguardian.com/environment/2025/aug/02/nordic-countries-hit-by-truly-unprecedented-heatwave" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;längste ununterbrochene Hitzewelle in Finnland&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, seitdem Messungen durchgeführt werden (22 Tage mit &amp;gt;30°C). Aber 30°C schlagen 40°C um Längen. Für meine amerikanischen Freunde &amp;amp; Familie: 30°C = 86°F, 40°C = 104°C.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>38 Jahre später, am gleichen Ort (Teil A)</title><link>https://jeltsch.org/de/Tallinn_2025a/</link><pubDate>Sat, 19 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/Tallinn_2025a/</guid><description>&lt;p&gt;Ich besuchte Tallinn zum ersten Mal im Jahr 1987. Es war zugleich mein erster und letzter Besuch in der Estnischen Sozialistischen Sowjetrepublik. Damals machte ich einige Fotos – ich hatte lediglich einen einzigen 35-mm-Film mit 36 Aufnahmen dabei. Letzte Woche bin ich dann nach mehr als 25 Jahren zum ersten Mal wieder in Tallinn gewesen, und mein Plan war, einige der damaligen Motive erneut zu fotografieren. Dabei erhielt ich Unterstützung von einem Experten, der die exakten Standorte, von denen aus ich die Fotos 1987 aufgenommen hatte, bis auf wenige Meter genau bestimmen konnte.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>38 Jahre später, am gleichen Ort (Teil B)</title><link>https://jeltsch.org/de/Tallinn_2025b/</link><pubDate>Sat, 19 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/Tallinn_2025b/</guid><description>&lt;p&gt;#Not necessary!
#&lt;!-- This inline block targets only this specific card's thumbnail height --&gt;
#&lt;style&gt;&lt;/p&gt;












&lt;h1 id="adjusts-the-aspect-ratio-or-sets-a-fixed-height-for-this-specific-post-context" class="heading"&gt;/* Adjusts the aspect-ratio or sets a fixed height for this specific post context */&lt;a href="#adjusts-the-aspect-ratio-or-sets-a-fixed-height-for-this-specific-post-context" aria-labelledby="adjusts-the-aspect-ratio-or-sets-a-fixed-height-for-this-specific-post-context"&gt;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-link anchor" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 576 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-link"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&amp;nbsp;
 &lt;/a&gt;
&lt;/h1&gt;













&lt;h1 id="card-img-wrap-img-wrap" class="heading"&gt;.card-img-wrap, .img-wrap {&lt;a href="#card-img-wrap-img-wrap" aria-labelledby="card-img-wrap-img-wrap"&gt;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-link anchor" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 576 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-link"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&amp;nbsp;
 &lt;/a&gt;
&lt;/h1&gt;













&lt;h1 id="max-height-150px-force-your-exact-custom-height-here" class="heading"&gt;max-height: 150px; /* Force your exact custom height here */&lt;a href="#max-height-150px-force-your-exact-custom-height-here" aria-labelledby="max-height-150px-force-your-exact-custom-height-here"&gt;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-link anchor" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 576 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-link"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&amp;nbsp;
 &lt;/a&gt;
&lt;/h1&gt;













&lt;h1 id="object-fit-cover" class="heading"&gt;object-fit: cover;&lt;a href="#object-fit-cover" aria-labelledby="object-fit-cover"&gt;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-link anchor" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 576 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-link"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&amp;nbsp;
 &lt;/a&gt;
&lt;/h1&gt;













&lt;h1 id="heading" class="heading"&gt;}&lt;a href="#heading" aria-labelledby="heading"&gt;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-link anchor" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 576 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-link"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&amp;nbsp;
 &lt;/a&gt;
&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;#&lt;/style&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>38 Jahre später, am gleichen Ort (Teil C)</title><link>https://jeltsch.org/de/Tallinn_2025c/</link><pubDate>Sat, 19 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/Tallinn_2025c/</guid><description>&lt;p&gt;Dies war die schwierigste Aufnahme, und ich bin mir überhaupt nicht sicher, ob das neue Bild tatsächlich den Ort und den Blickwinkel annäherned wiedergibt. Auch hier habe ich das Foto von 1987 wahrschewinlich mit einer Brennweite von mehr als 100 mm aufgenommen. Es gab kein Gebäude mehr, das als eindeutig identifizierbarer Fixpunkt hätte dienen können. Übrigens: Alle Bilder aus dem Jahr 2025 wurden mit der Mobiltelefonkamera eines Samsung Galaxy A35 aufgenommen. Die ursprüngliche Kamera (Ricoh XR-P) mitzunehmen hätte das Gewicht meines Gepäcks ungefähr verdoppelt und Filme kann man heutzutage nicht mehr wie 1987 in fast jedem Geschäft kaufen (und die Filmentwicklung ist ähnlich aufwendig).&lt;/p&gt;</description></item><item><title>38 Jahre später, am gleichen Ort (Teil D)</title><link>https://jeltsch.org/de/Tallinn_2025d/</link><pubDate>Sat, 19 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/Tallinn_2025d/</guid><description>&lt;p&gt;Beim nächsten Mal werde ich meine alte Spiegelreflexkamera und das 70–210-Zoomobjektiv mitnehmen. Ich denke, ich hätte auch den Digitalzoom meines Mobiltelefons verwenden können…&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Ein besseres Levodopa</title><link>https://jeltsch.org/de/better_levodopa/</link><pubDate>Sat, 31 May 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/better_levodopa/</guid><description>&lt;p&gt;Saku Renunanens Manuskript über neuartige Inhibitoren von Levodopa-Decarboxylasen wurde im 
 &lt;a href="https://doi.org/10.1016/j.ejps.2025.107133" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;European Journal of Pharmaceutical Sciences&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 veröffentlicht. Es ist ein Musterbeispiel dafür, wie man durch die Bündelung des Fachwissens vieler verschiedener Menschen Fortschritte erzielen kann. Wir alle wissen, dass Levodopa lediglich eine symptomatische Behandlung darstellt und dass der eigentliche Durchbruch bei der Behandlung der Parkinson-Krankheit wahrscheinlich aus einem molekularen Verständnis der Bildung von Alpha-Synuclein- und Tau-Protein-Aggregaten sowie der Frage resultieren muss, wie man diesen Prozess stören oder umkehren kann. Die Entwirrung der molekularen Ätiologie der Parkinson-Krankheit und die Suche nach einem Weg, diese zu beeinflussen, werden jedoch noch viele Jahre in Anspruch nehmen. Daher kann die Verbesserung bestehender Behandlungsstrategien kurzfristig einen größeren Einfluss auf das Leben der Patienten haben, und die Erforschung neuer Ansätze zur Verbesserung von Strategien gegen den Dopaminmangel ist somit lohnenswert.Levodopa ist nach wie vor das Mittel der Wahl bei der Parkinson-Krankheit, doch ein Großteil davon wird abgebaut, bevor es überhaupt das Gehirn erreicht. Zwar setzen wir bereits Medikamente wie Carbidopa (Lodosyn) ein, um dies zu verhindern, doch neuere Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass auch Darmbakterien zu diesem Problem beitragen könnten. Insbesondere Enterococcus faecalis und ähnliche Bakterien können die Tyrosindecarboxylase-Enzyme stören. Um dem entgegenzuwirken, wurden in dieser Studie über 150.000 Verbindungen computergestützt untersucht, um solche zu finden, die dieses bakterielle Enzym blockieren könnten. Nach einer Reihe von In-silico- und Labortests wurden drei vielversprechende Verbindungen ausgewählt, die sowohl das bakterielle TyrDC als auch das menschliche AADC hemmen können (das Enzym ist bereits ein Zielmolekül bei Patienten). Warum ist das wichtig? Diese Verbindungen könnten zu wirksameren symptomatischen Behandlungen der Parkinson-Krankheit führen. Aufgrund von Unterschieden im Darmmikrobiom könnten einige Patienten stärker davon profitieren als andere, insbesondere solche mit einem hohen Anteil an Levodopa-hungrigen Darmbakterien. Die vollständige Studie finden Sie hier: 
 &lt;a href="https://doi.org/10.1016/j.ejps.2025.107133" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://doi.org/10.1016/j.ejps.2025.107133&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Bei solchen Kooperationen lerne ich immer viele neue, superinteressante Dinge. Das ist einer der Gründe, warum ich mich überhaupt dafür entschieden habe, Wissenschaft zu meinem Beruf zu machen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>ProxyJump</title><link>https://jeltsch.org/de/proxyjump/</link><pubDate>Thu, 01 May 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/proxyjump/</guid><description>&lt;p&gt;Seit OpenSSH 7.3 ist es wesentlich einfacher, von außen eine Verbindung zu Linux-Rechnern innerhalb des UH-Netzwerks herzustellen. Bei älteren SSH-Versionen musste man einen komplizierten „ProxyCommand“ verwenden, jetzt ist es ganz einfach:&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Niemand kommt uns retten</title><link>https://jeltsch.org/de/readers_letter/</link><pubDate>Sun, 13 Apr 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/readers_letter/</guid><description>&lt;p&gt;Es frustriert mich, dass es in Finnland fast unmöglich ist, ökologisch zu leben. Alles scheint diesem Ziel entgegenzuwirken. Selbst wenn ich einen ziemlich radikalen Lebensstil in Betracht ziehe, komme ich nicht annähernd an Nachhaltigkeit heran. Der größte (aber nicht der einzige) Punkt auf der Liste meiner nicht nachhaltigen Gewohnheiten ist, dass ich in einer Wohnung lebe. Und ich habe den Luxus von 30 Quadratmetern pro Person (insgesamt 120 Quadratmeter). Auf der Suche nach Möglichkeiten, meinen persönlichen CO₂-Fußabdruck weiter zu verbessern, blieb mir nur die Wahl, in eine kleinere Wohnung umzuziehen oder in ein Land zu ziehen, in dem weniger Energie zum Heizen benötigt wird. Leider muss man in Finnland einen Großteil des Jahres heizen. Ich schrieb einen 
 &lt;a href="https://www.hs.fi/mielipide/art-2000011157872.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Brief über meine Frustration an unsere Lokalzeitung (Helsingin Sanomat&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, die auch die größte Tageszeitung Skandinaviens ist. Als er veröffentlicht wurde, meldeten sich viele Menschen mit ihren Meinungen zu Wort. Es war aufschlussreich zu sehen, wie viele versuchten, die Tatsache wegzudiskutieren oder zu rechtfertigen, dass Finnland – pro Kopf – einen der größten CO₂-Fußabdrücke unter vergleichbaren Ländern hat (z. B. haben Schweden oder die Schweiz niedrigere CO₂-Fußabdrücke als wir, siehe 
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/eod/"&gt;hier&lt;/a&gt;
). Es gab (wie üblich) die typische (und falsche) Schuldzuweisung an die bevölkerungsreichen Länder. Einige sagten mir einfach, ich solle mit dem, was ich tue, zufrieden sein, während andere mir rieten, mir Hilfe bei einem Psychologen zu suchen. Viel defensive Rationalisierung und Abgrenzung. Je klüger wir sind, desto besser können wir rationalisieren. Ich glaube, tief im Inneren wissen wir alle, dass wir nur so tun, als würden wir den Planeten retten. Die meisten Deutschen wussten tief im Inneren auch, dass diese Fabriken, in denen alle Juden zur Arbeit gezwungen wurden, nicht nur Seife herstellten. Die USA kamen im Zweiten Weltkrieg, um Europa zu retten, aber es kommen keine USA, um den Planeten zu retten.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Englisch oder Finnisch?</title><link>https://jeltsch.org/de/posts/2025/03-26_en_or_fi/</link><pubDate>Wed, 26 Mar 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/posts/2025/03-26_en_or_fi/</guid><description>&lt;p&gt;
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/teaching/"&gt;Ich unterrichte&lt;/a&gt;
 Bachelor-, Master- und PhD-Studierende an der 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Universität Helsinki&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Während fast alle Master- und PhD-Arbeiten in den Biowissenschaften auf Englisch verfasst werden, diskutiere ich mit Bachelor-Studierenden immer die Frage, ob sie ihre Arbeit auf Finnisch oder Englisch schreiben sollten. Ich komme sowohl mit Finnisch als auch mit Englisch gut zurecht, aber wenn man eine Entscheidung treffen muss, sollte man ein paar Dinge bedenken:&lt;/p&gt;</description></item><item><title>140 % zu viel</title><link>https://jeltsch.org/de/eod/</link><pubDate>Sat, 15 Mar 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/eod/</guid><description>&lt;p&gt;In Finnland erreichte der Durchschnittsbürger den 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Earth_Overshoot_Day" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Earth Overshoot Day&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 im Jahr 2024 am 12. März. Wenn jeder Mensch auf diesem Planeten so leben würde wie der durchschnittliche Finne, bräuchten wir 3,5 Planeten, um dieses Konsumniveau aufrechtzuerhalten. Das kam mir immer unwahrscheinlich vor, denn im Vergleich zu vielen anderen Industrieländern, die ich besucht habe, ist Finnland weder besonders reich, noch ist unser Lebensstil besonders extravagant oder konsumorientiert.Den Statistiken zufolge liegt unser Verbrauch jedoch seit jeher auf einem Niveau mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und anderen reichen Ländern wie Luxemburg und den Vereinigten Staaten. Wir verbrauchen mehr Ressourcen als viele andere wohlhabende Länder wie Schweden, Deutschland oder die Schweiz. In diesem Jahr (2025) haben wir uns etwas verbessert: Wir sind vom 12. März auf den 6. April zurückgefallen. Vielleicht liegt es an unserem 
 &lt;a href="https://www.euronews.com/green/2023/04/17/finlands-new-nuclear-reactor-what-does-it-mean-for-climate-goals-and-energy-security" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;neuen Atomkraftwerk&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 oder die Rezession, aber wir belasten unseren Planeten nicht mehr mit derselben Intensität wie in den vergangenen Jahren.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Schweden, meine genetischen Daten und unsere kollektive Unfähigkeit, Geheimnisse zu bewahren</title><link>https://jeltsch.org/de/generisk/</link><pubDate>Thu, 06 Mar 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/generisk/</guid><description>&lt;p&gt;Großbritannien hat kürzlich einen Präzedenzfall geschaffen, und der mächtige Apple-Konzern hat sich den britischen Anforderungen gebeugt. 
 &lt;a href="https://support.apple.com/en-us/122234" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Apple entfernt&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 die Möglichkeit, 
 &lt;a href="https://support.apple.com/en-us/122234" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;die sichere End-to-End-Verschlüsselung auf Geräten mit Standort im Vereinigten Königreich&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 zu aktivieren. Das bedeutet, dass die britische Regierung über das iCloud-Backup eine Hintertür zur privaten Kommunikation von iPhone-Nutzern hat. Fast alle Fachleute halten dies für eine schlechte Idee, da Hintertüren in der Regel schneller von russischen oder chinesischen Hackern geknackt werden, als König Charles III. seine königliche Zustimmung geben kann, damit das Gesetz in Kraft tritt (siehe z. B. den Bericht der Financial Times 
 &lt;a href="https://www.ft.com/content/186a9bb6-9e62-47ce-b974-ce52a2d73e9f" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;hier&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
).&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Goodbye Finland</title><link>https://jeltsch.org/de/goodbye/</link><pubDate>Sat, 01 Mar 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/goodbye/</guid><description>&lt;p&gt;Wenn es in unserer derzeitigen Regierung einen Minister gibt, der mir gegen den Strich geht, dann ist es wahrscheinlich Arto Satonen, unser Minister für Wirtschaft und Arbeit. Ich meine, der Mann hat zwar Recht mit seiner Ansicht, dass Finnland viel mehr Arbeitsmigration braucht, aber er macht sich etwas vor, wenn er glaubt, dass Finnland mit anderen europäischen Ländern um die begehrtesten und wertvollsten Einwanderer konkurrieren kann. Wie sonst hätte er die „Drei-Monats-Regelung“ unterstützen können, ein Gesetz, das Einwanderer aus dem Land weisen würde, die ihren Arbeitsplatz verloren und innerhalb von drei Monaten keine neue Beschäftigung gefunden haben? Diese Regelung wurde von vielen kritisiert (
 &lt;a href="https://www.hs.fi/politiikka/art-2000010770898.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.hs.fi/politiikka/art-2000010770898.html&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ). Wenn unser inkompetenter Arto Satonen das nicht für ein Problem hält (
 &lt;a href="https://www.hs.fi/politiikka/art-2000010770898.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.hs.fi/politiikka/art-2000010770898.html&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ), dann liegt das wahrscheinlich daran, dass er keine Ausländer kennt oder mit ihnen spricht, die in Berufen mit geringer Arbeitsplatzsicherheit arbeiten. Klar: es gibt immer Einwanderer, die bereit sind, nach Finnland zu kommen („Suomeen on kyllä tulijoita“), aber warum will Herr Satonen ausgerechnet den „Rattenschwanz“ aller potenziellen Einwanderer? Andere Länder mit besseren Bedingungen und einer offeneren Haltung werden die Crème de la Crème für sich gewinnen. Finnland startet im Kampf um die besten Talente bereits mit massiven Nachteilen: eine Randlage, dunkle, lange und kalte Winter sowie eine unverständliche und fast unerlenbare Sprache. Herr Satonen muss ein sehr verzerrtes Bild von der Attraktivität Finnlands für hochqualifizierte ausländische Arbeitskräfte haben. Ähnlich wie die meisten inkompetenten Politiker scheint er generell nicht sonderlich daran interessiert zu sein, seine Politik und Entscheidungen auf Fakten und Forschungsergebnisse zu stützen (
 &lt;a href="https://www.hs.fi/mielipide/art-2000011074278.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.hs.fi/mielipide/art-2000011074278.html&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ). Nein, Finnland ist für die meisten Ausländer kein besonders attraktives Land. Wir haben nicht nur Probleme, internationale Talente anzuziehen, sondern auch Probleme, die Talente zu halten, die wir bereits im Land haben. Da ich halb Finne bin, neige ich dazu zu vergessen, wie inkompetent sich dieses Land gegenüber seinen Gästen verhalten kann. Bitte lies den Artikel auf Yle.fi „Kiitos Suomi ja näkemiin“ (
 &lt;a href="https://yle.fi/a/74-20143543" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://yle.fi/a/74-20143543&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ), wenn du wissen möchtest, was in diesem Land schiefläuft. Wenn wir dieses Land für Ausländer attraktiver machen wollen, müssen wir zunächst dem inakzeptablen Verhalten jener Menschen Einhalt gebieten, die nicht verstehen, dass die Zukunft dieses Landes von der Einwanderung abhängt. Die derzeitige Regierung unter Ministerpräsident Petteri Orpo ist nicht in der Lage, in nennenswerter Weise Abhilfe zu schaffen, da sie auf die Unterstützung der „Finnen-Partei“ (früher bekannt als „Wahre Finnen“) angewiesen ist – einer Partei mit einem wohl gefährlich hohen Anteil an Vorstrafengeplagten, ehemaligen Nazis und anderen verdächtigen Personen (ähnlich der AfD in Deutschland). Laut dem 
 &lt;a href="https://www.etla.fi/wp-content/uploads/ETLA-Raportit-Reports-154.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Bericht von Etla&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 (dem finnischen Institut für Wirtschaftsforschung) verlassen vor allem hochqualifizierte Ausländer Finnland. Wird sich daran jemals etwas ändern? Herr Satonen erhält nun unerwartete Unterstützung von Präsident Trump. In der Vergangenheit waren die USA sehr erfolgreich darin, ausländische Spitzenkräfte anzuziehen und zu integrieren, doch das Klima gegenüber Ausländern scheint sich auch dort zu wandeln. Viele meiner in den USA tätigen Kollegen sind sehr besorgt über die aktuellen Entwicklungen. Wer sowohl Wissenschaftler als auch Ausländer ist, wird von der derzeitigen US-Regierung doppelt hart getroffen. Vielleicht werden sich in Zukunft mehr Talente nach Europa orientieren. Ich habe vor kurzem aufgrund des Klimawandels darüber nachgedacht, von Finnland zurück nach Deutschland zu ziehen. Wenn der AMOC zum Erliegen kommt, wird Finnland zufrieren, und wir werden eine neue Eiszeit erleben, in der möglicherweise der größte Teil des Landes das ganze Jahr über schneebedeckt sein wird. Deutschland hingegen liegt genau dort, wo sich die globale Erwärmung und der Verlust des durch den AMOC vermittelten Wärmeaustauschs von Süden nach Norden wahrscheinlich ausgleichen werden. Deutschland wird zwar nicht von extremen Wetterereignissen wie Stürmen und Überschwemmungen verschont bleiben, aber zumindest friert man dort nicht zu Tode und wird auch nicht zu Tode gebraten. Nach den aktuellen Prognosen zur Abschwächung der AMOC und meiner Lebenserwartung werde ich wahrscheinlich noch am Leben sein, wenn die Kacke richtig anfängt zu Dampfen. UPDATE: Eine 
 &lt;a href="https://doi.org/10.1038/s41586-024-08544-0" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;kürzlich in „Nature“ veröffentlichte Analyse&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 kommt zu dem Schluss, dass ein vollständiger Zusammenbruch der AMOC in diesem Jahrhundert unwahrscheinlich ist. Die Zukunft vorherzusagen ist schwierig, aber zumindest gibt es Hoffnung für Finnland!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Zocken um Milliarden</title><link>https://jeltsch.org/de/sozinibercept/</link><pubDate>Fri, 28 Feb 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/sozinibercept/</guid><description>&lt;p&gt;Im vergangenen Dezember veröffentlichte Forbes einen 
 &lt;a href="https://www.forbes.com.au/covers/entrepreneurs/the-billion-dollar-gamble-megan-baldwins-vision-to-revolutionise-eye-care/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Artikel über Megan Baldwins Arbeit&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 zur Verbesserung der antiangiogenen Behandlung von Augenerkrankungen. Ich hoffe, sie gewinnt ihr Milliardenspiel – nicht nur, weil das betreffende Medikament hier an der Universität Helsinki entwickelt wurde. Das Medikament heißt OPT-302 oder mit seinem 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/International_nonproprietary_name" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;INN-Namen&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 Sozinibercept. 
 &lt;a href="https://www.google.com/search?q=https://patentimages.storage.googleapis.com/a1/a6/8f/134e844c6db6d5/US7855178.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Das Patent&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 listet Kari Alitalo und mich als Erfinder auf. OPT-302 wurde ursprünglich (unter dem Namen VGX-300) für die Krebsbehandlung entwickelt, hat sich aber – vielleicht zum Glück – als solches nie wirklich durchgesetzt, da es nicht nur VEGF-D, sondern auch VEGF-C hemmt, welches der Körper für die Immunantwort gegen den Krebs benötigt. Bislang ist es noch niemandem gelungen, die prometastatischen und die proimmunogenen Eigenschaften von VEGF-C voneinander zu trennen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Unser Labor wird 2025 nicht in Konkurs gehen!</title><link>https://jeltsch.org/de/cancer/</link><pubDate>Fri, 29 Nov 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/cancer/</guid><description>&lt;p&gt;Unser Labor hatte in letzter Zeit so viel Pech mit seinen Förderanträgen, dass ich bereits ernsthaft über alternative Karrierewege nachgedacht habe. Zum Beispiel Straßenbahnfahrer zu werden. Helsinki und die umliegenden Städte bauen ihre Straßenbahnnetze aus, und gute Fahrer sind rar. Doch die 
 &lt;a href="https://syopasaatio.fi/en/homepage/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Finnische Krebsstiftung&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 hat nun unsere Pechsträhne beendet! Auch wenn es sich nur um einen bescheidenen Betrag handelt, blicke ich hoffnungsvoll in die Zukunft. Nicht jede Forschung ist gleich teuer: Manche Methoden erfordern mehr Geld als andere, und unsere gehören zu den kostengünstigeren. Welches Projekt wurde gefördert? Nun, es ist nicht unser neuartiges Proteinexpressionssystem, sondern ein Projekt zur Beantwortung einer Frage, die viele Forscher der Gefäßbiologie seit 2001 beschäftigt, als das Achen/Stacker-Labor eine Arbeit veröffentlichte, die zeigte, dass VEGF-D von Mäusen und Menschen NICHT dieselben Rezeptoren teilen, sondern dass Maus-VEGF-D nicht an Maus-VEGFR-2 bindet (
 &lt;a href="https://doi.org/10.1074/jbc.M100097200" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Baldwin et al., 2001&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
). Wir haben in 
 &lt;a href="https://doi.org/10.1182/blood-2010-08-301549" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;2011&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 und 
 &lt;a href="https://doi.org/10.7554/eLife.44478" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;2019&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, dass die proteolytische Aktivierung von VEGF-D durch Cathepsin D zu einem vollständigen Verlust der VEGFR-3-Bindung bei humanem VEGF-D führt. Wenn dies auch für Maus-VEGF-D gelten würde, wäre es ein Wachstumsfaktor ohne Rezeptor! Das ist zwar nicht unmöglich, wäre aber eine Ausnahme. Es ist wichtig, diese molekularen Details richtig zu verstehen, da wir unsere zukünftigen Krebsmedikamente stets an Mäusen testen. Sollte es einen großen Unterschied in der angiogenen Signalübertragung zwischen Mäusen und Menschen geben, könnte dies die Interpretation vieler Mausdaten erheblich erschweren und vielleicht sogar erklären, warum Medikamente, die bei Mäusen gut wirken, beim Menschen versagen. Bemerkenswerterweise weisen unter allen Medikamenten Onkologika die schlechtesten Erfolgsraten in klinischen Studien auf. Es gibt stichhaltige Hinweise darauf, dass VEGF-D der 
 &lt;a href="https://doi.org/10.1093/annonc/mdy028" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;„böse Bube“&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 in der VEGF-Familie ist, d. h. derjenige, der dafür verantwortlich ist, dass Krebserkrankungen Resistenzen gegen antiangiogene Krebstherapien entwickeln, die auf der Blockade von VEGF-A basieren. Auf jeden Fall ein großes Lob an die finnische Krebsstiftung! Lesen Sie 
 &lt;a href="https://syopasaatio.fi/syopasaation-juhlatoimikunta-tukee-syopatutkimusta#column-block_3619791a817c8b47813c1618cbee75ef" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;hier&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 über die Auszeichnung.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>JuFo-Ranking: Ein schlechterer Impact-Faktor?</title><link>https://jeltsch.org/de/jufo/</link><pubDate>Sat, 02 Nov 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/jufo/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Änderungen in der finnischen Doktorandenausbildung&lt;/strong&gt;Alle finnischen Universitäten senken die Anforderungen an die Doktorarbeit. Statt drei bis vier Veröffentlichungen reichen nun zwei bis drei aus, um die Arbeit zu verteidigen. Ein Argument für diese Änderung war die Schaffung gleicher Wettbewerbsbedingungen mit anderen Ländern. Keines der großen europäischen Länder verlangt Veröffentlichungen für die Promotion: Weder Großbritannien, Deutschland, Frankreich noch Italien tun dies. Die anderen skandinavischen Länder sind die einzigen europäischen Länder, die ähnliche Anforderungen hinsichtlich der Anzahl der erforderlichen Veröffentlichungen haben (oder hatten), wobei Schweden fast auf einer Stufe mit dem finnischen System steht. Wäre eine internationale Harmonisierung das Ziel gewesen, hätte die Änderung radikaler ausfallen müssen, d. h., jegliche Anforderung an Veröffentlichungen hätte abgeschafft werden müssen. Die neuen Regeln sorgen jedoch lediglich dafür, dass wir an Qualität einbüßen, was wir an Quantität gewinnen. Ich bevorzuge weniger, dafür aber besser ausgebildete Promovierte, doch unsere derzeitige Regierung will offenbar lediglich die Zahl der Promovierten, die Finnland hervorbringt, in die Höhe treiben. &lt;strong&gt;Publish or perish&lt;/strong&gt; Ich befürchte, dass das Streben nach einer kürzeren Promotionszeit die Qualität der Veröffentlichungen mindern könnte. Doktoranden stehen nun unter dem Druck, innerhalb von drei bis vier Jahren drei Artikel zu veröffentlichen. Sobald die „kleinste veröffentlichungsfähige Einheit“ vorliegt, wird sie in die Welt hinausgeschickt. Nur wenige Forschungsgruppen können es sich leisten, die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen lange hinauszuzögern, da die „Publish-or-Perish“-Kultur nach wie vor floriert. Zwar hat Finnland den Impact-Faktor abgeschafft (gut), doch haben wir ihn durch ein weniger transparentes System ersetzt (schlecht). Die derzeit in Finnland verwendete Metrik ist das JuFo-System, bei dem Zeitschriften auf der Grundlage eines „Expertenkonsenses“ in die Klassen 0–3 eingestuft werden. JuFo ist die Abkürzung für 
 &lt;a href="https://jfp.csc.fi/jufoportaali" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Julkaisufoorumi&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 („Publikationsforum“). Da jeder (einschließlich der Experten) seine bevorzugten Zielzeitschriften hat, öffnet dies Tür und Tor für Voreingenommenheit und sogar Manipulation. Es gibt zahlreiche Beispiele für hoch angesehene Zeitschriften mit einem Impact-Faktor von über 10 und astronomisch hohen Ablehnungsquoten, die lange Zeit als JuFo 1 eingestuft waren, bis sie – nach einem Mitgliederwechsel im jeweiligen JuFo-Gremium – schließlich in die Stufe 2 herabgestuft wurden. Warum gibt es überhaupt so etwas wie JuFo-Rankings? Ein Argument lautet, dass der Journal Impact Factor (JIF) die individuellen Unterschiede in den Publikations- und Zitationskulturen zwischen verschiedenen Forschungsbereichen nicht berücksichtigt. Diese Unterschiede sind enorm, aber nachdem man alle Zeitschriften in einzelne Kategorien eingeteilt hat (z. B. klinische Medizin gegenüber Sprachwissenschaften gegenüber Agrarwissenschaften usw.), könnte man eine Ausgleichsformel entwickeln (vielleicht sogar unter Einbeziehung manuell zugewiesener Ausgleichsfaktoren), um den JIF um solche interdisziplinären Unterschiede zu bereinigen. Ein Software-Skript könnte die gesamte Arbeit der JuFo-Gremien automatisch und transparent erledigen. Bibliometrie-Forscher haben solche besseren Alternativen zum JIF vorgeschlagen. Bitte schickt mir eine E-Mail, wenn ihr der Meinung seid, dass ich hier etwas übersehen habe! &lt;strong&gt;Anekdoten versus Daten&lt;/strong&gt;Ein System, das eine „manuelle“ Herabstufung von Zeitschriften ermöglicht, ist sicherlich eine gute Sache. Ich begrüße auch den Versuch von JuFo, Feedback von einzelnen Forschern einzuholen. Wenn man jedoch die Anzahl der Zeitschriften betrachtet, die JuFo bewerten muss, wird deutlich, dass es problematisch ist, Feedback aus den Erfahrungen von 180 einzelnen Wissenschaftlern zu sammeln und dann auf dieser Grundlage 60 Zeitschriften herabzustufen. Genau das ist vor einigen Jahren passiert. Wenn wir davon ausgehen, dass das gesamte Feedback negativ war und jedes negative Feedback zu einer Herabstufung geführt hat, wird es für jede Zeitschrift nur eine winzige Anzahl von Fällen geben. Im Kontext der evidenzbasierten Medizin könnten einige dieser Fälle Anekdoten sein. Verstehen Sie mich nicht falsch: Diese Entscheidungen sind wahrscheinlich nicht falsch, und es ist auch nicht falsch, Rückmeldungen von Forschern einzuholen. Tatsächlich deutet 
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/predatory/"&gt;meine eigene Erfahrung mit einer der herabgestuften Zeitschriften&lt;/a&gt;
 (International Journal of Molecular Sciences) ziemlich eindeutig auf „Predatory Publishing“ hin. Allerdings sind die diesen Entscheidungen zugrunde liegenden Daten nicht die besten, und es wäre überraschend, wenn jede einzelne dieser Entscheidungen einer genauen Prüfung standhalten würde. Es ist schwer vorstellbar, wie ein solches Feedback Voreingenommenheit vermeiden könnte. Es handelt sich um Selbstauskünfte, und Forscher könnten einen Anreiz haben, negative Erfahrungen zu melden. &lt;strong&gt;Benotung nach der Kurve&lt;/strong&gt; Eine weitere wenig bekannte Tatsache ist, dass JuFo ein Nullsummenspiel ist. Zeitschriften können nicht frei auf die vier Kategorien verteilt werden, aber JuFo verwendet eine Variante der „Benotung nach Kurve“: Nicht mehr als 10 % der in Zeitschriften eines bestimmten JuFo-Panels (z. B. für &lt;em&gt;Chemical Sciences&lt;/em&gt;) veröffentlichten Artikel dürfen in die JuFo-Kategorie 3 fallen. Dies berücksichtigt Unterschiede im Publikationsvolumen zwischen den Fachgebieten. Wenn wir – die wissenschaftliche Gemeinschaft – jedoch die Qualität unserer Publikationsleistung allgemein verbessern, wird sich dies nicht im JuFo-Ranking widerspiegeln. Das ist meiner Meinung nach falsch (aus denselben pädagogischen Gründen, aus denen Schulen davon abgeraten wird, Schüler nach der Kurvenbewertung zu benoten). &lt;strong&gt;Entscheidungen hinter verschlossenen Türen?&lt;/strong&gt; Das zweite große Problem ist die Transparenz. Die Tatsache, dass ich im obigen Absatz über die Zahlen spekulieren muss, die zu den Herabstufungen geführt haben, ist besorgniserregend:&lt;/p&gt;</description></item><item><title>„Biologische Arzneimittel“ auf Finnisch unterrichten</title><link>https://jeltsch.org/de/biologiset_l%C3%A4%C3%A4kkeet_suomeksi/</link><pubDate>Fri, 01 Nov 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/biologiset_l%C3%A4%C3%A4kkeet_suomeksi/</guid><description>&lt;p&gt;Der 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/faculty-pharmacy/news/new-international-masters-programme-pharmacy-university-helsinki" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Internationale Masterstudiengang für pharmazeutische Forschung, Entwicklung und Sicherheit&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 (MPHARM) erhielt im Jahr 2022 als Gruppe den 
 &lt;a href="https://researchportal.helsinki.fi/en/prizes/innoopeli-prize-2022" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Innoopeli-Preis&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 für die Weiterentwicklung der Lehre 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/faculty-pharmacy" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;an der Fakultät für Pharmazie&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Als Mitglied des Lenkungsausschusses war ich etwas überrascht, da zu diesem Zeitpunkt noch keiner unserer Studierenden seinen Abschluss gemacht hatte. Das vorzeitige Lob fand jedoch Anfang dieses Jahres seine Bestätigung, als 
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/mpharm/"&gt;die erste Gruppe von Studierenden ihren Abschluss machte&lt;/a&gt;
. In diesem Jahr ging der Innoopeli-2024-Preis an 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/about-us/people/people-finder/patrick-lauren-9108782" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Patrick Laurén&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, Leiter des Studiengangs Pharmazie. Ich erhielt eine 
 &lt;a href="https://jeltsch.org/downloads/Innoopeli_kunniamaininta.pdf"&gt;„Ehrenauszeichnung“ für meine Lehrtätigkeit&lt;/a&gt;
. Am meisten überrascht hat mich, dass meine Bemühungen, auf Finnisch zu unterrichten, gewürdigt wurden. Ich habe speziell Finnischkurse besucht, weil ich auf Finnisch unterrichten wollte. Nun habe ich meine Fähigkeiten sogar schon ein paar Mal ausprobiert. Liebe StudentInnen des 
 &lt;a href="https://sisu.helsinki.fi/student/courseunit/otm-a9664571-3914-47f7-937a-79443ece10ba" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;FARM-310 (Biologische Arzneimittel, Grundkurs)&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 – bitte entschuldigt, denn ich wusste nicht, worauf ich mich da einließ! Das Unterrichten auf Finnisch war eine Herausforderung, aber es klappt mittlerweile einigermassen. Es erfordert von mir jedoch deutlich mehr Vorbereitungszeit als eine Vorlesung auf Englisch. Ich möchte mich auch bei meinen Fiinnischlehrern Emmi, Yrjö und Taija bedanken! Das Wichtigste war vielleicht eure Unterstützung trotz meiner schwachen Leistung. Ich habe einen Videobeweis für meinen schwachen ersten Versuch, aber ich werde langsam besser. Hier sind die Links zu den finnisch- und englischsprachigen Vorlesungsfolien (nach drei Jahren der Überarbeitung sollten sie eigentlich in Ordnung sein, aber meldet euch gerne, falls ihr sprachliche oder inhaltliche Fehler findet):&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Proteine besser herstellen als die Profis</title><link>https://jeltsch.org/de/lcat/</link><pubDate>Thu, 31 Oct 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/lcat/</guid><description>&lt;p&gt;Herzlichen Glückwunsch, &lt;strong&gt;Laura&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Akseli&lt;/strong&gt;! Euer Artikel in &lt;em&gt;Scientific Reports&lt;/em&gt; (
 &lt;a href="https://doi.org/10.1038/s41598-024-77104-3" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://doi.org/10.1038/s41598-024-77104-3&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ) ist eine fundierte Arbeit, die nicht nur für Herz-Kreislauf-Erkrankungen von Bedeutung ist, sondern auch für unsere Forschung zum Thema 
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/lymphsymposium6/"&gt;Lipödem/Lipoödem&lt;/a&gt;
 (und damit potenziell sogar für das Lymphödem, das in der Vergangenheit im Mittelpunkt unserer Forschung stand). Es gibt erstaunliche Ähnlichkeiten zwischen der koronaren Herzkrankheit und dem Lipödem, da beide als Fettstoffwechselstörungen betrachtet werden können.Und vielen Dank an Khushbu und Betül, die Laura dabei geholfen haben, ein so hochwertiges LCAT-Protein herzustellen und aufzureinigen, das besser funktionierte als die im Handel erhältlichen Proteinpräparate! Vielleicht lag ein Großteil des Erfolgs in den hohen Expressionsraten, die wir im Vergleich zu anderen Systemen erreichen konnten. Zum ersten Mal haben wir HEK293T-Zellen mit einem maßgeschneiderten CHO-Vektor (
 &lt;a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/nuccore/PP915207" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;pCHOKE-B-LCAT-H6&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
) ausprobiert, und es hat überraschend gut funktioniert. pCHOKE-B wurde von Grund auf neu entwickelt, und wir haben mehrere Verbesserungen integriert, die im Laufe der Jahre im Vergleich zu herkömmlichen CHO-Expressionsvektoren erzielt wurden. Der Vektor enthält&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Ouriginal erkennt Plagiate in den meisten Fällen nicht.</title><link>https://jeltsch.org/de/plagiarism/</link><pubDate>Thu, 23 May 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/plagiarism/</guid><description>&lt;p&gt;
 &lt;a href="https://ouriginal.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Ouriginal&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, der Plagiatserkennungsdienst, der früher unter dem Namen Urkund bekannt war, wird an der 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Universität Helsinki&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 schon seit sehr langer Zeit genutzt. Da Ouriginal einige der Masterarbeiten unserer Studierenden nicht verarbeiten konnte, habe ich mich ein wenig mit Ouriginal und seinen Problemen beschäftigt. Hier sind meine Erkenntnisse. &lt;strong&gt;Von schwedisch über europäisch zu US-amerikanisch&lt;/strong&gt;Mir ist unklar, welche Software wir tatsächlich nutzen, da Ouriginal aus einer Fusion des schwedischen Urkund und des deutschen PlagScan hervorgegangen ist und im Jahr 2021 von dem amerikanischen Unternehmen 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Turnitin" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Turnitin&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 übernommen wurde. Ich brauche keine solche Software, aber unsere Universität schreibt vor, dass Abschlussarbeiten mit dieser Software geprüft werden müssen. Da ich jedes Jahr eine steigende Anzahl von Abschlussarbeiten lese und bewerte, nutze ich auch zunehmend Ouriginal. &lt;strong&gt;Ouriginal unterstützt viele Dokumentformate, doch die Unterstützung ist fehlerbehaftet&lt;/strong&gt; Beim Blick auf den Verlauf der Einreichungen stellte ich fest, dass bis etwa Mitte Mai 2024 alle eingereichten PDF-Dateien ordnungsgemäß analysiert worden waren. Doch letzte Woche hat sich etwas geändert, da etwa die Hälfte der eingereichten Dokumente nicht verarbeitet wurde. Die üblichen Tricks (Einreichen in einem anderen Format wie .docx, .odt, .ps, .rtf) funktionierten zwar bei einigen, aber nicht bei allen Abschlussarbeiten. Eine Abschlussarbeit war besonders hartnäckig, und weder unsere „Experten“ noch die Mitarbeiter des Original-Helpdesks hatten eine Ahnung, warum ihre Software sie nicht verarbeiten konnte (was mich erneut fragen lässt, welche Software ihr Backend eigentlich verwendet). Ouriginal untersucht den Fall bereits seit einem Monat, ohne mir Antworten zu geben… Unsere Universität erhält vom Bildungsministerium Fördermittel auf Basis der Zahl der Absolventen, und wir verlieren Tausende von Euro für jeden Studierenden, der seinen Abschluss nicht rechtzeitig macht. Auch gebührenpflichtige Studierende haben einen starken Anreiz, rechtzeitig ihren Abschluss zu machen, um zusätzliche Kosten zu vermeiden. Daher ist jede Verzögerung im Abschlusszeitplan inakzeptabel. &lt;strong&gt;Die Leistung von Ouriginal enttäuscht mit einer schockierend niedrigen Erkennungsrate&lt;/strong&gt; Da es Dutzende von Möglichkeiten gibt, ein Word-Dokument in ein PDF umzuwandeln, habe ich versucht, das Problem einzugrenzen, indem ich Testdokumente an den Ouriginal-Dienst übermittelt habe. Ich habe Manuskripte verwendet, die wir in den letzten Jahren veröffentlicht hatten. Ich war schockiert, als mir klar wurde, dass Ouriginal in mehr als der Hälfte aller Fälle kein Plagiat erkannt hat. Paywalls sind nicht schuld, da fast alle unsere Veröffentlichungen frei zugänglich sind. Weder die Aktualität der Veröffentlichung noch die Qualität der Zeitschrift machten einen erkennbaren Unterschied. Es scheint jedoch offensichtlich, dass Ouriginal größere Probleme mit nicht-englischen Dokumenten hat. Es ist sehr schwer zu erklären, warum so viele frei zugängliche wissenschaftliche Texte aus renommierten Zeitschriften (
 &lt;a href="https://www.nature.com/srep/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Scientific Reports&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, 
 &lt;a href="https://link.springer.com/journal/10456" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Angiogenesis&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, 
 &lt;a href="https://www.sciencedirect.com/journal/annals-of-anatomy-anatomischer-anzeiger" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Annals of Anatomy&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
) nicht von Ouriginal indexiert werden. &lt;strong&gt;Plagiate aus dem eigenen Dissertationsarchiv der Universität Helsinki werden nicht erkannt&lt;/strong&gt; Ouriginal indexiert nicht einmal die frei zugänglichen Doktorarbeiten unserer eigenen Universität (
 &lt;a href="https://ethesis.helsinki.fi" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://ethesis.helsinki.fi&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ). Keine der in meinem eigenen Labor verfassten Doktorarbeiten wurde erkannt. Ich habe auch 
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/phd_thesis/"&gt;meine eigene Doktorarbeit&lt;/a&gt;
 überprüft, und sie war die einzige, die erkannt wurde (Ouriginal hat sie auf 
 &lt;a href="https://docslib.org/doc/7864611/vegfr-3-ligands-and-lymphangiogenesis" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;docslib.org&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 gefunden, nicht im offiziellen Dissertationsrepositorium unserer eigenen Universität). Macht es überhaupt Sinn, für einen so unvollständigen Dienst zu bezahlen? Ich glaube nicht. Das Fehlen frei zugänglicher Texte aus wichtigen Fachzeitschriften erscheint mir unentschuldbar, da eine einfache Google-Suche bessere Ergebnisse liefert. Ich habe Google-Suchen nach Sätzen aus den nicht erkannten Texten durchgeführt, und in den meisten Fällen hat Google die Originalquelle problemlos identifiziert. Ein Python-Skript, das Texte in Sätze aufteilt, um einzelne Google-Suchen durchzuführen, und die Ergebnisse zusammenfasst, kann jeder Programmierer an einem Nachmittag schreiben. Warum sollte man eine eigene Datenbank unterhalten, wenn Google diese Aufgabe besser bewältigt als man selbst? &lt;em&gt;&lt;em&gt;Plagiate in Bezug auf die folgenden veröffentlichten Manuskripte/Dissertationen/Tagungsberichte&lt;/em&gt; wurden NICHT erkannt:&lt;/em&gt;*&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Aufnahmeinterview</title><link>https://jeltsch.org/de/admission_interviews/</link><pubDate>Thu, 09 May 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/admission_interviews/</guid><description>&lt;p&gt;Immer mehr Masterstudiengänge an unserer Universität integrieren ein Vorstellungsgespräch in das Zulassungsverfahren. Tiina Immonen vom TRANSMED-Studiengang war die Vorreiterin an der Universität Helsinki, die sich als Erste auf dieses Terrain gewagt hat. Wenn du zu einem Vorstellungsgespräch an der Universität Helsinki eingeladen wirst, hast du bereits die größte Hürde genommen, nämlich die Bewertung Ihrer Bewerbung. Um angenommen zu werden, musst du im Prinzip bloss darauf achten, das Vorstellungsgespräch nicht zu vermasseln. Du musst nicht herausragend sein, aber du musst die Erwartungen erfüllen. Der Grund dafür ist, dass Vorstellungsgespräche bekanntermaßen schwer zu bewerten sind und daher von vielen Studiengängen in erster Linie dazu genutzt werden, um Studenten mit zuvielen &lt;em&gt;Warnsignalen&lt;/em&gt; auszusortieren.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>MPHARM-Meilenstein</title><link>https://jeltsch.org/de/mpharm/</link><pubDate>Fri, 26 Apr 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/mpharm/</guid><description>&lt;p&gt;Das 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/faculty-pharmacy/news/new-international-masters-programme-pharmacy-university-helsinki" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Internationale Masterprogramm für pharmazeutische Forschung, Entwicklung und Sicherheit&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 (MPHARM) steht kurz vor einem weiteren Meilenstein: Unsere ersten Absolventen werden bald ihre Abschlussarbeiten einreichen. Am Donnerstag feierten wir nach dem Seminar zu den Masterarbeiten, bei dem die erste Gruppe von Studierenden die Ergebnisse ihrer Abschlussarbeiten vorstellte. Im Mittelpunkt steht 
 &lt;a href="https://researchportal.helsinki.fi/en/persons/leena-hanski" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Leena&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, unsere wohlwollende Direktorin. Nicht auf dem Bild zu sehen ist 
 &lt;a href="https://www.neurotherapeutics.fi/about-us/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Tomi&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, dem ein großer Teil des Verdienstes dafür gebührt, dass der Studiengang „Drug Design and Pharmacology“ zu einem solchen Erfolg geworden ist!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Mia Sivén, die weltweit erste Professorin für nachhaltige Pharmazie</title><link>https://jeltsch.org/de/sustainable/</link><pubDate>Fri, 05 Apr 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/sustainable/</guid><description>&lt;p&gt;Als wir unsere ausländischen Studierenden fragten, warum sie sich für die Universität Helsinki entschieden haben, nannten mehrere von ihnen Aspekte der Nachhaltigkeit. Viele der Forschungsgruppen an der Fakultät für Pharmazie befassen sich mit Themen, die für eine nachhaltige Zukunft von großer Bedeutung sind. So hat beispielsweise die Bekämpfung der zunehmenden Bedrohung durch Antibiotikaresistenzen für unsere Fakultät hohe Priorität. Und meine Gruppe arbeitet an dem umweltfreundlichsten Proteinproduktionssystem der Welt. Es gibt keinen Teil des Lebenszyklus eines Arzneimittels, der nicht unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit betrachtet werden könnte. Daher war es höchste Zeit, dass dieses übergreifende Thema endlich durch die Einrichtung einer eigenen Professur gewürdigt wurde. Soweit uns bekannt ist, wird 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/faculty-pharmacy/news/mia-siven-worlds-first-associate-professor-sustainable-pharmacy" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Mia Sivén nächsten Monat ihre Tätigkeit als weltweit erste Professorin für nachhaltige Pharmazie aufnehmen&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Es überrascht Sie wahrscheinlich nicht, dass ich mich sehr über diese Ernennung freue.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Wenn du eine „Green Card“ (S-etukortti) hast, kannst du für mich stimmen*!</title><link>https://jeltsch.org/de/s-vaalit/</link><pubDate>Fri, 05 Apr 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/s-vaalit/</guid><description>&lt;p&gt;Ich möchte eine konsequent umweltorientierte, wissenschaftlich fundierte Agenda vorantreiben. Und ich möchte, dass sich Finnland nicht nur für die indigene Bevölkerung, sondern für alle, die sich den skandinavischen Werten verpflichtet fühlen, wie ein Zuhause anfühlt. Meine Werte finden Sie auf der 
 &lt;a href="https://hok-elanto.editaprima.fi/vaalikone/result?candidateId=50c32341-558e-4428-9146-cde4629a9de2" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Kandidatensuch-Website&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
.Angesichts der Tatsache, dass fast 20 % der Bevölkerung der Hauptstadtregion einen ausländischen Hintergrund haben, sind Ausländer – mit etwa 5 % – unter den Kandidaten der bevorstehenden 
 &lt;a href="https://hok-elanto.fi/edustajistovaalit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Genossenschaftswahlen (osuuskauppavaalit)&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Es überrascht nicht, dass sich unter den Kandidaten der „Wahren Finnen“ (Perussuomalaiset) kein Ausländer befindet. Doch auch andere Listen glänzten nicht gerade durch das völlige oder fast vollständige Fehlen ausländischer Kandidaten, wie beispielsweise die Zentrumspartei (Keskusta). Aufgrund dieses Mangels an Inklusion und Vielfalt habe ich mich als Kandidat in der Untergruppe der S-Gruppe (HOK-Elanto) in der Hauptstadtregion aufstellen lassen.Ziel der „osuuskauppavaalit“ ist es, ein 60-köpfiges Vertretungsgremium (sowie Stellvertreter) der Genossenschaft HOK-Elanto für die nächsten vier Jahre zu wählen. HOK-Elanto ist der in der Hauptstadtregion tätige Zweig der S-Gruppe. Die S-Gruppe ist die größte finnische Einzelhandelsgenossenschaft. Im Gegensatz zu ihrem wichtigsten Konkurrenten (Kesko) ist sie nicht an der finnischen Börse notiert. Doch das Ziel der S-Gruppe und von Kesko ist dasselbe: ihre Eigentümer reich zu machen. Nur dass die Eigentümer der S-Gruppe die Kunden sind, während die Eigentümer von Kesko die Aktionäre sind. Im Jahr 2020 gab es in Finnland mehr als 2 Millionen Kunden-Eigentümer der S-Gruppe, aber nur etwa 60.000 Kesko-Aktionäre.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Ist Finnisch erledigt?</title><link>https://jeltsch.org/de/finnish/</link><pubDate>Sat, 30 Mar 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/finnish/</guid><description>&lt;p&gt;In 
 &lt;a href="https://www-hs-fi.translate.goog/mielipide/art-2000010320952.html?_x_tr_sl=auto&amp;amp;_x_tr_tl=en&amp;amp;_x_tr_hl=en&amp;amp;_x_tr_pto=wapp&amp;amp;_x_tr_hist=true" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;ihrem Meinungsbeitrag in den Helsingin Sanomat&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 griff Annikka Mutanen den 
 &lt;a href="https://www-hs-fi.translate.goog/talous/art-2000010098112.html?_x_tr_sl=auto&amp;amp;_x_tr_tl=en&amp;amp;_x_tr_hl=en&amp;amp;_x_tr_pto=wapp&amp;amp;_x_tr_hist=true" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;prognostizierten Bevölkerungsrückgang der finnischen Bevölkerung&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
: Bis zum Ende dieses Jahrhunderts wird die Zahl der Menschen in Finnland mit finnischen Wurzeln unter 2 Millionen gesunken sein. Ich werde das nicht mehr miterleben, aber meine Kinder haben gute Chancen dazu.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Überlasteter IT-Support</title><link>https://jeltsch.org/de/ubuntu/</link><pubDate>Fri, 23 Feb 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/ubuntu/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Das Problem: Absturz beim Hochfahren&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor über einem Jahr, einige Wochen nachdem ich meinen neuen Arbeitscomputer erhalten hatte, konnte er nach einem System-Update nicht mehr neu starten und blieb schon früh im Startvorgang hängen. Ich stellte bald fest, dass ich den Computer im „abgesicherten Modus“ noch starten konnte. Seltsamerweise schien alles in Ordnung zu sein, denn wenn ich den abgesicherten Modus am Ende des Startvorgangs manuell verließ, funktionierte der Computer einwandfrei. Unsere IT-Abteilung hat mehrfach vergeblich versucht, das Problem zu beheben. Ich musste sogar etwa drei Wochen lang ohne Computer arbeiten, während er „in Reparatur“ war. Ihr wisst wahrscheinlich, wie viel Arbeit man ohne Computer erledigen kann: so gut wie gar nichts.Auf meinem Computer läuft 
 &lt;a href="https://wiki.helsinki.fi/xwiki/bin/view/Cubbli/User%20documentation/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Cubbli&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 20.04.06LTS, eine inoffizielle Ubuntu-Variante, die von der Universität Helsinki für den internen Gebrauch gepflegt wird. Zwar kann man Bioinformatik auch auf einem Windows- oder macOS-Computer betreiben, doch ist Linux zweifellos die erste Wahl. Viele Bioinformatik-Entwickler machen sich gar nicht erst die Mühe, ihre Software für Windows zu veröffentlichen. macOS funktioniert größtenteils gut (da es ebenfalls ein UNIX-kompatibles Betriebssystem ist), aber ich müsste für die gleiche Rechenleistung den doppelten Preis bezahlen.Der Computer ist ein 
 &lt;a href="https://www.zdnet.com/article/lenovo-debuts-thinkstation-p350-family-of-desktop-workstations-starting-under-1000/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Lenovo P350&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 mit einer 
 &lt;a href="https://www.nvidia.com/content/dam/en-zz/Solutions/design-visualization/productspage/quadro/quadro-desktop/nvidia-t1000-datasheet-1987414-r4.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;NVIDIA T1000&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, mit der ich zwei Bildschirme ansteuere. Ich benötige die Grafikkarte hauptsächlich für 3D-Modellierung, phylogenetische Analysen und ähnliche Aufgaben. Diese Grafikkarte könnte die Ursache des Problems sein. Eigentlich wollte ich dieses Modell gar nicht kaufen, aber da es zu dieser Zeit einen Mangel an Grafikkarten gab, hat mich die IT-Abteilung davon überzeugt, meine ursprüngliche Wahl gegen die T1000 auszutauschen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Zurück zur Monografie?</title><link>https://jeltsch.org/de/monograph/</link><pubDate>Thu, 01 Feb 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/monograph/</guid><description>&lt;p&gt;Finnland war international dafür bekannt geworden, hochqualifizierte Doktoranden in den MINT-Fächern hervorzubringen. Dies war das Ergebnis der Anforderung, vier bis fünf wissenschaftliche Artikel in renommierten Fachzeitschriften zu veröffentlichen. Es überrascht nicht, dass es im Durchschnitt etwa sieben Jahre dauerte, dieses Ziel zu erreichen. Heute sind finnische Doktoranden international vielleicht eher dafür bekannt, dass sie zum Zeitpunkt ihres Abschlusses relativ alt sind. Ich selbst war 34 Jahre alt 
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/phd_thesis/"&gt;als ich meine Doktorhut erhielt&lt;/a&gt;
. Ich habe etwas weniger als sechs Jahre dafür gebraucht.Andererseits war 
 &lt;a href="https://researchportal.helsinki.fi/fi/persons/kari-alitalo" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;mein Betreuer&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 so klug, mich das tun zu lassen, was ich wollte, und ich verbrachte ziemlich viel Zeit mit Nebenprojekten, die mich auf meinem Weg zum Doktorgrad nicht wirklich voranbrachten. Das bedeutete jedoch auch, dass ich Fähigkeiten, Wissen und Kontakte erworben habe, die ich sonst nicht gehabt hätte. Nimmt man die 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Outliers_%28book%29" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;10.000-Stunden-Regel&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 wörtlich, entsprechen 10.000 Stunden in etwa einer sechsjährigen Promotionsausbildung.Derzeit will das finnische Bildungsministerium die für den Erwerb des Doktorgrades erforderliche Zeit auf drei Jahre verkürzen. Dieser 
 &lt;a href="https://www.universityworldnews.com/post.php?story=20240201133944434" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Artikel in &lt;em&gt;World University News&lt;/em&gt;&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ist bislang der ausführlichste englischsprachige Beitrag, der zu diesem Vorhaben erschienen ist. Meine Fragen lauten: Warum? Und wie? Das &lt;em&gt;Warum&lt;/em&gt; liegt auf der Hand: Finnland ist in den OECD-Statistiken über hochqualifizierte Fachkräfte ins Hintertreffen geraten. Um diese Zahlen aufzubessern, braucht Finnland mehr Promovierte. Und da von Politikern mit kurzer Aufmerksamkeitsspanne nicht erwartet werden kann, sechs Jahre zu warten, ist es nur logisch, dass sie bereit sind, Geld auszugeben, um die Zahl der Abschlüsse zu erhöhen – vorausgesetzt, dies geschieht schnell.Aber wie soll das gehen? Wie können Doktoranden in drei Jahren lernen, was sie normalerweise in sechs Jahren gelernt haben? Wäre das möglich, würde dies bedeuten, dass unsere derzeitige Doktorandenausbildung massiv ineffizient ist. Können wir sie auf drei Jahre verkürzen, ohne dabei Abstriche bei der Qualität zu machen? Es gibt eindeutig Optimierungsbedarf. Vor allem, was die Finanzierung des Studiums angeht. Es mangelt seit jeher an von den Universitäten bezahlten Doktorandenstellen. Infolgedessen verbringen viele Doktoranden einen erheblichen Teil ihrer Zeit damit, sich um Fördermittel zu bewerben oder – noch schlimmer – Teilzeit zu arbeiten, um über die Runden zu kommen. Zwar ist die Zahlung eines Gehalts zweifellos ein Schritt in die richtige Richtung, doch wird sie die benötigte Zeit nicht um 50 % verkürzen. Es gibt etwas Ärgerliches an der Wissenschaft, das Politiker vielleicht nicht ganz verstehen: &lt;strong&gt;Es ist unmöglich, das Ergebnis wissenschaftlicher Experimente vorherzusagen&lt;/strong&gt;. Genau diese Tatsache ist der einzige Grund, warum man sie überhaupt durchführt! Wenn man jedoch das Ergebnis von Experimenten nicht vorhersagen kann, kann man auch nicht vorhersagen, wie lange es dauern wird, die Arbeit abzuschließen und die Ergebnisse zu veröffentlichen. Um den Prozess der Promotion in einen vorhersehbaren dreijährigen Zeitrahmen zu zwängen, müssen wir tief in unsere akademische Trickkiste greifen und die „Monografie“ wiederbeleben. Die Monografie ist ein alternativer Weg zum Erwerb eines Doktorgrades. Obwohl sie auf dem Papier noch existiert, war sie in den MINT-Fächern schon vor Jahrzehnten praktisch ausgestorben, da mehr als 99 % aller MINT-Doktorarbeiten auf Veröffentlichungen basieren. In einigen Fachgebieten und Fakultäten hat die Monografie zwar einen höheren Anteil behalten, doch ihre Beliebtheit ist aus sehr guten Gründen überall zurückgegangen. Doch nun ist sie zurück! Bei der Monografie stellen Sie Ihre wissenschaftlichen Ergebnisse nicht der wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Begutachtung, Verbesserung und Würdigung (in Form von Zitaten) zur Verfügung. Stattdessen fasst man seine Forschungsergebnisse in einem mehrere hundert Seiten starken Manuskript zusammen, das nur von den Betreuern und zwei vom Fakultätsrat bestellten externen Experten geprüft wird. Was könnte da schon schiefgehen? Ich hoffe, dass ich mich irre, aber eine dreijährige Promotion wird wahrscheinlich nicht dasselbe bieten können wie eine sechsjährige Promotion. Außerdem gibt es weitere Faktoren, die die Promotion unnötig verlangsamen und die im aktuellen Pilotprojekt nicht berücksichtigt werden. Der am deutlichsten ignorierte Faktor ist das Verhältnis von Betreuern zu Studierenden. Aufgrund der anhaltenden relativen Kürzung der Mittel für die grundlegenden Aufgaben der Universitäten sind Lehrende und Betreuer an finnischen Hochschulen bereits stark überlastet, und das derzeitige „suboptimale“ Verhältnis von Betreuern zu Doktoranden wird sich mit 1.000 zusätzlichen Doktoranden, die im Laufe des nächsten Jahres an finnischen Hochschulen einsteigen werden, weiter verschlechtern. Ich verstehe den Wunsch nach einer Harmonisierung des Doktorats auf europäischer Ebene voll und ganz (etwas, das wir mit den BSc- und MSc-Abschlüssen seit Beginn des 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Bologna_Process" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Bologna-Prozesses&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 im Jahr 1999 mehr oder weniger erfolgreich umgesetzt haben). Viele Details zur Umsetzung dieses Pilotprojekts sind uns noch nicht bekannt. Aber es ist ganz offensichtlich, dass die meisten der tatsächlich Betroffenen nie gefragt wurden, als dieses Pilotprojekt ausgeheckt wurde.&lt;strong&gt;UPDATE&lt;/strong&gt;In der finnischen Tageszeitung „Helsingin Sanomat“ sind zwei Artikel zu diesem Pilotprojekt erschienen, in denen die beiden wichtigsten Kritikpunkte am 1000Doktoranden gerichtet wurden, nämlich den offenbar unvermeidlichen Qualitätsverlust in der Doktorandenausbildung und die sehr ungleiche Verteilung der Fördermittel auf die verschiedenen Fachbereiche:https://www.hs.fi/politiikka/art-2000010217525.htmlhttps://www.hs.fi/kaupunki/art-2000010242698.html &lt;strong&gt;UPDATE&lt;/strong&gt; Die Universität Helsinki hat endlich einige Informationen zur bevorstehenden Ausschreibung veröffentlicht. Die Seite ist nicht über den Newsfeed erreichbar, sondern man muss schon wissen, wonach man sucht, um sie zu finden. Dies ist kontraproduktiv, da die Bewerbungsfrist nur zwei Wochen beträgt: 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/research/doctoral-school/doctoral-education-pilot" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.helsinki.fi/en/research/doctoral-school/doctoral-education-pilot&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Das finnische Pilotprojekt „1000 Doktoranden“</title><link>https://jeltsch.org/de/the_finnish_1000_phds_pilot/</link><pubDate>Tue, 28 Nov 2023 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/the_finnish_1000_phds_pilot/</guid><description>&lt;p&gt;Die finnische Regierung wird 1.000 zusätzliche, voll finanzierte Doktorandenstellen schaffen, die im akademischen Jahr 2024/2025 anlaufen sollen.Die Mittel (85.000 € pro Jahr und Doktorand) werden im Rahmen eines Wettbewerbs unter den finnischen Hochschulen verteilt, wobei ein Teil davon zur Finanzierung der Gehälter der Doktoranden für drei Jahre verwendet wird. Ein Auslöser für diese Initiative könnte sein, dass Finnland in den OECD-Statistiken hinsichtlich der Zahl hochqualifizierter Arbeitskräfte ins Hintertreffen geraten ist. Die Frage ist, ob diese einmalige Ausgabe das Bildungsniveau tatsächlich anheben oder lediglich die Zahlen in die Höhe treiben wird. Die durchschnittliche Dauer einer Promotion beträgt in Finnland etwa sieben Jahre. Um eine dreijährige Promotion in so großem Umfang zu realisieren, ist davon auszugehen, dass die Anforderungen für die Promotion gesenkt werden. Tatsächlich wurden die Anforderungen bereits gesenkt, doch weitere „Erleichterungen“ könnten noch folgen. Gleichzeitig streben die Universitäten an, den kafkaesken, absurden und mittelalterlich anmutenden Verwaltungsprozess zu straffen, der vom Zeitpunkt der Fertigstellung des letzten Manuskripts bis zum Erhalt des eigentlichen Promotionszeugnisses leicht ein halbes Jahr in Anspruch nehmen kann.Viele andere Medien haben über dieses Pilotprojekt berichtet; hier ist ein Artikel, der auch auf Englisch verfügbar ist: 
 &lt;a href="https://acatiimi.fi/2023/11/28/for-once/Although" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://acatiimi.fi/2023/11/28/for-once/Although&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Die meisten Menschen freuen sich über das zusätzliche Geld, doch fast alle sind bis zu einem gewissen Grad skeptisch. Gute Absichten reichen nicht aus, und es gibt viele gravierende Probleme bei diesem Pilotprojekt:&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die Universität Helsinki ist aus den Top 100 herausgefallen</title><link>https://jeltsch.org/de/shanghai_ranking/</link><pubDate>Sun, 27 Aug 2023 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/shanghai_ranking/</guid><description>&lt;p&gt;Die größte skandinavische Tageszeitung, &lt;em&gt;Helsingin Sanomat&lt;/em&gt;, berichtete letzte Woche, dass die Universität Helsinki 
 &lt;a href="https://www-hs-fi.translate.goog/kaupunki/helsinki/art-2000009792213.html?_x_tr_sl=fi&amp;amp;_x_tr_tl=en&amp;amp;_x_tr_hl=en&amp;amp;_x_tr_pto=wapp&amp;amp;_x_tr_hist=true" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;aus den Top 100 des Shanghai-Rankings gefallen sei&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Nun haben mehrere 
 &lt;a href="https://www-hs-fi.translate.goog/kotimaa/art-2000009812779.html?_x_tr_sl=fi&amp;amp;_x_tr_tl=en&amp;amp;_x_tr_hl=en&amp;amp;_x_tr_pto=wapp&amp;amp;_x_tr_hist=true" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;finnische Wissenschaftler darauf reagiert&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Die Kernaussage der Reaktion lässt sich wie folgt zusammenfassen: &lt;em&gt;Nehmt diese Rankings nicht ernst!&lt;/em&gt; Sind diese Rankings wirklich ein bedeutungsloser Indikator für die Qualität von Universitäten, lediglich ein Teil der „Aufmerksamkeitsökonomie“? Dies trifft sicherlich auf jene Rankings zu, die hinsichtlich der Funktionsweise des Rankingverfahrens nicht vollständig transparent sind. Und für jene, die ihre Methodik vollständig offenlegen, gilt nach wie vor das Goodhartsche Gesetz: &lt;em&gt;Wenn eine Messgröße zum Ziel wird, hört sie auf, eine gute Messgröße zu sein.&lt;/em&gt; Dann ist also alles in Ordnung, trotz des Abstiegs der Universität Helsinki aus den obersten Rängen der akademischen Forschung, oder? Vielleicht nicht. Die zahlreichen Hochschulrankings (
 &lt;a href="https://www.shanghairanking.com/rankings/arwu/2023" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Shanghai&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, 
 &lt;a href="https://www.timeshighereducation.com/world-university-rankings/2023/world-ranking" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;THE&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 und 
 &lt;a href="https://www.topuniversities.com/university-rankings/world-university-rankings/2024" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;QS&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 – die vielleicht am einflussreichsten sind) sind nur eines von vielen Zielen, die finnische Universitäten anstreben. Ein weiteres – und vielleicht in der Praxis weitaus wichtigeres – Ziel ist das System, nach dem das finnische Bildungsministerium die Mittel unter den finnischen Universitäten verteilt. Dieses System könnte der heimliche Treiber hinter dem Niedergang der Universität Helsinki sein. Unter der Regierung Sipilä (2015–2019) wurden die Verteilungskriterien so geändert, dass die Anzahl der verliehenen Abschlüsse an Bedeutung gewann, während die wissenschaftliche Forschung (gemessen an der Publikationsleistung) an Bedeutung verlor. Die Universität Helsinki ist sehr forschungsorientiert. Tatsächlich erreicht die Forschungsleistung der Universität Helsinki nach den Änderungen am Mittelverteilungssystem in der Regel bereits Ende des Sommers die maximale jährliche Punktzahl, die vergeben werden kann. Alle Veröffentlichungen danach bis zum Jahresende verbessern die Position der Universität Helsinki im Vergleich zu den anderen finnischen Universitäten nicht mehr. In Finnland sind die Mittel des Ministeriums sehr wichtig, da die Universitäten nicht wie die meisten großen US-Universitäten über Stiftungsvermögen in Milliardenhöhe verfügen. Der HS-Artikel erwähnt ausdrücklich, dass diese Rankings kein geeignetes Mittel sind, um die Qualität der Lehre zu messen, und daher keinen Einfluss auf die Entscheidung der Studierenden darüber haben sollten, wo sie studieren. Einige Rankings verfügen jedoch über aussagekräftige Kennzahlen. So vergleicht beispielsweise das THE-Ranking das Verhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden. Es liegt auf der Hand: Wenn eine Universität nicht über genügend Lehrkräfte verfügt, kann sie keine gute Lehre bieten. Schlechte Lehre ist weder gut für die Studierenden noch für das NYT-Ranking. Ich stimme zu, dass manche Rankings fragwürdige Praktiken beinhalten, wie zum Beispiel die Befragung mehr oder weniger zufällig ausgewählter Wissenschaftler danach, welche Universitäten ihrer Meinung nach in ihren Fachgebieten die besten sind. Ich selbst habe 2021 zu einem solchen Ranking beigetragen. Ich habe versucht, die Waage zugunsten Finnlands und Deutschlands so weit zu beeinflussen, wie ich es mir ethisch rechtfertigen konnte. Auch wenn sie Mängel aufweisen, würde ich Rankings nicht gänzlich ablehnen. Der Artikel in der „HS“ schließt mit einer ähnlichen Einschätzung: Dass der Abstieg der Universität Helsinki aus den Top 100 ein Warnsignal für die derzeitige Regierung sein sollte, die finnischen Universitäten endlich auf Augenhöhe mit den anderen skandinavischen (schwedischen, dänischen und norwegischen) Universitäten zu bringen, die nicht unter fast zwei Jahrzehnten sinkender Finanzierung gelitten haben. Dieses Warnsignal kommt jedoch sehr spät, obwohl der Niedergang für diejenigen, die die Nachrichten aus dem Hochschulbereich verfolgen, schon seit geraumer Zeit offensichtlich ist. Die Finanzierungssituation hat bereits zu irreversiblen Verlusten an Humankapital geführt. Als die kaufkraftbereinigte Finanzierung der Universität Helsinki zum ersten Mal sank, wusste jeder, dass es viele Jahre dauern würde, bis die Auswirkungen der Mittelkürzungen offensichtlich zutage treten würden. Nun ist es endlich geschehen – mit einer Verzögerung von mehr als zehn Jahren. Vielen Dank an alle Politiker, die seit 2005 dazu beigetragen haben, indem sie nichts unternommen, nicht genug getan oder sogar aktiv den Abbau der finnischen akademischen Forschung unterstützt haben. 2005 war das Jahr, in dem mir bewusst wurde, dass die Hochschulfinanzierung zum ersten Mal real zurückgegangen war.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Fahrradabstellplätze auf dem Viikki-Campus</title><link>https://jeltsch.org/de/bicycle_parking/</link><pubDate>Mon, 31 Jul 2023 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/bicycle_parking/</guid><description>&lt;p&gt;In Viikki gibt es neue Fahrradstellplätze, etwa 400 an der Zahl. Das klingt zwar zunächst einmal gut, aber schauen wir uns die Details einmal genauer an: Die zugangskontrollierten Stellplätze sind gebührenpflichtig. Ich gehe davon aus, dass es weiterhin „erlaubt“ ist, sein Fahrrad außerhalb dieser zugangskontrollierten Stellplätze abzustellen. Der Text von Flamma scheint jedoch zu implizieren, dass für das Abstellen von Fahrrädern auf dem Campusgelände eine Genehmigung erforderlich ist: „Für das Abstellen von Fahrrädern auf allen Campusgeländen in Helsinki wird eine Gebühr erhoben.“ (
 &lt;a href="https://flamma.helsinki.fi/en/group/tilat/pyoraily-pysakointi-ja-julkinen-liikenne" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://flamma.helsinki.fi/en/group/tilat/pyoraily-pysakointi-ja-julkinen-liikenne&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ). Das hätte etwas klarer formuliert werden können, aber ich vermute, der Verfasser hatte (nur?) Autos im Sinn.Der Flamma-Artikel behauptet, dass außerdem 36 frei nutzbare Fahrradständer im unbeheizten Außenbereich der Unterführung hinter dem Biocenter 2 (das früher als Sammelstelle für Elektro- und Elektronikschrott diente) aufgestellt wurden. Ja, aber diese Möglichkeit gab es schon vorher und wurde auch schon genutzt. Er befindet sich direkt neben dem kleinsten (48 Stellplätze) zugangskontrollierten Parkplatz, dem einzigen, auf dem ich schließlich ein Fahrrad entdeckt habe. Die Nutzung des zugangskontrollierten Parkplatzes macht Sinn, wenn man ein teures Fahrrad besitzt. Wenn das der Fall ist, stört einen die jährliche Gebühr von 30 € wahrscheinlich auch nicht: teure Fahrradparkplätze für die Reichen. Man bezahlt den Stellplatz über eine App. Ich habe die App auf meinem Handy installiert, aber die Gebühr von 30 € pro Jahr nicht bezahlt. Warum nicht? Ich habe zwei Probleme mit dieser Gebühr:&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Herzlichen Glückwunsch, Dr. Khushbu Rauniyar!</title><link>https://jeltsch.org/de/congratulations_dr_khushbu_rauniyar/</link><pubDate>Sat, 10 Jun 2023 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/congratulations_dr_khushbu_rauniyar/</guid><description>&lt;p&gt;Die Verteidigung einer Doktorarbeit ist in Finnland eine &lt;strong&gt;GROSSE&lt;/strong&gt; Sache, und du hast sie gerade hinter dich gebracht. Im Gegensatz zum Rest der Welt (vielleicht mit Ausnahme von Schweden) verlangt kein anderes Land von Doktoranden so viel Durchhaltevermögen wie Finnland. Im Durchschnitt sind dafür vier Veröffentlichungen und sieben Jahre erforderlich. Die lange Dauer und das Fehlen klar definierter Anforderungen sind zwei Probleme, die das finnische Bildungsministerium in den nächsten Jahren angehen will, um finnischen Doktoranden auf dem internationalen Arbeitsmarkt gleiche Wettbewerbsbedingungen zu verschaffen. Eine Promotion in Finnland zu absolvieren, erfordert viel &lt;em&gt;Sisu&lt;/em&gt;. &lt;em&gt;Sisu&lt;/em&gt; ist ein finnisches Wort, das sich nicht in eine andere Sprache übersetzen lässt, aber 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Sisu_%28film%29" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;der kürzlich erschienene Film mit dem gleichen Titel&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 kann einen Eindruck davon vermitteln. Wikipedia definiert &lt;em&gt;Sisu&lt;/em&gt; als 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Sisu" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;außergewöhnliche Entschlossenheit angesichts extremer Widrigkeiten&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. In „alten Zeiten“ wurden Medikamente aufgrund ihrer Wirkungen entdeckt, ohne dass ihr Wirkmechanismus bekannt war. Dieses Paradigma wird zunehmend auf den Kopf gestellt. Forscher versuchen, den Mechanismus zu verstehen, der zur Erkrankung führt, bevor sie mit der Entwicklung oder Suche nach einem Medikament beginnen. Ein Großteil von Khushbus Dissertation befasst sich mit einem besseren Verständnis der Mechanismen, die die Wirkung des primären lymphangiogenen Wachstumsfaktors [VEGF-C] steuern: Der evolutionäre Ursprung, die Aktivierung und das Potenzial als Zielmolekül für Medikamente](
 &lt;a href="http://urn.fi/URN:ISBN:978-951-51-9288-2%29" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;http://urn.fi/URN:ISBN:978-951-51-9288-2)&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. 
 &lt;a href="https://www.stoffwechsel.hhu.de/en/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Prof. Eckhard Lammert&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 hat als Opponent hervorragende Arbeit geleistet, und 
 &lt;a href="https://researchportal.helsinki.fi/en/persons/kari-kein%C3%A4nen" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Prof. Kari Keinänen&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 tat dasselbe als Kustos. Liebe 
 &lt;a href="https://researchportal.helsinki.fi/en/persons/khusbu-rauniyar/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Khushbu&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, wir wünschen dir alles Gute für dein nächstes großes Projekt!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Bad vibes wegen der neuen Straßenbahn</title><link>https://jeltsch.org/de/bad_vibes_from_the_new_tram/</link><pubDate>Sat, 01 Apr 2023 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/bad_vibes_from_the_new_tram/</guid><description>&lt;p&gt;Die Nutzung unserer Duschen wurde untersagt, da vor meinem Arbeitsplatz, dem Viikki-Campus der Universität Helsinki, eine neue Straßenbahnlinie verläuft. Während der Testfahrten der Straßenbahn fielen mir Risse in der Wand des Umkleideraums und an den Duschen auf. Ich habe diese Risse irgendwann im Februar unseren Hausmeistern gemeldet. Anscheinend sind auch die Abwasserrohre von den baulichen Schäden betroffen, und deshalb können wir nicht mehr duschen. Das ist wirklich schade, besonders im Sommer. Soweit ich weiß, war der Zustand der Universitätsgebäude vor Beginn der Bauarbeiten an der Straßenbahnlinie dokumentiert worden. Nun läuft eine Untersuchung, um festzustellen, ob die zusätzlichen Schäden durch die Bauarbeiten oder durch die Testfahrten verursacht wurden (und wer für die Reparatur der Schäden aufkommen muss). Da ich entweder mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre oder laufe, muss ich jeden Morgen duschen. Meine Morgenroutine ist schwieriger geworden, da es in den Ausweichduschen keinen Platz gibt, an dem ich meine nassen Kleider und mein Handtuch zum Trocknen aufhängen kann. Das verursacht zwar einige Unannehmlichkeiten, doch wenn ein kausaler Zusammenhang mit dem Straßenbahnbetrieb besteht, hätte dies schwerwiegendere Folgen: Die Universität verfügt über teure Forschungsgeräte, die vibrationsempfindlich sind. Es ist unverständlich, wie die oberste Universitätsleitung mit der Stadt Helsinki vereinbaren konnte, die Straßenbahnlinie direkt vor dem Universitätsgebäude verlaufen zu lassen. Tatsächlich macht die Straßenbahn nun einen Umweg, um entlang der Viikinkaari zu fahren. Die natürlichere und kürzere Strecke hätte etwa 200 Meter südlich der aktuellen Trasse (entlang der Viikintie) verlaufen und all diese Probleme vermieden. Um die Gleise direkt vor den Gebäuden Biocenter 1 und 2 verlegen zu können, wurden Millionen zusätzlicher Euro für Schwingungsdämpfungselemente verschwendet, um unsere High-End-Geräte vor Erschütterungen zu schützen. Und vielleicht war all dieses Geld verschwendet, sollte sich herausstellen, dass die Maßnahmen nicht ausreichen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Inflation der Postgebühren in Finnland</title><link>https://jeltsch.org/de/inflation_of_finnish_postal_service_prices/</link><pubDate>Sun, 25 Dec 2022 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/inflation_of_finnish_postal_service_prices/</guid><description>&lt;p&gt;Die finnische Post („Posti“) begründet die starken Erhöhungen der Briefportopreise mit dem drastischen Rückgang des Briefvolumens. Andererseits hat das Paketvolumen den Rückgang im Briefgeschäft ausgeglichen. Ungeachtet ihres lukrativen Paketgeschäfts hat Posti auch die Preise für Pakete kontinuierlich erhöht. Leider lassen sich keine ebenso aussagekräftigen Statistiken zu den Paketpreisen zusammenstellen, da Posti die Preisstruktur ständig geändert hat. Meiner Meinung nach geschah dies auch, um die Preiserhöhung zu verschleiern. Bei der letzten Erhöhung (19.04.2022) wurde beispielsweise das maximal zulässige Gewicht für Pakete gesenkt. Zu den früheren Änderungen zählen unter anderem die maximalen Paketabmessungen sowie der Kauf in der Postfiliale (im Gegensatz zum Online-Kauf), der deutlich teurer geworden ist. Die obige Grafik zeigt die Preise für eine sogenannte „Ikimerkki“. Eine „Ikimerkki“ ist eine Briefmarke, mit der ein Standardbrief bis zu einem Gewicht von 50 g frankiert werden kann. Diese Briefmarke hat keinen festen Wert, deckt aber die Kosten für die Dienstleistung auch nach künftigen Preiserhöhungen ab. Auch bei Briefen wurde die Preisstruktur einige Male geändert, allerdings in weitaus geringerem Umfang als bei Paketen. Die letzte wesentliche Änderung erfolgte 2017, als die Post den Unterschied zwischen Express- und Standardversand für Inlandsbriefe abschaffte (die obigen Statistiken wurden anhand der Preise für Expressbriefe vor 2017 erstellt).&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Innoopeli-Preis 2022</title><link>https://jeltsch.org/de/innoopeli_prize_2022/</link><pubDate>Wed, 21 Dec 2022 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/innoopeli_prize_2022/</guid><description>&lt;p&gt;Wir – die Lenkungsgruppe des 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/degree-programmes/pharmaceutical-research-development-and-safety-masters-programme" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Internationalen Masterstudiengangs für pharmazeutische Forschung, Entwicklung und Sicherheit&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 – haben den 
 &lt;a href="https://researchportal.helsinki.fi/en/prizes/innoopeli-prize-2022" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Innoopeli-Preis 2022&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 erhalten! Der Innoopeli-Preis wird für einen bedeutenden Beitrag zur Lehre an unserer Fakultät verliehen. Auch wenn ich voreingenommen bin, halte ich die Auszeichnung für durchaus gerechtfertigt, da wir viele neue Kurse anbieten, bestehende Kurse aktualisieren und Kurse aus dem Finnischen ins Englische übersetzen. Es war harte Arbeit, aber wir können bereits erste Ergebnisse in Form von wirklich klugen und engagierten Studierenden sehen, die wir gewinnen konnten!Unsere Programmleiterin Leena Hanski sagt dazu: „Im Januar 2021 haben wir unsere Arbeit als Lenkungsgruppe aufgenommen – ohne Lernziele, ohne Lehrplan, ohne Zulassungskriterien und ohne Website, ganz zu schweigen von einer einzigen Entscheidung über die praktischen Modalitäten für die Durchführung des Programms. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, aber ich bin überzeugt, dass wir das Tempo beibehalten und dieses Programm zu einem großartigen Ort machen können, an dem die zukünftigen Stars der pharmazeutischen Forschung, Entwicklung und Sicherheit geschliffen werden. Unsere erste Studierendengeneration war für viele von uns eine große Quelle der Inspiration und Motivation, und ich möchte ihnen ganz besonders für ihre Offenheit und ihre Bereitschaft danken, ihre Geschichten, Gedanken und Erwartungen mit uns zu teilen.“&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Radfahren im Winter ist nichts für schwache Nerven</title><link>https://jeltsch.org/de/winter_cycling_is_not_for_the_faint_of_heart/</link><pubDate>Sat, 10 Dec 2022 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/winter_cycling_is_not_for_the_faint_of_heart/</guid><description>&lt;p&gt;Helsinki hatte vor, 
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/tags/hsl/"&gt;den privaten Pkw-Besitz bis 2025 überflüssig zu machen&lt;/a&gt;
. Auf dem Bild sieht man den Grund Nr. 534, warum das nicht funktionieren wird: Die Straßen und Gehwege werden im Winter schneefrei gehalten, aber die Radwege dienen als Schneelager und Parkplätze. Mit dem Fahrrad in die Innenstadt zu fahren ist immer mühsam, aber im Winter ist das nur etwas für selbstmörderische Masochisten. Etwa alle 50 Meter stößt man auf ein Hindernis, das höchste Wachsamkeit und Kreativität erfordert, um es unbeschadet zu umfahren. 
 &lt;a href="https://www-hs-fi.translate.goog/kaupunki/art-2000009225848.html?_x_tr_sl=auto&amp;amp;_x_tr_tl=en&amp;amp;_x_tr_hl=en-US&amp;amp;_x_tr_pto=wapp" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Das Stadtzentrum von Helsinki stirbt&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 infolge von Covid-19. Umso besser! Je seltener ich dort hinmuss, desto besser. Die Radfahrbedingungen südlich von Sörnäinen sind unerträglich schlecht, mit der einzigen Ausnahme der 1,3 km langen 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Baana" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Baana&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 zwischen Kiasma und dem Rand von Ruoholahti (wo ich selten hinmuss).
 &lt;a href="https://www.nytimes.com/guides/year-of-living-better/how-to-reduce-your-carbon-footprint" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Verkehr und Ernährung sind die beiden wichtigsten Faktoren&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, wenn es um die Verantwortung des Einzelnen für die globale Erwärmung geht. Daher wird Helsinki – ein 
 &lt;a href="https://kestavyys.hel.fi/en/frontpage/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Vorreiter in der nachhaltigen Stadtentwicklung&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 – im nächsten Jahr die Fahrpreise für den öffentlichen Nahverkehr erhöhen, um die Menschen dazu zu bewegen, vom Auto auf Bus oder U-Bahn umzusteigen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Bioaktives VEGF-C aus E. coli ohne In-vitro-Faltung!</title><link>https://jeltsch.org/de/bioactive_vegf_c_from_e_coli_without_in_vitro_folding/</link><pubDate>Fri, 28 Oct 2022 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/bioactive_vegf_c_from_e_coli_without_in_vitro_folding/</guid><description>&lt;p&gt;Unser Artikel &lt;strong&gt;„Bioaktives VEGF-C aus &lt;em&gt;E. coli&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;“ wurde in &lt;em&gt;Scientific Reports&lt;/em&gt; veröffentlicht. Hier lesen: 
 &lt;a href="https://doi.org/10.1038/s41598-022-22960-0.As" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://doi.org/10.1038/s41598-022-22960-0.As&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 Tatsächlich habe ich bereits 1999 die ersten Experimente zur Expression von VEGF-C in &lt;em&gt;E. coli&lt;/em&gt; durchgeführt, jedoch nie aktives Protein erhalten. In den folgenden mehr als 15 Jahren verwendeten wir ausschließlich eukaryotische Zellen (Hefe, S2/Sf9/Hi5-Insektenzellen, CHO) zur Herstellung von VEGF-C. Vor einigen Jahren haben wir das Projekt „VEGF-C in &lt;em&gt;E. coli&lt;/em&gt;“ wieder aufgenommen und unser Ziel schließlich im letzten Jahr erreicht. Allerdings war der Aufwand viel größer, als wir ursprünglich erwartet hatten. Zu Beginn schlugen alle Versuche fehl, und um das Projekt zu retten, entwickelten wir ein In-vitro-Faltungsprotokoll. Es war vielleicht eher Glück als Können, dass wir zufällig auf eine Kombination aus Solubilitäts-Tag und einem redoxmodifizierten &lt;em&gt;E. coli&lt;/em&gt;-Stamm stießen, mit der es gelang, direkt bioaktives VEGF-C zu produzieren, ohne dass ein In-vitro-Faltungsschritt erforderlich war. Wir haben uns entschlossen, auch unsere erfolglosen Versuche (CyDisCo und periplasmatische Expression) in den Abschnitt „Ergebnisse“ aufzunehmen, um den „File-Drawer-Effekt“ zu vermeiden.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Putin möchte, dass ihr schnell und viel fahrt!</title><link>https://jeltsch.org/de/fuel_consumption/</link><pubDate>Tue, 19 Jul 2022 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/fuel_consumption/</guid><description>&lt;p&gt;Ich fahre selten Auto, und wenn ich eines brauche, miete ich mir heutzutage eines. Diesen Sommer haben wir beschlossen, einen zweiwöchigen Urlaub in einem Ferienhaus an einem See mitten im finnischen Wald zu verbringen. Man braucht ein Auto, wenn man sich auf dem finnischen Land fortbewegen will. Der öffentliche Nahverkehr mag in der finnischen Hauptstadt Helsinki gut funktionieren, aber auf dem finnischen Land gibt es ihn praktisch gar nicht. Das Betanken unseres Mietwagens kostete mich mehr als 150 €. Da ich denselben Tank vor einem Jahr noch für weniger als 75 € füllen konnte, hatte ich erwartet, dass die Menschen ihre Fahrgewohnheiten angepasst hätten, um Energie zu sparen, die Umwelt zu schonen und ihren Geldbeutel zu schonen. Aber ich habe mich größtenteils geirrt.&lt;strong&gt;Langsamer fahren und weniger fahren&lt;/strong&gt;Jeder, der nicht hinter dem Mond lebt, weiß, dass die effizienteste Fahrgeschwindigkeit irgendwo zwischen 50 und 90 km/h liegt. Der Luftwiderstand nimmt mit der Geschwindigkeit zu. Dieser Anstieg verläuft nicht linear, sondern exponentiell. Durch zu schnelles Fahren spart man nur minimal Zeit, verschwendet dabei aber unglaublich viel Energie. Obwohl sich die meisten Autofahrer über die horrenden Benzinpreise beschweren, scheint kaum jemand sein Verhalten anzupassen, indem er entweder langsamer oder weniger fährt. Ich würde gerne wissen, was der Grund für dieses paradoxe Verhalten ist – für mich ist es unerklärlich. Ich weiß, dass manche Autofahrer gerne schnell fahren (ich gehörte mit 18 auch zu dieser Kategorie). Aber hey: Dann solltet ihr den Mund halten und einfach für den „Spaß“ bezahlen!&lt;strong&gt;Kindische Forderungen nach staatlichen Subventionen&lt;/strong&gt;Plötzlich fordern Leute, die normalerweise unsere Marktwirtschaft verteidigen, staatliche Eingriffe, um die Benzinpreise zu senken. WTF? Nur weil man zum ersten Mal merkt, dass man selbst den Kräften von Angebot und Nachfrage unterworfen ist, vergisst man seine Werte des freien Marktes und fordert staatliche Eingriffe. Der einzige Weg, das Problem steigender Benzinpreise zu lösen, besteht darin, dem Markt zu vertrauen. Leider handeln die Regierungen in vielen Ländern genau entgegen allen Expertenempfehlungen und versuchen künstlich, die Benzinpreise zu senken, z. B. durch Steuersenkungen (z. B. Frankreich, Österreich, Niederlande). Das hält die Nachfrage künstlich hoch und vergrößert die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage weiter, die ja ursprünglich die hohen Preise verursacht hat.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Verteidigung der Doktorarbeit über die Rolle von Hepsin bei Brustkrebs</title><link>https://jeltsch.org/de/phd_thesis_defense_about_hepsin_s_role_in_breast_cancer/</link><pubDate>Sun, 24 Apr 2022 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/phd_thesis_defense_about_hepsin_s_role_in_breast_cancer/</guid><description>&lt;p&gt;Am vergangenen Samstag hat Denis Belitškin seine Doktorarbeit verteidigt. Das Thema lautete 
 &lt;a href="https://helda.helsinki.fi/handle/10138/341827" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Die Rolle der Typ-II-Serinprotease Hepsin bei der Signalübertragung bei Brustkrebs&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Die Diskussion mit der Opponentin 
 &lt;a href="https://pharmacology.med.wayne.edu/profile/ci3803" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Karin List&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, die über Zoom mit nur einem kleinen Publikum vor Ort stattfand, hat mir sehr gut gefallen. 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Protease" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Proteasen&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 haben sich nach und nach zu einer meiner Lieblingsproteinklassen entwickelt. Früher wurden sie vor allem wegen ihrer abbauenden Funktion geschätzt, doch mittlerweile ist klar, dass sie viel komplexer sind. Mein eigenes Interesse gilt ihrer Rolle bei der Aktivierung von Signalmolekülen. In diesem Zusammenhang sind Proteasen Signalmoleküle, die auf derselben Ebene wie Hormone, Zytokine und Wachstumsfaktoren agieren. Danke, Denis, für deinen überzeugenden Auftritt und das Karonkka!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Preis für das beste Poster an Khushbu (jährliche GeneCellNano-Flaggschiff-Tagung)</title><link>https://jeltsch.org/de/GCN2022/</link><pubDate>Fri, 22 Apr 2022 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/GCN2022/</guid><description>&lt;p&gt;Letzte Woche trafen sich die 
 &lt;a href="https://www.genecellnano.fi/partners/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;GeneCellNano-Flaggschiff-Partner&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 nach einer Verzögerung von 2,5 Jahren endlich zum ersten Mal persönlich. Dieses 
 &lt;a href="https://www.genecellnano.fi/genecellnano-annual-meeting-2022/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Treffen&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 war längst überfällig, und es gab viele sehr interessante Vorträge, unter anderem vom 
 &lt;a href="https://www.bloodservice.fi/Research%20Projects/cell-therapy" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Finnischen Roten Kreuz&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 (zum Thema Krebsimmuntherapie) und von 
 &lt;a href="https://www.upmbiomedicals.com/for-life-science/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;UPM Biomedicals&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 (über deren biokompatible Zelluloseprodukte). Viele neue Ideen und einige konkrete Pläne für eine weitere Zusammenarbeit. Wir waren mit zwei Postern vertreten, und – etwas unerwartet, da sich das Projekt noch in den Anfängen befindet – gewann Khushbu Rauniyar aus unserem Labor den Preis für das beste Poster. Herzlichen Glückwunsch!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der Helpdesk der Universität empfiehlt Zotero, bietet jedoch keine nennenswerte Unterstützung an</title><link>https://jeltsch.org/de/migration/</link><pubDate>Sun, 20 Mar 2022 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/migration/</guid><description>&lt;p&gt;Mit Ablauf des letzten Jahres (31.12.2021) hat die Universität Helsinki die Lizenzierung ihres standardmäßigen Literaturverwaltungsprogramms 
 &lt;a href="https://about.proquest.com/en/products-services/refworks/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;RefWorks&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 eingestellt. Seltsamerweise kann man RefWorks nicht als Einzelperson lizenzieren. Das bedeutet, dass man die Software nach Beendigung seiner akademischen Zugehörigkeit nicht mehr weiter nutzen kann. Möglicherweise wird der derzeitige Eigentümer von RefWorks (Clarivate) das Programm komplett einstellen, da RefWorks ein direkter Konkurrent von 
 &lt;a href="https://endnote.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Endnote&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ist – der Literaturverwaltungslösung, auf die sich Clarivate konzentriert, insbesondere angesichts der Integration von Endnote mit 
 &lt;a href="https://publons.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Publons&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 und das 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Web_of_Science" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Web of Science&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 (WoS) integriert ist, das vor allem für seinen 
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/poor_correlation_of_the_journal_impact_factor_with_scientific_impact/"&gt;Impact Factor&lt;/a&gt;
 bekannt ist. Es ist kein Zufall, dass Clarivate zu Thomson Reuters gehört – jenem Unternehmen, das gegen Zotero geklagt hat, weil es seinen Nutzern die Möglichkeit bot, proprietäre EndNote-Zitierstilvorlagen in das interoperable und standardisierte 
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/fiddling_around_with_csl/"&gt;CSL-Format&lt;/a&gt;
 zu konvertieren. Der empfohlene Ersatz für RefWorks ist 
 &lt;a href="https://zotero.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Zotero&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Ich habe damit kein Problem, da ich Zotero schätze und es seit nunmehr mehr als 10 Jahren als mein Standard-Tool zur Literaturverwaltung nutze. Abgesehen davon, dass es kostenlos ist, vereint es zwei wichtige Funktionen, die es einzigartig machen und kommerziellen Lösungen überlegen sind:&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Nordlichter überall</title><link>https://jeltsch.org/de/aurora/</link><pubDate>Sun, 13 Feb 2022 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/aurora/</guid><description>&lt;p&gt;Meist fährt man ja nach Lappland um sie zu sehen, aber in der letztenZeit sind Nordlichter in Helsinki geradezu häuig. Die Häufigkeit und Sichtbarkeit der Nordlichter steht in direktem Zusammenhang mit dem 11-jährigen Sonnenzyklus. Es ist seit vielen hundert Jahren bekannt, dass die Anzahl der Sonnenflecken in einem durschschnittlich 11 Jahre langem Zyklus zunimmt und abnimmt. Wir sind noch weit vom Maximum des gegenwärtigen Sonnenzyklus entfernt. Das Maximum wurde nähmlich für irgendwann zwischen 2023 und 2026 vorhergesagt. Trozdem steigt die Zahl der beobachtbaren Nordlichter in Helsinki an. Vielleicht lag das Solar Cycle 25 Prediction Panel nicht ganz richtig mit seiner Vorhersage, dass der Zyklus 25 ähnlich verlaufen sollte wie der Zyklus 24. Bislang liegt die Zahl der Sonnenflecken jedenfalls über den Vorhersagen. Der letzte Zyklus (Nummer 24) war übrigens der schwächste Zyklus seit Zyklus 14 (der 1906 seinen Höhepunkt erreichte).Eine potentiell gefährliche Begleiterscheinung der starken Sonnenaktivität ist ein Koronaler Massenauswurf (englisch coronal mass ejection, CME). Ein CME entsteht, wenn die Sonne große Mengen an Sonnenplasma ausstößt (Hunderte bis Tausende von Milliarden Tonnen). Solche Auswürfe ereignen sich während des Höhepunkts des Sonnenzyklus ein paar Mal pro Tag, während des Sonnenminimums jedoch nur alle paar Tage. Da diese CMEs richtungsgebunden sind, verfehlen die meisten von ihnen unsere Erde mehr oder weniger. Die Größe der CMEs und damit die Intensität und Sichtbarkeit des Nordlichts in niedrigeren geographischen Breiten (so wie in Helsinki oder manchmal sogar Norddeutschland) ist nicht vom Sonnenzyklus abhängig, wohl aber die Häufigkeit solcher Ereignisse.Ein großer CME kann problematisch werden, weil er unser Stromnetz stören kann. In den letzten Jahren kam es bereits zu einigen kleineren Netzausfällen (z. B. in Dänemark und in Kanada) als Folge kleinerer CMEs. Es wird angenommen, dass ein ausreichend großer CME in der Lage ist, die Stromnetze global lahm zu legen. Für den Zeitraum 2010-2020 (der einen Großteil des schwachen Sonnenzyklus 24 umfasst) wurde die Wahrscheinlichkeit eines großen CMEs von Wissenschaftlern auf etwa 12 % geschätzt (
 &lt;a href="https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1029/2011SW000734" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1029/2011SW000734&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ).Der letzte große CME ereignete sich im Jahr 1859 und ist nach dem Astronomen, der ihn zuerst entdeckte, als Carrington-Ereignis bekannt. Während des Carrington-Ereignisses konnte das &amp;ldquo;Nordlicht&amp;rdquo; sogar noch in Kolumbien (8° nördlich des Äquators) gesehen werden (
 &lt;a href="https://arxiv.org/abs/1508.06365" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://arxiv.org/abs/1508.06365&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ). Unser Problem ist nicht, dass alle elektronischen Geräte nicht mehr funktionieren, wenn ein Sonnensturm von der Größe eines Carrington-Ereignisses auf die Erde trifft. Vielmehr werden einige wichtige, aber schwer zu ersetzende Teile der Infrastruktur ausfallen. Dies könnte das Fallen von Dominosteinen auslösen, und schließlich jeden Aspekt unseres Lebens erreichen. Wenn der CME nur groß genug ist, wird Covid-19 dagegen wie ein Sonntags-Spaziergang erscheinen. Aber selbst kleine Sonnenstürme können manchmal Probleme verursachen: Der gleiche Sonnensturm, der die Nordlichter auf dem Bild (vom Donnerstag, 10. Februar) verursacht hat, hat 40 der 49 zuletzt gestarteten SpaceX-Satelliten für immer außer Gefecht gesetzt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Glücklich oder "nur" zufrieden?</title><link>https://jeltsch.org/de/happiness/</link><pubDate>Sun, 16 Jan 2022 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/happiness/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Kein Druck zum Glücklichsein&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Finnland ist vielleicht das einzige Land der Welt wo du dich so zeigen darfts wie du bist. Wenn du keinen Grund zum Lächeln hast musst du hier nicht lächeln. Ganz besonders in den Vereinigten Staaten gibt es einen gesellschaftlichen Druck zum extrovertiert sein. Die Leute sind dort manchmal sogar beleidigt, wenn man nicht nach aussen hin zeigt, dass man fröhlich und positiv eingestellt ist. In Finnland gibt es keinen solchen gesellschaftlichen Druck, nach außen hin glücklich zu sein. Vielleicht macht das ja auch ein bischen glücklich…&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Lerne den Lehrer kennen!</title><link>https://jeltsch.org/de/teacher/</link><pubDate>Fri, 31 Dec 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/teacher/</guid><description>&lt;p&gt;Fast 30 Jahre nach Beginn meiner akademischen Laufbahn begann ich, an der Fakultät für Pharmazie zu unterrichten (ohne nennenswerte pädagogische Erfahrung und Ausbildung). Meistens unterrichte ich Themen, in denen ich über praktische Forschungserfahrung und Fachkenntnisse verfüge: Rekombinante-DNA-Technologie, Gentechnik, Proteinproduktion und -aufreinigung sowie – vor allem – Proteinwirkstoffe. Ganz im Sinne des Mottos der Universität Helsinki &lt;em&gt;
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/about-us/people/researchers-and-teachers" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Forscher lehren, Lehrer forschen&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/em&gt;. Trotz meiner mangelnden Erfahrung war ich Teil der Aktion „Meet the teacher!“ der Universität Helsinki, die sich an angehende internationale Masterstudierende richtet: 
 &lt;a href="https://www.facebook.com/HelsinkiUniversity/posts/10160122296028083" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.facebook.com/HelsinkiUniversity/posts/10160122296028083&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Finnischkenntnisse boosten</title><link>https://jeltsch.org/de/language_boost/</link><pubDate>Fri, 17 Dec 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/language_boost/</guid><description>&lt;p&gt;Ich unternehme einen neuen Versuch, Finnisch zu lernen! Bis vor kurzem habe ich meine berufliche Laufbahn in Meilahti an der Medizinischen Fakultät der Universität Helsinki fortgesetzt. Nach meiner von der Finnischen Akademie finanzierten Zeit als Forschungsstipendiat waren meine beruflichen Aussichten in Meilahti bestenfalls dürftig, da fast alle offenen Stellen gute Finnisch- oder Schwedischkenntnisse erfordern. An finnischen medizinischen Fakultäten muss man – anders als in vielen anderen Studiengängen – in der Lage sein, auf Finnisch oder Schwedisch zu unterrichten. In anderen EU-Ländern gibt es viele Universitäten, an denen man Medizin studieren kann, ohne ein Wort der Landessprache zu beherrschen, aber Finnland nimmt (noch) keine ausländischen Studierenden für medizinische Studiengänge auf.Bevor ich mein Studium an der Universität begann, hatte ich bereits einmal ähnliche Sprachprobleme. Im Herbst 1989, als die politischen Veränderungen in Osteuropa das freie Reisen ermöglichten, beschloss ich, Ungarn zu besuchen. Mein Interesse an Ungarn ging auf mehrere ungarische Freunde von mir zurück, die im Exil in der ehemaligen Bundesrepublik lebten. Als ich im Frühjahr 1990 in Ungarn ankam, sprach ich kein einziges Wort Ungarisch. Dennoch sprachen meine ungarischen Freunde mit mir ausschließlich Ungarisch. Ich erinnere mich besonders gerne an Tomi und Timea sowie an ihre ganze Familie und ihre Freunde, die geduldig meinen Geschwafel anhörten und meine grammatikalischen Fehler korrigierten. Finnisch in Finnland zu lernen ist anders. Warum will niemand mein schlechtes Finnisch ertragen? Ich bin auf die Erklärung gestoßen, dass die Finnen nicht an ausländische Akzente gewöhnt seien. Ich kann mich dieser Erklärung nicht anschließen. Die ehemaligen osteuropäischen Länder waren damals ebenfalls isoliert und sprachlich homogen – ähnlich wie Finnland. Liegt es vielleicht daran, dass heutzutage niemand mehr Zeit für irgendetwas zu haben scheint? Im Herbstsemester nahm ich an einem Finnischkurs teil, der von der Universität Helsinki angeboten wurde. Der Kurs war Teil des Projekts 
 &lt;a href="https://kielibuusti.fi" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;„Kielibuusti“&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Sprachenlernen braucht Zeit. Wir fragen uns immer, wie kleine Kinder so gut Sprachen lernen können, vergessen dabei aber, dass sie sich voll und ganz darauf konzentrieren. Der Finnischkurs hat sich zweifellos auf meine sonstige Arbeit ausgewirkt, und aus diesem Grund habe ich volles Verständnis für jene ausländischen Forscher, die nicht einmal eine einzige Sekunde damit verschwenden, Finnisch zu lernen. Was das Erlernen der finnischen Sprache angeht, liegt das Problem meiner Meinung nach weniger bei den Kursangeboten, auch wenn diese besser sein könnten. Das Problem ist vielmehr, dass man sein Finnisch im Alltag nicht anwenden kann, weil immer jemand in der Nähe ist, der – aus sehr guten Gründen – kein Finnisch kann oder es nicht lernen will. In meinem eigenen Labor sind alle Muttersprachen der Labormitglieder – einschließlich Finnisch – Minderheitensprachen. Und ausnahmslos alle, mit denen ich spreche, sprechen ausgezeichnetes Englisch. Es kostet echte Mühe, eine andere Sprache als Englisch zu verwenden (das gilt auch für meine eigene Muttersprache, Deutsch). Eines der Ziele des „Language Boost“-Kurses war es, uns einen Sprachpartner zu suchen, jemanden, mit dem wir regelmäßig auf Finnisch kommunizieren könnten. Nach einem halben Jahr habe ich immer noch keinen Sprachpartner. Obwohl die Lehrkräfte des Kurses hervorragend waren, reichen zwei Stunden Finnisch pro Woche leider nicht aus. Ich kenne mehrere Forscher, die aus dem Ausland nach Finnland gekommen sind und ausgezeichnet Finnisch sprechen. Die meisten von ihnen haben jedoch familiäre Verbindungen nach Finnland. Deshalb mussten sie sich mit Finnen auseinandersetzen, die kein Englisch sprechen. Sie waren gezwungen, Finnisch zu lernen. Das Gleiche ist mir vor 30 Jahren in Ungarn passiert: Die meisten Menschen lernten in der Schule kein Englisch. Wir hatten nur eine gemeinsame Sprache, und ich benutzte sie den ganzen Tag lang in allen Situationen.“ Dieser Beitrag wurde inspiriert von Reetta Vairimaas Artikel „Claudia und Celia“ in der Zeitschrift Yliopistolainen (1/2018), der leider nicht online verfügbar ist.``Hier liegt ein weiterer Aspekt des Problems: Für die meisten ausländischen Forscher bleibt einfach nicht genug Zeit, Finnisch zu lernen. Im Vergleich zu ihren einheimischen Kollegen haben sie bereits ohne Finnischunterricht eine höhere Arbeitsbelastung. Der Aufbau eines Netzwerks – sowohl beruflich als auch privat – ist mit viel Arbeit verbunden. Die in diesem Acatiimi-Artikel (
 &lt;a href="https://acatiimi.fi/2022/02/07/too-few-people-study-finnish-or-swedish/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Zu wenige studieren Finnisch oder Schwedisch&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
) sehr hoch. Ich kenne viele ausländische Forscher, aber nur sehr wenige von ihnen verfügen über fundierte Finnischkenntnisse (vielleicht trifft das aber auch nur auf Doktoranden zu, die in meiner verzerrten Sichtweise überrepräsentiert sind).`&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Im Wettbewerb mit den Schwergewichten unter den Einwanderungsländern</title><link>https://jeltsch.org/de/immigration/</link><pubDate>Wed, 24 Nov 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/immigration/</guid><description>&lt;p&gt;In Deutschland leben etwa 10–11 Millionen Ausländer (Stand: Dezember 2019), was etwa 13 % der Bevölkerung entspricht. Hinzu kommen 1,4 Millionen Flüchtlinge 
 &lt;a href="https://mediendienst-integration.de/english/facts-figures.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;(Statistik)&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Die neue deutsche Regierung hat ernsthafte Pläne, die Arbeitsmigration nach Deutschland zu erleichtern. Es gibt kaum ein Land in Mittel- oder Nordeuropa, das den Bedarf an Arbeitskräften aus dem Ausland nicht erkannt hat. Deutschland hat Erfahrung mit der Anwerbung von Arbeitskräften. Tatsächlich erscheint mir die Zahl von 13 % eher niedrig, doch viele der Ausländer, die schon vor langer Zeit nach Deutschland gekommen sind, besitzen inzwischen einen deutschen Pass. In den letzten Jahrhunderten gab es mehrere massive Einwanderungswellen von Arbeitskräften nach Deutschland (die letzte große Welle fand zwischen 1955 und 1975 statt, hauptsächlich aus der Türkei und Italien). Vielleicht bekommt man deshalb die weltbesten Döner und Pizzen nicht in der Türkei oder in Italien, sondern in Deutschland (New Yorker mögen in Bezug auf die Pizza anderer Meinung sein). Für mich ist es unglaublich, dass die Frage nach der Arbeitsmigration heutzutage in Finnland überhaupt gestellt wird. Es gibt keinen Experten, der bestreiten würde, dass Finnland Arbeitsmigration braucht*. Nicht in der Zukunft, sondern jetzt. Das Problem ist, dass Finnland offenbar erfolgreich darum gewetteifert hat, der unattraktivste Ort für Arbeitsmigration in West- und Nordeuropa zu sein. Ich spreche nicht vom Wetter (ja: Die Kälte und die Dunkelheit sind gelegentlich eine echte Plage), sondern von den bürokratischen Hürden, denen sich selbst hochqualifizierte Ausländer stellen müssen, wenn sie nach Finnland kommen wollen. Es werden zwar einige Fortschritte erzielt (z. B. können Aufenthaltsgenehmigungen für Studierende nun so lange gelten, wie ihr Studium dauert), und das Ziel der aktuellen Regierung ist es, die Quote der arbeitsbezogenen Zuwanderung zu verdoppeln. Doch im Wettbewerb um Arbeitskräfte legen alle anderen europäischen Länder noch einen drauf. Um auch nur annähernd wettbewerbsfähig zu sein, muss sich noch viel mehr ändern, wie Tuula Haatainen kürzlich in einem 
 &lt;a href="https://www.hs.fi/mielipide/art-2000008452218.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Gastbeitrag für die größte skandinavische Tageszeitung „Helsingin Sanomat“&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 schrieb. Leider ist das derzeitige System für die Industrie nicht förderlich, wie 
 &lt;a href="https://www.hs.fi/mielipide/art-2000008452218.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;ein weiterer Meinungsbeitrag eines betroffenen Unternehmers&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 zeigt.*Experten, die das Gegenteil behaupten, lassen ihre ideologischen Vorurteile über ihre Fachkompetenz siegen. Aufgrund ihres Interessenkonflikts sollte ihre Meinung nicht zählen. Es ist nur eine Meinung; unvoreingenommene Experten haben die Fakten auf ihrer Seite.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Mit dem Fahrrad zum Flughafen</title><link>https://jeltsch.org/de/cycling_to_the_airport/</link><pubDate>Thu, 14 Oct 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/cycling_to_the_airport/</guid><description>&lt;p&gt;Der internationale Flughafen Helsinki liegt etwa 14 km nördlich unserer Wohnung. Eigentlich befindet sich der Flughafen gar nicht in Helsinki, sondern in der nördlich angrenzenden Stadt Vantaa. Schon bei meiner letzten Konferenzreise vor der Pandemie hatte ich beschlossen, kein Taxi zu nehmen, sondern stattdessen mit dem Fahrrad zum Flughafen zu fahren. Das war aus zwei Gründen leichter gesagt als getan: 1. Es gibt am Flughafen keine speziellen Abstellplätze für Fahrräder. Das gesamte Konzept eines Flughafens scheint auf der Annahme zu beruhen, dass niemand jemals mit dem Fahrrad zum Flughafen fährt. Ich habe beim Finnavia-Kundenservice nachgefragt, und dort wurde mir der Fahrradabstellplatz des 
 &lt;a href="https://www.hilton.com/en/hotels/helaihi-hilton-helsinki-airport/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Hotels Hilton Airport&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 empfohlen. 2. Zwar gibt es zahlreiche Radwege, doch die Beschilderung ist so spärlich, falsch oder gar nicht vorhanden, dass man sich ohne die Navigations-App auf dem Handy unmöglich zurechtfindet. Die Situation verschlimmert sich, wenn man die Strecke im Dunkeln zurücklegt – was fast garantiert der Fall ist, da die meisten Flüge von und nach Kontinentaleuropa in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend starten bzw. landen. Dennoch bin ich inzwischen bereits dreimal mit dem Fahrrad zum und vom Flughafen gefahren. Jedes Mal versuche ich, ohne Google Maps den Weg zu finden, und jedes Mal verfahre ich mich. Ein Problem bei der Sprachnavigation ist, dass Google Maps keine finnischen Straßennamen aussprechen kann. Ein weiteres Problem ist, dass Google Maps einfach nicht auf dem neuesten Stand ist. Aufgrund der ständigen Bauarbeiten sind viele der vorgeschlagenen Routen nicht befahrbar. Und es macht keinen Spaß, alle 500 Meter anzuhalten, das Handy aus der Tasche zu ziehen und die Handschuhe auszuziehen, um den Touchscreen zu bedienen, der zudem nicht richtig reagiert, weil es in Strömen regnet. Das Problem mit fehlenden und falschen Straßenschildern auf wichtigen Radwegen ist offenbar weit verbreitet. Ein ähnliches Gebiet, in dem sich Radfahrer kaum zurechtfinden können, ist der Helsinki Central Park. Wer Finnisch versteht, kann darüber in der Tageszeitung „Helsingin Sanomat“ (
 &lt;a href="https://www.hs.fi/kaupunki/art-2000008227424.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.hs.fi/kaupunki/art-2000008227424.html&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ) lesen. Der Artikel handelt von den vergeblichen Versuchen eines finnischen Politikers der Grünen, der versuchte, den Central Park mit dem Fahrrad zu durchqueren. Obwohl Millionen Euro in die Modernisierung der Beschilderung im Park gesteckt wurden, ist offenbar die Hilfe der Einheimischen notwendig, um von einer Seite zur anderen zu gelangen, ohne sich zu verlaufen. Ich rechne immer zwei Stunden für die 14-km-Strecke ein, was mir sogar reichen würde, um sie zu Fuß zurückzulegen – vorausgesetzt, ich verirre mich nicht. Den Fahrradabstellplatz des Hilton-Hotels habe ich noch nicht gefunden. Das werde ich beim nächsten Mal noch einmal versuchen…&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Kilometer-Wettbewerb</title><link>https://jeltsch.org/de/kilometrikisa/</link><pubDate>Fri, 08 Oct 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/kilometrikisa/</guid><description>&lt;p&gt;Kilometrikisa („Kilometer-Wettbewerb“) ist ein Fahrradwettbewerb für Unternehmen, der das Pendeln mit dem Fahrrad und das Radfahren im Allgemeinen fördern soll. Die Teammitglieder geben ihre täglich zurückgelegte Strecke auf der Website 
 &lt;a href="https://www.kilometrikisa.fi" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.kilometrikisa.fi&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ein, und das Team mit den meisten Kilometern gewinnt. Unter allen Teilnehmern werden zusätzliche Preise verlost (ich hatte dieses Jahr tatsächlich zum ersten Mal Glück und habe eine kostenlose 
 &lt;a href="https://www.unisport.fi/en/services/massage/massage" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Massage bei UniSport&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 gewonnen).Es gibt einen Sommerwettbewerb, der von Mai bis September läuft, und einen Winterwettbewerb („talvikilometrikisa“), der hauptsächlich im Januar und Februar stattfindet. Fragt mich bitte nicht, warum es keine Veranstaltungen im Frühling und Herbst gibt. Ich bin in den letzten zehn Jahren das ganze Jahr über Rad gefahren, mit Ausnahme des Winters 2012/2013, weil ich mir auf dem Heimweg von der Arbeit das Bein gebrochen habe. Für mich sind Oktober, November und Dezember genauso gute Radfahrmonate wie Januar und Februar. Eigentlich sind sie sogar besser, da sie in den letzten Jahren aufgrund der globalen Erwärmung meist schneefrei sind. Wer früh morgens zur Arbeit fährt, bevor der Schneepflug 30 cm Neuschnee geräumt hat, weiß, dass man oft steckenbleibt – selbst mit den 57-622 
 &lt;a href="https://www.schwalbe.com/en/spike-reader/ice-spiker-pro" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Schwalbe Ice Spiker Pro&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
.Meine Leistung in diesem Wettbewerb ist eingebrochen, seit mein Labor vom 
 &lt;a href="https://biomedicum.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Biomedicum&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 in Meilahti ins 
 &lt;a href="https://tilavaraus.helsinki.fi/en/viikki/biocentre-2-viikinkaari-5" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Biocenter 2&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 in Viikki verlegt wurde, da sich mein Arbeitsweg von 14 km/Tag auf magere 4,5 km/Tag verkürzt hat. Was die Anzahl der Radfahrtage angeht, liege ich immer noch ganz weit oben auf der Liste (109 in der letzten Saison), aber gemessen an der zurückgelegten Strecke liege ich nur knapp über dem Durchschnitt (Platz 58 mit 1031 km). Unser Team („Helsingin Yliopisto“, Universität Helsinki) belegte in diesem Jahr im Wettbewerb der großen Arbeitgeber den 143. Platz. Ich frage mich immer wieder, ob die Gesamtzahl der zurückgelegten Kilometer und die Teilnehmerzahl im Laufe der Jahre steigen – was der Fall sein sollte, wenn wir es mit der Bekämpfung der globalen Erwärmung ernst meinen. Die erste „Kilometrikisa“-Veranstaltung fand 2014 statt, es liegen also genügend Daten vor, um Trends zu erkennen. Leider liefert die Website diese Informationen nicht. Es wäre zwar möglich, die Daten aus den Einzelergebnissen zu extrahieren und zu berechnen, aber ich habe derzeit genug andere Dinge zu tun. Vielleicht irgendwann in der Zukunft.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Online-Tools zum Finnischlernen</title><link>https://jeltsch.org/de/web_tools_to_learn_finnish/</link><pubDate>Thu, 16 Sep 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/web_tools_to_learn_finnish/</guid><description>&lt;p&gt;Hilfsmittel zum Finnischlernen&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
 &lt;a href="https://deepl.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://deepl.com&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 DeepL&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
 &lt;a href="https://presidencymt.eu/#/text" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://presidencymt.eu/#/text&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
 &lt;a href="https://chrome.google.com/webstore/search/sanastorm?hl=en" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://chrome.google.com/webstore/search/sanastorm?hl=en&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nicht für Finnisch: 
 &lt;a href="https://conjugator.reverso.net/conjugation-english.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://conjugator.reverso.net/conjugation-english.html&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description></item><item><title>Wie attraktiv ist Finnland für internationale Studierende?</title><link>https://jeltsch.org/de/how_attractive_is_finland_for_international_students/</link><pubDate>Sun, 29 Aug 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/how_attractive_is_finland_for_international_students/</guid><description>&lt;p&gt;Eine Vorab-Entschuldigung: Alle Links in diesem Beitrag führen zu finnischen Websites, was eines der Probleme verdeutlicht, mit denen ausländische Studierende in Finnland konfrontiert sind: eine Sprache, die keiner anderen europäischen Sprache ähnelt (abgesehen von Estnisch und Ungarisch, die ebenfalls zur 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Finno-Ugric_languages" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;finnisch-ugrischen Sprachfamilie&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 gehören). Ausländische Studierende fühlen sich in Finnland im Allgemeinen wohl. Auch wenn nicht alles perfekt ist, ist die Universität Helsinki (und Finnland im Allgemeinen) eine Überlegung wert, wenn man im Ausland studieren möchte. Das ist das Fazit einer 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/fi/uutiset/opetus/ruusuja-ja-risuja-kansainvalisilta-opiskelijoilta" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Umfrage unter mehr als 800 internationalen Studierenden&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 aus den Jahren 2020 und 2021. Besonders die hohe Qualität der Lehre wurde geschätzt. Weitere Punkte, in denen sich die Universität Helsinki hervorgetan hat, waren das sichere Umfeld und der Umgang mit der Covid-19-Pandemie. Letzteres hat jedoch auch eine Kehrseite, da mehr Begegnungen und Gespräche mit dem akademischen Personal sowie mehr soziale Unterstützung auf der Wunschliste der Studierenden standen. Dies ist kaum überraschend, da internationale Studierende bei ihrer Ankunft im Land nicht auf dieselben Netzwerke zurückgreifen können wie Einheimische. Das größte Einzelproblem schien die Aufnahme der Studierenden zu sein. Die Ankunft und der Umgang mit einer unbekannten und unverständlichen Bürokratie sind für Neuankömmlinge oft zu viel. Diskriminierung wurde nur von 4 % der Befragten erlebt, und unter ihnen waren sprachliche Diskriminierung und Einsamkeit am häufigsten. Ich warne immer Studierende, die mir erzählen, dass sie sich an der Universität Helsinki bewerben wollen. Ihr wollt eine ehrliche Meinung dazu, ob ihr euer Studium in Finnland beginnen sollt? Okay: Es kann ziemlich kalt werden, und im Winter wird es WIRKLICH dunkel. Dennoch ist Helsinki in der kalten und dunklen Jahreszeit immer noch einer der lebenswerteren Orte. Die Temperaturen fallen selten unter 0°F (-17,8°C), und da die Stadt an der Südküste liegt, ist sie auch einer der Orte, an denen es am wenigsten dunkel ist. Und die globale Erwärmung tut ihr Bestes, um die Temperaturen zu erhöhen. Finnland ist bereits der Geheimtipp für langfristige Immobilieninvestitionen: noch günstig genug, aber mit extremem Wachstumspotenzial, sobald der Klimawandel Südeuropa in einen Schmelzofen verwandelt. Allerdings werden sich diese Szenarien erst dann vollständig verwirklichen, wenn die derzeitigen politischen Entscheidungsträger bereits das Zeitliche gesegnet haben. Wenn Sie jedoch auf lange Sicht denken, könnte Finnland DER Ort sein, an dem man sein sollte. Aber noch einmal: Sollte der Golfstrom zusammenbrechen, sind Sie wieder ganz am Anfang. Dank deinen Eltern für das Chaos, das sie dir hinterlassen haben (
 &lt;a href="https://www.theguardian.com/environment/2021/aug/05/climate-crisis-scientists-spot-warning-signs-of-gulf-stream-collapse" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.theguardian.com/environment/2021/aug/05/climate-crisis-scientists-spot-warning-signs-of-gulf-stream-collapse&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ).So gut Finnland zum Studieren auch sein mag – sich dauerhaft dort niederzulassen, ist leider eine ganz andere Geschichte. Auch wenn Finnland die Einwanderung ankurbeln muss, um den Bevölkerungsrückgang und die Überalterung auszugleichen, gibt es leider immer noch zu viele Hürden zu überwinden, bevor eine Niederlassung für die meisten Ausländer zu einer realistischen Option wird. Die Sprache ist nur eine davon; weitere werden in einem 
 &lt;a href="https://www.hs.fi/kaupunki/art-2000008201658.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;aktuellen Artikel&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 in der größten finnischen Tageszeitung (Helsingin Sanomat) die Schwierigkeiten bei der Integration in die finnische Gesellschaft, die für Ausländer unverständliche Bürokratie und das niedrige Lohnniveau. Aber auch die wachsende Ablehnung gegenüber Ausländern in der finnischen Bevölkerung, die sich im Erfolg der „Finns-Partei“ (früher bekannt als „Wahre Finnen“) manifestiert, ist nicht gerade hilfreich. Auch die meisten anderen europäischen Länder haben mit rechten politischen Strömungen zu kämpfen. In meinem Heimatland Deutschland wird die AfD (die in etwa der Finns-Partei entspricht) von keiner der demokratischen Parteien als möglicher Koalitionspartner angesehen (Wunschdenken meinerseits?). Hier in Finnland hingegen war die Finns-Partei bereits Teil einer Koalitionsregierung, und nur die Sozialdemokraten und die linke Koalition vertreten in dieser Frage eine klare „Nein“-Haltung.Erst kürzlich äußerte sich der neu gewählte Bürgermeister von Helsinki, Juhana Vartiainen, zur Attraktivität des finnischen Arbeitsmarktes für Ausländer: „Ein kläglicher Misserfolg seitens Finnlands. Das politische Bewusstsein hat sehr lange gebraucht, um überhaupt zu begreifen, dass wir Arbeitsmigration überhaupt brauchen.“ (
 &lt;a href="https://www.hs.fi/kaupunki/art-2000008220692.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Helsingin Sanomat, 28.08.2021&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
). Aber davon abgesehen ist das akademische Lehrangebot auf sehr hohem Niveau. Und sie ist für Einwohner der 
 &lt;a href="https://tulli.fi/en/about-us/our-activities/eu-eea-efta-and-schengen-countries" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;EU/EFTA&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 (sowie für Inhaber entsprechender Abschlüsse aus diesen Ländern) kostenlos. Für zahlende Studierende sind die 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/admissions-and-education/apply-bachelors-and-masters-programmes/tuition-fees-und-Stipendienprogramm" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Studiengebühren&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 im Vergleich zu vielen anderen Universitäten derselben Kategorie ein Schnäppchen (zwischen 13.000 und 18.000 Euro pro Jahr, je nach Studiengang). Allerdings wird das Universitätspersonal einen hohen Preis zahlen müssen, um diese Qualität aufrechtzuerhalten. Für das aktuelle Jahrzehnt (2020–2030) hat sich das Bildungsministerium zum Ziel gesetzt, die Zahl der abgeschlossenen Hochschulabschlüsse um 100.000 zu erhöhen (
 &lt;a href="https://www.acatiimi.fi/4_2021/15.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.acatiimi.fi/4_2021/15.php&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ). Gleichzeitig wurden die Hochschulbudgets gekürzt. Die Regierung wird diese Kürzungen wahrscheinlich durch eine medienwirksame „Rettet die Universität“-Kampagne kompensieren, um davon abzulenken, dass wir zusätzlich Dutzende Millionen benötigen, um in den kommenden Jahren für diese 100.000 zusätzlichen Abschlüsse das gleiche hohe Lehrniveau zu gewährleisten. Auf der Forschungsebene kämpft das wissenschaftliche Personal seit 2005, als das inflationsbereinigte Budget für Forschung und Entwicklung zum ersten Mal sank, einen harten Kampf. Inzwischen spüren jedoch auch die Studierenden den Mangel an ausreichender Finanzierung, z. B. wenn ihre Lehrenden einfach nicht mehr so viel Zeit für sie haben wie früher. Ich habe keine andere Wahl, als den Studierenden generell von einer akademischen Laufbahn abzuraten. Die meisten anderen europäischen Länder haben ähnliche Probleme, wenn auch vielleicht nicht in demselben Ausmaß wie Finnland. Und die Studierenden wissen, dass 
 &lt;a href="https://www.hs.fi/mielipide/art-2000008216887.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;die Finanzierung der Wissenschaft in Finnland besonders schlecht ist&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Wo die Sowjetunion erfunden wurde</title><link>https://jeltsch.org/de/lenin/</link><pubDate>Wed, 11 Aug 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/lenin/</guid><description>&lt;p&gt;Im Sommer haben wir ein paar historische Sehenswürdigkeiten besichtigt. Im Juli machten wir einen Städtetrip nach Tampere, der drittgrößten Stadt Finnlands und der größten skandinavischen Stadt im Landesinneren. Tampere blickt auf eine sehr industrielle Geschichte zurück, und hier wurden einige wichtige Entscheidungen getroffen, die die Weltgeschichte beeinflusst haben, wie beispielsweise der Beschluss zur Gründung der Sowjetunion. Letzteres geschah, als sich Lenin und Stalin 1905 zum ersten Mal in der Arbeiterhalle von Tampere trafen, in der heute das vielleicht (?) einzige Lenin-Museum der Welt untergebracht ist. Finnland war zu dieser Zeit ein autonomer Teil des Russischen Reiches und genoss mehr Freiheit als vielleicht jeder andere Teil des Reiches. Aus diesem Grund agierten viele der frühen kommunistischen Führer vom Großherzogtum Finnland aus.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>50 Gurken und es werden immer mehr</title><link>https://jeltsch.org/de/cucumbers/</link><pubDate>Sat, 03 Jul 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/cucumbers/</guid><description>&lt;p&gt;Pandemie + Urlaub zu Hause = Gartenarbeit auf dem Balkon. Während unsere Tomaten noch alle grün sind, hat die Gurkenernte vor etwa zwei Wochen begonnen. Bislang haben wir 50 Gurken geerntet, davon 25 heute. Mindestens noch einmal so viele hängen noch an den Pflanzen. Letztes Jahr wurden die Gurken schon früh in der Saison von Spinnmilben befallen, und wir haben nur sehr wenige geerntet. Das Einzige, was ich anders gemacht habe als letztes Jahr, ist, dass ich bei jedem Gießen Dünger hinzugefügt habe. Ich habe zwei verschiedene biologische Dünger ausprobiert, aber sie kamen aus zwei Gründen nicht in Frage: Der (fermentierte) Dünger auf Brennnesselbasis stank so stark, dass wir den Balkon drei Tage lang nicht nutzen konnten, nachdem ich ihn ausgebracht hatte. Der zweite Dünger, den ich ausprobiert habe, war Wurmtee, ein Nebenprodukt unserer 
 &lt;a href="https://www.plastia.eu/en/worm-farm-urbalive?lng_code=en&amp;amp;mena=EUR" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Wurmkompostanlage&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Er ist im Grunde geruchsneutral, aber unsere Wurmkompostanlage ist zu klein, um genügend Dünger für die Gurken und Tomaten zu produzieren, die beide einen hohen Nährstoffbedarf haben. Deshalb habe ich im Wesentlichen nur den 
 &lt;a href="https://www.biolan.fi/tuotteet/biolan-kastelulannoite.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Biolan-Flüssigdünger&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 verwendet und bin damit zufrieden. Er enthält neben den üblichen NPK-Bestandteilen (Stickstoff, Phosphor, Kalium) auch viele Spurenelemente.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Masterstudiengang „Pharmazeutische Forschung, Entwicklung und Sicherheit“</title><link>https://jeltsch.org/de/new_MSc_programme/</link><pubDate>Mon, 12 Apr 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/new_MSc_programme/</guid><description>&lt;p&gt;Die Universität Helsinki erweitert ihr Angebot um einen neuen 
 &lt;a href="https://www2.helsinki.fi/en/news/life-science-news/a-new-international-masters-programme-in-pharmacy-at-the-university-of-helsinki" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;internationalen Masterstudiengang in pharmazeutischer Forschung, Entwicklung und Sicherheit&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Das Jahr 2020 hat gezeigt, wie ungemein wichtig die Pharmazie für die menschliche Gesellschaft ist. Und diese Bedeutung wird in Zukunft nur noch zunehmen! Neben neu auftretenden Viren stehen wir vor vielen weiteren Herausforderungen. Die folgende Liste ist nur ein Anfang…* *&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Warum Finnland mehr Schulden aufnehmen sollte</title><link>https://jeltsch.org/de/more_debts/</link><pubDate>Sun, 07 Mar 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/more_debts/</guid><description>&lt;p&gt;Das Haushaltsdefizit des Staates ist seit der Finanzkrise von 2007/2008 stetig gestiegen. Daher ist es unverständlich, dass genau jene Parteien, die für das wachsende Staatsdefizit verantwortlich sind, sich nun GEGEN eine weitere Verschuldung aussprechen. Der durch die Corona-Krise verursachte Anstieg des Staatsdefizits könnte deutlich höher ausfallen als in den Vorjahren, auch wenn ich bis zum 3. Quartal 2020 noch keine Veränderung im Anstiegstempo feststellen kann. Um über genügend Geld zu verfügen, um das Land während der Pandemie am Laufen zu halten, SOLLTE der Staat neue Schulden aufnehmen. Jeder, der sich gegen neue Schulden ausspricht (seien es Staatsschulden oder solche, die in eine europäische Lösung integriert sind), MUSS einen realisierbaren Alternativplan vorlegen. Meiner Meinung nach sind alle möglichen Alternativen weitaus schlechter als die Aufnahme neuer Schulden. Der Vergleich des Staatshaushalts mit dem Budget einer Privatperson ist nicht fair. Als Privatperson kann man seine Schulden nicht ständig erhöhen. Ein Staat ist jedoch keine Privatperson, da ihm weitaus mehr finanzielle Instrumente zur Verfügung stehen als jeder Privatperson. Das gilt umso mehr für die EU und die Europäische Zentralbank. Welche Alternativen haben wir zur Erhöhung des staatlichen Haushaltsdefizits? &lt;strong&gt;Inflation&lt;/strong&gt; Inflation ist bereits Teil der EU-Strategie zur Bewältigung der gestiegenen Schulden. Dies verringert nicht den Nominalwert der Schulden, sondern ihren Realwert. In einem Umfeld mit hoher Inflation (NICHT Hyperinflation, sondern etwa 5 %, was in meinem Heimatland Deutschland in den frühen 1970er-, 80er- und 90er-Jahren eine durchaus „normale“ Inflationsrate war) kann der Staat seine Schulden problemlos abbauen. Diese Lösung birgt zwei Probleme: 1. Die Europäische Zentralbank hat es trotz jahrelanger Bemühungen nicht einmal geschafft, ihr Inflationsziel von 2 % zu erreichen. 2. Langfristig ist Inflation keine gute Lösung, da sie den Vorteil derjenigen vergrößert, die über beträchtliche Sachwerte (Immobilien, Aktien, Edelmetalle usw.) verfügen. Wer den Großteil seiner Ersparnisse an der Börse, in Immobilien, Edelmetallen oder anderen Sachwerten angelegt hat, muss keine Angst vor der Inflation haben. Im Durchschnitt behalten all diese Vermögenswerte in Zeiten hoher Inflation ihren Wert oder gewinnen sogar an Wert. Wer jedoch keine Sachwerte besitzt, kann die Inflation nicht ausgleichen. Die Zahl derjenigen, die vom Staat unterstützt werden müssen, wird steigen, sodass ohnehin Geld ausgegeben wird (allerdings erst mit einer gewissen Verzögerung). Inflation verschärft zudem die Vermögenskluft: Die Reichen werden reicher. Die Armen werden nicht immer ärmer, aber die Reichen werden viel schneller reicher als die Armen, wodurch sich die Einkommenskluft vergrößert. Aus demselben Grund haben die Armen auch nicht wesentlich von der seit nunmehr mehr als zehn Jahren andauernden Finanzhausse an den Aktienmärkten profitiert. Was sind also die Alternativen zur Erhöhung des Haushaltsdefizits? &lt;strong&gt;Höhere Steuern&lt;/strong&gt; Wirklich? Wir haben im Vergleich zu vielen anderen Ländern bereits ein recht hohes Steuerniveau. Aber von wem will man das Geld nehmen? Man kann nur denen Geld wegnehmen, die Geld haben. Eine Sondersteuer für die Reichen ist eine Frage der Definition. Wer ist reich? 99 % der Bevölkerung hätten nichts gegen eine Steuererhöhung für das 1 % der Bevölkerung, das am meisten vom Bullenmarkt der letzten 10 Jahre profitiert hat. Es gibt 
 &lt;a href="https://www.hs.fi/kotimaa/art-2000006429447.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;heute in Finnland viel mehr Millionäre&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 als noch vor 10 Jahren. Die meisten dieser Menschen haben die Sahne abgeschöpft, und es erscheint angemessen, dass sie dem Land, das ihren Erfolg ermöglicht hat, etwas zurückgeben. Auch wenn dies sehr linksgerichtet klingt, würden die meisten Menschen wahrscheinlich zustimmen, wenn sie nur damit einverstanden wären, wofür die Steuergelder ausgegeben werden. Kaum jemand in diesem Land würde sich dagegen wehren, in die Zukunft zu investieren – in bessere Infrastruktur, bessere Schulen, Forschung und Entwicklung usw. Doch solange dies ein Knackpunkt bleibt, können höhere Steuern nur ein winziger Teil der Lösung sein. &lt;strong&gt;Ausgaben senken&lt;/strong&gt; Dies ist im Wesentlichen dasselbe Problem wie das vorherige. Moment, es ist sogar noch schlimmer, denn wir sind von der Prämisse ausgegangen, dass wir MEHR Geld brauchen, um das Land durch die Pandemie zu bringen. Zu große Zurückhaltung und zu geringe Ausgaben gelten als Grund dafür, dass sich Europa nicht so schnell wie die USA von der Finanzkrise 2007/2008 erholt hat. Leider gibt es Anzeichen dafür, dass derselbe Fehler bald wieder begangen wird.**Vier Möglichkeiten: Inflation, höhere Steuern, Ausgabenkürzungen, neue SchuldenDas Problem verschwindet nicht, wenn man den Kopf in den Sand steckt, sondern wird sich vielmehr verschlimmern. Sparpolitik ist das Gegenteil von Investitionen in die Zukunft. Wir haben ein Investitionsdefizit, das sich in Finnland in den letzten 15 Jahren aufgebaut hat. Es betrifft die Bildung, die Digitalisierung, die Forschung und die Infrastruktur. Derzeit sind neue Schulden die einzige Möglichkeit. Schulden sind günstig (bei negativen Zinsen profitiert der Staat sogar davon, wenn er mehr Schulden aufnimmt). Selbst Deutschland hat seine Null-Defizit-Politik aufgegeben. Finnland sollte nicht Europas Falschfahrer sein. Allein aus diesem Grund wäre es dumm, die Ausnahme zu bilden. Und – liebe Finns-Partei – es ist eine Illusion, dass irgendein Land zum jetzigen Zeitpunkt aus der Eurozone austreten könnte. Anstatt darüber zu streiten, ob neue Kredite aufgenommen werden sollen oder nicht, oder über das ständig wachsende öffentliche Defizit zu klagen, sollten wir darüber diskutieren, wie wir das Geld sinnvoll einsetzen können. Wir sollten es mit dem Ziel einsetzen, das BSP langfristig nachhaltig zu steigern.&lt;strong&gt;UPDATE:&lt;/strong&gt; Einen Tag nach dem Verfassen dieses Beitrags veröffentlichte die große finnische Tageszeitung „Helsingin Sanomat“ einen Artikel, in dem genau dieselben Themen behandelt wurden: 
 &lt;a href="https://www.hs.fi/visio/art-2000007843750.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.hs.fi/visio/art-2000007843750.html&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Eduroam-Einrichtung unter Linux</title><link>https://jeltsch.org/de/eduroam/</link><pubDate>Tue, 23 Feb 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/eduroam/</guid><description>&lt;p&gt;Heute Morgen habe ich eine Stunde gebraucht, um 
 &lt;a href="https://www.eduroam.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Eduroam&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 zum Laufen zu bringen. Eduroam ist der internationale WLAN-Roaming-Dienst für Studierende und Mitarbeiter von Hochschulen. Ich habe meinen (nicht von der Universität verwalteten) Laptop mit zur Arbeit gebracht und versucht, eine Verbindung herzustellen. Schließlich fand ich die Anleitung auf der 
 &lt;a href="https://helpdesk.it.helsinki.fi/en/search?keys=Eduroam&amp;#43;Linux" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;IT-Helpdesk-Seite unter Platz 19&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 (unter den 21 Ergebnissen, die auf der ersten Seite bei der Suche nach „Eduroam Linux“ angezeigt wurden): 
 &lt;a href="https://helpdesk.it.helsinki.fi/en/instructions/logging-and-connections/networks/installation-eduroam-network-on-ubuntu" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://helpdesk.it.helsinki.fi/en/instructions/logging-and-connections/networks/installation-eduroam-network-on-ubuntu&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 Wie üblich stammen die Anleitungen aus längst vergangenen Zeiten und funktionieren auf einem „aktuellen“ System wie Ubuntu 20.04 LTS nicht mehr. Hinzu kam, dass ich noch einige alte, fehlerhafte Eduroam-Einstellungen von einem früheren, fehlgeschlagenen Versuch übrig hatte. Für die folgenden Anweisungen benötigen Sie das Eduroam-Konfigurationstool, das Sie unter 
 &lt;a href="https://cat.eduroam.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://cat.eduroam.org&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 herunterladen können. Damit es funktioniert, musste ich Folgendes tun:&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Radfahren im finnischen Winter</title><link>https://jeltsch.org/de/mud_bike/</link><pubDate>Tue, 05 Jan 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/mud_bike/</guid><description>&lt;p&gt;Endlich hat es in Helsinki geschneit! Bisher bin ich mit meinem Sommerfahrrad gefahren, und das sieht nicht gerade schön aus. Mein täglicher Arbeitsweg führt zwar nur etwa einen Kilometer über unbefestigte Straße, aber in den schlammigen Monaten reicht das aus, um jede Reinigung innerhalb weniger Sekunden zunichte zu machen und die Kette zu entfetten. Die schlammigen Monate dauern in Helsinki heutzutage – dank der globalen Erwärmung – mindestens drei: Oktober, November und Dezember. Radfahrer, die raten, das Fahrrad wöchentlich zu reinigen, haben einfach zu viel Zeit … Die meisten Fahrräder, die verkauft werden, sind nicht wirklich für den ganzjährigen Einsatz ausgelegt, und ich bin immer noch auf der Suche nach einem Modell, das auch während der Schlammmonate wirklich wartungsarm ist. Außerdem mache ich mir langsam Sorgen darüber, wie viel Kettenschmiermittel ich in die Umwelt einbringe. Ich habe gehört, dass manche Radfahrer biologisch abbaubares Kettensägenöl verwenden, und das werde ich wahrscheinlich auch einmal ausprobieren.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>GeneCellNano-Flaggschiff</title><link>https://jeltsch.org/de/gene_cell_nano/</link><pubDate>Wed, 18 Nov 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/gene_cell_nano/</guid><description>&lt;p&gt;Das GeneCellNano-Programm wurde als Vorzeigeprojekt der Finnischen Akademie ausgewählt. Die Idee hinter diesem Vorzeigeprojekt ist es, mithilfe fortschrittlicher biologischer Technologien Fortschritte bei der Behandlung wichtiger Krankheiten zu erzielen. Zu den Zielkrankheiten zählen ischämische Herzerkrankungen, ausgewählte Krebsarten und Retinopathie. Der Antrag wurde von Seppo Ylä-Herttuala von der Universität Ostfinnland und Seppo Vainio von der Universität Oulu federführend eingereicht. Neben Gruppen dieser beiden Universitäten gehören dem Konsortium auch Gruppen der Aalto-Universität (Olli Ikkala) und der Universität Helsinki (Gruppen von Marjo Yliperttula, Timo Laaksonen, Hélder A. Santos, Tatu Lajunen und meine eigene) an.Link zur Pressemitteilung der Finnischen Akademie der Wissenschaften: 
 &lt;a href="https://www.aka.fi/en/about-us/whats-new/press-releases/20202/academy-of-finland-selects-four-new-finnish-flagships/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.aka.fi/en/about-us/whats-new/press-releases/20202/academy-of-finland-selects-four-new-finnish-flagships/&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Als Wissenschaftler nach Finnland?</title><link>https://jeltsch.org/de/for_science_to_finland/</link><pubDate>Mon, 26 Oct 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/for_science_to_finland/</guid><description>&lt;p&gt;Wenn man daran denkt, als Student oder als Wissenschaftler ins Ausland zu gehen, dann fallen einem als ersten die Angloamerikanischen Länder ein. Obwohl deren Anziehungskraft immer noch sehr stark ist, haben sie in letzter Zeit an Attraktivität eingebüsst. Im kontinentalen Europa zu bleiben, ist nicht mehr zwangsläufig eine Sackgasse für die Karriere. Finnland ist diesbezüglich sicherlich nicht die erste Wahl unter den potentiellen europäischen Zielen.Trotzdem hat sich - besonders unter StudentInnen - Finnland die Position eines Geheimtipps erarbeitet. Unter den Austausch-Studenten stellen übrigens die deutschen die grösste Gruppe, gefolgt von französischen, spanischen, niederländischen und italienischen StudentInnen. Die meisten unter ihnen kommen über das Erasmus-Program der Europäischen Union nach Finnland Ich habe vor kurzem einen 
 &lt;a href="https://claudiashelsinki.com/2020/10/23/als-forscherin-nach-finnland/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Gastbeitrag&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 auf dem Blog 
 &lt;a href="https://claudiashelsinki.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Claudias Helsinki&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 darüber geschrieben, ob es sich lohnt, als Wissenschaftler nach Finnland zu kommen. Das Fazit kann in einem Satz zusammengefasst werden : Es gibt einige wissenschaftliche Bereiche, in denen Finnland Spitzenforschung betreibt.Darüberhinaus bieten finnische Universitäten zunehmend internationale MSc und PhD Studienprogramme an. Für die MSc Studiengänge wird eine Studiengebühr erhoben. Wer jedoch aus einem EU-Land kommt (oder wer sich mit einem Abschluss aus einem EU-Land bewirbt), der ist von der Studiengebühr befreit.Hier z.B. die Links zu den MSc- und PhD-Programmen, die an der Universität Helsinki angeboten werden:https://www.helsinki.fi/de/admissions/explore-our-international-masters-programmeshttps://www.helsinki.fi/de/research/doctoral-education/doctoral-schools-and-programmes&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Medizinische Forschung in Finnland</title><link>https://jeltsch.org/de/medizinische_forschung_in_finnland/</link><pubDate>Sun, 11 Oct 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/medizinische_forschung_in_finnland/</guid><description>&lt;p&gt;Als Forscher nach Finnland? Warum nicht? And der 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Universität Helsinki&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 gibt es eine ganze Reihe von Professoren aus dem deutschsprachigen Raum. Den Anteil ausländischer Forscher zu steigern ist ein explizites Ziel aller finnischen Universitäten.Was die Qualität der akademischen Forschung betrifft, liegt Finnland auf einem guten europäischen Mittelplatz. Nur eine einzige der 10 finnischen Universitäten schafft es unter die besten 100 Universitäten der Welt: die Universität Helsinki (Platz 74 im 
 &lt;a href="http://www.shanghairanking.com/ARWU2020.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Schanghai-Ranking 2020&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
). Demgegenüber schaffen es 4 deutsche Universitäten auf die ansonsten angloamerikanisch dominierte Liste (Ludwig-Maximilians-Universität München, Technische Universität München, Universität Heidelberg und Universität Bonn auf den Plätzen 51, 54, 57 und 87). Dabei muss gesagt werden, das diese Rankings einen Mittelwert über alle Forschungsgebiete einer Universität bilden.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Hochschulpädagogik (UP2.2, 2019): Lernbewertung und Feedback</title><link>https://jeltsch.org/de/university_pedagogy_up2_2_2019_assessment_of_learning_and_giving_feedback/</link><pubDate>Fri, 02 Oct 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/university_pedagogy_up2_2_2019_assessment_of_learning_and_giving_feedback/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ausbildung zum qualifizierten Lehrer in Finnland&lt;/strong&gt;Die Studienanforderungen für das 60-Credit-Modul „Universitätspädagogik“ (UP) umfassen 25 Credits im Grundstudium und 35 Credits im Hauptstudium. Obwohl der Schwerpunkt des UP-Moduls auf der Lehre an der Universität liegt, qualifiziert der Abschluss dieses Moduls Sie auch für den Unterricht an Schulen. Das Pädagogikzentrum der Universität Helsinki organisiert die Kurse der Grundstudienmodule (25 ECTS-Credits) auf Englisch. Wenn Sie jedoch das gesamte Modul absolvieren möchten, müssen Sie Kurse belegen, die nur auf Finnisch oder Schwedisch angeboten werden. Das bedeutet, dass Sie ohne Finnisch- oder Schwedischkenntnisse kein qualifizierter („pätevä“) Lehrer werden können. Ich weiß nicht, ob mein Finnisch inzwischen gut genug ist, um das zu schaffen. Vorerst bleibe ich bei den Kursen, die auf Englisch unterrichtet werden.**Universitätspädagogik 2.2 (2019)**Im Herbstsemester 2019 belegte ich den Kurs UP2.2 (ohne zuvor UP2.1 absolviert zu haben). Wir hatten einen sehr netten Dozenten (Jokke Häsä), aber ich verstehe immer noch nicht, warum er von der Mathematik zur Pädagogik gewechselt ist. Sicherlich ein Gewinn für die Pädagogik, da er sich mit Statistik auskennt und wir einige interessante Diskussionen über die statistischen Aspekte der Arbeit von Johnston &amp;amp; Miles führten, die wir gelesen haben. Die Arbeit ist diesem Beitrag ebenfalls beigefügt, und die Darstellung ihrer statistischen Methoden lässt viel Raum für Interpretationen. Ich habe tatsächlich eine E-Mail an die Erstautorin geschickt, aber sie war erst vor wenigen Monaten in den Ruhestand gegangen. Obwohl ich keine Zustellungsfehlermeldung erhielt, hatte sie vielleicht einfach kein Bedürfnis mehr, zu antworten.&lt;strong&gt;Blindflug&lt;/strong&gt;Für mich war eines der größten Probleme, dass ich bei der Vorbereitung meiner Aufgaben nichts zum Vergleichen hatte. Wenn ich Manuskripte für Fachzeitschriften schreibe, habe ich Tausende von Beispielen, die ich studieren und mit denen ich vergleichen kann. Deshalb habe ich während des Kurses beschlossen, alle meine Aufgaben zu veröffentlichen. Peinlichkeiten inklusive. Aber vielleicht haben zukünftige Teilnehmer von UP2.2 so etwas, womit sie vergleichen können. Eine Art Vorbild. Nicht perfekt, aber passabel. Ich veröffentliche nur meine eigenen Aufgaben.**Alle meine Aufgaben sind unter CC0 verfügbar (= ohne Auflagen)**All diese Inhalte werden unter der 
 &lt;a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;CC0&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 geteilt: Nutzt sie, wie ihr wollt, ihr müsst mich nicht als Urheber nennen. Nur die Gruppenarbeit fehlt hier noch, da ich dafür die Zustimmung aller benötigen würde, was nicht passieren wird. Ich hätte das schon vor 9 Monaten tun sollen, habe es aber einfach vergessen. Es war einfach zu viel anderes los.&lt;strong&gt;Ich habe mich im Kurs ganz gut geschlagen, aber ich habe immer noch keine Ahnung&lt;/strong&gt;Welche Note habe ich bekommen? Unsere Gruppenarbeit wurde mit einer 5 bewertet (auf einer Skala von 1 bis 5, wobei 5 die beste Note ist) und meine eigenen Beiträge mit einer 4. Vielen Dank an alle tollen Mitglieder des Teams &lt;em&gt;Carbonara&lt;/em&gt;! Im Durchschnitt ergab das eine 5 für den gesamten Kurs. Aus irgendeinem seltsamen Grund zeigt die Moodle-Kursseite immer noch an, dass ich nur 66 % der Kursaufgaben abgeschlossen habe, aber WebOodi zeigt an, dass ich die Leistungspunkte erhalten habe. So viel zu den Wundern unserer IT-Systeme…&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Nudossi, was sonst?</title><link>https://jeltsch.org/de/nudossi_was_sonst/</link><pubDate>Sun, 13 Sep 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/nudossi_was_sonst/</guid><description>&lt;p&gt;Ich weiß nicht genau, wann 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Nutella" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Nutella&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 in den Supermarktregalen in Finnland aufgetaucht ist. 1989, als ich zum ersten Mal in Finnland in der Kalksteinziegelfabrik in Rajamäki (&lt;em&gt;Rajamäen kalkkitiilitehdas&lt;/em&gt;) gearbeitet habe, gab es hier weder 
 &lt;a href="http://berlinerisch.com/blog/2018/09/06/the-holy-trininty-of-hazelnut-spreads-nutella-nudossi-nusspli/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Nutella noch Nudossi oder Nusspli&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Aufgrund der beiden Hauptbestandteile (Zucker und Palmöl) lässt sich jedoch vermuten, dass mit jedem Glas Nutella meine Überlebenschancen beim ersten Herzinfarkt sinken. In Deutschland gibt es ein etwas teureres, aber massiv besseres Produkt: Nudossi. Es ist wie Nutella, aber statt der mageren 13% Nüsse enthält Nudossi 36% Haselnüsse. Obwohl ich mir vorgenommen hatte, meine Amazon-Bestellungen zu minimieren (siehe hier warum: 
 &lt;a href="https://www.newyorker.com/magazine/2019/10/21/is-amazon-unstoppable%29" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.newyorker.com/magazine/2019/10/21/is-amazon-unstoppable)&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, habe ich während des Koronafrühlings einen großen (1 kg) Eimer Nudossi bestellt. Als ich jedoch im Sommer auf &amp;ldquo;Noch einmal bestellen&amp;rdquo; klickte, kam prompt die folgende Fehlermeldung: &amp;ldquo;Dieser Artikel kann nicht an die gewählte Adresse versandt werden. Sie können entweder die Lieferadresse ändern oder den Artikel aus Ihrer Bestellung löschen&amp;rdquo;.Für Nischenprodukte kann Amazon ein Lebensretter sein, weil solche Produkte einen peripheren Markt wie Finnland anders nie erreichen würden. Trotzdem ist Amazons Hauptziel natürlich einen Gewinn zu erzielen und nicht den Kunden glücklich zu machen. Glücklicherweise gehen diese beiden Ziele oft, aber nicht immer, Hand in Hand. Es war jedoch nicht das erste Mal, dass ich nur einmal ein Amazon-Produkt bestellen konnte und beim zweiten Versuch feststellen musste, dass Finnland von der Liste der möglichen Lieferziele entfernt worden ist. Ich habe das Gefühl, dass hinter diesem Muster eine böswillige künstliche Intelligenz steckt.Was habe ich getan? Ich habe es direkt bei der Fabrik von Vadossi bestellt (
 &lt;a href="https://www.vadossi.de/shop/kategorien/nudossi/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.vadossi.de/shop/kategorien/nudossi/&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ). Obwohl im Webshop der Fabrik der Versand an internationale Bestimmungsorte nicht ausdrücklich erwähnt wurde, hatte ich keine Probleme, dies per E-Mail zu regeln. Hinzu kam, dass der Endpreis weit unter dem lag, den ich bei Amazon.de bezahlt hätte.Ich weiß, dass Amazon seinen schwedischen (Amazon.se) Ableger plant, um den skandinavischen Markt zu bedienen. Auch In Finnland hat Amazon bereits ein Lagerhaus gekauft (
 &lt;a href="https://translate.google.com/translate?sl=fi&amp;amp;tl=en&amp;amp;u=https%3A%2F%2Fwww.hs.fi%2Ftalous%2Fart-2000006611380.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://translate.google.com/translate?sl=fi&amp;tl=en&amp;u=https%3A%2F%2Fwww.hs.fi%2Ftalous%2Fart-2000006611380.html&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ). Aber angesichts der böswilligen KI sollte ich wahrscheinlich weiterhin die Menge meiner Bestellungen minimieren.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Dr. Sawan K. Jha: Mechanismus der VEGF-C-Aktivierung […]</title><link>https://jeltsch.org/de/dr_sawan_k_jha_mechanism_of_vegf_c_activation/</link><pubDate>Mon, 01 Jun 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/dr_sawan_k_jha_mechanism_of_vegf_c_activation/</guid><description>&lt;p&gt;Mein erster Doktorand hat seine Dissertation zum Thema 
 &lt;a href="https://helda.helsinki.fi/handle/10138/314714" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Mechanismus der VEGF-C-Aktivierung und deren Auswirkungen auf das Wachstum und die Regeneration des Lymphsystems&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 erfolgreich verteidigt. Aufgrund der COVID-19-Situation haben wir die Veranstaltung virtuell organisiert und die Videokonferenzsoftware Zoom genutzt. Als Opponent fungierte 
 &lt;a href="https://www.umm.uni-heidelberg.de/mikrovaskulaere-biologie-und-pathobiologie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Prof. Jonathan Sleeman&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 von der Universität Heidelberg. Sowohl der Doktorand als auch der Opponent haben hervorragende Arbeit geleistet, und die Diskussion brachte mehrere neue Richtungen für die zukünftige Forschung ans Licht, an die ich zuvor noch nicht gedacht hatte. VEGF-C ist ein kniffliges Protein, und ich bin mir sicher, dass es für den fleißigen Forscher noch einige Überraschungen bereithält. Leider gab es keinen Empfang, kein Abendessen und keine &lt;em&gt;karonkka&lt;/em&gt; (Abschlussfeier nach dem Abendessen), aber wir planen, später in diesem Jahr eine Feier zu veranstalten, sobald die COVID-19-Situation es zulässt!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Das Lymphsystem und das Auge</title><link>https://jeltsch.org/de/lymphatics_and_the_eye/</link><pubDate>Wed, 12 Feb 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/lymphatics_and_the_eye/</guid><description>&lt;p&gt;Unser gemeinsamer Übersichtsartikel über das Lymphsystem des Auges wurde von 
 &lt;a href="https://www.terveysportti.fi/xmedia/duo/English.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Duodecim&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 zur Veröffentlichung angenommen. Neben einem Überblick über den aktuellen Wissensstand zum Lymphsystem des Auges konzentriert sich der Artikel auf die proliferative diabetische Retinopathie (PDR). Die PDR ist das fortgeschrittene Stadium der diabetischen Retinopathie, einer der sich langsam entwickelnden Komplikationen des Diabetes, die zur Erblindung führen kann. Seit langem ist bekannt, dass eine Schädigung der Blutgefäße in der Netzhaut ein zentrales Ereignis bei der Entstehung der Erkrankung ist. Die antiangiogene Therapie, die auf den wichtigsten angiogenen Wachstumsfaktor VEGF-A abzielt, ist ein Eckpfeiler der Behandlung. Die jüngste Entdeckung lymphatischer Gefäße bei dieser Erkrankung deutet jedoch darauf hin, dass es hilfreich sein könnte, auch die lymphatischen Wachstumsfaktoren VEGF-C und VEGF-D ins Visier zu nehmen. Dies ist mein erster Beitrag zu einem Artikel, der auf Finnisch verfasst wurde. Zwar habe ich einige Sätze sogar selbst auf Finnisch verfasst, doch mein großer Dank gilt Ani und Timo, die die Fehler herausgesucht haben. Meine wichtigste Erkenntnis für ähnliche zukünftige Projekte (d. h. das Schreiben in einem Team, in dem wichtige Mitglieder die Zielsprache nicht sehr gut beherrschen) ist jedoch, dass man zunächst alles auf Englisch verfassen und anschließend in die Zielsprache übersetzen lassen sollte. Was gängige Sprachen angeht, ist 
 &lt;a href="https://www.deepl.com/en/translator" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;DeepL&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 das beste Tool für die automatisierte Übersetzung wissenschaftlicher Artikel. Allerdings beherrscht DeepL kein Finnisch, und die Einbindung der finnischen Sprache steht sicherlich nicht ganz oben auf der Prioritätenliste der Entwickler…&lt;/p&gt;</description></item><item><title>HSL erhöht indirekt die Fahrpreise</title><link>https://jeltsch.org/de/hsl_indirectly_increases_ticket_prices/</link><pubDate>Thu, 16 Jan 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/hsl_indirectly_increases_ticket_prices/</guid><description>&lt;p&gt;Den Medienberichten zufolge wird die beliebteste Verkaufsstelle für HSL-Fahrkarten (die R-Kioski-Kette) künftig eine Provision für das Aufladen von Fahrkarten erheben. Fahrkarten sind die RFID-Karten, die man für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Helsinki benötigt. In Wirklichkeit handelt es sich hierbei jedoch um eine versteckte Preiserhöhung, da HSL im Jahr 2019 beschlossen hat, seinen Vertriebspartnern keine Vergütung mehr für das Aufladen der Fahrkarten zu zahlen. Kein kommerzielles Unternehmen kann Dienstleistungen kostenlos anbieten, daher handelt es sich hierbei um eine von der HSL initiierte indirekte Preiserhöhung. Aufgrund gesetzlich vorgeschriebener Änderungen musste die HSL den Verkauf ihrer Fahrkarten dem Wettbewerb öffnen. In ihrer Ausschreibung kündigte die HSL jedoch an, künftig an keinen ihrer Vertriebspartner mehr Provisionen zu zahlen. Dies war eine ausschließlich eigene Entscheidung, weshalb es gerechtfertigt ist, dies als verdeckte, aber bewusste Preiserhöhung zu betrachten. Außerdem gibt es kaum Informationen zu diesen Servicegebühren. Ich konnte weder bei der S-Gruppe noch bei der K-Gruppe konkrete Servicegebührenlisten finden. Nur die Informationen von R-kioski waren leicht zu finden und prägnant: R-kioski: Saisonkarte: 3,5 % des Fahrpreises, max. 5 €; Wertfahrkarte: 1 €/Stück, Einzelfahrkarte/Tageskarte 3 € 40 Cent.Die K-Gruppe (K-Citymarket, K-Market) hatte angekündigt, dass die Gebühren zwischen 0,5 und 2 € liegen würden, doch bis heute konnte ich keine genaueren Informationen finden. Ich habe sogar die S-Gruppe kontaktiert, aber – wie für solche Unternehmen typisch – lassen sie sich Zeit. Es würde mich überraschen, wenn ich innerhalb einer Woche eine Antwort bekäme. Insgesamt gesehen überwiegt der negative Aspekt, umweltfreundliche Verkehrsmittel teurer zu machen, die kleine Verbesserung durch die Erhöhung der Anzahl der Verkaufsstellen für HSL-Fahrkarten.Lesen Sie dazu auf Finnisch in den „Helsingin Sanomat“: 
 &lt;a href="https://www.hs.fi/kaupunki/art-2000006355404.htmlRead" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.hs.fi/kaupunki/art-2000006355404.htmlRead&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 dazu auf Englisch auf den HSL-Seiten; 
 &lt;a href="https://www.hsl.fi/en/news/2019/hsls-ticket-sales-network-set-expand-beginning-next-year-18242UPDATE" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.hsl.fi/en/news/2019/hsls-ticket-sales-network-set-expand-beginning-next-year-18242UPDATE&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 (01.07.2020): Inzwischen ist die Anzahl der von der HSL betriebenen Fahrkartenautomaten gestiegen. An diesen Automaten können Sie das Guthaben Ihrer Fahrkarte aufladen, OHNE dass eine Gebühr anfällt. Zudem ist es nun auch möglich (was schon seit Jahren versprochen wurde), 
 &lt;a href="https://kortti.hsl.fi/etusivu" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Ihr Guthaben online aufzuladen&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Das System weist noch zahlreiche Fehler auf (laut HSL schlagen immer noch etwa 1 % der Transaktionen fehl), aber hoffentlich wird HSL diese Kinderkrankheiten in den nächsten Jahrzehnten ausmerzen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Mobbing von oben</title><link>https://jeltsch.org/de/bullying_from_the_top/</link><pubDate>Fri, 22 Nov 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/bullying_from_the_top/</guid><description>&lt;p&gt;Einige Zahlen aus der „Nature“-Umfrage unter Absolventen aus dem Jahr 2019 (
 &lt;a href="https://www.nature.com/articles/d41586-019-03535-y" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.nature.com/articles/d41586-019-03535-y&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ) sind beunruhigend. Nur sehr wenige der Befragten stammten aus Finnland, weshalb die Gesamtzahlen für Finnland mit Vorsicht zu betrachten sind. Doch jeder einzelne Vorfall ist schon einer zu viel. Was mich am meisten beunruhigt, ist a) dass gemobbte Doktoranden in Finnland das Gefühl haben, sie könnten nicht ohne Konsequenzen über ihre Erfahrungen sprechen, und b) dass Mobbing von oben in Finnland möglicherweise stärker verbreitet ist als Mobbing durch Gleichaltrige (wenn man andere wissenschaftliche Mitarbeiter zum „Oben“ zählt). Ein Studierender berichtete Berichten zufolge von Mobbing durch den Studiengangsleiter (was unter „Sonstiges“ fällt, das von Nature in der Grafik nicht separat aufgeführt wurde). Aufgrund von Rundungen und Mehrfachnennungen ergeben die Zahlen zusammen nicht 100 %.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die Universität Helsinki unterliegt im Rechtsstreit um die Rechtmäßigkeit der Massenentlassungsverfahren von 2015</title><link>https://jeltsch.org/de/university_of_helsinki_loses_court_battle_about_lawfulness_of_2015_mass_layoff_procedures/</link><pubDate>Wed, 16 Oct 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/university_of_helsinki_loses_court_battle_about_lawfulness_of_2015_mass_layoff_procedures/</guid><description>&lt;p&gt;Im Jahr 2015 entließ die Universität Helsinki rund 370 ihrer Mitarbeiter (und verlängerte die befristeten Verträge von etwa ebenso vielen nicht). Viele konnten ihren Arbeitsplatz nur behalten, weil ihre Verträge nicht gerade zu dem Zeitpunkt ausliefen, als das „Zentralkomitee“ der Universitätsverwaltung überreagierte, als es erkannte, wie schlecht die finanzielle Lage der Universität tatsächlich geworden war. Etwa zehn Jahre konservativer Sparpolitik gipfelten im Frühjahr 2015 in der Wahl der neuen Regierung unter der Führung des finnischen Unternehmers Juha Sipilä, der mitverantwortlich für die massiven Mittelkürzungen war, die Ende 2015 zu den massiven Entlassungen führten.Im vergangenen Monat entschied ein finnisches Bezirksgericht, dass die Entlassungen insofern rechtswidrig waren, als die Universität Helsinki in mehreren Punkten gegen das finnische Gesetz verstoßen hatte („
 &lt;a href="https://www.finlex.fi/fi/laki/ajantasa/2007/20070334" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Yhteistoimintamenettelylaki&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
“, auf Deutsch etwa „Gesetz über die Zusammenarbeit in Unternehmen“). Insbesondere tadelte das Gericht die Universität für ihre Informationspolitik und das Fehlen von Versuchen, über Alternativen zu den Entlassungen zu verhandeln. Genau so empfanden es damals die meisten Beschäftigten: Die zentrale Verwaltung hatte in einigen Hinterzimmertreffen eine „Lösung“ ausgeheckt, ohne die Betroffenen zu konsultieren, und diese Lösung dann rücksichtslos und ohne Rücksicht auf die Folgen durchgesetzt.Die den Klägern zugesprochenen Entschädigungen beliefen sich je nach Dauer ihrer Beschäftigung auf 5.000 oder 6.000 €. Man kann über die Vor- und Nachteile der US-amerikanischen Rechtsauffassung zu Entschädigungen streiten (die eher auf Abschreckung als auf Entschädigung abzielt), aber selbst für eine finanziell angeschlagene Universität werden werden 64.000 € (einschließlich 35.000 € Prozesskosten und 29.000 € Entschädigung für die fünf Kläger) weder den Klägern nennenswert helfen noch irgendeine Universität davon abhalten, solche Handlungen zu wiederholen. Und nach der Reaktion zu urteilen, teilt die zentrale Verwaltung der Universität nicht die Auffassung des Landgerichts, dass das Verfahren nicht rechtskonform war. Die größte skandinavische Tageszeitung „Helsingin Sanomat“ berichtete über diesen Fall: 
 &lt;a href="https://www.hs.fi/politiikka/art-2000006245821.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.hs.fi/politiikka/art-2000006245821.html&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 sowie viele andere Zeitschriften, z. B. 
 &lt;a href="http://www.acatiimi.fi/6_2019/12.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;http://www.acatiimi.fi/6_2019/12.php&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>PoGo</title><link>https://jeltsch.org/de/pogo/</link><pubDate>Sun, 22 Sep 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/pogo/</guid><description>&lt;p&gt;Wenn ihr nach den PoGo-Spielern &lt;strong&gt;MarMiJe&lt;/strong&gt; oder &lt;strong&gt;JelMicMar&lt;/strong&gt; sucht, um einen Tausch oder einen Raid zu organisieren, schreibt mir einfach eine E-Mail an 
 &lt;a href="mailto:michael@jeltsch.org"&gt;michael@jeltsch.org&lt;/a&gt;
! Obwohl PoGo als Community-Spiel angepriesen wurde, ist es paradoxerweise nicht möglich, innerhalb der Software selbst Nachrichten an Freunde zu senden. Für Freunde aus dem realen Leben ist das kein Problem, aber wie soll man einen besten Freund aus einem anderen Land kontaktieren, mit dem man drei Monate lang jeden Tag Geschenke ausgetauscht hat?&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Finnische Zusammenfassung unserer jüngsten Arbeit zum Thema PSA (Prostata-spezifisches Antigen) in „Duodecim“</title><link>https://jeltsch.org/de/finnish_abstract_of_our_recent_work_about_psa_prostate_specific_antigen_in_duodecim/</link><pubDate>Sun, 25 Aug 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/finnish_abstract_of_our_recent_work_about_psa_prostate_specific_antigen_in_duodecim/</guid><description>&lt;p&gt;In der finnischen medizinischen Fachzeitschrift &lt;strong&gt;Duodecim&lt;/strong&gt; ist eine interessante Zusammenfassung in finnischer Sprache zu unserer jüngsten Erkenntnis zu finden, dass PSA (Prostata-spezifisches Antigen) VEGF-C und VEGF-D aktiviert: Das Prostatakrebs-Marker-PSA aktiviert Wachstumsfaktoren in Blut- und Lymphgefäßen, die an der Ausbreitung von Krebs beteiligt sind (
 &lt;a href="https://www.duodecimlehti.fi/lehti/2019/15/duo15024" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.duodecimlehti.fi/lehti/2019/15/duo15024&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ). Angesichts der dominierenden Stellung der englischen Sprache in der Medizin (und den Lebenswissenschaften im Allgemeinen) ist &lt;strong&gt;Duodecim&lt;/strong&gt; wohl die einzige noch relevante medizinische Fachzeitschrift in finnischer Sprache. &lt;strong&gt;Duodecim&lt;/strong&gt; ist die Publikation des gleichnamigen finnischen Ärzteverbandes.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Kurs zur Proteinreinigung 2019</title><link>https://jeltsch.org/de/protein_purification_course_2019/</link><pubDate>Wed, 31 Jul 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/protein_purification_course_2019/</guid><description>&lt;p&gt;Auch in diesem Dezember veranstalten wir wieder den DPBM-Kurs zur Proteinreinigung in unserem Labor. Sichern Sie sich Ihren Platz, denn dieser praxisorientierte Kurs ist sehr beliebt und es gibt nur 16 Plätze. Sie können Ihr eigenes Protein mitbringen, und wir passen das Kursprogramm individuell an Ihre Bedürfnisse an!Weitere Informationen: 
 &lt;a href="http://research.med.helsinki.fi/corefacilities/b3p/teaching.htmlRegistration" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;http://research.med.helsinki.fi/corefacilities/b3p/teaching.htmlRegistration&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
: 
 &lt;a href="https://courses.helsinki.fi/en/dpbm-135/131042336" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://courses.helsinki.fi/en/dpbm-135/131042336&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Kein Quantensprung in Richtung einer autofreien Stadt</title><link>https://jeltsch.org/de/no_quantum_leap_towards_a_car_free_city/</link><pubDate>Fri, 14 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/no_quantum_leap_towards_a_car_free_city/</guid><description>&lt;p&gt;Der 
 &lt;a href="https://www.hsl.fi/en" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;ÖPNV-Betreiber der finnischen Hauptstadtregion&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 (HSL) hat ein 
 &lt;a href="https://www.hsl.fi/en/newzones" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;neues Tarifsystem&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 eingeführt. Bisher basierte das System auf den Stadtgrenzen. Das war ungerecht: Eine Fahrt von einem Kilometer kostete mehr als 4 Euro, wenn sie zufällig eine Stadtgrenze überquerte, während eine 20-km-Fahrt (z. B. von Lauttasaari nach Vuosaari) möglicherweise nur 2,2 € kostete. Nun ist die Hauptstadtregion in konzentrische Zonen rund um das Stadtzentrum von Helsinki unterteilt, und der Fahrpreis richtet sich danach, welche und wie viele Zonen man während der Fahrt durchquert. Die Fahrten werden mit einer elektronischen Fahrkarte bezahlt, die entweder mit „Zeit“ (Wochen-, Monats- oder Saisonkarte) oder mit „Guthaben“ (zur Bezahlung einzelner Fahrten) aufgeladen werden kann.&lt;strong&gt;Für die meisten geringfügig günstiger, aber nicht für alle&lt;/strong&gt; Das implizite Versprechen lautete, dass das System nicht teurer werde, doch dies trifft offensichtlich nicht auf alle zu. Für diejenigen, die Einzelfahrkarten nutzen, ist die Erhöhung spürbar. Der Preis einer Einzelfahrkarte innerhalb der AB-Zone stieg von 2,2 € auf 2,8 €, was einer Steigerung von mehr als 27 % entspricht. Andererseits ist das Ticket nun 80 Minuten lang gültig (statt 60 Minuten) und das Gebiet, in dem mit dem neuen Ticket gefahren werden kann, wurde erweitert (vor allem in westlicher Richtung bis nach Espoo). Diese zusätzlichen Verbesserungen sind jedoch nur für eine begrenzte Anzahl von Kunden relevant, da der Großteil der Fahrten innerhalb von 60 Minuten und innerhalb des Helsinki-Gebiets der AB-Zone bleibt. Zudem wurden die Einzelfahrkarten, die ausschließlich für die Straßenbahn galten, abgeschafft. Diese Straßenbahnfahrkarten waren deutlich günstiger als die regulären Fahrkarten, die zur Nutzung aller Arten öffentlicher Verkehrsmittel berechtigen. In der finnischen Presse gibt es mehrere Medienberichte über die Verlierer der Fahrkartenreform, z. B. bei Talouselämä: 
 &lt;a href="https://www.talouselama.fi/uutiset/hsln-lippu-uudistuksen-haviajat-ratikkamatkustajat-kolmannen-vyohykkeen-kautta-kulkevat-ja-vain-helsingissa-matkustavat/703ca51a-c6b8-3b71-9804-9f35ad89eeaa" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.talouselama.fi/uutiset/hsln-lippu-uudistuksen-haviajat-ratikkamatkustajat-kolmannen-vyohykkeen-kautta-kulkevat-ja-vain-helsingissa-matkustavat/703ca51a-c6b8-3b71-9804-9f35ad89eeaa&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. &lt;strong&gt;Versprechen&lt;/strong&gt; Meine eigenen Ausgaben für den öffentlichen Nahverkehr sind stark gestiegen (um etwa 25 %), da ich hauptsächlich Einzelfahrkarten innerhalb des Helsinki-Teils der AB-Zone genutzt habe. Das wäre kein großes Problem, wenn HSL sein Versprechen eingehalten hätte, Nutzern, die ihr sich automatisch verlängerndes Abonnement ein Jahr oder länger aufrechterhalten, einen erheblichen Rabatt zu gewähren. Allerdings kann ich dieses Versprechen auf der HSL-Website nicht einmal mehr finden. Als ich mich beim Kundenservice von HSL erkundigte, teilte man mir mit, dass man an der Umsetzung eines solchen Rabatts arbeite, aber noch nicht sagen könne, wann dieser verfügbar sein werde. Das erinnerte mich an die letzte Aktualisierung des Tarifsystems, als HSL versprochen hatte, ein Zusatzfahrschein für Inhaber von Monatskarten mit Gültigkeit innerhalb von Helsinki einzuführen, um deren Gültigkeitsbereich zu erweitern, ohne dass ein Fahrschein zum Vollpreis für die gesamte Großregion Helsinki („seutulippu“) gekauft werden muss.&lt;strong&gt;Kein Quantensprung hin zu einer autofreien Stadt&lt;/strong&gt;Auch wenn dies insgesamt vielleicht ein winziger Schritt in die richtige Richtung ist, ist die Erneuerung des Tarifsystems bei weitem kein attraktives Angebot für Autofahrer, auf den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen. Es bedarf viel mehr Mut und größerer Schritte, wenn 
 &lt;a href="https://www.theguardian.com/cities/2014/jul/10/helsinki-shared-public-transport-plan-car-ownership-pointless" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Helsinki den privaten Autobesitz bis 2025 ernsthaft überflüssig machen will&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Für Familien mit Kindern, die in der Zone C wohnen, ist das Auto im Vergleich zum öffentlichen Nahverkehr finanziell gesehen sogar immer noch zu wettbewerbsfähig (ABC-Ticket für 2 Erwachsene und 2 Kinder für ein Jahr: ~3500 €).&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Erfolgreiche Bewerbung an der Universität Helsinki</title><link>https://jeltsch.org/de/apply_successfully_to_the_university_of_helsinki/</link><pubDate>Sun, 28 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/apply_successfully_to_the_university_of_helsinki/</guid><description>&lt;h3 id="wie-stehen-meine-chancen-in-einen-masterstudiengang-an-der-universität-helsinki-aufgenommen-zu-werden" class="heading"&gt;Wie stehen meine Chancen, in einen Masterstudiengang an der Universität Helsinki aufgenommen zu werden?&lt;a href="#wie-stehen-meine-chancen-in-einen-masterstudiengang-an-der-universit%c3%a4t-helsinki-aufgenommen-zu-werden" aria-labelledby="wie-stehen-meine-chancen-in-einen-masterstudiengang-an-der-universität-helsinki-aufgenommen-zu-werden"&gt;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-link anchor" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 576 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-link"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&amp;nbsp;
 &lt;/a&gt;
&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Dies variiert stark von Jahr zu Jahr und je nach Studiengang. Die Zulassungsquoten für die meisten einzelnen Studiengänge lagen zwischen 5 % und 40 %, wobei beliebte Studiengänge wie 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/masters-programme-in-environmental-change-and-global-sustainability/1.2.246.562.17.40383583743" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Umweltveränderungen und globale Nachhaltigkeit&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 oder 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/masters-programme-in-economics-master-of-social-sciences-2-years/1.2.246.562.17.60620161533" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Wirtschaftswissenschaften&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 am unteren Ende und z. B. 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/masters-programme-in-forest-sciences-master-of-science-agriculture-and-forestry-2-years/1.2.246.562.17.25007658815" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Forstwissenschaften&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 sowie 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/masters-programme-in-theoretical-and-computational-methods-master-of-science-2-years/1.2.246.562.17.11493460437" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Theoretische und computergestützte Methoden&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 am oberen Ende.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Denkbar knapper Sieg der Finnischen Sozialdemokraten über die ultrarechten Basisfinnen</title><link>https://jeltsch.org/de/denkbar_knapper_sieg_der_finnischen_sozialdemokraten_ber_die_ultrarechten_basisfinnen/</link><pubDate>Mon, 15 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/denkbar_knapper_sieg_der_finnischen_sozialdemokraten_ber_die_ultrarechten_basisfinnen/</guid><description>&lt;p&gt;Die gestrigen Parlamentswahlen in Finnland verliefen so dramatisch wie lange nicht mehr. Bis in die frühen Morgenstunden hatten viele Wähler gezittert, weil es zeitweilig so aussah, dass die Rechtaussenpartei der Basisfinnen die stärkste Fraktion im finnischen Parlament stellen würde und damit auch traditionell den Vortritt bei den Regierungsverhandlungen gehabt hätte. Der letztendliche Vorsprung der Sozialdemokraten vor den Basisfinnen fiel mit 0.2% hauchdünn aus. Obwohl die Sozialdemokraten nach 1999 erstmals wieder die stärkste Fraktion stellen werden, ist die Freude verhalten. Da keine Partei über 20% der Stimmen erreichen konnte, wird die Regierungsbildung schwierig. Alle demokratischen Parteien hatten im Vorfeld der Wahlen eine Koalition mit den Basisfinnen ausgeschlossen. Die von einigen erhoffte Schwächung der ultrarechten Basisfinnen durch eine Parteispaltung vor nicht einmal zwei Jahren ist nicht eingetreten und macht den Wahlerfolg der Basisfinnen um so verstörender. Das finnische Konzept, die Anziehungskraft der ultrarechten Parteien durch ihre explizite Einbinding in die Politik zu schwächen hat sich somit wahrscheinlich als Fehler herausgestellt. Zwei zentrale Standpunkte der Basisfinnen waren die verschärfte Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik und die vielleicht geringste Priorität aller Parteien bezüglich des Umweltschutzes und speziell der Bekämpfung der globalen Erwärmung. In beiden Punkten unterscheiden sich die Basisfinnen grundlegend von fast allen anderen Parteien. Traditionell ist aber die finnische Politik eine Konsenspolitik und mit wenigen Ausnahmen sind Koalitionen jeder Partei mit jeder anderen Partei denkbar. Zur Zeit sieht noch so aus als ob alle demokratischen Parteien sich an ihr Wahlversprechen halten werden, nicht mit den Basisfinnen zu koalieren. Der wahrscheinliche zukünftige Ministerpräsident der Sozialdemokraten Antti Rinne hat in einem Interview nach der Wahlnacht noch einmal die Unvereinbarkeit der Standpunkte der Basisfinnen mit sozialdemokratischen Werten betont und das er eine unterschiedliche Behandlung von Menschen aufgrund ethnischer Zugehörigkeit oder Hautfarbe unmöglich akzeptieren kann.Im Prinzip ging es bei den Wahlen um eine Abrechnung mit der seit vier Jahren im Amt befindlichen Koalitionsregierung unter dem Ministerpräsidenten Juha Sipilä. Juha Sipilä hatte schon vor einem Monat den Rücktritt seiner Regierung bekanntgegeben, und war nur noch geschäftsführend im Amt, weil er zentrale Versprechen zur Erneuerung des Gesundheitssystems aufgrund mangelnder Unterstützung nicht einhalten konnte. Sipilä von der Finnischen Zentrumspartei ist (oder sollte man lieber sagen war) ein Quereinsteiger aus der Wirtschaft in die Politik. Obwohl die konservativen Sammlungspartei und die Basisfinnen (dem finnischen Pendant zur AfD) auch der bisherigen Koalitionsregierung angehörten, wurde nur die Zentrumspartei vom Wähler für die Politik der letzten Jahre mit massiven Verlusten von über 7% abgestraft, ihrem schlechtesten Ergebnis seit 100 Jahren.Ob meine eigenen Hoffnungen nach verstärkten Investitionen in Bildung und Forschung sich erfüllen, steht und fällt mit den Sozialdemokraten und deshalb haben sie auch meine Stimmen erhalten. Obwohl auch alle anderen Parteien versprochen haben die Ausgaben für R&amp;amp;D langfristig zu verdoppeln, ist die Ideologie der schwarzen Null auch in Finnland bei den Konservativen beliebt. Zumindest die Konservativen und die Zentrumspartei haben innerhalb der letzten 10 Jahre jede Gegegenheit verpasst zu zeigen, dass ihnen Investitionen in unsere Zukunft und in unsere Kinder am Herzen liegen. Es ist schon merkwürdig, dass es Geschäftsleuten wie Juha Sipilä ein fremder Gedanke sein sollte, dass man die Zukunft investieren muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>ChemBio Finnland</title><link>https://jeltsch.org/de/chembio_finland/</link><pubDate>Thu, 28 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/chembio_finland/</guid><description>&lt;p&gt;Die alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung 
 &lt;a href="https://chembio.messukeskus.com/?lang=en" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;ChemBio Finland&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 im 
 &lt;a href="https://messukeskus.com/?lang=en" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Helsinki Fair Center&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 findet am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche statt. Am Stand der Akademie von Finnland (
 &lt;a href="http://www.aka.fi/fi/akatemia/media/Ajankohtaiset-uutiset/2019/tervetuloa-suomen-akatemian-osastolle-chembio-messuille/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;http://www.aka.fi/fi/akatemia/media/Ajankohtaiset-uutiset/2019/tervetuloa-suomen-akatemian-osastolle-chembio-messuille/&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
) habe ich unser Schlüsselprojekt vorgestellt. Zahlreiche Besucher kamen, um mehr über unsere Arbeit zu erfahren, wie wir Technologien zur In-vitro-Antikörperherstellung mithilfe von synthetischer Biologie und CRISPR ins 21. Jahrhundert führen wollen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der Kampf zwischen den großen Verlagen und der wissenschaftlichen Gemeinschaft</title><link>https://jeltsch.org/de/the_battle_between_the_big_publishers_and_the_scientific_community/</link><pubDate>Mon, 04 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/the_battle_between_the_big_publishers_and_the_scientific_community/</guid><description>&lt;p&gt;Ich habe an der Townhall-Diskussion der letzten Woche teilgenommen 
 &lt;a href="http://tiedonhinta.fi/fi/2019/01/29/keskustelutilaisuus/?fbclid=IwAR1dmg8GXHASCT3HXiuWsLCLCcHT1hiv7-INNIq6jWFDfYQyeloX1UEjWqg" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Was ist der Preis für offene Daten?&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 („Was kostet der Zugang zu Wissen?“), die durch die kürzlich erfolgte Sperrung des Zugangs finnischer Universitäten zu Zeitschriften der Tyler &amp;amp; Francis-Gruppe ausgelöst wurde. Mikael Laakso führte das Publikum in das Thema Open Access und die Probleme steigender Preise ein, und Arja Tuuliniemi berichtete über die laufenden Verhandlungen mit Tyler &amp;amp; Francis und der Wiley-Gruppe. Zwar stellen sich Verlage gerne als Freunde und Verbündete der Forscher dar, doch Tatsache ist, dass der Großteil der wissenschaftlichen Verlagsbranche im Besitz großer multinationaler, börsennotierter Konzerne ist, die in erster Linie ihren Aktionären Rechenschaft schuldig sind und bei denen die Bedürfnisse der Forscher bestenfalls eine untergeordnete Rolle spielen. Man könnte meinen, dass das elektronische Publizieren die Preise für die Veröffentlichung und den Zugang zu veröffentlichtem Material senkt, doch die Realität zeigt genau das Gegenteil. In der aktuellen Situation, in der viele finnische Universitäten mit schrumpfenden Budgets zu kämpfen haben, könnten diese Millionen Euro besser eingesetzt werden, und das FinElib-Konsortium bemüht sich ständig darum, faire Vereinbarungen mit Verlagsriesen wie 
 &lt;a href="https://www.vocativ.com/culture/science/five-corporations-control-academic-publishing/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Elsevier, Springer, Taylor &amp; Francis, Wiley und SAGE&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Wenn die Verhandlungen nicht vor Ablauf der alten Verträge zu Ergebnissen führen, wird finnischen Universitäten manchmal der Zugang zu bestimmten Zeitschriften verwehrt. Dies ist nun erneut geschehen (nach 
 &lt;a href="http://tiedonhinta.fi/en/english/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;einer ähnlichen Krise&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 im Jahr 2016). Anfang Februar dieses Jahres waren die von der Taylor &amp;amp; Francis-Gruppe herausgegebenen Zeitschriften für finnische Forscher nicht mehr zugänglich. 
 &lt;a href="https://www.coalition-s.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Plans S&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 (d. h. die Initiative des Europäischen Forschungsrats, bis 2020 Open Access für alle staatlich finanzierten Forschungsarbeiten vorzuschreiben) stärkt zweifellos die Verhandlungsposition des FinElib-Konsortiums, da alle europäischen Kunden ihre Forderungen im Wesentlichen an den Anforderungen von Plan S ausrichten. Es ist jedoch noch unklar, wie sich Plan S auf kleinere, gemeinnützige Verlage wie wissenschaftliche Gesellschaften auswirken wird (
 &lt;a href="https://scholarlykitchen.sspnet.org/2018/12/06/why-society-and-not-for-profit-journals-are-worth-preserving-better-economic-and-continuing-value-for-the-community" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://scholarlykitchen.sspnet.org/2018/12/06/why-society-and-not-for-profit-journals-are-worth-preserving-better-economic-and-continuing-value-for-the-community&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ). Meiner persönlichen Meinung nach gibt es keinen Grund zur Panik. Eine 
 &lt;a href="https://www.infodocket.com/2018/12/19/max-planck-society-discontinues-agreement-with-elsevier-affirms-support-for-projekt-deal" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;ähnliche Sperrung des Zugangs zu Elsevier&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 gab es bereits Anfang dieses Jahres (2019) an allen Max-Planck-Instituten, und sie scheint von den Wissenschaftlern recht gut hingenommen zu werden. Auch wenn ich vielleicht nicht sofort auf alle Inhalte zugreifen kann, sollte diese Situation eher als Chance betrachtet werden. Sie können weiterhin auf alle Inhalte zugreifen, die Sie benötigen (vielleicht mit äußerst seltenen Ausnahmen).&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Einbinden von Gruppenverzeichnissen über die fstab</title><link>https://jeltsch.org/de/mounting_group_directories_via_the_fstab/</link><pubDate>Mon, 11 Feb 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/mounting_group_directories_via_the_fstab/</guid><description>&lt;p&gt;An der Universität Helsinki kann man Gruppenverzeichnisse beantragen, bei denen es sich schlicht um Speicherplatz auf einem NAS handelt. Diese lassen sich problemlos einbinden, wenn man einen von der Universität verwalteten Computer über das Universitätsmenü nutzt, aber wie sieht es aus, wenn man seinen eigenen Rechner verwendet? Zumindest unter Ubuntu Linux hat sich die Vorgehensweise zum Einbinden dieser Verzeichnisse im Laufe der Jahre mehrfach geändert und funktioniert seit Kurzem wieder nicht mehr. Der aktuelle Eintrag in der Datei /etc/fstab in meinem (Standard-, nicht von der Universität verwalteten) Ubuntu 16.04 lautet wie folgt:&lt;code&gt;# HY-Gruppenverzeichnisse//group2.ad.helsinki.fi/h204 /home/local_username/GROUP-drive cifs noauto,user,user=hy_username,nobrl,uid=1000,gid=1000,file_mode=0666,dir_mode=0777 0 0&lt;/code&gt;Anschließend können Sie einfach „mount /home/local_username/GROUP-drive“ ausführen, woraufhin Sie zur Eingabe Ihres HY-Passworts aufgefordert werden. Die Zahl 2 und die Zeichenfolge „h204“ in der Serveradresse (group2.ad.helsinki.fi/h204) beziehen sich auf die Kostenstelle, in diesem Fall H2042 (wobei jeweils die erste Ziffer und die ersten vier Zeichen der Kostenstellen-Zeichenfolge verwendet werden). Und hier finden Sie eine Anleitung, wie Sie dies manuell auf einem Macintosh durchführen können: 
 &lt;a href="https://helpdesk.it.helsinki.fi/en/instructions/saving-and-sharing/group-storage-space/remote-access-home-and-group-directory-mac" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://helpdesk.it.helsinki.fi/en/instructions/saving-and-sharing/group-storage-space/remote-access-home-and-group-directory-mac&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Sauerteigvollkornweizenbrot</title><link>https://jeltsch.org/de/sourdough_whole_wheat_bread/</link><pubDate>Sat, 09 Feb 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/sourdough_whole_wheat_bread/</guid><description>&lt;p&gt;Traditionalles finnisches Brot wird aus Roggen gebacken. Und zwar mit Sauerteig. Das erfordert ziemlich viel Sachverstand, wenn man der &amp;ldquo;reinen Lehre&amp;rdquo; folgen will und nur Vollkornroggenmehl, Wasser, Salz und Sauerteig als Zutaten akzeptiert. Auch die meisten der kommerziell hergestellten Roggenbrote hier in Finnland weichen von diesen strengen Regeln ab. Weizen ist nicht ganz so problematisch, obwohl er in der letzten Zeit wegen seines hohen Glutengehalts einen schlechten Ruf bekommen hat (zum grössten Teil wohl zu Unrecht). Weizen eignet sich ja zum Backen genau deswegen am besten, weil er viel und sehr klebriges Gluten enthält und damit das Krümeln des Brots verhindert. Der deutsche Name für Gluten ist ja &amp;ldquo;Klebereiweiß&amp;rdquo;.Weizenvollkornbrote mit Hefe habe ich schon oft gebacken, aber letzte Woche habe ich mich an ein Sauerteigweizenvollkornbrot gewagt. Den Sauerteig habe ich selbst hergestellt und darauf vertraut, dass ein bischen Bäckerhefe und Joghurt die Mehl-Wasser-Mischung solange vor schädlichen Bakterien schützen, bis sich die richtigen Mikroorganismen angesiedelt haben.Obwohl wir eine eigen Mühle zum Mehlmahlen besitzen, habe ich bisher fast immer fertig gemahlenes Mehl im Geschäft gekauft. Ungemahlener Weizen wird hier leider nur in Bioläden in Kleinstmengen zu Preisen verkauft, die ich einfach nicht mehr akzeptabel finde (&amp;gt;2.5 Euro/kg). Zum Glück habe ich endlich einen Bauernhof gefunden, der guten Weizen preiswert ab Hof verkauft und der mit öffentlichen Verkehrsmitteln (fast) erreichbar ist: 
 &lt;a href="https://krannintila.fi" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Krannin Tila&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Das Resultat war gar nicht so schlecht. Selbst meine überkritischen Kinder haben das Brot gegessen (allerdings nur solange es frisch war). Der Geschmack erinnert mehr an Roggenbrot als an Weizenbrot. Wahrscheinlich ist für den Geschmack das Treibmittel wichtiger als die Getreidesorte.Und so habe ich es gemacht:&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Finnland: Ein Paradies für Skilangläufer</title><link>https://jeltsch.org/de/cross-country_skiing/</link><pubDate>Sun, 03 Feb 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/cross-country_skiing/</guid><description>&lt;p&gt;Zur Zeit ist Finnland ein Paradies für Skilangläufer. Jede Menge Schnee und tausende von Kilometern gespurter Loipen, davon alleine in der Hauptstadtregion fast 1000 km, die mit wenigen Ausnahmen mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln gut erreichbar sind. Eine 13-km-Runde läuft direkt an userer Wohnung in Vanhakaupunki (Altstadt) vorbei und das Bild für diesen Blogeintrag ist von dieser Strecke. Meine Schwester Claudia schreibt einen exzellenten Blog über Helsinki (
 &lt;a href="https://claudiashelsinki.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://claudiashelsinki.com&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ), der sich hauptsächlich an Turisten wendet, und ihr letzter 
 &lt;a href="https://claudiashelsinki.com/2019/02/02/langlaufparadies-helsinki-und-finnland/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Blogeintrag handelt vom Skilanglauf&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, speziell auch in Helsinki. Der Blog is übrigens richtig informativ und jedem zu empfehlen, der Helsinki besuchen möchte.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Internationalisierung im Tagesgeschäft auf dem Meilahti-Campus</title><link>https://jeltsch.org/de/internationalization_in_everyday_operations_at_meilahti_campus/</link><pubDate>Mon, 22 Oct 2018 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/internationalization_in_everyday_operations_at_meilahti_campus/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Lernen Sie die Rektoren in Meilahti kennen&lt;/strong&gt;Am vergangenen Donnerstag (18.10.2018) wurde der neue Rektor der Universität Helsinki 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/news/higher-education-science-policy/professor-jari-niemela-appointed-as-rector-of-the-university-of-helsinki" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Jari Niemelä&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 sowie die 
 &lt;a href="https://flamma.helsinki.fi/en/management/vicerectors?lang=en" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;vier Vizerektoren (Sari Lindblom, Paula Eerola, Hanna Snellman, Tom Böhling)&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 den Campus Meilahti zu einer öffentlichen Frage-und-Antwort-Runde. Bei der Veranstaltung waren kaum Ausländer anwesend. Folglich war die Kommunikationssprache Finnisch. Es liegt auf der Hand, dass Ausländer nicht teilnehmen, wenn sie die Sprache der Veranstaltung nicht verstehen und sprechen. Und da Ausländer nicht teilnehmen, gibt es keinen Grund, die Sprache der Veranstaltung zu ändern, und so dreht sich der Kreis weiter… &lt;strong&gt;Traditionell nur Finnisch und Schwedisch&lt;/strong&gt; Der Meilahti-Campus nimmt in Bezug auf den Sprachgebrauch eine Sonderstellung ein, da es bis vor kurzem unmöglich war, in Meilahti einen Abschluss zu erwerben, ohne Finnisch oder Schwedisch zu beherrschen, da die einzigen Studiengänge nicht auf Englisch angeboten wurden. Die Situation hat sich jedoch geändert (z. B. durch den Umzug des 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/faculty-of-medicine/psychology" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Fachbereichs Psychologie&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 nach Meilahti und die Einrichtung neuer Studiengänge wie 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/programmes/master/translational-medicine-transmed" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;TRANSMED&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
), doch alte Gewohnheiten lassen sich nur schwer ablegen. &lt;strong&gt;Vorreiter RPU und HiLIFE&lt;/strong&gt; Die Vorreiter der Internationalisierung am Meilahti-Campus sind die Research Programs Unit und HiLIFE. Die Doktoranden und Postdoktoranden der 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/faculty-of-medicine/research-programs-unit" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Research Programs Unit&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 (RPU) sowie die 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/helsinki-institute-of-life-science" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;HiLIFE&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 sind die beiden am stärksten internationalisierten Bereiche des Meilahti-Campus, und folglich Hannu Sariola (ehemaliger Vizedekan für Forschung in Meilahti) und Tomi Mäkelä (der HiLIFE-Direktor) das Thema Internationalisierung zur Sprache brachten und darauf hinwiesen, dass die Vorschriften der Universität mehr sprachliche Flexibilität zulassen, als tatsächlich umgesetzt wird. Bislang sind Finnisch und Schwedisch die einzigen offiziellen Sprachen an der Universität Helsinki, obwohl mehr englischsprachige als schwedischsprachige Studierende eingeschrieben sind. Englisch ist zudem die De-facto-Sprache fast aller wissenschaftlichen Aktivitäten. Ein Gleichgewicht zwischen den Landessprachen und Englisch zu finden, dürfte keine perfekte Lösung haben. Wenn die Universität ihre internationale Wirkung und ihren Erfolg optimieren will, muss die Rolle von Finnisch und Schwedisch zwangsläufig zurückgehen, sofern nicht massiv mehr Ressourcen zur Verfügung gestellt werden.**Getrennte Veranstaltungen?**Um auch die ausländischen Mitarbeiter einzubeziehen, hat der Dekan der Fakultät kürzlich die Fakultätsmitarbeiterbesprechung zweimal organisiert: einmal auf Englisch und einmal auf Finnisch. Ich bin mir nicht sicher, ob eine solche Trennung langfristig eine gute Idee ist, aber sie geht das Problem pragmatisch an und erfüllt ihren Zweck. Würde jemand vorschlagen, die Fakultäts-Weihnachtsfeier nach Sprachen zu trennen, würde das als diskriminierend angesehen werden, aber bei einer Arbeitssitzung scheint niemand Einwände zu haben…**PS:**Ich bin nicht der Einzige, dem bewusst ist, dass die Internationalisierung noch einen langen Weg vor sich hat. Im Intranet der Universität Helsinki gibt es einen schönen Artikel, der die neue Vizerektorin Hanna Snellman und ihre Sichtweise zu diesem Thema vorstellt: 
 &lt;a href="https://flamma.helsinki.fi/en/HY377022" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://flamma.helsinki.fi/en/HY377022&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Allerdings hält die Universität den Großteil ihrer interessanten Webinhalte hinter verschlossenen Türen (innerhalb ihres 
 &lt;a href="https://flamma.helsinki.fi" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Flamma&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
-Dienstes) zurück, unzugänglich für die breite Öffentlichkeit, die schließlich die Rechnungen der Universität bezahlt … Wovor hat die Universität Angst? Vor mehr Transparenz?&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Rückmeldung zur Organisation des Internationalen Treffens zur Gefäßbiologie 2018</title><link>https://jeltsch.org/de/international_vascular_biology_meeting_2018_organizational_feedback/</link><pubDate>Wed, 20 Jun 2018 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/international_vascular_biology_meeting_2018_organizational_feedback/</guid><description>&lt;p&gt;Als Mitglied des lokalen Organisationskomitees für die 
 &lt;a href="https://b3p.it.helsinki.fi/IVBM/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;IVBM 2018&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 habe ich die Konferenzteilnehmer um direktes Feedback gebeten. Ich habe viel Lob erhalten, das ich hier nicht noch einmal wiederholen möchte. Falls wir jemals wieder eine große internationale Konferenz organisieren sollten, sind hier die Punkte, die wir beim nächsten Mal anders machen sollten. Vielleicht kann diese Liste auch anderen helfen, die zum ersten Mal große, internationale Konferenzen organisieren. Falls diese Liste den Eindruck erweckt, die Konferenz sei schlecht organisiert gewesen, irren Sie sich! Alle wichtigen Abläufe funktionierten reibungslos, und einige der unten aufgeführten Probleme wurden gelöst, bevor es den Teilnehmern überhaupt auffiel. Dennoch gibt es bei den Details immer Raum für Verbesserungen! Und – wie immer – lagen einige der Probleme außerhalb unserer Kontrolle, da wir einen Teil der Arbeit ausgelagert hatten, insbesondere an 
 &lt;a href="https://www.confedent.fi/en/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Confedent International&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Und manche Entscheidungen waren ein Kompromiss zwischen dem Optimalen und dem, was das Konferenzbudget zuließ. Ich möchte euch auch dazu ermutigen, mich zu kontaktieren, wenn ihr dieser Liste etwas hinzufügen möchtet; das könnte die Situation in Zukunft verbessern!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>IVBM 2018 &amp; 2020 (Poster, Vortrag und virtueller Posterrundgang)</title><link>https://jeltsch.org/de/ivbm_2018_2020_poster_talk_and_virtual_poster_walk_through/</link><pubDate>Wed, 06 Jun 2018 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/ivbm_2018_2020_poster_talk_and_virtual_poster_walk_through/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;IVBM 2018&lt;/strong&gt; Die 
 &lt;a href="https://b3p.it.helsinki.fi/IVBM/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;International Vascular Biology Conference 2018&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 in der Finlandia-Halle in Helsinki war bisher ein großer Erfolg. Wir haben von den Teilnehmern viel positives Feedback zur Organisation erhalten. Auch mein Vortrag („Everything You Always Wanted to Know About the Proteolytic Processing of VEGF-C“) und mein Poster fanden große Beachtung. Unten finden Sie das Poster als PDF-Download.&lt;strong&gt;IVBM 2020&lt;/strong&gt;Die 
 &lt;a href="https://www.ivbm2020.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;IVBM 2020&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 in Seoul, Südkorea, fand komplett online statt. Leider sind einige Vorträge nur für eine sehr kurze Zeit (einen Tag) verfügbar, und ich habe bereits einige davon verpasst. Eine Präsenzkonferenz hat den Vorteil, dass man sich voll und ganz auf die Veranstaltung konzentrieren kann. Eine Online-Veranstaltung muss mit vielen anderen Dingen konkurrieren, die um die Aufmerksamkeit des Teilnehmers buhlen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Das Jeltsch-Labor nimmt am Helsinki Running Day 2018 teil</title><link>https://jeltsch.org/de/jeltsch_lab_participates_in_helsinki_running_day_2018/</link><pubDate>Wed, 23 May 2018 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/jeltsch_lab_participates_in_helsinki_running_day_2018/</guid><description>&lt;p&gt;Unser Labor hat am Helsinki Running Day teilgenommen und dabei großartige Ergebnisse erzielt! Das Marathon-Staffelteam der „Biomedicum Runners“: Sawan Kumar Jha, Timo Lehti, Khushbu Rauniyar, Rustem Kasymov. Einzelleistungen von Zalina Magomedova, Michael Jeltsch (beide Marathon) und Alish GM (5 km). Auf dem Foto fehlt Alisha GM.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Streik an der Universität Helsinki</title><link>https://jeltsch.org/de/strike_at_the_university_of_helsinki/</link><pubDate>Tue, 27 Feb 2018 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/strike_at_the_university_of_helsinki/</guid><description>&lt;p&gt;Für morgen (28.2.) wurde für die Universität Helsinki eine 
 &lt;a href="https://tieteentekijoidenliitto.fi/en/media/membership_letters/lakkovaroitus_2_kaikki" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Streikwarnung&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ausgesprochen. Grund dafür ist, dass die Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern über Löhne und Arbeitsbedingungen ins Stocken geraten sind und der Streik als Mittel eingesetzt wird, um die Verhandlungsposition des Arbeitgebers in Richtung eines akzeptablen Kompromisses zu beschleunigen. Alles wie immer? Schließlich hat es an der Universität schon sehr lange keinen Streik mehr gegeben … Während sich fast alle einig sind, dass Finnlands Zukunft auf Wissen und Innovation beruht, scheint die Wertschätzung genau jener Menschen, die Wissen und Innovation schaffen, einen historischen Tiefpunkt erreicht zu haben – wenn man Wertschätzung anhand der Arbeitsbedingungen und des Lohnniveaus misst.Ich vermute, die eigentliche Ursache liegt weniger in den konkreten Angeboten des Arbeitgebers (oder deren Fehlen), sondern vielmehr in der Missachtung und Geringschätzung von akademischer Bildung, Forschung und Entwicklung, die über die Jahre hinweg zugenommen hat – beschleunigt durch die 2015 gewählte Regierung, die sich weigert, in die Zukunft zu investieren. Universitäten sollten sich nicht wie Unternehmen verhalten, die versuchen, ihren Gewinn auf Kosten ihrer Mitarbeiter und der Qualität ihres Produkts zu maximieren. 
 &lt;a href="https://www.juko.fi/yliopisto/helsingin-yliopiston-lakko-28-2/instructions-for-industrial-acti/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Mit einigen Ausnahmen&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 beteiligt sich jeder, der auch nur ein bisschen Selbstachtung besitzt, an dieser Aktion. Alle großen Gewerkschaften, einschließlich der Studenten- und Professorengewerkschaft, unterstützen diese Aktion. Anscheinend werden die Professoren zum ersten Mal in der Geschichte dieses Landes in den Streik treten (
 &lt;a href="https://yle.fi/uutiset/osasto/news/finnish_professors_walk_out_in_first-ever_strike/10095355" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://yle.fi/uutiset/osasto/news/finnish_professors_walk_out_in_first-ever_strike/10095355&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ).&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Laufen auf der Ostsee</title><link>https://jeltsch.org/de/running_on_the_baltic_sea/</link><pubDate>Mon, 26 Feb 2018 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/running_on_the_baltic_sea/</guid><description>&lt;p&gt;Zur Abwechslung habe ich mein Lauftraining am vergangenen Wochenende auf der Ostsee absolviert. Nach zwei Wochen sibirischer Kälte hier in Helsinki ging ich davon aus, dass die Eisdecke auf der Ostsee dick genug war, um sicher darauf laufen zu können. Das ist einer der wenigen Reize des Winters in Helsinki. Wenn ihr mehr über Helsinki und Finnland erfahren möchtet, schaut doch mal auf dem Blog meiner Schwester vorbei. Leider ist der Blog auf Deutsch, aber vielleicht kann ich sie ja davon überzeugen, ihn zweisprachig zu gestalten: 
 &lt;a href="https://claudiashelsinki.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://claudiashelsinki.wordpress.com/&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Remote-Desktop-Sitzungen auf Ihrem Arbeitscomputer an der Universität Helsinki</title><link>https://jeltsch.org/de/remote_desktop_sessions_to_your_helsinki_university_work_computer/</link><pubDate>Mon, 15 Jan 2018 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/remote_desktop_sessions_to_your_helsinki_university_work_computer/</guid><description>&lt;p&gt;Wenn Sie einen Dienstlaptop haben, können Sie diesen mit nach Hause nehmen, um dort zu arbeiten. Aber was ist, wenn Sie einen Desktop-Computer haben und von zu Hause aus darauf zugreifen müssen? Die Technologie, die dies ermöglicht, gibt es bereits seit mehr als 20 Jahren, aber wenn Sie glauben, dass die IT-Abteilung der Universität Ihnen dies einfach gemacht hat, liegen Sie falsch. Tatsächlich kenne ich niemanden, der weiß, wie das geht (geschweige denn, wie man den Vorgang vereinfachen kann). Selbst mit der unten beschriebenen Konfiguration funktionieren einige Dinge nicht richtig (z. B. ich habe nie herausgefunden, wie die Dateifreigabe bei einer Mac-zu-Mac-Verbindung funktioniert, und nutze daher nach wie vor 
 &lt;a href="http://rsug.itd.umich.edu/software/fugu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Fugu&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 mit einer separaten, getunnelten SFTP-Verbindung, um Dateien zu übertragen). Du hast mehrere Möglichkeiten:&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der Brain Drain aus Finnland hält an</title><link>https://jeltsch.org/de/brain_drain_from_finland_continues/</link><pubDate>Fri, 22 Dec 2017 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/brain_drain_from_finland_continues/</guid><description>&lt;p&gt;Finnland bildet seine Bürger auf sehr hohem Niveau aus, ist jedoch nicht in der Lage, diese hochqualifizierten Arbeitskräfte im Land zu halten. Die Nettoabwanderung von Hochschulabsolventen war im gesamten letzten Jahrzehnt negativ, und der Trend verschärft sich, insbesondere auf Bachelor- und Master-Ebene. Auf der höchsten Bildungsstufe ist die Interpretation nicht ganz eindeutig, da diese Gruppe sowohl Inhaber eines Licentiats*, Promovierte, Postdoktoranden als auch Professoren umfasst. Der negative Trend ist jedoch ebenfalls stabil, beschleunigt sich aber nicht so schnell wie auf den niedrigeren Bildungsstufen. In dieser Gruppe erfolgt der Braindrain selektiv in die besten Länder, wobei allein die fünf führenden Länder 66 % der am besten ausgebildeten Migranten aufnehmen (USA, Großbritannien, Schweiz, Deutschland und Schweden), während die Inhaber niedrigerer Abschlüsse weniger selektiv vorgehen (52 % der Master- und 41 % der Bachelor-Absolventen wandern in dieselben Top-Länder aus). Leider erfasst diese Statistik nur die Abwanderung finnischer Staatsbürger. Um ein vollständiges Bild zu erhalten, wären dieselben Daten für die Abwanderung nicht-finnischer Staatsbürger erforderlich. Für diese Grafik wurden die Daten von Statistics Finland verwendet (
 &lt;a href="http://www.stat.fi/til/muutl/2016/02/muutl_2016_02_2017-12-18_tie_001_fi.html%29" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;http://www.stat.fi/til/muutl/2016/02/muutl_2016_02_2017-12-18_tie_001_fi.html)&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Alle Länder wurden danach gruppiert, ob ihre wissenschaftliche Leistung im Vergleich zu Finnland besser oder schlechter war (Nature Index, Weighted Fractional Count, 
 &lt;a href="https://www.natureindex.com/country-outputs/generate/All/global/All/weighted_score%29" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.natureindex.com/country-outputs/generate/All/global/All/weighted_score)&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Länder, die 2016 besser abschnitten als Finnland, waren: USA, China, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Japan, Frankreich, Kanada, Schweiz, Südkorea, Spanien, Indien, Italien, Australien, Niederlande, Israel, Schweden, Singapur, Russland, Taiwan, Belgien, Österreich, Dänemark, Brasilien, Polen.*Der 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Licentiate_%28degree%29" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Licentiate&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ist ein spezifischer akademischer Grad in Finnland und einigen anderen Ländern, der zwischen einem MSc und einem PhD angesiedelt ist. In Finnland hat er im Laufe der Jahre an Bedeutung verloren, da es in vielen anderen Ländern kein Äquivalent dafür gibt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>20. Internationales Treffen zur Gefäßbiologie in Helsinki, Finnland</title><link>https://jeltsch.org/de/20th_international_vascular_biology_meeting_in_helsinki_finland/</link><pubDate>Mon, 27 Nov 2017 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/20th_international_vascular_biology_meeting_in_helsinki_finland/</guid><description>&lt;p&gt;Das 20. Internationale Treffen für Gefäßbiologie 2018 (IVBM2018) findet vom 3. bis 7. Juni in Helsinki, Finnland, statt. Die Anmeldung ist bereits möglich (
 &lt;a href="https://b3p.it.helsinki.fi/IVBM/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://b3p.it.helsinki.fi/IVBM/&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ) und ich hoffe, wir sehen uns im Juni in Helsinki! Ich lebe bereits seit etwa 20 Jahren hier in Helsinki, daher könnt ihr mich gerne alles Mögliche fragen! Wenn ich eine Frage nicht beantworten kann, weiß ich zumindest, wer die Antwort kennt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Acatiimi-Artikel über unser Labor</title><link>https://jeltsch.org/de/acatiimi_article_about_our_lab/</link><pubDate>Mon, 27 Nov 2017 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/acatiimi_article_about_our_lab/</guid><description>&lt;p&gt;Diesmal gibt es jedoch - anders als 
 &lt;a href="https://50tieteentekijaa.fi/tieteentekija/michael-jeltsch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;in dem früheren Bericht&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 - ein Gruppenfoto, das zeigt, wer die eigentliche Arbeit leistet!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>TRANSMED – das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bei der medizinischen Forschungsausbildung</title><link>https://jeltsch.org/de/transmed_the_most_medical_research_education_for_your_buck/</link><pubDate>Sat, 25 Nov 2017 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/transmed_the_most_medical_research_education_for_your_buck/</guid><description>&lt;p&gt;Seit diesem Herbstsemester erheben nun auch finnische Hochschulen, die bislang als Hochburgen der kostenlosen Bildung galten, Studiengebühren von Studierenden aus Ländern außerhalb der Europäischen Union (EU) und des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR). Mit 13.000 € bis 18.000 € pro Jahr sind die Studiengebühren im Vergleich zu einigen anderen Universitäten noch moderat. Derzeit bietet die 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/degreefinder" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Universität Helsinki&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 im Vergleich zu anderen Universitäten wahrscheinlich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.Der 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/programmes/master/translational-medicine-transmed" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;TRANSMED&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
-Masterstudiengang ist dafür vielleicht das beste Beispiel. Angesichts der tatsächlichen Kosten einer forschungsorientierten medizinischen MSc-Ausbildung in einem Umfeld von Weltklasse sind die Studiengebühren von 15.000 € pro Jahr im Vergleich zu ähnlichen Studiengängen an anderen Universitäten ein Schnäppchen. Und noch besser: Die Chancen auf eine Zulassung sind überraschend gut. Es gab zwar Vorschläge, die Gebühren zu erhöhen, doch derzeit gibt es noch keine konkreten Pläne. Was hält ausländische Studierende also davon ab, in Scharen nach Finnland zu strömen? Die kalten Winter können dafür nicht mehr verantwortlich gemacht werden. Dank der globalen Erwärmung waren die meisten der letzten Weihnachtsfeiertage hier in Helsinki schneefrei. Tatsächlich scheint die globale Erwärmung 
 &lt;a href="https://weather.com/science/environment/news/finland-study-temperature-rising-faster-climate-change" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Finnland stärker zu treffen&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 als die meisten anderen Länder. Brauchen Sie noch mehr Gründe, um hierherzukommen? Schauen Sie doch mal hier vorbei: 
 &lt;a href="http://www.visitfinland.com/article/greatest-things-about-finland/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;http://www.visitfinland.com/article/greatest-things-about-finland/&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Wieder im Rampenlicht…</title><link>https://jeltsch.org/de/featured_again/</link><pubDate>Thu, 26 Oct 2017 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/featured_again/</guid><description>&lt;p&gt;In letzter Zeit scheint unsere Forschung großes öffentliches Interesse zu wecken: 
 &lt;a href="https://50tieteentekijaa.fi/tieteentekija/michael-jeltsch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://50tieteentekijaa.fi/tieteentekija/michael-jeltsch/&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Und es wird noch mehr geben … Es wäre schön, wenn unsere Regierung ein ähnliches Interesse an Wissenschaft und Bildung zeigen würde. Und es wäre noch besser, wenn sie einen vernünftigen Plan hätte, wie die Zukunft von Wissenschaft und Forschung in Finnland gesichert werden kann. Die staatlichen Ausgaben für bestimmte Forschungsbereiche (mit anderen Worten: die Investitionen in Finnlands Zukunft) sind so drastisch zurückgegangen, dass sogar die Boulevardpresse das Thema aufgegriffen hat: 
 &lt;a href="http://www.iltalehti.fi/kotimaa/201710122200451078_u0.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;http://www.iltalehti.fi/kotimaa/201710122200451078_u0.shtml&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Unser Vorzeigeprojekt im Fokus</title><link>https://jeltsch.org/de/our_key_project_featured/</link><pubDate>Wed, 25 Oct 2017 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/our_key_project_featured/</guid><description>&lt;p&gt;Unser wichtigstes Projekt wurde auf 
 &lt;a href="http://www.aka.fi/fi/tietysti/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Tietyssti.fi&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 vorgestellt. Katri Pajusola hat den Artikel verfasst, und (zumindest soweit ich den finnischen Text verstehen kann) scheint es sich um eine recht treffende Beschreibung dessen zu handeln, was wir zu erreichen versuchen: 
 &lt;a href="http://www.aka.fi/fi/tietysti/luonto-ja-ymparisto/nyt-pinnalla1/tautien-hoitoon-laakitysta-ei-ainoastaan-diagnostiikkaa/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;http://www.aka.fi/fi/tietysti/luonto-ja-ymparisto/nyt-pinnalla1/tautien-hoitoon-laakitysta-ei-ainoastaan-diagnostiikkaa/&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Das Herz schlägt auf der linken Seite</title><link>https://jeltsch.org/de/the_heart_beats_on_the_left/</link><pubDate>Fri, 15 Sep 2017 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/the_heart_beats_on_the_left/</guid><description>&lt;p&gt;Das Herz zeigt nach links, und bei den meisten Menschen befindet sich das Herz zu etwa einem Drittel rechts und zu zwei Dritteln links. Ich bin gerade den finnischen Sozialdemokraten (
 &lt;a href="http://sdp.fi/fi/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;SDP&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
) beigetreten. Ich hatte 1994 ernsthaft darüber nachgedacht, der deutschen Sozialdemokratischen Partei (SPD) beizutreten, verließ Deutschland jedoch zufällig aufgrund eines DAAD-Stipendiums, das ich erhalten hatte. Kurz nachdem ich nach Finnland gezogen war, gelang es Deutschland, seine konservative Regierung abzusetzen. Gerhard Schröder löste Helmut Kohl als Bundeskanzler ab und begann, Dinge anzugehen, an die sich Kohl 16 Jahre lang nicht herangewagt hatte. Ich finde, ein Land, in dem der Sohn einer Putzfrau und einer alleinerziehenden Mutter sich bis an die Spitze der Regierung hocharbeiten kann, ist im Grunde in Ordnung. Ein wichtiger Grund für meinen Beitritt zur SDP war auch meine Unzufriedenheit mit der derzeitigen finnischen Koalitionsregierung, die sich hartnäckig weigert, in die Zukunft Finnlands zu investieren: in die Bildung unserer Kinder. Die Kürzungen in den Haushalten – vom Kindergarten bis zur Universität – zeugen von einem beispiellosen ideologischen Egoismus zugunsten eines kurzfristig ausgeglichenen Haushalts, was unter allen skandinavischen Ländern beispiellos ist. Das Gute an der SDP (und der deutschen SPD) ist, dass es dort mehr Raum für unterschiedliche Meinungen gibt als in den meisten anderen Parteien.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Über die Agilität großer Organisationen</title><link>https://jeltsch.org/de/about_the_agility_of_large_organizations/</link><pubDate>Thu, 15 Jun 2017 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/about_the_agility_of_large_organizations/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Jahrzehnt bis zur Umstellung&lt;/em&gt; Ich erinnere mich nicht mehr genau, aber die Idee, ein ordentliches Content-Management-System für den gesamten Internetauftritt der Universität Helsinki einzuführen, ist wahrscheinlich schon zehn Jahre alt. Ich hatte die Domain jeltsch.org im Mai 2003 (nach Abschluss meiner Promotion) reserviert, um meine private Website zu hosten. Der 
 &lt;a href="https://web.archive.org/web/20031218055642/http://jeltsch.org:80/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;älteste Snapshot meiner Website&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 im Internetarchiv stammt aus dem Dezember desselben Jahres. Genau wie die IT-Mitarbeiter der Universität Helsinki wurde mir klar, dass die Aktualisierung einer Website durch die Bearbeitung einzelner HTML-Seiten sehr zeitaufwendig ist. Im Jahr 2006 war ich – genau wie die IT-Abteilung der Universität Helsinki – auf der Suche nach einem Content-Management-System (CMS). An der Universität wurden die HTML-Seiten mit Dreamweaver erstellt; ich nutzte einfach den Texteditor, der mir gerade zur Verfügung stand. Nach dem Vergleich verschiedener Optionen kamen sowohl die IT-Abteilung der Universität Helsinki als auch ich zu dem gleichen Ergebnis: Wir entschieden uns für 
 &lt;a href="https://www.drupal.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Drupal&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 als Content-Management-System für unsere Webseiten.&lt;em&gt;Umstieg auf Drupal&lt;/em&gt;Der Umstieg auf Drupal (Version 4.6) dauerte einige Wochen, aber Ende 2006 ging meine erste Drupal-Website online. Von diesem Zeitpunkt an war das Hinzufügen von Inhalten zu meiner Website sehr einfach. Ich habe ein Upgrade von Drupal vermieden und Version 6 übersprungen. Wie ich erwartet hatte, bereitete mir das Upgrade auf Version 7 große Kopfschmerzen (heutzutage soll das Upgrade angeblich viel einfacher sein). Die Umstellung auf Drupal hat bei der Universität Helsinki viele Jahre gedauert, aber schließlich fand sie 2016/2017 statt. Barack Obama war viel schneller: Im Herbst 2009, kaum ein halbes Jahr nach seinem Amtsantritt als Präsident, war die Umstellung von 
 &lt;a href="http://radar.oreilly.com/2009/10/whitehouse-switch-drupal-opensource.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;whitehouse.gov von einer proprietären Lösung auf Drupal&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 abgeschlossen.*Ist Drupal 7 veraltet?*Hier an unserer Universität müssen die Fristen wohl mehrfach verschoben worden sein, und ähnlich wie bei der 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/L%C3%A4nsimetro" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Verlängerung der West-Metro nach Espoo&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 dürfte die Umstellung deutlich teurer geworden sein als geplant. Die Universität nutzt derzeit Drupal Version 7, die vor mehr als 6 Jahren, im Januar 2011, veröffentlicht wurde. Zwar ist Drupal 8 bereits seit November 2015 verfügbar, doch die gute Nachricht ist, dass Drupal 7 offiziell weiterhin die Long-Term-Support-Version (LTS) ist und somit noch viele Jahre lang Sicherheitsupdates erhalten wird (ich würde schätzen, mindestens fünf Jahre oder so). Etwa 85 % aller Drupal-Websites laufen nach wie vor mit Drupal 7, und offenbar 
 &lt;a href="https://www.ostraining.com/blog/drupal/drupal-7-end-of-life/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;zeigt diese Zahl bislang keine Anzeichen eines Rückgangs&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
.&lt;em&gt;Die Umstellung ist noch nicht abgeschlossen&lt;/em&gt;Ich habe die Webseiten meines Labors Anfang dieses Jahres umgestellt, als diese Möglichkeit zur Verfügung stand. Unsere 
 &lt;a href="http://akta.jeltsch.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;B3P-Kerneinrichtung&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 läuft jedoch weiterhin mit „handgeschriebenem“ HTML-Code, da wir noch keine Genehmigung erhalten haben, diese Seiten auf Drupal umzustellen (die IT-Abteilung wartet auf die Förderentscheidungen für die HiLIFE-Forschungsinfrastruktur).Mittlerweile nutzen 2,3 % aller Websites weltweit Drupal.*Probleme?*Das System ist jedoch nicht frei von Fehlern. Aufgrund von Sicherheitsbedenken (die PHP-Sicherheit gilt als durchlässig wie ein Schwamm) steht den Inhaltsanbietern ein Großteil der Flexibilität, die Drupal bietet, nicht zur Verfügung: So ist beispielsweise vollständiger HTML- oder PHP-Code innerhalb von Knoteninhalten deaktiviert, was die Implementierung dynamischer Inhalte erschwert. Glücklicherweise hat das System eine Achillesferse, nämlich die Verwendung von RSS-Feeds.&lt;em&gt;RSS-Feeds als Rettung&lt;/em&gt;RSS-Feeds mit vom Nutzer bereitgestellten URLs lassen sich in die meisten Seiten integrieren und ermöglichen überraschenderweise die ungefilterte Anzeige von HTML-Inhalten (einschließlich Bildern und CSS-Stilen). Auf diese Weise habe ich unsere dynamisch aktualisierte Liste von Enzymen (
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/researchgroups/lymphangiogenesis-research-and-antibody-development/services-and-resources" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.helsinki.fi/en/researchgroups/lymphangiogenesis-research-and-antibody-development/services-and-resources&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ) und unsere 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/researchgroups/lymphangiogenesis-research-and-antibody-development/publications" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Publikationsliste&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 (die separate Feeds von 
 &lt;a href="http://zotero.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;zotero.org&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 anzeigt, z. B. eine 
 &lt;a href="https://www.zotero.org/groups/1329486/the_jeltsch_laboratory/items/collectionKey/7GCAFNUP" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Liste ausgewählter Publikationen&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 oder eine 
 &lt;a href="https://www.zotero.org/groups/1329486/the_jeltsch_laboratory/items/collectionKey/KPE97PCJ" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Liste von Übersichtsartikeln&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Leider akzeptiert das Feed-Modul keine Standard-Atom-Feeds, sondern nur „altmodische“ RSS-Feeds, weshalb ich den Atom-Feed aus Zotero über ein Python-Skript weiterleiten musste, bevor er vom Browser des Website-Besuchers abgerufen werden konnte.&lt;em&gt;Varnish Cache&lt;/em&gt;Ein weiteres Problem ist, dass die Seite ziemlich langsam lädt. Wenn Besucher nach Inhalten suchen, muss die Seite innerhalb von 3 Sekunden geladen sein, sonst ist der Besucher verloren. Hoffentlich lässt sich die Seite gut skalieren, da viele Forschungsgruppen den Umstieg noch nicht vollzogen haben. Und sie lädt langsam, obwohl sie einen 
 &lt;a href="https://varnish-cache.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Varnish Cache&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 nutzt. Leider verzögert der Varnish Cache die Veröffentlichung von Aktualisierungen manchmal um viele Stunden (manchmal sogar über Nacht). Im 21. Jahrhundert ist das nicht akzeptabel. Ich habe die maximale Cache-Lebensdauer für meine private Drupal-Website auf 1 Stunde festgelegt. Die Ladezeit von 3 Sekunden ist wahrscheinlich der beste Kompromiss, den sie finden konnten…&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Hindernisse bei der Einführung elektronischer Laborjournale</title><link>https://jeltsch.org/de/barriers_to_electronic_lab_notebook_adoption/</link><pubDate>Thu, 08 Jun 2017 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/barriers_to_electronic_lab_notebook_adoption/</guid><description>&lt;p&gt;Unser Labor beschäftigt sich schon seit einiger Zeit mit elektronischen Labornotizbüchern (ELNs). Eine 
 &lt;a href="https://jcheminf.springeropen.com/articles/10.1186/s13321-017-0221-3" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;aktuelle Veröffentlichung&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 im 
 &lt;a href="https://jcheminf.springeropen.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Journal of Cheminformatics&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 befasste sich mit den Hindernissen bei der Einführung von ELNs. Insbesondere im akademischen Bereich nutzen immer noch mehr als 90 % der Wissenschaftler das traditionelle Laborheft aus Papier. Das größte Hindernis für die Einführung waren die Kosten – sowohl in finanzieller Hinsicht als auch im Hinblick auf die Aneignung neuer Gewohnheiten. Knapp dahinter auf den Plätzen 3 und 4 folgten der Implementierungsaufwand und Sicherheitsbedenken. Zwar sind die Autoren eindeutig voreingenommen (sie entwickeln das Open-Source-ELN 
 &lt;a href="https://scinote.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;ELN SciNote&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
), doch sind die Hindernisse bei der Einführung dieselben, die ich in meinem Labor und an der Universität Helsinki erlebe.Ich war verblüfft, als ich vor etwa zwei Monaten eine E-Mail mit der Nachricht erhielt, dass die Universität Helsinki eine Rahmenvereinbarung mit dem 
 &lt;a href="http://www.labvantage.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;LabVantage&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
-LIMS/ELN-Anbieter Software Point ausgehandelt hatte. Zwar halte ich eine universitätsweite ELN-Lösung für notwendig, doch scheint dieser Vertrag für die meisten forschungsorientierten Labore an der Universität Helsinki alles andere als optimal zu sein. Mehrere Labore der Universität nutzen bereits seit einiger Zeit ELNs, und keines von ihnen hatte Kenntnis von den Bemühungen, eine universitätsweite Vereinbarung für eine LIMS/ELN-Lösung zu schließen. Und keines der Labore, die bereits ein LIMS/ELN nutzen, hat sich für LabVantage entschieden, sondern für andere Lösungen (
 &lt;a href="https://www.labguru.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Labguru&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, 
 &lt;a href="https://scinote.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;SciNote&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, 
 &lt;a href="https://www.elabftw.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;eLabFTW&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
). Es wäre hilfreich gewesen, wenn im Bewertungsteam jemand vertreten gewesen wäre, der über praktische Erfahrung mit der Nutzung von LIMS/ELNs verfügt (oder jemand, der an der Entwicklung von LIMS/ELNs mitgewirkt hat), zumal solches Fachwissen an der Universität Helsinki vorhanden ist.Nur wenige Personen waren an den Verhandlungen beteiligt, während die Mehrheit der Beteiligten nicht einmal um ihre Meinung gebeten wurde. Als ich ausdrücklich nach dieser abgeschotteten Vorgehensweise fragte, lautete die Antwort: Nur sehr wenige Einheiten (hauptsächlich die Abteilung für Chronologie und eine Person aus dem Fachbereich Chemie) waren damals an der Anschaffung beteiligt, obwohl die Informationen universitätsweit verbreitet wurden und jeder willkommen war, sich zu beteiligen und seine Bedürfnisse zu äußern. Doch obwohl ich versuche, die Entwicklungen der IT-Infrastruktur aktiv zu verfolgen, habe ich nirgendwo Ankündigungen gesehen, und auch bei einer rückblickenden Suche konnte ich nichts finden, was mich darauf aufmerksam gemacht und mir eine Beteiligung ermöglicht hätte. Die Labore, die am meisten zum internationalen Erfolg der Universität Helsinki beitragen, sind die wichtigsten Interessengruppen, wurden jedoch ignoriert. Vielleicht wäre eine etwas aktivere Suche nach den Interessengruppen angebracht gewesen. Das mit LabVantage ausgehandelte Basispaket scheint auf Routine- und klinische Laborarbeit ausgerichtet zu sein, nicht jedoch auf innovative Forschung. Zu den beiden Modulen, die für die Forschungsarbeit in den Lebenswissenschaften am dringendsten benötigt werden, gehören das ELN und das Speichermanagement. Leider fehlen viele für die Lebenswissenschaften spezifische Routinen (wie die Suche nach DNA- und Proteinsequenzen mit BLAST-ähnlichen Suchalgorithmen) gänzlich im Angebot, obwohl sie für die Lebenswissenschaften dringend benötigt werden. Das Fehlen einer kostenlosen API (wie sie 
 &lt;a href="https://elabftw.readthedocs.io/en/latest/api.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;eLAbFTW&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 oder 
 &lt;a href="https://support.scinote.net/hc/en-us/articles/115001421649-Gibt-es-eine-API-oder-einen-Webdienst-zur-Integration-von-sciNote-in-eine-Anwendung-eines-Drittanbieters-" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;SciNote&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 bald bieten wird), hindert Nutzer daran, ihren eigenen, bereits vorhandenen Code oder ihre eigenen Datenbanksysteme einzubinden. Jede noch so kleine Änderung würde die Einbeziehung der LabVantage-Entwickler erfordern, was ein sehr langwieriger und kostspieliger Prozess wäre. In der Praxis bedeutet dies, dass Mängel des Systems niemals behoben werden. Das Basispaket kann von jedem Labor der Universität nach einer einmaligen Zahlung von 200 € pro Nutzer genutzt werden (keine Floating-Lizenzen, nur dedizierte Nutzer). Für unser Labor würde sich das auf 2.000 € belaufen, doch ein niedriger Preis ist an sich noch kein Verkaufsargument. Im Rahmen der Rahmenvereinbarung kann jedes Labor die zusätzlichen Module selbst bezahlen, doch der hohe Preis von 17.500 € macht es unwahrscheinlich, dass dies jemand tun wird. Ich bin nicht bereit, mich für einen gemeinsamen Kauf einzusetzen, da sich nicht abschätzen lässt, ob diese Module für die tägliche Laborarbeit geeignet wären. Im Gegensatz zu den meisten anderen Anbietern bietet LabVantage keine kostenlose Testversion des Systems an. Es macht mich misstrauisch, wenn ein Anbieter keine Testversion anbietet. Wenn das Produkt gut ist, wird eine Testversion potenzielle Kunden vom Kauf überzeugen. Wenn das Produkt gut ist, was könnte dann der Nachteil einer Testversion für den Anbieter sein? Wir haben in den letzten zwei Jahren selbst mehrere ELN-Lösungen getestet, und einige Systeme erhielten sehr schlechtes Feedback von denjenigen, die sie täglich nutzen (z. B. umständlicher Datenimport, unintuitive Benutzeroberfläche, langsame Serverantworten). Tatsächlich nutzen wir für das Oligonukleotid-Management und die Lagerung von Proteinen und Enzymen immer noch das absolut veraltete Open-Source-LIMS, das ich vor etwa 15 Jahren als Doktorand mitentwickelt habe (
 &lt;a href="http://phplabdb.sourceforge.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;http://phplabdb.sourceforge.net&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, jetzt unter 
 &lt;a href="https://github.com/mbekaert/phplabdb%29" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://github.com/mbekaert/phplabdb)&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. In meinem Labor nutzen wir 
 &lt;a href="https://www.elabftw.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;eLabFTW&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Wir verfügen über eine lokale Installation im Intranet der Universität Helsinki (auf die von überall aus über VPN zugegriffen werden kann), und jeder Angehörige der Universität Helsinki kann dort einen Account erhalten. Wenn Sie Interesse daran haben, es auszuprobieren, kontaktieren Sie mich bitte! Die entscheidende Frage bleibt unbeantwortet: Warum wurde die Mehrheit der Beteiligten nicht in den Entscheidungsprozess einbezogen?&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Edelsteinsuche in Finnisch-Karelien</title><link>https://jeltsch.org/de/gemstone_hunting/</link><pubDate>Wed, 31 May 2017 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/gemstone_hunting/</guid><description>&lt;p&gt;Letzten Sonntag nahmen wir am Frühlingsausflug des finnischen Edelstein-Liebhaber-Vereins (
 &lt;a href="https://www.sjhy.fi/en_GB/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Suomen Jalokiviharrastajain Yhdistys&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
) zu einem Spektrolith-Steinbruch in der Nähe von Ylämaa in Finnisch-Karelien teil. 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Spectrolite" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Spektrolit&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ist eine Varietät des 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Labradorite" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Labradorits&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, die ein reichhaltiges Schillern aufweist. Der finnische Spektrolith zeichnet sich durch seine dunkle Grundfarbe aus. Streng genommen bezieht sich der Begriff „Spektrolith“ ausschließlich auf die finnische Variante des schillernden Labradorits. Der Ausflug war ein voller Erfolg, denn wir kehrten müde und mit vielen Kilogramm an Exemplaren zurück.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Für immer jung</title><link>https://jeltsch.org/de/forever_young/</link><pubDate>Sun, 30 Apr 2017 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/forever_young/</guid><description>&lt;p&gt;Ich wurde von der 
 &lt;a href="http://novonordiskfonden.dk/en" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Novo Nordisk Foundation&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 (genauer gesagt von Dr. John Peter Wittschieben) gebeten, während der Informationsveranstaltung Informationsveranstaltung „
 &lt;a href="http://www.biomedicum.fi/index.php?page=116&amp;amp;lang=1&amp;amp;eventId=4111" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Wie man Fördermittel von internationalen Stiftungen erhält&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
“, die am 26. April im Biomedicum Helsinki stattfand, ein paar Worte aus der Perspektive der erfolgreichen Antragsteller zu sagen.&lt;strong&gt;Nützliche Informationen&lt;/strong&gt;Um es klar zu sagen: Die Veranstaltung war sehr nützlich. Insbesondere waren die detaillierten Informationen der Novo Nordisk Foundation und der 
 &lt;a href="http://www.jdrf.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;JDRF&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, die im Rahmen der Veranstaltung Vorträge hielten, sehr hilfreich. Gleich zu Beginn war ich überrascht, als unser Dekan in seiner Einleitung von den „Glücklichen, die die Förderung erhalten haben“ sprach. In meiner Naivität war ich immer davon ausgegangen, dass Fördermittel nach Exzellenz und Leistung vergeben werden und nicht nach Glück. Während erfahrenere Forscher wie Mikael Knipp gute Ratschläge geben konnten, war mir das nicht möglich. Offensichtlich kann ich mich nicht mit meinen eigenen Förderquoten rühmen (die bei etwa 5 % liegen, d. h. einer von 20 Anträgen ist erfolgreich).&lt;strong&gt;Keine Zeit für Wissenschaft, zu viel Zeit für das Verfassen von Förderanträgen?&lt;/strong&gt; Einige Teilnehmer zeigten sich überrascht über die derzeit weit verbreiteten Klagen von Forschern über niedrige Bewilligungsquoten und argumentierten, dass ein abgelehnter Antrag zu einem verbesserten, überarbeiteten Antrag in der nächsten Runde führe. Ich stimme zu, dass die Verbesserung in den ersten paar Runden erheblich sein mag, doch dann wird es zu einem Spiel mit abnehmenden Erträgen. Ich schreibe durchschnittlich 20 Förderanträge, um einen bewilligt zu bekommen, und bei 15 davon stimme ich eher mit E.P. Diamandis überein, der sich in &lt;em&gt;Clinical Chemistry&lt;/em&gt; über den 
 &lt;a href="https://dx.doi.org/10.1373/clinchem.2015.239129" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Verlust von über 20 Milliarden Dollar&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 aufgrund erfolgloser Antragsstellung beklagte.**Wer ist ein „junger Forscher“?*&lt;em&gt;Die andere Frage, die – interessanterweise – diskutiert wurde (und über die ich mir schon seit Jahren Gedanken gemacht hatte), betraf den Begriff „junger Forscher“. Das Fazit lautete, dass jeder ein junger Forscher ist, der keine ordentliche Professur innehat. Dies dürfte die einzig sinnvolle Definition sein, da das Durchschnittsalter der Hauptforscher in den letzten Jahrzehnten stetig gestiegen ist (siehe z. B. 
 &lt;a href="https://nexus.od.nih.gov/all/wp-content/uploads/2012/02/age-of-R01-investigators.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;hier&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
). Viele Forscher werden daher für immer jung bleiben (oder zumindest bis zu ihrer Pensionierung).&lt;strong&gt;Es ist schwierig, kreativ zu sein, wenn man mit der Finanzierung zu kämpfen hat&lt;/strong&gt;Obwohl ich viele (vielleicht sogar niemanden) nicht überzeugen konnte, habe ich Einwände gegen die Vorstellung erhoben, dass es wünschenswert sei, das Ziel der Kreativität mit dem der Anwendbarkeit in der akademischen Forschung zu verbinden. Wahre Kreativität entspringt meist einer primären Motivation, und utilitaristische Aspekte stehen der Kreativität sogar im Weg. Das soll nicht heißen, dass kreative Forschung nicht sehr nützlich sein kann. Sie zu einem wichtigen Kriterium bei der Verteilung von Fördermitteln zu machen, verlangt von der Geldquelle einfach zu viel, nämlich die Zukunft vorhersagen zu können. Kreativität und das Streben nach „Anwendbarkeit/Wirkung“ der Forschung stehen nicht nur im Widerspruch zueinander, sondern wirken sogar in entgegengesetzte Richtungen. Wenn die Forschung mit der Finanzierung zu kämpfen hat, ist es schwierig, kreativ zu sein. Die grundlegenden Überlebensbedürfnisse müssen erst gedeckt sein, bevor Menschen ihre Möglichkeiten ausschöpfen können&lt;/em&gt;. Wenn Stiftungen zudem kurzfristige Anwendbarkeit fordern, wirken sie auf mich wie Politiker, die im 4- oder 5-Jahres-Wahlzyklus denken. Bei einem Großteil der akademischen Forschung können wir ihre zukünftigen Anwendungsmöglichkeiten nicht vorhersagen. Zudem liegen potenzielle Anwendungen meist VIEL mehr als fünf Jahre in der Zukunft. Wenn der Drang nach Anwendbarkeit dazu führt, dass sich das Gleichgewicht von der Grundlagenforschung hin zur angewandten Wissenschaft verschiebt, wird die Pipeline (Grundlagenforschung &amp;gt; angewandte Forschung &amp;gt; Ingenieurwesen) an ihrer Quelle versiegen. Vielleicht wird dieser Drang nach Anwendbarkeit auch die Verwischung der Grenzen zwischen den traditionellen Universitäten und den Fachhochschulen beschleunigen. *Diesmal muss ich Marx zustimmen: Nicht das Bewusstsein bestimmt das Leben, sondern das Leben bestimmt das Bewusstsein.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Finnland ist nach wie vor das sicherste Land für Reisende</title><link>https://jeltsch.org/de/finland_still_safest_country_for_travellers/</link><pubDate>Tue, 18 Apr 2017 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/finland_still_safest_country_for_travellers/</guid><description>&lt;p&gt;Im 
 &lt;a href="http://www3.weforum.org/docs/WEF_TTCR_2017_web_0401.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Index für Wettbewerbsfähigkeit im Reise- und Tourismussektor 2017&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 belegte Finnland im weltweiten Vergleich Platz 33 (11 Plätze schlechter als 
 &lt;a href="http://www3.weforum.org/docs/TT15/WEF_Global_Travel&amp;amp;Tourism_Report_2015.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;vor zwei Jahren&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
). Allerdings gelang es Finnland, seine Spitzenposition in der Kategorie „Sicherheit“ zu halten. Betrachtet man die reinen Zahlen, so liegt der Grund für den Rückgang der Wettbewerbsfähigkeit weniger in einer Verschlechterung der finnischen Leistung als vielmehr in der verbesserten Leistung anderer Länder, darunter Schweden und viele außereuropäische Länder wie Mexiko, Malaysia oder die Vereinigten Arabischen Emirate. Spanien, Frankreich und Deutschland belegten sowohl im Vergleich von 2015 als auch im Vergleich von 2017 jeweils den 1., 2. und 3. Platz.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Vom Riesenrad überrollt?</title><link>https://jeltsch.org/de/overrun_by_the_big_wheel/</link><pubDate>Fri, 24 Mar 2017 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/overrun_by_the_big_wheel/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Trotz des Fokus auf Internationalisierung sind die Informationen zur Bildungsreform auf Englisch unvollständig und kommen zu spät&lt;/strong&gt;Die „Big Wheel“-Reform rollt über mich hinweg, und ich merke es gar nicht. Auf dem 
 &lt;a href="https://flamma.helsinki.fi/portal/home/sisalto?_nfpb=true&amp;amp;_pageLabel=pp_list&amp;amp;placeId=HY342105&amp;amp;lang=en" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Intranet der Universität&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 gab es einige Informationen in englischer Sprache über den Prozess. Während der Ausarbeitungsphase waren die meisten Dokumente jedoch zunächst nur auf Finnisch verfügbar, und aufgrund der durch die Übersetzung verursachten Verzögerung wurden ausländische Mitarbeiter ohne Englischkenntnisse weitgehend von dem Prozess ausgeschlossen. Dieser Verlust an Input war sicherlich nicht hilfreich, da mehrere Ziele der „Big Wheel“-Reform mit der Internationalisierung zusammenhängen, z. B. die Harmonisierung der Abschlussstrukturen innerhalb Europas („3+2+3-System“) und die Steigerung der internationalen Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Studiengänge.&lt;strong&gt;Exzellente Studierende möglicherweise vom Studium an unserer Universität ausgeschlossen&lt;/strong&gt;Ausgehend von den Bewerbungszahlen für die Masterstudiengänge, die im September 2017 beginnen, gibt es noch viel zu tun, um die Studiengänge „international attraktiv und wettbewerbsfähig“ zu machen. Praktisch alle Studiengänge verzeichneten einen Rückgang der Bewerbungen aus Nicht-EU-/EWR-Ländern, was wahrscheinlich zu deutlich geringeren Einnahmen aus Studiengebühren führen wird, als es der Universität lieb wäre (die Studiengebühren für Masterarbeiten an der Universität Helsinki liegen je nach Studiengang zwischen 13.000 und 18.000 € pro Jahr). Wir verlieren wahrscheinlich potenziell hervorragende Studierende, und es besteht der diffuse Verdacht, dass das allgemeine Bildungsniveau darunter leiden könnte. Für Studierende aus Nicht-EU-/Nicht-EWR-Ländern stehen 30 Stipendien in unterschiedlicher Höhe zur Verfügung. Allerdings werden nur etwa 10 der Stipendiaten in der Lage sein, die Studiengebühren mit ihrem Stipendium vollständig zu decken (siehe hier: 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/studying/how-to-apply/scholarship-programme%29" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.helsinki.fi/en/studying/how-to-apply/scholarship-programme)&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Ich bin außerdem der Meinung, dass die Werbung für die Studiengänge definitiv verbessert werden könnte.&lt;strong&gt;Informationen zu verfügbaren Stipendien: klar genug oder verwirrend?&lt;/strong&gt; Ich befürchte zudem, dass viele potenzielle Bewerber hinsichtlich des Stipendienprogramms verwirrt waren (so ging es mir auch, und das ist immer noch so). Auf den Webseiten unseres eigenen Masterstudiengangs (
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/programmes/master/translational-medicine-transmed" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.helsinki.fi/en/programmes/master/translational-medicine-transmed&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ) werden die Stipendien nicht besonders hervorgehoben (oder war das vielleicht Absicht?). Noch schlimmer: Der Link auf den Seiten der Universität Helsinki, über den man überprüfen kann, ob ein Studierender Studiengebühren zahlen muss oder nicht, ist schon seit einiger Zeit nur noch teilweise funktionsfähig („Sie können dies 
 &lt;a href="https://studyinfo.fi/wp2/en/higher-education/higher-education-institutions-will-introduce-tuition-fees-in-autumn-2017/am-i-required-to-pay-tuition-fees/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;in den FAQ auf der Studyinfo-Website&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, ob Sie Studiengebühren zahlen müssen oder nicht“ (Original auf 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/masters-programme-in-translational-medicine-master-of-science-2-years/1.2.246.562.17.64449697909" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;dieser Seite&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
). Hoffentlich ist das erst nach Ablauf der Bewerbungsfrist untergegangen…&lt;strong&gt;Bildungsreform des Promotionsstudiums&lt;/strong&gt;Die „Big Wheel“-Reform betrifft alle drei Abschlüsse: Bachelor, Master und Promotion (PhD). Die Internationalisierung ist besonders relevant für die Promotion und jene Masterstudiengänge, die vollständig auf Englisch stattfinden (z. B. Translational Medicine oder Life Science Informatics). Obwohl etwa die Hälfte aller Doktoranden in meiner Abteilung (Research Programs Unit) Ausländer sind, weiß kaum einer von ihnen, worum es bei „Big Wheel“ geht. &lt;strong&gt;„Big Wheel“-Diskussion am Meilahti-Campus&lt;/strong&gt;Nachdem fast alles bereits feststand und beschlossen war, wurde eine Informationsveranstaltung zum „Big Wheel“ für den Meilahti-Campus angekündigt (31.3.2017). Die E-Mail-Mitteilung war ausschließlich auf Finnisch verfasst. Ich habe oft Feedback gegeben, wenn wichtige Veranstaltungen nicht auf Englisch angekündigt wurden (meistens ohne Antwort). Deshalb habe ich eine Nachricht direkt an den Rektor und den Vizerektor der Universität geschrieben. Der E-Mail-Austausch ist unten angehängt. Es genügt zu sagen, dass sich die Universität nach wie vor der Internationalisierung verschrieben hat, auch wenn dies nicht ohne Probleme verläuft…&lt;strong&gt;Was bei der Anhörung besprochen wurde&lt;/strong&gt;Der Teil der Diskussion, der auf Englisch stattfand, drehte sich um die Doktorandenausbildung. Eine sehr berechtigte Forderung lautete, nichts zu reparieren, was nicht kaputt ist. Im internationalen Vergleich ist die Doktorandenausbildung in Finnland größtenteils hervorragend, und das einzige wahrgenommene Problem ist ihre Dauer. Derzeit verlangt eine finnische Doktorarbeit in den Lebenswissenschaften, dass der Doktorand in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht. Infolgedessen wird der Großteil der Forschung in Finnland von Doktoranden geleistet. Die genaue Anzahl und Qualität der erforderlichen Veröffentlichungen variiert je nach Fakultät, da es keinen formellen Konsens gibt. Typischerweise sind 3–5 Artikel erforderlich, wobei eine gemeinsame Autorschaft bis zu einem gewissen Grad akzeptiert wird. Nicht alle Veröffentlichungen müssen Beiträge als Erstautor sein.&lt;strong&gt;Finnische Doktoranden sind wettbewerbsfähig&lt;/strong&gt;Zwar ist ein Doktorgrad einer finnischen Universität international sehr wettbewerbsfähig, doch sind die Doktoranden in der Regel deutlich älter als in den meisten anderen Ländern. Das wirft die Frage auf: Na und? Die typische Dauer eines Promotionsstudiums in Finnland wird allgemein auf etwa 7 Jahre geschätzt. Allerdings weiß niemand genau Bescheid (nicht einmal die Universität selbst, da es bis vor kurzem keine strengen Vorschriften zur Registrierung von Promotionsstudiengängen gab), doch scheint es eine sehr langsame Entwicklung hin zu einer kürzeren Dauer (und geringeren Anforderungen) zu geben. &lt;strong&gt;Starke Kräfte wirken einer Verkürzung des Promotionsstudiums entgegen&lt;/strong&gt;Die Tatsache, dass das Promotionsstudium in Finnland so lange dauert, ist das Ergebnis einer natürlichen Selektion. Der Versuch, durch Regulierung eine schnellere Promotion zu erzwingen, hätte viele unbeabsichtigte Folgen. Es wirken starke Kräfte gegen eine Verkürzung des Promotionsstudiums, insbesondere für hochbegabte Studierende, die eine akademische Laufbahn anstreben: z. B. die relativ einfache Beschaffung von Stipendien während des Promotionsstudiums und die hohe Arbeitslosigkeit unter frisch promovierten Wissenschaftlern in Finnland.&lt;strong&gt;Altersgrenzen für Promotionsabschlüsse bei der Förderung&lt;/strong&gt;Wie Kalle Saksela hervorhebt, ist ein großes Hindernis für die Verkürzung der Promotionsausbildung die allgemeine Fördersituation in der akademischen Forschung. Mit jedem Förderzyklus sinken die Förderquoten auf neue Tiefststände. Erfolgreiche Bewerber verfügen über ein sehr überzeugendes Portfolio an hochwertigen Publikationen, dessen Aufbau Zeit benötigt. Große wettbewerbsorientierte Forschungsförderprogramme (Finnische Akademie, ERC) legen jedoch Beschränkungen für Bewerber fest (z. B. „nicht mehr als 7 Jahre nach Abschluss der Promotion“), die in keinem Zusammenhang mit der Qualität des Antrags stehen.&lt;strong&gt;Vier Jahre&lt;/strong&gt;Die ganz klare Botschaft von Vizerektor Hämäläinen (Jukka Kola hatte die Diskussion bereits verlassen, als von Finnisch auf Englisch umgeschaltet wurde) lautete, dass das Promotionsstudium verkürzt werden muss, um Vergleichbarkeit mit anderen Ländern zu erreichen. Das Ziel ist 3+2+4 (3 Jahre für das Bachelorstudium, weitere 2 Jahre für das Masterstudium und anschließend 4 Jahre für das Promotionsstudium). Der vom Vizerektor vorgebrachte Vorschlag bestand darin, einfach einen Teil der Studienleistungen, die derzeit im Rahmen des Promotionsstudiums absolviert werden, in die frühe Postdoc-Phase zu verlagern. Eine große Frage ist natürlich, wer diese Umstellung finanzieren soll. Es bedarf einer erheblichen Aufstockung der Forschungsmittel, um die Gehälter für Postdocs bezahlen zu können – es sei denn, wir wollen die gesamte inländische Forschungsleistung verringern. Schon jetzt grenzt es an finanziellen Selbstmord, einen Postdoc mit dem Budget eines „Academy Research Fellow“ zu beschäftigen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Kein Interesse (an Rückblick und Selbstreflexion)?</title><link>https://jeltsch.org/de/no_interest_in_retrospection_and_introspection/</link><pubDate>Fri, 17 Feb 2017 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/no_interest_in_retrospection_and_introspection/</guid><description>&lt;p&gt;Es wurde viel über die 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/news/the-university-of-helsinki-terminates-570-employees-and-incorporates-continuing-education-activities" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;„Veränderungen“&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 des letzten Jahres an der Universität gesprochen. Überraschenderweise scheint sich niemand mehr für das Thema zu interessieren. Zumindest war das mein erster Eindruck, als ich zur öffentlichen Anhörung auf dem Meilahti-Campus ging. Der Hörsaal 1 des Haartman-Instituts, in dem die Anhörung stattfinden sollte, war völlig leer, als ich ankam. Da sich nur eine Handvoll Leute die Mühe gemacht hatte, zu erscheinen, war die Anhörung an einen Tisch in der nahegelegenen Cafeteria verlegt worden. Von kaum jemandem bemerkt, hat eine Untersuchungsgruppe ihre Arbeit aufgenommen, um die „Veränderungen“ an der Universität Helsinki zu analysieren, die in den letzten anderthalb Jahren stattgefunden haben. Ich vermute, die Idee dahinter war, herauszufinden, welche vermeidbaren Fehler begangen wurden. Laut 
 &lt;a href="https://flamma.helsinki.fi/fi/HY359046" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;dieser Quelle der Universität&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 durfte Jukka Kola, der als öffentliches Gesicht für viele der umstrittenen Entscheidungen in dieser Zeit gilt, selbst über die Zusammensetzung der Untersuchungsgruppe entscheiden. Aus diesem Grund muss die Untersuchungsgruppe sehr darauf achten, in ihrem Bericht nicht voreingenommen zu wirken.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>1000 Mal zu langsam</title><link>https://jeltsch.org/de/1000_times_too_slow/</link><pubDate>Thu, 01 Dec 2016 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/1000_times_too_slow/</guid><description>&lt;p&gt;Die Universität Helsinki hat Teile ihrer IT-Infrastruktur an Microsoft ausgelagert. Auch wenn Outsourcing kurzfristig kostengünstiger ist als die lokale Bereitstellung gleichwertiger Dienste, ist die Nettoauswirkung aufgrund des Verlusts von Arbeitsplätzen, Know-how und Unabhängigkeit wahrscheinlich negativ. Um dieses selbstzerstörerische Verhalten zu erklären, bedarf es keiner Verschwörungstheorie, sondern lediglich schlechter Entscheidungskriterien, die langfristige und externalisierte Kosten außer Acht lassen. In seinem Bestreben, ein Upgrade auf neuere Windows-Versionen durchzusetzen, beendete Microsoft am 8. April 2014 den erweiterten Support für Windows XP, und die Universität kam dieser Aufforderung nach, indem sie XP-Rechnern den Netzwerkzugang verwehrte. Als Begründung wurde angeführt, dass XP zu einem Sicherheitsrisiko geworden sei. Gleichzeitig entfielen auf Windows XP immer noch etwa 20 % aller Windows-Installationen weltweit (
 &lt;a href="https://www.statista.com/statistics/218089/global-market-share-of-windows-7/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.statista.com/statistics/218089/global-market-share-of-windows-7/&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ). Selbst im Oktober 2015 liefen noch weit über 100 Millionen Computer unter Windows XP (
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Usage_share_of_operating_systems" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://en.wikipedia.org/wiki/Usage_share_of_operating_systems&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 und 
 &lt;a href="https://www.statista.com/statistics/218089/global-market-share-of-windows-7/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.statista.com/statistics/218089/global-market-share-of-windows-7/&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ), ohne dass dies katastrophale Folgen hatte. Das Auslaufen von Windows XP stellte ein Problem dar, da vier unserer Geräte, die wir für die Forschung benötigen, nach wie vor mit Windows XP laufen. Und es gibt keine Möglichkeit, das Betriebssystem zu aktualisieren, ohne die Geräte aufzurüsten (was Tausende oder Zehntausende Euro kosten würde und daher angesichts der derzeit angespannten finanziellen Lage der Universität weitgehend unmöglich ist). Und natürlich ist die Software, die zum Betrieb der Geräte benötigt wird, nicht mit Windows 7 kompatibel. Infolgedessen können wir diese Geräte weder fernsteuern noch automatische Backups durchführen. Selbst das Übertragen der Daten zur Analyse auf einen anderen Computer erfordert das 
 &lt;a href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=Adidas%20network" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Adidas-Netzwerk&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Ich hatte den IT-Support bereits lange vor Ablauf des erweiterten Supports für Windows XP kontaktiert und darum gebeten, eine Lösung zu finden. Anscheinend gab es verschiedene Lösungsmöglichkeiten, und der IT-Support begann auch mit deren Umsetzung, doch aufgrund von Personalfluktuationen musste das Projekt mehrmals „neu gestartet“ werden, und verschiedene Support-Mitarbeiter hatten unterschiedliche Meinungen dazu, wie dieses Problem gelöst werden sollte. Mit der großen „Fire-and-Hire“-Aktion an der Universität brach das gesamte Projekt erneut zusammen. In diesem Herbst habe ich unsere Anforderungen erneut mit den IT-Mitarbeitern besprochen, bisher jedoch keine konkrete Hilfe erhalten. An diesem Dienstag wollte ich endlich wissen, wie schwierig es wirklich ist, einen Windows-XP-Rechner so an das Netzwerk anzuschließen, dass die Sicherheit nicht beeinträchtigt wird, aber Dateiverteilung, Datensicherung und Fernsteuerung möglich sind. Ich ging zum Müllplatz des Instituts, wo defekte Elektronikgeräte gesammelt werden, und nahm drei alte 10/100-Netzwerkkarten sowie ein paar Ethernet-Kabel mit. Eine Karte und ein Kabel funktionierten noch; ich steckte die Netzwerkkarte in einen Computer mit Ubuntu 16.04 und verband diesen über ein Ethernet-Kabel mit einem der XP-Rechner. Nachdem ich der Netzwerkkarte manuell eine IP-Adresse zugewiesen und Samba auf dem Ubuntu-Rechner installiert hatte, konnte ich die Samba-Freigabe auf dem Windows-XP-Rechner als Laufwerk einbinden. Anschließend habe ich die Samba-Freigabe einfach über eine Webseite zugänglich gemacht. Das Ganze dauerte etwa eine Stunde. Da ich kein IT-Profi bin, habe ich vielleicht noch drei weitere Stunden damit verbracht, zu recherchieren, wie das geht (Samba-Einrichtung, Apache-Einrichtung, Konfiguration einer zweiten Netzwerkkarte, was unter Ubuntu nicht automatisch erfolgt). Diese Konfiguration erfüllt alle unsere Anforderungen, hat nichts gekostet und wurde innerhalb eines Tages umgesetzt. Eine Beschreibung der technischen Details folgt, sobald ich dazu komme, meine Vorgehensweise zu dokumentieren. Agilität ist vielleicht das, was am meisten fehlt, wenn ich mir viele der IT-Projekte unserer Universität anschaue. Ich denke dabei insbesondere an die Umstellung auf Drupal als Content-Management-System für die Webseiten der Universität. Leider nutzt unsere Fakultät nach wie vor Dreamweaver zur Erstellung ihres Webauftritts, was zur Folge hat, dass viele Webseiten nie aktualisiert werden.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Wichtige Projektfinanzierung</title><link>https://jeltsch.org/de/key_project_funding/</link><pubDate>Fri, 07 Oct 2016 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/key_project_funding/</guid><description>&lt;p&gt;Dieser Beitrag ist inspiriert von unserem jüngsten Erfolg bei der 
 &lt;a href="http://www.aka.fi/en/about-us/media/press-releases/2016/101-Projekte-erhalten-Schl%c3%bcsselprojektf%c3%b6rderung-schlagen-viele-M%c3%b6glichkeiten-zur-Nutzung-von-Forschungsergebnissen-vor/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Ausschreibung für Schlüsselprojekte der Finnischen Akademie der Wissenschaften&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Einer der größten Zeitfresser für Wissenschaftler ist die Beantragung von Fördermitteln zur Finanzierung ihrer Forschung. Wissenschaftler verbringen immer mehr Zeit mit der Erstellung von Förderanträgen, da der Wettbewerb um die schwindenden Ressourcen zunimmt. Nach Abzug der Zeit für Lehre und Verwaltung bleiben ihnen vielleicht noch ein paar Stunden pro Woche für die Forschung. Letzte Woche fragte mich ein Freund beim Mittagessen, wie hoch unsere Bewilligungsquote sei. Ich wusste es nicht, da ich mich vor dieser unangenehmen Wahrheit gedrückt habe. Ich habe heute nachgerechnet, und das deprimierende Ergebnis ist, dass sie im niedrigen einstelligen Bereich liegen, was offenbar ein ganz durchschnittlicher Wert ist (für uns war 2015 ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr, und die Zahl für 2016 könnte sich vielleicht noch verbessern, da einige Entscheidungen noch ausstehen).Die akademische Produktivität durch eine theoretische Erhöhung der jährlichen Arbeitszeit von 1.600 Stunden zu steigern, ist sinnlos, wenn 400 Stunden dieser Zeit vergeblich aufgewendet werden, d. h. für erfolglose Förderanträge. Der finanzielle Schaden und die Opportunitätskosten für das System sind enorm, und ein Kollege von mir hat mich kürzlich auf 
 &lt;a href="http://clinchem.aaccjnls.org/content/61/5/783.full" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;diesen Artikel aus dem Jahr 2015&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 in &lt;em&gt;
 &lt;a href="http://clinchem.aaccjnls.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Clinical Chemistry&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/em&gt;, in dem der durch das Verfassen von Förderanträgen verschwendete Geldwert für die USA konservativ auf mindestens 20 Milliarden Dollar pro Jahr geschätzt wurde. Unser Budget sieht neue Stellen für Forscher vor, aber wir wissen noch nicht, wo und wann diese Personen ihre Arbeit aufnehmen können. Theoretisch garantiert die gastgebende Organisation (d. h. das Forschungsprogramm der Universität Helsinki) die Infrastruktur. Allerdings kann das Forschungsprogramm keine Laborflächen aus dem Nichts erschaffen. Die Universität versucht lediglich, Geld zu sparen, indem sie die von ihr angemietete Fläche minimiert. Während manche Menschen erfolgreiche Förderanträge feiern, ist meine Sichtweise eher nüchtern: &lt;em&gt;Nach der Förderentscheidung ist vor der Förderentscheidung&lt;/em&gt;*.* Zitat in Anlehnung an 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Sepp_Herberger" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Sepp Herberger&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, Trainer der deutschen Fußball-Weltmeistermannschaft von 1954, der den berühmten Satz „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ prägte.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Hochschulrankings (und wie man sie manipuliert)</title><link>https://jeltsch.org/de/university_rankings_and_how_to_manipulate_them/</link><pubDate>Mon, 29 Aug 2016 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/university_rankings_and_how_to_manipulate_them/</guid><description>&lt;p&gt;Wow. Die Universität Helsinki konnte ihre Position im 
 &lt;a href="http://www.shanghairanking.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Shanghai-Ranking&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 erneut verbessern und belegt nun Platz 56. Allerdings hatte selbst die 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/news/the-university-of-helsinki-is-nearing-the-top-50-universities-in-the-world" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;eigene Pressemitteilung der Universität&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 klang der Ton eher düster, als wäre dies die letzte Blüte vor dem endgültigen Verfall. Es stimmt zwar, dass die Grundlage für den aktuellen Erfolg von den Forschern in den letzten Jahrzehnten geduldig aufgebaut wurde. Dennoch haben die Politiker wahrscheinlich recht, wenn sie nun zu dem Schluss kommen, dass die Kürzungen im Bildungshaushalt für diesen Erfolg verantwortlich sind. Vielleicht haben die Kürzungen tatsächlich zum Produktivitätsschub beigetragen: All die Wissenschaftler, die unerwartet plötzlich arbeitslos waren, haben offensichtlich weiter wie wild an ihren laufenden Projekten gearbeitet, um ihre aktuellen Manuskripte zur Veröffentlichung fertigzustellen. Publikationen sind die mit Abstand dominierende Währung auf dem akademischen Arbeitsmarkt. Und diese arbeitslosen Wissenschaftler veröffentlichen möglicherweise schneller als zuvor, da sie keine Lehrverpflichtungen haben … Noch wichtiger ist jedoch, dass sich die Zahlen Helsinkis bei den einzelnen Indikatoren des Shanghai-Rankings für 2015 und 2016 nur bei der akademischen Leistung pro Kopf (Veröffentlichungen/Anzahl der wissenschaftlichen Mitarbeiter) und der Anzahl der häufig zitierten Wissenschaftler signifikant unterscheiden. Da der Stellenabbau an den Universitäten in Helsinki bereits seit einiger Zeit andauerte – noch vor den massiven Kürzungen in diesem Frühjahr –, erscheint es plausibel zu behaupten, dass der 56. Platz teilweise auf den Stellenabbau zurückzuführen ist, der sich direkt und rasch auf die Zahl der wissenschaftlichen Mitarbeiter ausgewirkt hat. Das Shanghai-Ranking legt den Schwerpunkt auf die Forschung, während Helsinki in anderen Rankings sogar an Boden verloren hat. So fiel Helsinki beispielsweise im 
 &lt;a href="http://www.topuniversities.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;QS World University Rankings&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 von Platz 67 (2014/15) auf Platz 96 (2015/16). Zwischen diesen beiden Rankings nahm das QS-Team „Verbesserungen“ an seinem Rankingsystem vor, und diese waren – bei genauer Betrachtung der Daten – fast ausschließlich für den Rückgang verantwortlich. Sie „normalisierten“ die Zitierquote pro Fakultät entsprechend dem Fachgebiet, und die Lebenswissenschaften wurden als „Feld mit hoher Zitierhäufigkeit“ stark benachteiligt. Ganz einfach ausgedrückt: Eine Zitierung einer Arbeit aus den Geisteswissenschaften zählt nun etwa 40-mal so viel wie eine Zitierung einer Arbeit aus den Lebenswissenschaften/der Medizin. Jedes der fünf großen Fachgebiete (Geisteswissenschaften, Ingenieurwesen und Technik, Lebenswissenschaften und Medizin, Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften und Management) trägt nun zu jeweils 20 % zur Endbewertung in der Kategorie „Zitierungen pro Fakultät“ bei (detaillierte Erläuterung der Normalisierung hier: 
 &lt;a href="http://content.qs.com/qsiu/Faculty_Area_Normalization_-_Technical_Explanation.pdf%29" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;http://content.qs.com/qsiu/Faculty_Area_Normalization_-_Technical_Explanation.pdf)&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Warum um alles in der Welt bestraft man ein Fachgebiet dafür, dass es einen größeren Einfluss hat? Artikel in den Geisteswissenschaften werden nicht so häufig zitiert wie Artikel in den Lebenswissenschaften. Vielleicht liegt das daran, dass ihre durchschnittlichen Veröffentlichungen für ihr eigenes Fachgebiet nicht so relevant sind wie eine Veröffentlichung aus den Lebenswissenschaften für das Fachgebiet der Lebenswissenschaften? Ich stimme zu, dass es kulturelle Unterschiede zwischen den Fachgebieten gibt, aber wer kann schon sagen, inwieweit dies auf solche kulturellen Unterschiede zurückzuführen ist und inwieweit auf minderwertige oder irrelevante Forschung? Genau das hat das QS World University Ranking getan, indem es „Normalisierungsfaktoren“ erfunden hat, die im Wesentlichen gleiche Relevanz unterstellen. Allerdings lassen sich all diese Rankings leicht manipulieren. Beispielsweise lässt sich das Verhältnis von Zitierungen zu Fakultätsmitgliedern leicht verbessern, indem man Dienstleistungen auslagert, die zuvor von Wissenschaftlern der Fakultät erbracht wurden (und genau das tut die Universität Helsinki derzeit). Ähnlich wie der Impact-Faktor für Zeitschriften verlieren auch Hochschulrankings ihre Relevanz, wenn das Ziel darin besteht, hohe Punktzahlen zu erzielen, anstatt sich in Forschung und Lehre auszuzeichnen (
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Goodhart%27s_law" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Goodharts Gesetz&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
: Wenn eine Messgröße zum Ziel wird, hört sie auf, eine gute Messgröße zu sein).Das Shanghai-Ranking wurde vielfach kritisiert. Es unterschätzt die Lehre, da die Lehrleistung überhaupt nicht direkt in die Berechnung einfließt, und es begünstigt große Universitäten, da 50 % der Bewertung auf reinen Zahlen basieren, die nicht normiert sind, um die Größe der Universität zu berücksichtigen. Dennoch ist es der einzige reproduzierbare (und damit wissenschaftliche) Datensatz der drei großen Rankings (
 &lt;a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s11192-012-0801-y" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://link.springer.com/article/10.1007/s11192-012-0801-y&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ), da sowohl das QS- als auch das 
 &lt;a href="https://www.timeshighereducation.com/world-university-rankings" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Times-Ranking&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 stark auf Meinungs- und Reputationsumfragen beruhen, die bekanntermaßen schwer zu reproduzieren sind.Was ist die Kernaussage? Die Universität Helsinki ist wahrscheinlich genauso gut wie im letzten Jahrzehnt, und die großen Schwankungen sind lediglich Artefakte, die sich aus geänderten Ranking-Methoden oder aus administrativen Anpassungen an die finanziellen Realitäten ergeben, die uns die finnischen Wähler bei den Parlamentswahlen 2015 auferlegt haben.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Dem Krebs ein Schnippchen schlagen!</title><link>https://jeltsch.org/de/let_s_beat_cancer_together/</link><pubDate>Sun, 07 Aug 2016 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/let_s_beat_cancer_together/</guid><description>&lt;p&gt;Sawan und ich wollten zusammen als &amp;ldquo;The Jeltsch Laboratory&amp;rdquo;-Team am 
 &lt;a href="http://www.twilightrun.fi/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Helsinki Twilight Run&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 teilnehmen, einer Wohltätigkeitsveranstaltung der 
 &lt;a href="http://syopasaatio.fi/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Finnische Krebs-Stiftung&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Leider fing sich Sawan eine Sommergrippe ein und konnte nicht teilnehmen. Mein Ziel, unter 1 Stunde zu bleiben, habe ich erreicht. Es gab tatsächlich ausser mir noch andere Teilnehmer aus der 
 &lt;a href="http://research.med.helsinki.fi/researchprograms/english/default.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;RPU (Research Programs Unit)&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
; ich habe Tiia und Julia getroffen. Vielleicht sollten wir nächstes Jahr als gemeinsames RPU-Team starten (oder zu welchem Namen auch immer die RPU sich umbennenen wird).&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Gute Führungsqualitäten?</title><link>https://jeltsch.org/de/good_leadership/</link><pubDate>Mon, 02 May 2016 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/good_leadership/</guid><description>&lt;p&gt;Als ich meine Tätigkeit als Projektleiter an der 
 &lt;a href="http://www.helsinki.fi" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Universität Helsinki&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 aufnahm, wurde mir empfohlen, den Kurs „Gute Führung“ zu belegen, der von 
 &lt;a href="http://www.helsinki.fi/taydennyskoulutus/global-services/academic-personnel-training.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Personalschulung&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 organisiert wurde. Zusammen mit 14 anderen Forschungsgruppenleitern lernte ich zwischen November 2013 und März 2014 von Sanna-Marja Heinimo und anderen Experten unter anderem die „Fähigkeiten, andere effektiv zu fördern, zu coachen, zu befähigen und so zu führen, dass sie beste Ergebnisse erzielen“.Zum Abschluss des Kurses hatten wir ein Abendessen mit 
 &lt;a href="https://fi.wikipedia.org/wiki/Jukka_Kola" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Jukka Kola&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, dem nun die 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/news/the-university-of-helsinki-terminates-570-employees-and-incorporates-continuing-education-activities" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Umsetzung der umfangreichen (und nach Ansicht vieler Beobachter überzogenen) Kosteneinsparungen&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, die der Universität durch die von den herrschenden politischen Kräften verordneten Haushaltskürzungen aufgezwungen wurden.Ich möchte hier nicht diskutieren, ob solche drastischen Maßnahmen notwendig waren oder ob eine weniger weitreichende Sparstrategie ausgereicht hätte. Selbst die Entscheidung, ob in einer wirtschaftlichen Rezession gespart oder 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Deficit_spending" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Defizitfinanzierung&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 betrieben werden soll, basiert meist nicht auf Fakten, sondern auf Ideologie. In der Wirtschaftswissenschaft spielen neben harten Daten auch Moden und der Zeitgeist eine Rolle. Daher ist es nicht verwunderlich, dass namhafte Ökonomen gegensätzliche Ansichten hinsichtlich der Auswirkungen von Defizitfinanzierung vertreten. Aber ich schweife hier vom Thema ab … Ich wollte lediglich meine totale Enttäuschung zum Ausdruck bringen. Nicht über die Sparmaßnahmen an sich, sondern darüber, &lt;strong&gt;WIE&lt;/strong&gt; diese Sparmaßnahmen im Hinblick auf die Praktiken „guter Führung“ umgesetzt wurden, zu deren Anwendung uns geraten wurde. Die Entscheidungen wurden nicht ausreichend offen diskutiert. Noch immer sind die Gründe für viele Entlassungen unverständlich und umstritten (siehe z. B. 
 &lt;a href="http://www.google.com/url?q=http%3A%2F%2Fwww.hs.fi%2Fm%2Fsunnuntai%2Fa1461902312556%3Fjako%3D172bb2017384155c7bbad03460898815%26ref%3Dog-url&amp;amp;sa=D&amp;amp;sntz=1&amp;amp;usg=AFQjCNEtXiNU9uFErgdX7dxBGdm-SMTzMA" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;diesen Artikel&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 in der großen finnischen Tageszeitung „Helsingin Sanomat“). Da Transparenz auffallend fehlte, schien das Gerede der Universitätsleitung über gute Führung kaum mehr als leere Worte gewesen zu sein. Ich bezweifle nicht, dass sie die besten Absichten zum Wohle der Universität im Sinn haben. Doch wer definiert das Wohl der Universität? Die meisten Oligarchen definieren es doch selbst, oder? Daher ist es nicht verwunderlich, dass in der jüngsten Umfrage zum Wohlbefinden am Arbeitsplatz die Zufriedenheit mit der strategischen Führung auf Universitätsebene (Rektoren und Prorektoren) auf einem Allzeittief lag. Würde die Umfrage heute wiederholt, wären die Ergebnisse wahrscheinlich noch viel schlechter, insbesondere wenn die entlassenen Mitarbeiter noch zu Wort kämen. Bemerkenswert ist, dass es nicht nur der durchschnittliche Mitarbeiter der Universität Helsinki ist, der der Führung kein Vertrauen mehr schenkt. Mein Eindruck ist, dass das Misstrauen mittlerweile Forscher in allen Karrierestufen erfasst hat. Welche Zukunft ist unter solchen Umständen überhaupt möglich? Google wird regelmäßig zu den besten amerikanischen Arbeitgebern gezählt und hat beschlossen, Millionen von Dollar und viele Jahre in die Erforschung der Frage zu investieren, wie man die besten Arbeitsteams bildet. Der mit Abstand entscheidende Faktor für die Innovationsleistung, Kreativität und Produktivität eines Teams war die &lt;strong&gt;psychologische Sicherheit&lt;/strong&gt; (
 &lt;a href="http://www.nytimes.com/2016/02/28/magazine/what-google-learned-from-its-quest-to-build-the-perfect-team.html?_r=0" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;siehe diesen Artikel im NYT Magazine&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
). Raten Sie mal, wie sicher sich die Universitätsmitarbeiter derzeit fühlen. Als wir mit Jukka Kola sprachen, war ich sehr beeindruckt von seinem klaren Bekenntnis zu einer verstärkten Internationalisierung an der Universität Helsinki. Allerdings habe ich mich schon damals gefragt, wie realistisch 
 &lt;a href="https://jeltsch.org/downloads/strategia_2013-2016_eng.pdf"&gt;das Ziel, „aktiv internationale Spitzenkräfte zu rekrutieren““&lt;/a&gt;
 ist. Nun scheint es noch unwahrscheinlicher, dass dieses Ziel in nennenswertem Umfang erreicht werden kann, da die Universitäten eine neue Welle des Braindrain erleben. Selbst auf der Ebene der Studierenden, wo die Internationalisierung in den letzten 20 Jahren erstaunliche Fortschritte gemacht hat, könnte es mit der 
 &lt;a href="https://www.helsinki.fi/en/studying/new-students/costs-and-finance" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Einführung von Studiengebühren für Studierende aus Nicht-EU-/EWR-Ländern&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>FPLC-Kurs zur Proteinreinigung</title><link>https://jeltsch.org/de/FPLC-course/</link><pubDate>Mon, 04 Jan 2016 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/FPLC-course/</guid><description>&lt;p&gt;Acht Doktoranden hatten sich für den 
 &lt;a href="http://www.helisci.fi/hbgs/FPLC2015/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;FPLC-Kurs zur Proteinreinigung&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 angemeldet, der im Dezember stattfand. Wenn ich etwas gelernt habe, dann, dass die Proteinreinigung im Rahmen eines Kurses IMMER mit einem Protein und einem Protokoll durchgeführt werden sollte, die bereits VIELE Male erfolgreich angewendet wurden. Von den Studierenden mitgebrachte Proteine sind eine hervorragende Lernquelle, doch die zeitlichen Einschränkungen eines Kursformats erlaubten es uns nicht, die Aufreinigung dieser Proteine noch während des Kurses abzuschließen.&lt;em&gt;Technische Probleme mit dem neuen Äkta Avant 25&lt;/em&gt;Zudem war das 
 &lt;a href="http://www.gelifesciences.com/webapp/wcs/stores/servlet/productById/en/GELifeSciences-fi/28930842" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Äkta Avant 25&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, die wir diesen Sommer neu bei GE Healthcare erworben hatten, fiel während des Kurses ZWEIMAL aus. Zunächst fiel der Steuerungscomputer aus (RAID-Ausfall). HP lieferte die Ersatzfestplatte innerhalb von 24 Stunden, und nachdem sich das RAID wiederhergestellt hatte, konnten wir den Kurs fortsetzen. Beim ersten Durchlauf nach diesem Vorfall trat beim Äkta jedoch ein Überdruckproblem auf. Wir identifizierten einen defekten 
 &lt;a href="http://www.gelifesciences.com/webapp/wcs/stores/servlet/productById/en/GELifeSciences-fi/18112135" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Durchflussbegrenzer&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 als Ursache identifiziert, wollten den Lauf jedoch nicht fortsetzen, da wir bei früheren Durchläufen bereits schwerwiegende Probleme mit Luftblasen hatten. Daher führten wir die Durchläufe auf dem alten 
 &lt;a href="http://www.gelifesciences.com/webapp/wcs/stores/servlet/productById/en/GELifeSciences-fi/18111241" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Äkta Explorer 100&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 durch. GE Healthcare ließ das System umgehend von einem Servicetechniker überprüfen, doch da dieser kein Ersatzgerät dabei hatte, mussten wir bis Montag, den 14.12., warten, bis der Äkta Avant wieder voll funktionsfähig war.&lt;em&gt;Was wir aufgereinigt haben: lösliches VEGFR-3 (VEGFR-3/Fc) und Hepsin&lt;/em&gt;Wir haben lösliches humanes VEGF-Rezeptor-3 aufgereinigt (die ersten drei Domänen seiner extrazellulären Domäne, verbunden mit dem konstanten Fc-Teil von humanem IgG). Diese Aufreinigung haben wir bereits mehrfach durchgeführt. Sie entspricht der Aufreinigung von Antikörpern mit Protein-A-Sepharose.Wir hatten im Vorfeld konditioniertes Zellkulturmedium vorbereitet. Wir produzieren die meisten unserer Proteine in Insektenzellen (hauptsächlich Drosophila S2), und das VEGFR-3/Fc war von den S2-Zellen nach Induktion des Metallothionein-Promotors mit 1 mM Cu²⁺ über etwa 4,5 Tage hinweg in das Medium sekretiert worden. Die Vorbereitung des Mediums für die Aufreinigung besteht lediglich aus 1) dem Entfernen der Zellen durch Zentrifugation und 2) der Filtration, um Präzipitate und andere kleine Partikel zu entfernen, die die Säule verstopfen könnten. Eine Anpassung des pH-Werts ist nicht erforderlich.&lt;em&gt;Eine schnelle Neutralisierung nach der Elution bei niedrigem pH-Wert IST WICHTIG&lt;/em&gt;Wir haben das Medium über eine Einweg-5-ml-
 &lt;a href="http://www.gelifesciences.com/webapp/wcs/stores/servlet/catalog/en/GELifeSciences-fi/products/AlternativeProductStructure_17382/17507901" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;HiTrap-Rekombinant-Protein-A-Säule&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 über Nacht mit einer Durchflussrate von etwa 1 ml/min und eluierten es mit einem Puffer mit niedrigem pH-Wert. Die eluierten 2-ml-Fraktionen wurden sofort mit 400 µl 1 M Tris (pH 8,5) neutralisiert. Hier unterlief uns bei einer der beiden Aufreinigungen ein kleiner Fehler. GE Healthcare hatte die Kassetten für die 5-ml-Sammelröhrchen noch nicht freigegeben (dies ist bis heute nicht geschehen, obwohl sie bereits für September 2015 versprochen worden waren), und wir verwendeten 15-ml-Falcon-Röhrchen zur Sammlung der 2-ml-Fraktionen, in die wir zuvor 400 µl der Neutralisationslösung alikvotiert hatten. Allerdings war die Durchmischung in diesen Röhrchen nicht effizient, und die längere Einwirkung eines niedrigen pH-Werts führte zu einer teilweisen Schädigung unseres Proteins. Dies lässt sich beim Vergleich der Größenausschluss-Chromatogramme von Gruppe 2 mit denen von Gruppe 4 erkennen: Bei Gruppe 4 ist der erste Peak (aggregiertes Protein) im Vergleich zum entsprechenden Peak bei Gruppe 2 deutlich größer und heterogener. Tatsächlich fällt VEGFR-3/Fc, wenn es bei niedrigem pH-Wert aus Protein-A-Säulen eluiert wird, bei höheren Konzentrationen kurz nach der Elution stets aus, löst sich jedoch bei Neutralisation wieder auf. Dies geschah in den Fraktionen 5.A.3 und 5.A.4 (Gruppe 4) nicht, da sich Eluat und Neutralisationspuffer im 15-ml-Falcon-Röhrchen nicht ausreichend vermischten (wahrscheinlich trug auch die Fraktionsgröße von 2 ml dazu bei; 1 ml wäre besser gewesen). Während des Laufs für Gruppe 2 haben wir die Röhrchen unmittelbar nach Beendigung des Laufs entnommen und dadurch die Puffer vermischt, während der Lauf für Gruppe 4 über Nacht endete und das Eluat bis zum Morgen weitgehend unvermischt blieb.Alternativ hätten wir mit einem hochkonzentrierten chaotropen Salz bei nahezu neutralem pH-Wert eluieren können (was wir beim nächsten Mal tun werden, falls wir einen automatisierten Lauf haben, bei dem die Elution mitten in der Nacht stattfindet). Pierce bietet einen (proprietären) 
 &lt;a href="https://www.thermofisher.com/order/catalog/product/21027" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;„sanften“ Elutionspuffer&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 mit einem pH-Wert von 6,6 an. Ich kenne die Zusammensetzung des Pierce-Puffers nicht, aber es handelt sich um eine hochkonzentrierte Lösung eines chaotropen Salzes. 3 M Kalium-/Natriumthiocyanat oder 4 M Magnesiumchlorid in gepufferten Lösungen um pH 7 sind häufig verwendete chaotrope Salze für diesen Zweck. &lt;em&gt;Hepsin&lt;/em&gt; Die von den Studierenden bereitgestellten Proteine stellten eine Herausforderung dar. Erstens war ihre Konzentration im Ausgangsmaterial sehr gering. Während wir das Protein deutlich erkennen können, wenn das VEGFR-3/Fc-konditionierte Medium auf einem PAGE-Gel aufgetragen und mit Coomassie gefärbt wird, ist für das Hepsin kein solches Band sichtbar. Zudem schien ein erheblicher Anteil des Proteins das Histag (nicht mehr) zu enthalten und wird daher im ersten Reinigungsschritt nicht aufgefangen. Der Anteil an Hepsin-H6, der an Ni²⁺-Sepharose bindet, eluiert bereits bei einer Imidazol-Konzentration von 20 mM, was das Waschen der Säule erschwert. Das Hepsin mit dem längeren Histag (H10) übersteht die 20 mM Imidazol-Waschung zwar, weist jedoch ebenfalls niedrige Expressionsniveaus auf. Nachfolgend sind die Chromatogramme der einzelnen Durchläufe sowie die kommentierten Bilder der mit Coomassie gefärbten PAGE-Gele dargestellt. Das detaillierte Protokoll für den Betrieb des Äkta Avant 25 befindet sich noch in Vorbereitung…&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Kennen Sie Ihre Rechte</title><link>https://jeltsch.org/de/know_your_rights/</link><pubDate>Thu, 19 Nov 2015 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/know_your_rights/</guid><description>&lt;p&gt;In einer Artikelserie in der Zeitschrift 
 &lt;a href="http://www.acatiimi.fi/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Acatiimi&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 stellte Mia Weckman vom 
 &lt;a href="http://tieteentekijoidenliitto.fi/en" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Finnischen Verband der Hochschulforscher und -dozenten&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 (FUURT) das finnische Rechtssystem und die arbeitsrechtlichen Vorschriften vor. Diese Serie richtete sich speziell an ausländische neue Mitarbeiter und wurde auf Englisch verfasst; sie ist daher eine der wenigen Informationsquellen, wenn man die finnische Sprache nicht beherrscht. Man sollte jedoch bedenken, dass Papier und Schilder nicht erröten. Viele der Vorschriften wurden für traditionelle Arbeitsumgebungen entwickelt und eignen sich gut für diese, weniger jedoch für die akademische Forschung, die am besten gedeiht, wenn sie von Begeisterung und Hingabe und nicht von Pflichtgefühl angetrieben wird. Da wir jedoch weit von diesem Ideal entfernt sind, sollten Sie Ihre Rechte kennen. Hier sind die Themen und die Links:&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Verwaltung von OpenVPN mit dem Netzwerk-Manager</title><link>https://jeltsch.org/de/managing_openvpn_with_network_manger/</link><pubDate>Thu, 05 Nov 2015 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/managing_openvpn_with_network_manger/</guid><description>&lt;p&gt;Ich bin gerade aus beruflichen Gründen wieder von Mac OS X auf Ubuntu umgestiegen. Hauptsächlich aus finanziellen Gründen. Wir brauchen mehr Computer bei der Arbeit, und ein wirklich guter PC-Laptop kostet nur halb so viel wie ein MacBook Pro oder ein iMac. Heute wollte ich mich von zu Hause aus mit dem VPN-Netzwerk der Universität verbinden und habe mir die Anleitungen der Universität angesehen. Wie üblich gab es so gut wie keine Dokumentation, und das, was verfügbar war, war falsch. Und ausschließlich auf Finnisch (
 &lt;a href="http://www.helsinki.fi/helpdesk/ohjeet/tietoliikenne_ja_etakaytto/yhteydet_yliopiston_ulkopuolelta/vpn_ubuntu-asennus.html%29" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;http://www.helsinki.fi/helpdesk/ohjeet/tietoliikenne_ja_etakaytto/yhteydet_yliopiston_ulkopuolelta/vpn_ubuntu-asennus.html)&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Aus dem Screenshot (Hardy Heron) geht klar hervor, dass diese Seite seit mindestens 6 Jahren nicht mehr aktualisiert wurde (Hardy Heron wurde Anfang 2008 veröffentlicht).Was tun Sie also, wenn Sie die Datei „hy-vpn-config.tar.gz“ von 
 &lt;a href="https://ohjelmistojakelu.helsinki.fi" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://ohjelmistojakelu.helsinki.fi&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 heruntergeladen und entpackt haben?Zunächst müssen Sie ein Plugin für den Netzwerk-Manager installieren: &lt;code&gt;sudo apt-get install network-manager-openvpn network-manager-openvpn-gnome&lt;/code&gt;. Anschließend rufen Sie den Netzwerk-Manager über das Symbol in der Menüleiste oben rechts auf Ihrem Desktop auf. Unterhalb aller verfügbaren WLAN-Netzwerke befindet sich der Eintrag „VPN-Verbindungen“. Gehen Sie zu „VPN-Verbindungen“ -&amp;gt; „VPN konfigurieren“ -&amp;gt; „Hinzufügen“ -&amp;gt; „Gespeicherte VPN-Konfiguration importieren“ -&amp;gt; „Erstellen“. Wählen Sie anschließend die Datei „openvpn.conf“ aus den heruntergeladenen und entpackten Dateien aus. Füllen Sie danach die restlichen Felder im Dialogfeld aus: Benutzername, Passwort. Wählen Sie für das CA-Zertifikat die Datei „HY-vpn-CA.pem“ aus den heruntergeladenen Dateien aus (Sie sollten diese zuvor an einem sicheren Ort abgelegt haben, z. B. unter „/etc/openvpn“).Ein Problem, über das sich viele Nutzer beschweren, ist die Tatsache, dass der Import die Anweisung „redirect-gateway def1“ nicht berücksichtigt und man infolgedessen keine Verbindung herstellen kann (Ich vermute, das liegt daran, dass der Network Manager dnsmasq verwendet und dnsmasq offenbar nicht intelligent genug ist, um zu erkennen, dass es die Anfragen nun an eine andere Stelle senden sollte). Deshalb beschweren sich Nutzer, dass der Network Manager nicht in der Lage ist, den gesamten Datenverkehr über das VPN-Netzwerk zu leiten. Das Kontrollkästchen, das man deaktivieren muss, damit dies funktioniert, ist gut versteckt: Es befindet sich im Dialogfeld des Verbindungseditors unter dem Reiter „IPv4-Einstellungen“ -&amp;gt; „Routen“ (unten rechts) -&amp;gt; „Diese Verbindung nur für Ressourcen in diesem Netzwerk verwenden“. Warum um alles in der Welt muss man das so benennen, dass niemand die Bedeutung versteht? Warum nennt man es nicht einfach „Nicht den gesamten Datenverkehr über diese VPN-Verbindung leiten“? Ich musste außerdem das Kontrollkästchen „Automatisch ermittelte Routen ignorieren“ aktivieren, obwohl ich nicht weiß, warum…Wie üblich ist die Einrichtung von OpenVPN nervig, und die wichtige Tunnelung des VPN-Datenverkehrs musste manuell auf dem OpenVPN-Server hinzugefügt werden:&lt;code&gt;iptables -t nat -A POSTROUTING -s 10.8.0.0/24 -o eth0 -j MASQUERADE&lt;/code&gt;Ich habe dies getan, indem ich im Verzeichnis /etc/network/if-up.d/ eine zusätzliche Datei namens openvpn2 mit folgendem Inhalt angelegt habe:&lt;code&gt;#!/bin/shiptables -t nat -A POSTROUTING -s 10.8.0.0/24 -o eth0 -j MASQUERADE&lt;/code&gt;Natürlich kannst du das VPN weiterhin über die Befehlszeile starten und stoppen. Seit der Einführung von systemd ist die Passworteingabe jedoch nicht mehr ganz so einfach. Wenn du &lt;code&gt;sudo systemctl start openvpn.service&lt;/code&gt; ausführst, musst du (z. B. in einem anderen Terminal) &lt;code&gt;sudo systemd-tty-ask-password-agent&lt;/code&gt; ausführen und dort dein Passwort eingeben. Das ist eindeutig eine Notlösung, bis es einen vernünftigen Passwort-Agenten gibt…&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Schwieriger Start</title><link>https://jeltsch.org/de/difficult_start/</link><pubDate>Wed, 26 Aug 2015 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/difficult_start/</guid><description>&lt;p&gt;UPDATE: Ich habe bei der Akademie nach den Förderquoten für die Akademieprofessuren gefragt, doch gibt es so wenige dieser Stellen, dass sich aus diesen Daten keine verwertbaren Statistiken ableiten lassen. Ich habe von der Akademie eine sehr transparente Antwort erhalten (einschließlich der Zahlen, um die ich gebeten hatte). Die Entscheidung, die Fördermittel für Postdoktoranden vorrangig zu kürzen, war eine bewusste Maßnahme der Akademie, um die Mittel für wettbewerbsfähige Forschung im Rahmen von Projekten und für Akademie-Forschungsstipendiaten zu sichern. Der Trend, Fördermittel von jüngeren auf ältere Forscher zu verlagern, scheint jedoch allgemein zu sein und hält in den USA bereits seit einem halben Jahrhundert an (siehe z. B. hier: 
 &lt;a href="http://metamodern.com/2009/11/27/great-science-great-scientists-and-icons/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;http://metamodern.com/2009/11/27/great-science-great-scientists-and-icons/&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 oder hier: 
 &lt;a href="http://nexus.od.nih.gov/all/2012/02/13/age-distribution-of-nih-principal-investigators-and-medical-school-faculty/%29" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;http://nexus.od.nih.gov/all/2012/02/13/age-distribution-of-nih-principal-investigators-and-medical-school-faculty/)&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Unsere Zukunft hängt von neuen Ideen und Innovationen ab. Ich bin mir nicht sicher, ob es stimmt, dass jüngere Forscher mehr neue Ideen und Innovationen hervorbringen, wie in dem oben genannten Blogbeitrag behauptet wird (
 &lt;a href="http://metamodern.com/2009/11/27/great-science-great-scientists-and-icons/%29" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;http://metamodern.com/2009/11/27/great-science-great-scientists-and-icons/)&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, aber wenn das der Fall ist, wäre es langfristig eine schlechte Idee, ihnen Mittel zu entziehen. Es wird immer schwieriger, eine von der 
 &lt;a href="http://www.aka.fi/en/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Finnischen Akademie&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 finanzierte Forschungsstelle zu erhalten. Was mich am meisten beunruhigt, ist die Tatsache, dass sich die Einsparungen auf das „untere“ Ende der akademischen Karriereleiter konzentrieren: Die Erfolgsquote bei Bewerbungen für Postdoktorandenstellen hat sich am stärksten verschlechtert, während die Förderung von Akademieprojekten im Forschungsrat für Gesundheit weitgehend unangetastet blieb. Am vergangenen Dienstag präsentierte die Akademie diese Zahlen bei der „Ask &amp;amp; Apply“-Veranstaltung zur Förderrunde im September an der Medizinischen Fakultät. Auch die Fördermittel für Akademie-Forschungsstipendiaten wurden gekürzt, allerdings in weitaus geringerem Umfang als die für Postdoktoranden. Seltsamerweise fehlt in der Folie die Erfolgsquote bei den Bewerbungen um Akademieprofessuren. Ist dies ein Hinweis auf einen Generationskonflikt, bei dem etablierte Forscher erfolgreich versuchen, die schwindenden Ressourcen für sich selbst zu sichern? Ich müsste die Erfolgsquote bei den Bewerbungen um Akademieprofessuren und die bewilligten Beträge kennen, um Schlussfolgerungen ziehen zu können.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die neue finnische Regierung kürzt die Mittel für die Hochschulen um rund 500 Millionen Euro (oder doch nicht?)</title><link>https://jeltsch.org/de/the_new_finnish_government_cuts_university_funding_by_around_500_million_or_not/</link><pubDate>Thu, 11 Jun 2015 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/the_new_finnish_government_cuts_university_funding_by_around_500_million_or_not/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;UPDATE: Es scheint so, dass einige der Parteivertreter, die als Quelle für die Informationen in diesem Artikel dienten, nicht die offiziellen Standpunkte ihrer jeweiligen Parteien wiedergegeben haben. Mit anderen Worten: Sie haben Unsinn geredet, ohne dazu befugt zu sein. Tatsächlich werden die anstehenden Kürzungen und deren Umfang erst im kommenden Herbst festgelegt.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Helkama Jääkäri – innerhalb der ersten drei Jahre ist alles außer dem Rahmen kaputtgegangen</title><link>https://jeltsch.org/de/helkama_j%C3%A4%C3%A4k%C3%A4ri_everything_but_the_frame_broke_within_the_first_3_years/</link><pubDate>Thu, 07 May 2015 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/helkama_j%C3%A4%C3%A4k%C3%A4ri_everything_but_the_frame_broke_within_the_first_3_years/</guid><description>&lt;p&gt;Ein letztes Mal muss ich noch über den finnischen Fahrradhersteller 
 &lt;a href="http://www.helkamavelox.fi/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Helkama&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 schreiben. Ich besitze das 
 &lt;a href="http://www.helkamavelox.fi/tuote/jaakari-3-v/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Helkama Jääkäri&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, ein Fahrrad im Militärstil, das als extrem robust beworben wird. Auf den Rahmen gibt es 25 Jahre Garantie. Allerdings ist so ziemlich alles andere bereits innerhalb der ersten drei Jahre kaputtgegangen, was das gesamte Konzept ad absurdum führt. Bei der diesjährigen Frühjahrsüberholung musste ich drei Teile austauschen: den Ständer, den Sattel und die Klingel. Und ich sehe bereits Anzeichen für zukünftige Probleme … Bei keinem meiner bisherigen Fahrräder sind Sattel oder Ständer so schnell kaputtgegangen. Und das schließt auch billige Fahrräder ein, die nur halb so viel gekostet haben wie das Jääkäri. Anscheinend prüft Helkama seine Zulieferer nicht ausreichend. Das 
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/helkama_jaakari/"&gt;Hinterrad meines Jääkäri musste bereits nach dem ersten Winter ausgetauscht werden&lt;/a&gt;
 und der Gepäckträger inzwischen sogar zweimal. Als er zum dritten Mal kaputtging, habe ich mir nicht einmal die Mühe gemacht, ihn wieder austauschen zu lassen, sondern 
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/helkama_quality_woes/"&gt;habe ihn selbst repariert und verstärkt&lt;/a&gt;
. Ich hoffe wirklich, dass Helkamas Werbung nur eine Lüge ist und dass die finnische Armee dieses Fahrrad nicht einsetzt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Qualitätsprobleme bei Helkama</title><link>https://jeltsch.org/de/helkama_quality_woes/</link><pubDate>Sun, 25 Jan 2015 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/helkama_quality_woes/</guid><description>&lt;p&gt;Dieser Beitrag ist eine Fortsetzung meines Beitrags von vor zwei Jahren über meine 
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/helkama_jaakari/"&gt;Probleme mit meinem miitlerweile nicht mehr ganz so neuem Helkama Jääkäri-Fahrrad&lt;/a&gt;
. Im Dezember ist der dritte Gepäckträger kaputt gegangen. Obwohl der Kundenservice einwandfrei funktioniert hat und mir einen Ersatz angeboten hat (obwohl die Garantie schon längst abgelaufen ist), wird mein nächstes Fahrrad wahrscheinlich keins 
 &lt;a href="http://www.helkamavelox.fi/en/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;von Helkama&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 sein. Im vergangenen Dezember ist der dritte Gepäckträger kaputtgegangen. Auch diesen hatte ich als kostenlosen Ersatz erhalten, aber es ist ärgerlich, wenn er kaputtgeht, auch wenn der Austausch nur etwa 10 Minuten dauert. Er wird nicht besonders stark beansprucht: Die Sachen, die ich darauf transportiere, wiegen etwa 2–3 kg, aber anscheinend sind die geschweißten bzw. gelöteten Verbindungen schlecht gemacht. Helkama weiss, dass es ein Qualitätsproblem mit seinen Gepäckträgern gibt; ein Korrosions- bzw. Ermüdungsbruch nach nur wenigen Monaten ist ein Qualitätsproblem. Als ich um den zweiten Ersatzträger bat, teilte mir der Kundendienst mit, dass man versuche, einen geeigneten Ersatz für den Zulieferer zu finden, der diese Gepäckträger herstellt. Dieses Mal habe ich beschlossen, den Gepäckträger zu reparieren, anstatt einen weiteren Ersatz anzufordern – das hat weniger Zeit in Anspruch genommen und wird wahrscheinlich länger halten. Ich weiß nicht, ob sie ihren Zulieferer gewechselt haben. Sollte meine eigene Reparatur kaputtgehen, habe ich immer noch zwei alte, defekte Gepäckträger, die ich reparieren kann…&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Luftbefeuchter</title><link>https://jeltsch.org/de/air_humidifiers/</link><pubDate>Sat, 24 Jan 2015 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/air_humidifiers/</guid><description>&lt;p&gt;Was ist die optimale relative Luftfeuchtigkeit (RH) für den Menschen? Die Meinungen gehen auseinander, doch bei den meisten Schätzungen zur „optimalen“ relativen Luftfeuchtigkeit in Innenräumen geht es in erster Linie um das Haus und nicht um die Menschen, die darin leben. Die für die menschliche Gesundheit optimalen Werte liegen zwischen 40 und 70 % (
 &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1474709%29" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1474709)&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Die Luftfeuchtigkeit in einem Regenwald fällt nie unter 80 %, und selbst in der Savanne liegt die relative Luftfeuchtigkeit meist über 50 %, falls dies als Anhaltspunkt dafür dienen kann, an welche relative Luftfeuchtigkeit sich der Mensch angepasst hat. Meistens setzen Menschen jedoch Luftbefeuchter ein, wenn sie Symptome bemerken, und die Anforderungen zur Linderung dieser Symptome können sich von denen gesunder Menschen unterscheiden. Anekdotischen Berichten zufolge verschwinden manche Hustenarten erst unter einer heißen Dusche bei über 37 °C, wo die relative Luftfeuchtigkeit nahe bei 100 % liegt. Unter diesen Bedingungen kondensiert wahrscheinlich Wasser in den Atemwegen, wodurch der Schleim verdünnt wird, was zu einer besseren Entfernung von Fremdkörpern und einem verringerten postnasalen Tropf* führt. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass nicht alle Infektionen der Atemwege von einer höheren Luftfeuchtigkeit profitieren, z. B. Krupp (finnisch: kurkunpääntulehdus) scheint von der Luftfeuchtigkeit unbeeinflusst zu sein, obwohl lange Zeit das Gegenteil angenommen wurde (
 &lt;a href="http://www.cjem-online.ca/v6/n5/p357" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;http://www.cjem-online.ca/v6/n5/p357&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 versus 
 &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1906598%29" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1906598)&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Interessanterweise scheint die Verwendung sowohl von Luftbefeuchtern als auch von Luftentfeuchtern positiv mit Asthma im Kindesalter assoziiert zu sein (
 &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2966669%29" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2966669)&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, was auf ein hygienisches Problem mit solchen Geräten im Allgemeinen hindeuten könnte. Auch bei Asthma ist eine zu hohe Luftfeuchtigkeit kontraindiziert, obwohl diese Empfehlung offenbar hauptsächlich auf dem indirekten Effekt durch vermehrten Schimmel- und Milbenbefall oder bakterielle Kontamination beruht. Ich konnte kaum Belege für eine direkte negative Auswirkung hoher relativer Luftfeuchtigkeit auf Asthma finden, und einige Asthmaexperten haben nichts gegen eine angemessene Erhöhung der relativen Luftfeuchtigkeit mittels eines Luftbefeuchters einzuwenden, vorausgesetzt, das Gerät wird sauber gehalten und die Luftfeuchtigkeit bleibt innerhalb sicherer Grenzen, um sicherzustellen, dass sie nicht zu einer erhöhten Allergenexposition beiträgt (z. B. 
 &lt;a href="http://asthma.ca/corp/services/pdf/asthma_humidifiers_vaporizers2_eng.pdf%29" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;http://asthma.ca/corp/services/pdf/asthma_humidifiers_vaporizers2_eng.pdf)&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Weitere Informationen zum Zusammenhang zwischen relativer Luftfeuchtigkeit und Asthma finden Sie unter 
 &lt;a href="https://books.google.fi/books?id=ehuYVX2-hWYC&amp;amp;num=10.The" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://books.google.fi/books?id=ehuYVX2-hWYC&amp;num=10.The&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Ein Problem bei relativen Luftfeuchtigkeiten zwischen 40 und 70 % ist, dass sie das Schimmelwachstum begünstigen können. Die Situation ist jedoch etwas kompliziert. Selbst eine relative Luftfeuchtigkeit von 70 % ist kein großes Problem, wenn keine Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenbereich bestehen. Schimmel benötigt Wasser zum Wachsen, und Wasser kondensiert, wenn die relative Luftfeuchtigkeit 100 % erreicht. Bei relativen Luftfeuchtigkeiten von 40–70 % geschieht dies, wenn kalte Oberflächen auf warme Luft treffen (Fenster, Außenwände). Wenn diese Kondensationszone die Feuchtigkeit weder puffern (falsches Material) noch ableiten kann (luftdichte Materialien), entsteht ein Problem (siehe z. B. 
 &lt;a href="http://www.hs.fi/kotimaa/a1416111843440" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;http://www.hs.fi/kotimaa/a1416111843440&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, Artikel auf Finnisch). Daher ist Schimmel in Innenräumen in kälteren Klimazonen ein größeres Problem, und die „optimale“ Luftfeuchtigkeit für das Haus variiert von Saison zu Saison, wobei sie in der kalten Jahreszeit am niedrigsten ist. In Ländern mit kalten Wintern kann bereits eine niedrige relative Luftfeuchtigkeit Schimmelbildung begünstigen. Bei -30 °C wird empfohlen, dass die relative Luftfeuchtigkeit nicht über 15 % liegt. Das ist ein so niedriger Wert, dass vermutlich sogar ansonsten gesunde Menschen gesundheitliche Probleme bekommen*. Schätzungen zufolge haben etwa 20 % aller Gebäude in Finnland ein Schimmelproblem (
 &lt;a href="http://uutiset.hometalkoot.fi/component/dpcontentplugin/files/download/20/Kosteus-%20ja%20hometalkoot%20toimenpideohjelma.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;http://uutiset.hometalkoot.fi/component/dpcontentplugin/files/download/20/Kosteus-%20ja%20hometalkoot%20toimenpideohjelma.pdf&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, Artikel auf Finnisch).Aus diesem Grund wird in finnischen Gebäuden heutzutage meist eine Zwangsbelüftung eingesetzt, um sicherzustellen, dass ständig trockene Luft durch alle Räume geblasen wird. Wenn die Temperatur auf -20 °C oder darunter sinkt, kann die relative Luftfeuchtigkeit in Innenräumen auf bis zu 15 % fallen. Das ist so niedrig, dass die meisten Menschen über Atemwegsbeschwerden und trockene, rissige Haut klagen. Also machen sie sich auf den Weg, um einen Luftbefeuchter zu kaufen. Aber bringen diese wirklich etwas? Auf dem Markt gibt es hauptsächlich zwei verschiedene Arten von Luftbefeuchtern für den Hausgebrauch: solche, die Wasser durch Erhitzen verdampfen, und solche, die mittels Ultraschall einen Wassernebel erzeugen (
 &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Humidifier%29" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Humidifier)&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Ich fand den Heiztyp völlig nutzlos: Um eine spürbare Erhöhung der Luftfeuchtigkeit zu erreichen (von den typischen winterlichen 30 % oder weniger in finnischen Wohnungen auf einen Wert über 40 %), musste ich die Luftwechselrate verringern, indem ich die Lüftungsschlitze, die Luft in den Raum blasen, teilweise blockierte, etwa so: 

&lt;img class="img-fluid "
 src="https://jeltsch.org/img/airvent500-2800x1865.png"
 srcset="https://jeltsch.org/img/airvent500-576x384.webp 576w, https://jeltsch.org/img/airvent500-768x511.webp 768w, https://jeltsch.org/img/airvent500-992x661.webp 992w, https://jeltsch.org/img/airvent500-1200x799.webp 1200w, https://jeltsch.org/img/airvent500-1400x932.webp 1400w, https://jeltsch.org/img/airvent500-2800x1865.webp 2800w" sizes="100vw" height="1865" width="2800" alt="Bild"&gt;
. Dadurch wurde es im Raum unerträglich heiß, da der Luftbefeuchter nicht nur Wasser verdunstet, sondern auch als recht effizientes Heizelement fungiert (Ich habe den UFOX 3S ausprobiert: 
 &lt;a href="http://www.ufox.fi/ilmankostuttimet" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;http://www.ufox.fi/ilmankostuttimet&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 mit einer Leistung von 165 W, der bis zu 150 ml pro Stunde verdampfen kann. Die einzige Alternative war also ein Ultraschall-Verdampfer. Wie gut sie die relative Luftfeuchtigkeit erhöhen, hängt hauptsächlich von der Luftwechselrate (ACH, 
 &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Air_changes_per_hour" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Air_changes_per_hour&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, auf Finnisch „ilmanvaihtokerroin“) ab. Das ist eine Zahl, die angibt, wie viele Kubikmeter Luft pro Stunde pro Kubikmeter Raumvolumen ausgetauscht werden (m³/h/m³). Hier in Finnland gibt es eine Vorschrift, wonach dieser Wert mindestens 0,5 betragen muss, doch in der Regel liegen die tatsächlichen Werte in Wohnhäusern heutzutage weit darüber. Im Zusammenhang mit diesem Mindestwert werden jedoch meist die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Bewohner diskutiert (Radon, Ausgasungen aus Möbeln usw.), nicht aber die Auswirkungen auf das Gebäude (siehe z. B. hier: 
 &lt;a href="https://www.rakennustieto.fi/Downloads/RK/RK070304.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.rakennustieto.fi/Downloads/RK/RK070304.pdf&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, Artikel auf Finnisch).Ich habe eine grobe Berechnung angestellt, wie viel Wasserverdunstung erforderlich ist, um die relative Luftfeuchtigkeit in einem kleinen Raum über 40 % zu halten, und diese Werte dann mit meinen Beobachtungen verglichen, als wir den Luftbefeuchter im Zimmer meiner Tochter einsetzten, um ihren nächtlichen Husten zu lindern. Die Datenpunkte:&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Das Auto ist in der Garage</title><link>https://jeltsch.org/de/the_car_is_in_the_garage/</link><pubDate>Tue, 30 Dec 2014 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/the_car_is_in_the_garage/</guid><description>&lt;p&gt;Endlich ist Claudias Auto ist in unserer beheizten Garage. Nachdem ich die Hälfte unseres Krams aus Wohnung und Keller in die Garage verfrachtet hatte, erschien es fraglich, ob ein Auto überhaupt noch reinpassen würde. Viele zusätzliche Regale hab ich installiert mein und Marzenas Fahrrad in den gemeinsamen Fahrradkeller des Hauses verbannt. Die anderen 7 Fahrräder und Fahrradanhänger hab ich an Haken entlang der Garagenwand gehängt. Tobias 3,5 Meter lange Kartonrakete haben wir dicht unter deie Garagendecke gehängt. Dann hab Ich das Auto blind reingefahren, denn das Auto war so schlimm eingeschneit und vereist, dass ich und Tobias trotz durch halbstündigen Kratzens kaum ein freies Sichtfenster in die Windschutzscheibe bekamen; Schnee und die Kälte waren nämlich hier in Helsinki zusammen mit der Wintersonnenwende angekommen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>1 Stunde 53 Minuten 6 Sekunden</title><link>https://jeltsch.org/de/1_hour_53_minutes_6_seconds/</link><pubDate>Tue, 13 May 2014 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/1_hour_53_minutes_6_seconds/</guid><description>&lt;p&gt;21,0975 Kilometer in 1 Stunde, 53 Minuten und 6 Sekunden, Platz 3011 von 12.120 Läufern in meiner Altersklasse, fast 5 Minuten schneller als im letzten Jahr: 
 &lt;a href="http://www.helsinkicityrun.fi/frontpage" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Helsinki City Run 2014&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der Chef sein</title><link>https://jeltsch.org/de/being_the_boss/</link><pubDate>Fri, 01 Nov 2013 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/being_the_boss/</guid><description>&lt;p&gt;Fast zufällig wurde ich befördert. Ich bin jetzt Projektleiter oder Gruppenleiter. Ich hatte noch nie besonders großes Interesse daran, der Chef zu sein. Es gibt genug bequeme und mittelmäßige Projektleiter auf dieser Welt, und mein (mittlerweile ehemaliger) Chef 
 &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kari_Alitalo" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Kari Alitalo&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 mit seinem Maß an Engagement und Exzellenz wirft einen Schatten, aus dem man wohl kaum heraustreten kann.Dennoch beschloss ich 2011, es zu versuchen, bevor ich zu alt war, um mich bei der 
 &lt;a href="http://www.aka.fi/en-GB/A/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Finnischen Akademie&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 um eine Stelle als Gruppenleiter zu bewerben. Ich hätte es vielleicht bereut, wenn ich es gar nicht erst versucht hätte. Der erste Versuch schlug fehl. Ein Jahr später war meine Promotion bereits über neun Jahre alt, und ich musste besondere Gründe anführen, um mich erneut bewerben zu können (ich hatte für unsere beiden Kinder lange Erziehungszeiten in Anspruch genommen). Obwohl ich im Grunde dieselbe Bewerbung einreichte, hatte ich dieses Mal Glück bei dem, was jemand einmal als „Akademie-Lotterie“ bezeichnet hat. Und meine schlimmsten Befürchtungen wurden wahr: Anstatt zu forschen, verwandelte ich mich in eine Geldbeschaffungsmaschine. Das liegt zum Teil daran, dass die Akademie deutlich weniger Fördermittel bewilligte, als ich beantragt hatte. Jedes Jahr stehen der Akademie immer weniger Mittel zur Verfügung, und sie steht vor der schwierigen Entscheidung, entweder weniger Forscher zu fördern oder zwar die gleiche Anzahl an Forschern zu fördern, jedem aber weniger zu geben … Ich hatte einmal einen E-Mail-Austausch mit 
 &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Alexander_Stubb" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Alexander Stubb&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 (als er für normale Leute wie mich noch ansprechbar war) über die sinkenden Forschungsmittel, aber zumindest scheint die derzeitige finnische Regierung die langfristigen Auswirkungen der sich kontinuierlich verschlechternden finanziellen Lage der akademischen Forschung in Finnland zu unterschätzen. Die Lage ist so schlimm, dass die meisten talentierten Menschen dieses Land bei der ersten Gelegenheit verlassen.Aufgrund des 
 &lt;a href="http://www.aka.fi/en-GB/A/Funding-and-guidance/Use-of-funding/Full-cost-model/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Vollkostenmodells&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 bin ich praktisch gezwungen, mich bei den Personalkosten strikt an das Budget zu halten. Und deshalb bleibt kein Geld mehr übrig, um die laufenden Ausgaben wie Chemikalien und Reagenzien zu bezahlen. Bis einer meiner Förderanträge bewilligt wird, müssen wir mit einem sehr knappen Budget forschen … Übrigens: Die neuen Webseiten meines Labors, die auf den Servern der Universität gehostet werden, sind immer noch nicht online. Da sie aber fertig sind, habe ich sie 
 &lt;a href="http://lab.jeltsch.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;auf meinem eigenen Server&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 veröffentlicht.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Prisma Viikki und nochmal Verbraucherrechte</title><link>https://jeltsch.org/de/prisma_viikki_and_customer_s_rights_revisited/</link><pubDate>Wed, 03 Jul 2013 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/prisma_viikki_and_customer_s_rights_revisited/</guid><description>&lt;p&gt;Ich habe bei 
 &lt;a href="https://www.prisma.fi/myymalat/603215211" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Prisma&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 für 24,95 € gekauft. Da sie „Plafondi“ hieß, ging ich davon aus, dass es sich um eine Deckenleuchte handelt: „Plafond“ ist das französische Wort für Decke. Aber ich habe mich geirrt. Sie war nicht für die Befestigung an der Decke gedacht, sondern für die Wandmontage (seltsamerweise wird sie auf der Website von Prisma als 
 &lt;a href="http://www.prisma.fi/market/prisma?a_Visit:tuotekat=Lastenvalaisimet&amp;amp;path=KOTI%2FValaisimetLamp%2FLastenvalaisimet&amp;amp;osuuskauppa=HOK-ELANTO&amp;amp;pageName=Main" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;„Plafondi-seinävalaisin“&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 genannt, was ein Widerspruch in sich ist). Das wurde mir klar, als ich sah, dass der Stecker ein normaler Stecker war und nicht für eine Deckensteckdose gedacht war. Also tauschte ich den Stecker aus und befestigte die Leuchte an der Decke. Als ich die Glühbirne einschraubte und den Lichtschalter betätigte, blieb es dunkel. Ich hatte die Glühbirne (Megaman Liliput 11 W, E14-Gewinde) zusammen mit der Leuchte bei Prisma gekauft. Ich war noch verwirrter, als eine andere E14-Glühbirne in dieser Lampe einwandfrei funktionierte.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Lebensmittel online in Helsinki einkaufen</title><link>https://jeltsch.org/de/online_food_shopping_in_helsinki/</link><pubDate>Wed, 14 Nov 2012 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/online_food_shopping_in_helsinki/</guid><description>&lt;p&gt;Wenn wir unseren samstäglichen Lebensmitteleinkauf durch eine Online-Bestellung ersetzen wollen, scheint es in Helsinki nur zwei nennenswerte Optionen zu geben: 
 &lt;a href="http://www.ruoka.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;ruoka.net&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 und 
 &lt;a href="http://alepa.fi/kauppakassi" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Alepa kauppakassi&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Wir hatten zuvor ruoka.net genutzt, haben damit aber aufgehört, da deren Online-Shop sehr benutzerunfreundlich und die Preise recht hoch waren. Aber vielleicht sollten wir uns das noch einmal ansehen, da sich die Servicequalität von Alepa kauppakassi in den letzten Monaten verschlechtert hat.Wir bestellen unsere Lebensmittel bereits seit über einem Jahr über „Alepa kauppakassi“, aber jetzt, da ich mir das Bein gebrochen habe, ist dieser Service für uns unverzichtbar. Leider hat er noch nie reibungslos funktioniert. Als sie zum Beispiel vor einer Woche lieferten, haben sie komplett vergessen, alle von uns bestellten Tiefkühlprodukte mitzuliefern. Sie hatten die Tiefkühlprodukte schon einmal vergessen, aber damals wurden sie umgehend zum nächstmöglichen Zeitpunkt nachgeliefert. Diesmal war das nicht der Fall: Sie haben eine Woche gebraucht, um den Rest zu liefern. Und wir mussten uns mehrfach beschweren, bevor etwas passierte. Und wie sah die Entschädigung aus? Eine mickrige kostenlose Lieferung (im Wert von 6,90 €). Doch heute wurde es noch schlimmer: &lt;strong&gt;Bitte informiert mich zuverlässig, wenn sich die Lieferung verzögert&lt;/strong&gt; Gestern hat meine Frau eine Bestellung im Wert von etwa 150 € aufgegeben, und die Lieferung sollte heute zwischen 9 und 12 Uhr erfolgen. Bis 13:30 Uhr hatte jedoch niemand an der Tür geklingelt, und ich habe meine Frau per Skype gefragt, ob sie eine SMS oder einen Anruf erhalten habe. Sie hatte um 8:30 Uhr eine SMS erhalten, dass die Ware zusammengestellt worden sei und auf die Zustellung warte. Später hatte sie einen Anrufversuch von einer unbekannten Nummer erhalten, während sie gerade mit ihrem Arzt telefonierte. Später stellte sich heraus, dass dies wahrscheinlich der Zusteller gewesen war, der ihr mitteilen wollte, dass er sich verspäten würde. Was hätte meine Frau denn tun sollen? Eine unbekannte Nummer zurückrufen? Das ist einer der Punkte, die schiefgelaufen sind. Der Fahrer hätte eine SMS schicken oder erneut anrufen sollen.**Im Stau in Helsinki? – Ich bitte dich!**Als ich um 13:30 Uhr den Kundenservice anrief, versprachen sie mir, den Grund für die verspätete Lieferung herauszufinden und mich so schnell wie möglich zurückzurufen – was sie auch taten. Sie sagten, die Lieferung habe sich aufgrund der Verkehrslage verzögert und er werde in etwa 15–20 Minuten liefern. Tatsächlich wurde das Essen um 13:50 Uhr geliefert. Einige Artikel waren vorübergehend ausverkauft und fehlten daher bei der Lieferung, aber was noch wichtiger war: Alle Tiefkühlprodukte waren bereits aufgetaut. Kein Wunder, da sie einfach in einer Plastiktüte geliefert wurden. Von 8:30 Uhr bis 13:50 Uhr sind es 5 Stunden und 20 Minuten – lang genug, damit eine Pizza komplett auftaut. Staus am Mittwoch zwischen 9 und 12 Uhr in Helsinki? Das kann doch nicht Ihr Ernst sein! Dieses Argument mag man in New York oder London vorbringen, aber in Helsinki? Der Fahrer erzählte mir, dass die Auslieferung erst um 11:30 Uhr begann … Anscheinend war einfach niemand verfügbar, um die Auslieferung rechtzeitig zu starten. **Verkauft keine Waren, die ihr nicht habt!**Es ist schwer zu verstehen, warum ein Online-Shop Lebensmittel anbietet, die er nicht liefern kann. Wir haben zum Beispiel bereits sechs Mal tiefgefrorene Erdbeeren bestellt (einschließlich dieser Bestellung), aber jedes Mal wurden die Beeren aufgrund eines „vorübergehenden Engpasses“ nicht geliefert. Eine solche Situation nennt man „dauerhaften Engpass“. Es ist schlechte Praxis, Lebensmittel im Online-Shop anzubieten, die der Shop niemals liefern kann. Das führt zu frustrierten Kunden.&lt;strong&gt;Einige Tipps gegen das Auftauen von Tiefkühlware&lt;/strong&gt;Nun zu den aufgetauten Lebensmitteln: Das ist gefährlich und vermeidbar. Es lässt sich vermeiden, indem man nicht zu spät ausliefert (oder nicht zu früh abholt). Wenn dies die logistischen Kapazitäten überfordert, gibt es noch eine weitere Möglichkeit: eine Styroporbox und ein paar Kühlelemente. Ich habe mit dem Fahrer gesprochen, und er erzählte mir, dass er um 11:30 Uhr mit der Auslieferung begonnen habe, also drei Stunden, nachdem die Lebensmittel abgeholt worden waren. Warum so spät? Dem Fahrer zufolge sind sie permanent unterbesetzt.&lt;strong&gt;Kundenservice&lt;/strong&gt;Bereits während des ersten Telefongesprächs habe ich deutlich gemacht, dass meine Geduld bereits sehr strapaziert war und dass ich eine angemessene Entschuldigung sowie eine Entschädigung erwarte. Wenig später erhielt ich einen Anruf von Janina Henttilä (ich hoffe, ich habe ihren Namen richtig geschrieben), die mich fragte, ob sie die Tiefkühlprodukte heute Abend zwischen 19 und 21 Uhr durch eine neue Lieferung ersetzen könnten. Ja, das wäre in Ordnung. Doch wieder etwas später erhielt ich einen weiteren Anruf, in dem mir mitgeteilt wurde, dass eine der von mir bestellten Pizzen ausverkauft sei, und man mich fragte, ob ich heute eine Teillieferung und den Rest morgen haben wolle oder lieber alles auf einmal morgen. Morgen alles auf einmal wäre in Ordnung. Wieder etwas später erhielt ich einen weiteren Anruf – diese Pizza hätten sie überhaupt nicht mehr und ob ich eine ähnliche Sorte haben wolle. Nein, ich möchte keine Ersatzprodukte von anderen Anbietern und wir kreuzen immer das Kästchen „Produkte nicht durch ähnliche ersetzen, wenn das genaue Produkt vorübergehend nicht verfügbar ist“ an. Da kann es zu unerwünschten Situationen kommen: Eine 
 &lt;a href="http://www.oetker.ca/en/product/frozen/ristorante" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Dr. Oetger-Pizza&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 könnte durch eine 
 &lt;a href="http://www.kaenkky.com/?p=artl&amp;amp;id=5" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Saarioinen-Pizza&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ersetzt werden. Das mag für manche in Ordnung sein, für mich aber nicht. Also bat ich sie, später noch einmal anzurufen, wenn ich die Möglichkeit hätte, am Computer zu prüfen, welche Ersatzoptionen sie anbieten. Außerdem wurde uns eine nicht näher bezeichnete Entschädigung für all die Unannehmlichkeiten zugesagt. Außerdem habe ich nach Namen von Verantwortlichen in höheren Hierarchieebenen gefragt, bei denen ich mich beschweren kann, da mir sehr wohl bewusst ist, dass die Probleme struktureller Natur sein müssen und nicht nur darauf zurückzuführen sind, dass jemand seine Arbeit nicht ordnungsgemäß erledigt. Ich erhielt zwei Namen und zwei Telefonnummern, die ich anrufen werde, sobald dieses Online-Lebensmitteleinkaufsabenteuer vorbei ist. P.S.: Die Ersatzlieferung war für den nächsten Tag zwischen 9 und 12 Uhr vorgesehen und fand tatsächlich statt. Die „Entschädigung“ (ein 20-€-Gutschein für ein beliebiges Geschäft der 
 &lt;a href="http://www.s-kanava.fi/web/vk/en/asiakasomistajalle" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;S-Gruppe&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
) traf pünktlich zwei Tage später ein. P.P.S.: Genau eine Woche später habe ich den nächsten Online-Einkauf getätigt. Diesmal erfolgte die Lieferung pünktlich (angekündigt zwischen 9 und 12 Uhr, geliefert um 22:30 Uhr). Fast alles war in Ordnung, abgesehen von der Rechnung, auf der uns 61 Cent zu viel berechnet wurden: Sie haben eine 250-g-Tüte gefrorene Erdbeeren (2,3 €) statt einer 200-g-Tüte Himbeeren (1,69 €) in Rechnung gestellt. Ich hatte wirklich keine Lust, mich noch einmal zu beschweren. Das zeigt nur, wie schwer es ihnen fällt, alles richtig zu machen…&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Eine Firewall, die sie alle abwehrt</title><link>https://jeltsch.org/de/one_firewall_to_block_them_all/</link><pubDate>Tue, 06 Nov 2012 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/one_firewall_to_block_them_all/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Firewall der Universität Helsinki hindert Mitarbeiter daran, zu arbeiten&lt;/strong&gt;Als ich mit einem gebrochenen Wadenbein im Krankenhaus lag, konnte ich wegen der Firewall der Universität Helsinki keine Arbeit erledigen. Selbst wenn der 
 &lt;a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=net.openvpn.openvpn&amp;amp;feature=search_result#?t=W251bGwsMSwyLDEsIm5ldC5vcGVudnBuLm9wZW52cG4iXQ.." target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Android-OpenVPN-Client&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 mir den Zugang ermöglicht hätte, hätte ich dennoch nicht arbeiten können. Der Zweck eines 
 &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/VPN" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;VPN&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 besteht darin, Remote-Clients denselben Zugriff auf die LAN-Ressourcen zu ermöglichen wie den Rechnern, die sich physisch im LAN befinden. Offensichtlich sieht die Universität Helsinki das anders und gewährt VPN-Clients keine gleichwertigen Berechtigungen. In meinem Fall bedeutete das, dass ich mich nicht per SSH auf meinen Arbeitscomputer einloggen konnte. Das verteuert die Arbeit im Homeoffice, da mein Chef mir einen Laptop kaufen musste, nur weil die Firewall zwischen HY-VPN-Clients und lokalen Rechnern SSH-Verbindungen blockiert. Ohne diese Einschränkung könnte ich die gesamte Arbeit von meinem 400-€-Tablet aus erledigen, beispielsweise mit dem 
 &lt;a href="http://www.nomachine.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;nomachine&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 Player).&lt;strong&gt;Auch die Umgehungslösungen schlugen fehl&lt;/strong&gt;Hätte ich es geschafft, mich bei einem der UNIX-Server der Universität (myntti, kruuna, klaava oder ruuvi) anzumelden, hätte ich mich von dort aus bei meinem Arbeitscomputer anmelden können. Allerdings konnte mein Android-SSH-Client 
 &lt;a href="https://code.google.com/p/connectbot/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;ConnectBot&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 keine SSH-Verbindung zu diesen Servern herstellen. Ich vermute, dass dies am meinem Mobilfunkanbieter 
 &lt;a href="http://www.tele.fi/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Tele Finland&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 liegt, da ich mich auch nicht bei meinen eigenen SSH-Servern anmelden konnte (was normalerweise möglich ist, wenn mein Android-Gerät über WLAN verbunden ist). Sobald ich mich per SSH mit meinem Arbeitscomputer verbinden kann, kann ich einen 
 &lt;a href="http://www.howtoforge.com/reverse-ssh-tunneling" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Reverse-SSH-Tunnel&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 einrichten und 
 &lt;a href="http://www.x.org/wiki/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;X Windows&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 oder den 
 &lt;a href="http://www.nomachine.com/download-preview.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;NoMachine Player&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 nutzen, um all die Arbeit zu erledigen, die ich normalerweise erledigen kann, wenn ich im Labor vor meinem Arbeitscomputer sitze&lt;strong&gt;Plex und endlose Probleme bei der Videowiedergabe&lt;/strong&gt;Allerdings gelang es mir nicht, die OpenVPN-Konfiguration auf Android richtig hinzubekommen, und auch der Helpdesk-Support hat es bis heute nicht geschafft. Also langweilte ich mich im Krankenhaus zu Tode, und da wir zu Hause 
 &lt;a href="http://plexapp.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Plex&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 als Medienzentrum nutzen, beschloss ich, mir ein paar Filme anzusehen. Allerdings befindet sich Plex auch nach vier Jahren Entwicklung immer noch in der Beta-Phase, und wir hatten unseren Anteil an Problemen bei der Medienwiedergabe. Auch dieses Mal: Ich konnte mit dem 
 &lt;a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.plexapp.android&amp;amp;feature=search_result#?t=W251bGwsMSwyLDEsImNvbS5wbGV4YXBwLmFuZHJvaWQiXQ.." target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Android-Client&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Die Verbindung zu unserem (Ubuntu 10.04) Plex-Medienserver wurde zwar problemlos hergestellt, aber das Einzige, was funktionierte, war der Bereich „Fotos“. Durch Ausprobieren fand ich heraus, dass ein Teil des Problems darin bestand, dass die Videos im QuickTime-Format von Apple vorlagen (sie waren auf einem Mac kodiert worden). Also suchte ich nach einer Möglichkeit, Hunderte von Dateien im Batch-Verfahren von .mov in .avi zu konvertieren. Das wäre sicherlich schneller, als einen Fehlerbericht einzureichen und darauf zu warten, dass die Plex-Leute das Problem beheben. QuickTime ist doch sowieso tot, oder? 
 &lt;a href="http://ffmpeg.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;ffmpeg&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 war sicherlich der richtige Weg, aber Google überschüttete mich mit Treffern zum Thema Stapelkonvertierung, und das Problem bestand darin, den einen zu finden, der funktioniert. Leider gibt es im Internet jede Menge Mist und Rauschen. Der folgende Einzeiler hat funktioniert:&lt;code&gt;find . -name '*.mov' -exec sh -c 'ffmpeg -i &amp;quot;$0&amp;quot; -sameq &amp;quot;${0%%.mov}.avi&amp;quot;' {} \;&lt;/code&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Hobbys</title><link>https://jeltsch.org/de/hobbies/</link><pubDate>Sat, 05 May 2012 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/hobbies/</guid><description>&lt;p&gt;**&lt;/p&gt;
&lt;!-- - [Cartoons](/de/cartoons) --&gt;
&lt;!-- - [Pflanzen](/de/plants) --&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/languages/"&gt;Sprachen&lt;/a&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/literature/"&gt;Literatur&lt;/a&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/running/"&gt;Laufen&lt;/a&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/cross-country_skiing/"&gt;Skilanglauf&lt;/a&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/gemstone_hunting/"&gt;Steine&lt;/a&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;**&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Mein neues Helkama Jääkäri-Fahrrad</title><link>https://jeltsch.org/de/helkama_jaakari/</link><pubDate>Thu, 26 Apr 2012 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/helkama_jaakari/</guid><description>&lt;p&gt;Mein 
 &lt;a href="http://www.trekbikes.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Trek&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
-Fahrrad hat 10 Jahre und etwa 50.000 Kilometer durchgehalten, bevor ich es ausmustern musste. Ich führe keine vorbeugende Wartung durch und repariere Dinge erst, wenn sie kaputt sind. Im Jahr 2006 kaufte ich ein Fahrrad für 450 € bei 
 &lt;a href="http://www.biltema.fi/fi/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Biltema&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Es hielt nicht einmal 5 Jahre, bevor es einer größeren Reparatur bedurfte (einschließlich des Austauschs teurer Teile wie Räder, Bremsen, Schaltung, Freilauf und vieler weniger teurer Teile). Im vergangenen Juni entschied ich mich für ein [Helkama Jääkäri]([img_assist|nid=581|title=Helkama Jääkäri|desc=|link=url,http://www.helkamavelox.fi/en/models/men/jaakari_3_gear-hmj3nhr_arv_k|align=left|width=240|height=160]) für etwa 700 € zu kaufen. Es ist ein Militärfahrrad im alten Stil, und ich hatte gehofft, dass es länger halten würde als die Biltema-Qualität. Diesen Winter bin ich mit meinem neuen Helkama-Fahrrad mehrere hundert Kilometer auf holprigen Schneepfaden gefahren, und im Februar wäre mir fast das Hinterrad abgefallen. Die Schrauben waren nicht fest genug angezogen, und das Gewinde war bereits stark beschädigt. Um meine Fahrt fortsetzen zu können, musste ich die Unterlegscheibe entfernen, um unbeschädigtes Gewinde freizulegen, und die Schraube festziehen. Ich wandte mich an Helkama, da das Fahrrad noch nicht einmal ein Jahr alt war. Sie reagierten schnell, und innerhalb einer Woche erhielt ich per Post ein Ersatz-Hinterrad. Das ist guter Kundenservice und ein Grund, der Marke treu zu bleiben: Als ich letzten Monat ein neues Fahrrad für meinen Sohn kaufte, entschied ich mich für das 
 &lt;a href="http://kuvapankki.helkamavelox.fi/index.phtml?page_id=1160&amp;amp;navi_id=1160&amp;amp;10012_iProductId=HPD2424J&amp;amp;10012_IPG:79_t=viewPublicProduct&amp;amp;" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Helkama Yoker&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, obwohl es sicherlich nicht die günstigste Wahl war.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Ein halbes Jahr und über 1000 € für Windows 7 und Office 2010</title><link>https://jeltsch.org/de/year_and_1000_for_win7_office_2010/</link><pubDate>Mon, 02 Apr 2012 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/year_and_1000_for_win7_office_2010/</guid><description>&lt;p&gt;Anfang 2011 habe ich mir ein Netbook gekauft (
 &lt;a href="http://www.engadget.com/2010/03/10/lenovo-ideapad-s10-3t-review/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Lenovo IdeaPad S10-3t&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
). Ich habe es von meinem eigenen Geld gekauft. Darauf war Windows 7 Starter Edition vorinstalliert. Da ich lieber 
 &lt;a href="http://www.ubuntu.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Ubuntu&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 nutze, habe ich die Windows-7-Partition verkleinert und Ubuntu als mein primäres Betriebssystem installiert. Ich habe die von der Universität lizenzierte Version von Microsoft Office XP installiert, für die es in unserem Forschungsprogramm noch Installationsmedien gab. Es gibt nur zwei Fälle, in denen ich Windows starte: wenn ich zu Hause gemeinsam mit meinen Co-Autoren an gemeinsamen Publikationen oder Förderanträgen mit Microsoft Word arbeiten musste oder wenn es ein Programm gibt, für das es unter Linux keine Entsprechung gibt (was in den letzten Jahren selten vorgekommen ist).Im vergangenen Oktober traten jedoch immer mehr Kompatibilitätsprobleme zwischen dem in die Jahre gekommenen Office XP und den neueren Office-Versionen auf, die das neue XML-Format (.docx) verwenden. Einmal, nachdem mein Chef eine (mit Office XP erstellte) Word-Datei geöffnet, geändert und mir (im Kompatibilitätsmodus) zurückgeschickt hatte, ließ sie sich in Office XP nicht mehr bearbeiten. Word stürzte jedes Mal ab, wenn ich versuchte, zwei der drei eingebetteten Bilder zu bearbeiten. Tatsächlich verbrachte ich Stunden damit, eine bearbeitbare Version dieses Dokuments von Grund auf neu zu erstellen. Da beschloss ich, die Windows- und Office-Versionen auf meinem privaten Computer zu aktualisieren. Die Lizenzvereinbarung der Universität Helsinki mit Microsoft erlaubt es Mitarbeitern und Studierenden, Windows und Office auf ihrem Heim-PC zu nutzen. Für Forscher an der Universität kommt es ständig vor, dass sie von zu Hause aus arbeiten müssen. Tatsächlich habe ich eine fast vollständige Forschungsarbeit (
 &lt;a href="http://www.jbc.org/content/281/17/12187.abstract" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Jeltsch et al., JBC 2006&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
) von zu Hause aus verfasst. Daher sollte es doch weder schwierig noch teuer sein, von Windows 7 Starter auf Windows 7 Ultimate und von Office XP auf Office 2010 umzusteigen, oder? Die Universität Helsinki möchte in den [Alma-Intranetseiten](
 &lt;a href="http://www.topuniversities.com/university-rankings/world-university-rankings/2011?page=1%3einternationalen" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;http://www.topuniversities.com/university-rankings/world-university-rankings/2011?page=1&gt;internationalen&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 Rankings immer weiter nach oben klettern. Man könnte daher meinen, die Universität hätte dafür gesorgt, dass ihre Forscher einfachen Zugang zu den richtigen Werkzeugen für ihre Arbeit haben. FALSCH! Die Universität Helsinki hat auf ihrer Seite „Ohjelmistojakelu“ Anweisungen bereitgestellt. Hinter dem Link &amp;lt;a href=) (Home Use Program) verbirgt sich der Punkt „Microsoft Home Use Program und Softwarebereitstellung für Mitarbeiter“. Ich habe die Datei („koodi.txt“) heruntergeladen, bei der es sich um eine Textdatei handelt, die einen Code enthält (etwa „XXX0000“). Mit diesem Code habe ich die Website des Microsoft Home Use Program aufgerufen. Ich musste meine berufliche E-Mail-Adresse und den Code eingeben und erhielt folgende Fehlermeldung: „Es tut uns leid, aber wir können Ihre Anfrage nicht bearbeiten. Folgende Probleme liegen vor: – Bitte wenden Sie sich an Ihren Leistungsadministrator, um zu erfahren, ob Sie berechtigt sind, und um Ihren Programmcode zu erhalten.“ Ich rief den Helpdesk der Universität an, um zu fragen, was das Problem sei. Die Antwort: „Die Universität und Microsoft verhandeln gerade über einen neuen Lizenzvertrag, und der alte Code funktioniert nicht mehr, während der neue Code noch nicht verfügbar ist.“ Wie lange wird es ungefähr dauern, bis die neuen, funktionierenden Codes verfügbar sind? „Ein paar Wochen.“ Ich wartete ein paar Wochen. Um genau zu sein: Ich wartete sechs Wochen. Ich durchlief denselben Vorgang wie zuvor. Aber der Code funktionierte immer noch nicht. Rückblickend vermute ich, dass die erste Antwort des Helpdesks falsch war: Die Codes waren wahrscheinlich noch in Ordnung, aber die Anweisungen auf den Seiten der Universität waren falsch (sie verwiesen mich auf die falsche Seite, um den Code einzugeben, und zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels – fünf Monate später – sind die Seiten der Universität immer noch falsch).Zu Beginn des neuen Jahres reichte ich eine formelle Supportanfrage beim Helpdesk ein. Ich erhielt folgende Antwort: „Hallo Michael, die Universität Helsinki hat ab diesem Monat eine neue Vereinbarung mit Microsoft geschlossen (Wechsel von MSCA zu EES), und da sich unsere Vereinbarung ändert, funktionieren die Codes nicht mehr. Ich gehe davon aus, dass wir von Microsoft neue Codes für unsere neue Vereinbarung erhalten, sobald der gesamte Papierkram erledigt ist, was etwa ein paar Wochen dauern wird. Wir können jetzt nur abwarten; du kannst im Februar prüfen, ob die Option „Home Use Program“ funktioniert. Entschuldige bitte die Unannehmlichkeiten. Viele Grüße,&lt;code&gt;Tommi hat mir außerdem den [Alma-Link mit der Anleitung](https://alma.helsinki.fi/doclink/205638) geschickt. Ich habe mehrere der Links in dem Dokument ausprobiert (es handelte sich um Links zu Websites, auf denen man Installationsmedien bzw. Downloads für Windows und Office bestellen konnte), aber bereits der erste Link war defekt: Microsoft Windows-Betriebssysteme: [e-Academy](https://alma.helsinki.fi/doclink/178404) (keine CD-/DVD-Option, nur herunterladbare Versionen). Er ist zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags immer noch defekt.Die andere Option („Microsoft Home Use Program HUP (Digital River, auch Installationsmedien)“) führte lediglich zu den Anleitungen, die ich bereits kannte (und die nicht funktionieren). Da offenbar noch niemand zuvor versucht hatte, Windows und Office für den privaten Gebrauch über dieses Programm legal zu erwerben, ging ich im März zusammen mit meinem Computer zu unserem Helpdesk auf dem Meilahti-Campus. Iivari war sehr freundlich, aber das Einzige, was er erreichen konnte, war, das Problem zu reproduzieren und jemanden davon zu überzeugen, dass es ein Problem gibt, das untersucht werden sollte. Ein paar Tage später schickte er mir den Link zu einer Seite, auf der ich Windows und Office für 20 € pro DVD bestellen konnte: [https://hup.atea.fi/](https://hup.atea.fi/).Diesen Link habe ich nirgendwo in den Online-Anleitungen der Universität gefunden (wie ich später erfuhr, ist er zwar irgendwo dort zu finden, aber fast unmöglich aufzuspüren). Es überrascht mich nicht, dass ansonsten gesetzestreue Bürger dieses Landes zu Hause illegale Versionen von Windows/Office nutzen, wenn es so schwierig ist, sich an die Gesetze zu halten. Eine Woche später erhielt ich die DVDs per Post (ich musste zur Post gehen und dort die 20 € pro DVD bezahlen).Bevor ich irgendetwas installierte, erstellte ich mit dem Befehl&lt;/code&gt;dd if=/dev/sda of=/dev/sdb&lt;code&gt; ein Disk-Dump meiner gesamten Festplatte (250 GB Festplatte, das dauerte über USB 20 Stunden). Da auf meinem Computer Windows 7 Starter installiert war, habe ich zunächst versucht, das [Anytime-Upgrade](http://windows.microsoft.com/en-GB/windows7/products/windows-anytime-upgrade) zu nutzen. Dafür hätte ich eigentlich nur den Lizenzschlüssel gebraucht, nicht aber die physischen Installations-CDs. Als ich den Schlüssel eingab, startete das Upgrade, schlug jedoch ohne weitere Details fehl. Also beschloss ich, den [Upgrade-Berater](http://windows.microsoft.com/en-GB/windows/downloads/upgrade-advisor) auszuführen (ein Programm von Microsoft, das feststellt, ob der Computer für das Upgrade „gut“ genug ist). Das einzige, was dabei festgestellt wurde, war, dass mir Speicherplatz fehlte. Also habe ich durch das Deinstallieren von Software (hauptsächlich die von Lenovo vorinstallierte Bloatware) weitere 5 GB freigemacht. Auch der zweite Versuch schlug ohne konkrete Fehlermeldung fehl. Ich hatte keine Möglichkeit, den Grund dafür herauszufinden. Also versuchte ich eine saubere benutzerdefinierte Installation. Zunächst musste ich die Windows-7-Installations-DVD auf einen USB-Stick übertragen (mein Computer hat kein CD-/DVD-Laufwerk und weder ich noch mein Labor besitzen ein externes CD-/DVD-Laufwerk). Glücklicherweise ist das unter Windows 7 einfacher als unter Windows XP. Allerdings scheinen nicht alle USB-Sticks gleich zu sein, und der erste USB-Stick, den ich ausprobierte (Verbatim), wurde von dem von mir verwendeten Tool abgelehnt. Ich folgte [diesen Anweisungen](http://www.winsupersite.com/article/windows-7/install-windows-7-with-a-usb-memory-key). Dann bootete ich vom 4-GB-Stick und startete das Upgrade. Alles lief reibungslos bis ganz zum Schluss, als ich einen Neustart durchführen musste und die Meldung „Ihre Windows 7-Installation ist beschädigt. Möchten Sie, dass Windows das Problem behebt?“ erschien. Dann traf ich eine falsche Entscheidung: Ich sagte „Ja“. Nach der Reparatur funktionierte nichts mehr. Beim Neustart war nur noch ein blinkender schwarzer Cursor zu sehen. Okay, wenn ich kein Upgrade durchführen kann, kann ich eine Neuinstallation vornehmen. Ich habe meine Festplatte komplett gelöscht und mit der Installation begonnen. Alles lief gut, bis ich den Produktschlüssel eingeben musste. Es wurde gemeldet, dass es sich nicht um einen gültigen Produktschlüssel handele. Natürlich hatte ich die Seiten unter [www.atea.fi](https://www.atea.fi) nicht gründlich gelesen und verstanden. Wahrscheinlich, weil sie nur auf Finnisch sind. Anscheinend stellt der Vertrag der Universität mit Microsoft den Mitarbeitern keine Vollinstallationsprogramme zur Verfügung, sondern nur Upgrade-Installationsprogramme. Folglich muss ich meine alte Windows-Version für die Installation beibehalten. Glücklicherweise hatte ich meinen Diskdump. Ich habe ihn wieder auf die Festplatte geschrieben. Das dauerte nur etwa 6 Stunden. An diesem Montag ging ich (zusammen mit meinem Laptop) zum lokalen IT-Support. Perttu klärte mich über die möglichen Upgrade-Möglichkeiten auf Windows 7 auf und versuchte, die benutzerdefinierte Installation mithilfe eines externen DVD-Laufwerks durchzuführen. Und es hat geklappt! Halleluja! Es waren mehrere Neustarts nötig, aber schließlich hatte ich ein lauffähiges Windows 7 Ultimate. Die Installation der Treiber dauerte ebenfalls etwa drei Stunden. Es dauerte eine Ewigkeit, die Treiber von der Lenovo-Website herunterzuladen, obwohl sie über Akama bereitgestellt wurden. Vielleicht haben sie ihre Rechnungen nicht bezahlt. Jetzt musste ich nur noch ein ISO-Image von der Office-2010-DVD erstellen, es auf den Computer übertragen und die Installation starten, die diesmal einwandfrei verlief.Ich vermute, dass das System bei meinem ersten Versuch einer benutzerdefinierten Installation durch das fehlgeschlagene „Anytime Upgrade“ irgendwie beeinträchtigt war. Wer weiß. 500 Millionen Zeilen Code, die niemand mehr wirklich versteht. Es grenzt an ein Wunder, dass Microsoft es schafft, Windows über Wasser zu halten.Natürlich hatte der Windows-Installer meinen GRUB-Bootloader durcheinandergebracht, und ich musste den Rechner von einer [System-Rettungs-CD](http://www.sysresccd.org/SystemRescueCd_Homepage) auf einem USB-Stick starten und den MBR aus meinem Festplatten-Dump zurückschreiben:&lt;/code&gt;dd if=/dev/sda of=/dev/sdc bs=512 count=1`Ich weiß bis heute nicht genau, ob die Windows 7 Starter Edition für ein Upgrade im Rahmen des universitären Lizenz-Upgrade-Programms in Frage kommt oder nicht. Ich bin dummerweise davon ausgegangen, dass, wenn ein 10 Jahre altes Windows XP Home in Frage kommt, dies auch für eine Windows 7 Starter Edition gelten würde. Der gesamte Vorgang dauerte etwa ein halbes Jahr, und insgesamt habe ich dafür vielleicht sieben bis zehn Arbeitstage aufgewendet (etwa die Hälfte dieser Zeit während der Arbeitszeit, die andere Hälfte an meinen Wochenenden). Schätzen wir die tatsächlichen Kosten einschließlich der Stunden, die ich in diese Windows-7- und Office-2010-Installation investieren musste: konservativ geschätzt mindestens &lt;strong&gt;1000 €&lt;/strong&gt;. Das System ist kaputt, und das Schlimmste daran ist, dass niemand dafür verantwortlich ist und niemand es beheben kann. Vielleicht sollte die Universität Helsinki etwas Energie und Zeit in die Entwicklung und Einführung von Open-Source-Betriebssystemen investieren. Schließlich wurde das beliebteste davon (Linux) von 
 &lt;a href="http://www.cs.helsinki.fi/linux/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;jemandem von der Universität Helsinki&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ins Leben gerufen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Privatdozent</title><link>https://jeltsch.org/de/adjunct_professor/</link><pubDate>Wed, 04 Jan 2012 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/adjunct_professor/</guid><description>&lt;p&gt;Seit dem 13 Dezember 2011 bin ich Privatdozent (auf Finnisch: 
 &lt;a href="http://fi.wikipedia.org/wiki/Dosentti" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;dosentti&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
) an der Universität Helsinki. Privatdozent ist keine Stelle, sondern ein Titel, der ein gewisses Mindestmass an wissenschaftlichen Erfolgen nach Abschluss der Doktorarbeit und Lehrerfahrung vorausetzt (
 &lt;a href="http://www.helsinki.fi/ajankohtaista/uutisarkisto/10-2012/16-15-35-02" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;mehr darüber in Finnisch&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
).&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Wie man „Adjunct Professor“ („dosentti“) an der Universität Helsinki wird</title><link>https://jeltsch.org/de/how_to_become_docent/</link><pubDate>Wed, 04 Jan 2012 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/how_to_become_docent/</guid><description>&lt;p&gt;Im Vergleich zur 
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/phd_thesis/"&gt;Promotion&lt;/a&gt;
 war diese „Dosentti“-Sache ein Kinderspiel. Ich habe Anfang 2011 damit begonnen und den Titel noch im selben Jahr, im Dezember, erhalten. Ich weiß nicht, ob sich das Verfahren an verschiedenen finnischen Universitäten unterscheidet und ob einige der Formalitäten möglicherweise spezifisch für die 
 &lt;a href="http://www.helsinki.fi" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Universität Helsinki&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 sind, aber dennoch liste ich im Folgenden die Schritte auf, die ich unternommen habe, um den Titel zu erhalten. Anleitungen sind auch 
 &lt;a href="http://www.helsinki.fi/bio/faculty/materials/instructions_for_docentship_2010.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;hier&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 verfügbar.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Rettung vor dem Staubsauger</title><link>https://jeltsch.org/de/rescue_from_the_vacuum_cleaner/</link><pubDate>Tue, 05 Jul 2011 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/rescue_from_the_vacuum_cleaner/</guid><description>&lt;p&gt;Ich habe den Hauptgrund dafür herausgefunden, warum in unserem Haushalt immer wieder LEGO-Teile verschwinden: es ist der Staubsauger! Aus Neugier habe ich mich widerwillig dazu entschlossen, den Inhalt des Beutels (Miele HyClean N/G) zu untersuchen, nachdem dieser voll war, und Folgendes habe ich herausgeholt: Drei LEGO-Steine, drei Puzzleteile, eine Schraubendreher-Spitze, eine Reißzwecke, eine 
 &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mastermind_%28board_game%29" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Mastermind&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
-Stift und ein noch nicht identifiziertes Metallteil.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Echte Explorer-FPLC-Zentraleinrichtung</title><link>https://jeltsch.org/de/akta_explorer_fplc_core_facility/</link><pubDate>Wed, 26 Jan 2011 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/akta_explorer_fplc_core_facility/</guid><description>&lt;p&gt;Derzeit widme ich einen Großteil meiner Arbeitszeit der Aufreinigung von Proteinen, die 
 &lt;a href="http://www.nature.com/nature/supplements/insights/angiogenesis/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;die Angiogenese und Lymphangiogenese&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 regulieren. Daher kümmere ich mich um die dafür erforderliche Ausrüstung, die dem 
 &lt;a href="http://research.med.helsinki.fi/cancerbio/infra.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Forschungsprogramm für Molekulare Krebsbiologie&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 zur Verfügung steht: das Gerät zur schnellen Protein-Flüssigkeitschromatographie (FPLC).
 &lt;a href="http://research.med.helsinki.fi/cancerbio/keski-oja/group.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Prof. Jorma Keski-Oja&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 erwarb vor etwa 15 Jahren eines der ersten (und 2010 aus dem Programm genommenen) Äkta Explorer-Geräte des schwedischen Herstellers 
 &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pharmacia" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Pharmacia&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 (der 1997 mit 
 &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Amersham_plc" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Amersham&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 zu Amersham Pharmacia Biotech fusionierte, das wiederum 2004 von 
 &lt;a href="http://www.gehealthcare.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;GE Healthcare&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 übernommen wurde). Im Jahr 2000 wurden die Geräte vom 
 &lt;a href="http://www.hi.helsinki.fi/hi/res/res.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Haartman-Institut&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ins 
 &lt;a href="http://www.biomedicum.fi" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Biomedicum Helsinki&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 verlegt. Zwar habe ich in den letzten fünf Jahren die Webseiten für diese Forschungsinfrastruktur gepflegt (einschließlich Online-Reservierung und Datensicherung), doch waren diese nur innerhalb des Netzwerks der 
 &lt;a href="http://www.helsinki.fi/university" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Universität Helsinki&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 zugänglich.Nun ist es mir gelungen, 
 &lt;a href="http://research.med.helsinki.fi/corefacilities/akta/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Webseiten über die Äkta Explorer FPLC-Kernanlage&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 in die Website der 
 &lt;a href="http://www.med.helsinki.fi/english/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Medizinischen Fakultät&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Derzeit erweitern wir unsere Einrichtung um das 
 &lt;a href="http://www.gelifesciences.com/aptrix/upp01077.nsf/content/wave_bioreactor_home" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;WAVE-Zellkultursystem&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 in unsere Einrichtung, um große Mengen an Zellen bzw. Zellkulturüberständen (bis zu 25 Liter Bakterien-, Insekten- oder Säugetierzellkulturen) für die Proteinproduktion herstellen zu können.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Statistiken über Finnland</title><link>https://jeltsch.org/de/statistics_about_finland/</link><pubDate>Thu, 09 Dec 2010 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/statistics_about_finland/</guid><description>&lt;p&gt;Finnland sorgt häufig für Schlagzeilen aufgrund seiner guten Platzierungen in internationalen Vergleichen. Drei bemerkenswerte Rankings aus jüngster Zeit waren die 
 &lt;a href="http://www.oecd.org/document/2/0,3343,en_32252351_32236191_39718850_1_1_1_1,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;OECD-PISA-Studie 2006&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, der jährliche 
 &lt;a href="http://www.transparency.org/policy_research/surveys_indices/cpi/2010" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Korruptionswahrnehmungsindex&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 sowie die 
 &lt;a href="http://www.newsweek.com/feature/2010/the-world-s-best-countries.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;„Newsweek“-Studie zu den lebenswertesten Ländern&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Wenn Finnland in internationalen Vergleichen nicht so gut abschneidet, gibt es nicht viel zu berichten. Hier sind einige der Statistiken, die ich übersehen habe:&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Statistiken über Finnland</title><link>https://jeltsch.org/de/statistiken_ber_finnland/</link><pubDate>Thu, 09 Dec 2010 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/statistiken_ber_finnland/</guid><description>&lt;p&gt;Finnland macht oft Schlagzeilen mit seinem guten Abschneiden in internationalen Vergleichen. Zu solchen gehört etwas die 
 &lt;a href="http://www.oecd.org/document/2/0,3343,en_32252351_32236191_39718850_1_1_1_1,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;2006 OECD PISA-Studie&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, der jährliche 
 &lt;a href="http://www.transparency.org/policy_research/surveys_indices/cpi/2010" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Korruptionswahrnehmungsindex&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 und 
 &lt;a href="http://www.newsweek.com/feature/2010/the-world-s-best-countries.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Newsweeks Bestes Land zum Leben-Studie&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Wenn Finnland nicht so gut im internationalen Vergleich abschneidet, wird nicht viel berichtet. Hier einige Statistiken, die ich in der öffentlichen Wahrnehmung vermisse:&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Altstadtmuseum Kraftwerk</title><link>https://jeltsch.org/de/old_city_museum_power_plant/</link><pubDate>Wed, 08 Dec 2010 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/old_city_museum_power_plant/</guid><description>&lt;p&gt;Seit wir in unsere neue Wohnung gezogen sind, beziehen wir umweltfreundlichen Strom („Ympäristöpennisähkö“ von 
 &lt;a href="http://www.helen.fi/index_eng.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Helsingin Energia&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
). Wir haben uns dafür entschieden, den Strom aus einem Wasserkraftwerk zu beziehen, das sich in der Nähe unseres Hauses an den Stromschnellen von 
 &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Vanhakaupunki" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Helsinki Vanhakaupunki&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 befindet. Das 
 &lt;a href="http://www.hel.fi/hki/museo/en/Museen&amp;#43;-&amp;#43;Ausstellungen/Kraftwerksmuseum" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Wasserkraftwerk Vanhakaupunki&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 nahm 1876 den Betrieb auf und war etwa 100 Jahre lang in Betrieb, bevor es vor etwa 40 Jahren stillgelegt wurde. Mit EU-Mitteln wurde das Kraftwerk restauriert und im Jahr 2000 als Museumskraftwerk wieder in Betrieb genommen, das in den Sommermonaten für Besucher kostenlos zugänglich ist. Der Kauf von umweltfreundlichem Strom ist in erster Linie ein Statement gegenüber Ihrem Stromversorger. Das bedeutet lediglich, dass Ihr Versorger Zertifikate erwirbt, die garantieren, dass irgendwo Strom umweltfreundlich erzeugt wird. Strom ist Strom ist Strom. Sobald er im Netz ist, lässt sich nicht mehr unterscheiden, ob er aus Kernkraftwerken oder Kohlekraftwerken stammt oder ob er durch Wind- oder Wasserkraft erzeugt wurde. Physikalisch gesehen beziehen Sie den größten Teil des Stroms aus der nächstgelegenen Quelle. Wenn Sie Ökostrom kaufen und in der Nähe eines Kernkraftwerks wohnen, beziehen Sie den Großteil Ihres Stroms von dort, ob Sie wollen oder nicht. Somit haben wir tatsächlich eine echte Chance, einen Teil unseres Stroms aus dem Museumskraftwerk neben unserem Haus zu beziehen. Das heißt: wenn es funktionieren würde.Der Generator ist vor etwa zwei Jahren ausgefallen, und ein Ersatzteil musste aus Österreich bestellt werden (die Generatorwelle musste speziell angefertigt werden). Das Ersatzteil wurde 2009 geliefert, doch aus irgendeinem Grund war der Generator immer noch nicht voll funktionsfähig. Der Betrieb des Kraftwerks hängt vom Wasserstand des Flusses Vantaa ab. Niedrige Wasserstände waren beispielsweise im Sommer 2010 schuld, doch der Generator war meist auch dann nicht in Betrieb, wenn die Wasserstände seinen Einsatz zugelassen hätten (die Statistiken sind 
 &lt;a href="http://www.helen.fi/slj/ymppenni/tuotanto.asp" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;hier&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 einsehbar).Ich besuche das Kraftwerk häufig zusammen mit meinem Sohn und kann daher sagen, dass wir bei den etwa 10 Besuchen im Jahr 2010 den Generator nie in Betrieb vorgefunden haben. Im Jahr 2007 lief er fast bei jedem unserer Besuche. Noch enttäuschender war, dass das Museumspersonal lediglich bestätigen konnte, dass trotz der ausgetauschten Achse offenbar immer noch etwas mit der Maschine nicht in Ordnung sein muss; Details konnte es uns jedoch nicht nennen. Am überraschendsten ist die Tatsache, dass niemand vom Betreiberunternehmen uns etwas mitgeteilt hat, obwohl wir angeblich unseren Strom aus diesem Kraftwerk beziehen. Deshalb schrieb ich am 24. August eine E-Mail an Ulla-Maija Alander von Helsingin Energia, in der ich nach der Situation fragte und darum bat, den Kunden mehr Informationen zur Verfügung zu stellen. Nachdem ich drei Wochen lang keine Antwort erhalten hatte, schickte ich die E-Mail am 15. September erneut und rief schließlich nach weiteren drei Wochen an. Während des Telefongesprächs wurde mir eine Antwort zugesagt, die per E-Mail eintraf: Sehr geehrter Herr Jeltsch, zunächst möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich nicht früher auf Ihr Feedback geantwortet habe, und mich zugleich für Ihr Interesse am Kraftwerk Vanhankaupunginkoski bedanken.Der Grund, warum der Generator derzeit nicht in Betrieb ist, ist – wie Sie richtig vermutet haben – der Wassermangel, wie es schon oft der Fall war. Allerdings gab es seit der Reparatur des Generators im Mai 2009 auch technische Probleme. In diesem Jahr führte der Wassermangel im Januar und Februar zu einer „Nullproduktion“. Im Mai und Juni gab es leider Probleme mit der Turbine, die den Einsatz des Generators verhinderten. Nachdem diese Probleme behoben waren, sank der Wasserstand im August erneut. Ich weiß nicht, ob der Demonstrationsbetrieb bisher ein täglicher Ablauf war, aber ich werde mich bei Ihnen melden, sobald ich weitere Informationen dazu und zu den Gründen finde, warum dies möglicherweise geändert wurde.Sie haben absolut Recht, was den Mangel an Informationen auf unserer Website und gegenüber unseren geschätzten „Ympäristöpenni“-Kunden angeht. Und Sie haben Recht, dass dies unentschuldbar ist. Wir müssen unsere Leistung eindeutig verbessern. Das werden wir auch tun.Vielen Dank für das Feedback! Mit freundlichen Grüßen, Anna-Maria Asell Produktmanagerin Helsingin Energia 00090 Helen Kampinkuja 2, Helsinki Tel. 09 617 
 &lt;a href="mailto:3168anna-maria.asell@helen.fi"&gt;3168anna-maria.asell@helen.fi&lt;/a&gt;
 
 &lt;a href="https://www.helen.fi" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;www.helen.fi&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;</description></item><item><title>HBGS-Kurs</title><link>https://jeltsch.org/de/hbgs_course/</link><pubDate>Mon, 10 May 2010 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/hbgs_course/</guid><description>&lt;p&gt;Alle Dokumente zum 
 &lt;a href="http://www.hbgs.helsinki.fi/Home.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;HBGS&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
-Kurs &lt;em&gt;Tags bei der Proteinexpression, -nachweis und -aufreinigung&lt;/em&gt;. Die meisten Dokumente sind sowohl im PDF- als auch im OpenOffice-Format verfügbar. Sie können die Dokumente gerne weiterverwenden. Sie stehen unter der 
 &lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/1.0/fi/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Creative Commons Attribution-Noncommercial-Share Alike 1.0-Lizenz&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Kundenrechte bei Prisma Viikki</title><link>https://jeltsch.org/de/customer_rights_at_prisma_viikki/</link><pubDate>Wed, 10 Mar 2010 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/customer_rights_at_prisma_viikki/</guid><description>&lt;p&gt;Im Januar dieses Jahres ist unser Esprit/Sigikid-Frosch kaputtgegangen. Es ist ein Musikspielzeug, das unser Baby beim Windelwechseln beschäftigt. Es spielte die Melodie 
 &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlaf,_Kindlein,_schlaf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Schlaf, Kindlein schlaf&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 nicht mehr, nachdem wir den Mechanismus durch Ziehen an der Schnur, die aus seinem Hinterteil herausragt, aufgezogen hatten.Der Mechanismus wurde wahrscheinlich etwa 300 Mal betätigt. Schon seit dem Kauf gab es immer eine Besonderheit beim Aufziehmechanismus, nämlich dass beim Ziehen an der eingezogenen Schnur zunächst ein Widerstand zu spüren war, der nur mit sehr starkem Ziehen überwunden werden konnte. Nach diesem anfänglichen Widerstand ließ sich die Schnur jedoch leicht ziehen, und wir haben dem keine weitere Beachtung geschenkt, nachdem wir uns daran gewöhnt hatten. Bis der Mechanismus nach dem Ziehen versagte. Da wurde uns klar, dass es vielleicht gar nicht so schwer hätte sein dürfen, mit dem Ziehen zu beginnen, und dass dies möglicherweise auf ein anfängliches Problem hindeutete, das sich erst nach ausreichender Nutzung manifestierte.Dieser Frosch war keineswegs billig. Tatsächlich hat der finnische 
 &lt;a href="http://www.prisma.fi/market/prisma" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Prisma&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
-Laden (Filiale Viikki) eine hohe Gewinnspanne erzielt, indem er ihn für fast 19 Euro verkaufte, während man ihn online für weniger als 9 € erwerben kann (
 &lt;a href="http://www1.baby-markt.de/cgi-bin/cosmoshop/lshop.cgi?action=showdetail&amp;amp;artnum=4001190530113&amp;amp;artdid=A006197&amp;amp;ls=d&amp;amp;mode=1&amp;amp;campaign=ps2fa" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Baby-Markt&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 oder für 12,97 € bei 
 &lt;a href="http://www.amazon.de/sigikid-53011-Esprit-Spieluhr-Frosch/dp/B000FXRA28" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;amazon.de&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
) erhältlich ist. Dabei handelt es sich um die EU-Richtlinie, die solche Fälle der Verkäuferverantwortung regelt (
 &lt;a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:31999L0044:EN:HTML" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Richtlinie 1999/44/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Mai 1999 zu bestimmten Aspekten des Verbrauchsgüterkaufs und der damit verbundenen Garantien&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
) sowie die Tatsache, dass es sich um ein Produkt handelt, das von 
 &lt;a href="http://www.sigikid.de/english/index_3.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Sigikid&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 in Deutschland entworfen (aber nicht hergestellt) wurde, ließen mich zu dem Schluss kommen, dass ich es nach nur 8 Monaten Nutzung problemlos umtauschen lassen sollte (wir haben erst nach der Geburt unserer Tochter im Juni wirklich angefangen, es zu benutzen).Was mich jedoch am Kundenservice-Schalter von 
 &lt;a href="http://www.s-kanava.fi/valtakunnallinen/toimipaikka_artikkeli?sid=603215211" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Prisma Viikki&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 erwartete, entsprach überhaupt nicht meinen Erwartungen. Zunächst wurde mir mitgeteilt, dass dieses Produkt eine Garantie von 6 Monaten habe und ich daher keinen Ersatz erhalten würde. Da ich auf einer formellen Rückgabe des Produkts bestand, füllte der Mitarbeiter das Rückgabeformular für mich aus. Ich muss erwähnen, dass das Gespräch auf Finnisch stattfand, was nicht zu meinen Stärken gehört. Im Nachhinein ist mir klar geworden, dass ich das Formular selbst (auf Englisch) hätte ausfüllen sollen, um deutlich zu machen, dass das Produkt höchstwahrscheinlich von Anfang an defekt war. Einige Tage später erhielt ich einen Anruf, in dem mir erneut mitgeteilt wurde, dass ich keinen Ersatz für das defekte Produkt bekomme. Ich verwies auf die EU-Richtlinie, die eine zweijährige Gewährleistungspflicht des Verkäufers vorschreibt. Und da Finnland Mitglied der EU ist, sollte ich meine durch die EU gewährten Rechte geltend machen können. Die Mitarbeiterin des Shops am anderen Ende der Leitung gab überraschenderweise zu, dass sie diese Richtlinie nicht kenne und dass sie sich an die finnische Verbraucherschutzbehörde wenden und sich später wieder bei mir melden würde. Wiederum einige Tage später führte ich ein weiteres langes Telefongespräch zu diesem Thema, bei dem ich endlich die Gelegenheit hatte, die Situation ausführlich auf Englisch zu schildern. Tatsächlich stellte sich heraus, dass das finnische Recht keine zeitliche Begrenzung für die Verkäuferhaftung vorsieht, sondern jeden Fall individuell behandelt. Das könnte für mich gut oder schlecht sein, je nachdem, ob man argumentiert, dass die zu erwartende Lebensdauer eines solchen Musikspielzeugs deutlich über oder deutlich unter etwa 11 Monaten liegt. Am Ende dieses Gesprächs räumte die Prisma-Mitarbeiterin ein, dass die Situation möglicherweise anders sei, als sie ursprünglich angenommen hatte. Wiederum einige Tage später erhielt ich einen weiteren Anruf von einer anderen Person, die mich bat, eine detaillierte Beschreibung meines Anliegens schriftlich einzureichen, was ich gestern (9. März) per E-Mail getan habe. Nun warte ich auf eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung. Ich glaube eigentlich, dass das mechanische Problem wahrscheinlich geringfügig ist, und wäre die Funktionsstörung etwas später aufgetreten, hätte ich den „Frosch“ wahrscheinlich selbst „operiert“, um ihn zu reparieren. Dieser Fall hat bereits unverhältnismäßig viel Zeit in Anspruch genommen, und allein aus diesem Grund wird mir dieser Vorfall (unabhängig von seinem Ausgang) wahrscheinlich ein ungutes Gefühl hinsichtlich des Kundenservices von Prisma hinterlassen.Ein Vergleich der Kulanz der Verkäufer in Finnland und Deutschland weckt bei den meisten deutschen Auswanderern hier in Finnland Nostalgie und Heimweh. Etwa die Hälfte meines Geldes gebe ich genau in derselben Prisma-Filiale in Viikki aus, die sich geweigert hat, den Esprit/Sigikid-Frosch zu ersetzen. Glücklicherweise wohnen wir genau auf halbem Weg zwischen dem 
 &lt;a href="http://www.kauppakeskusarabia.fi/gui/default/fr_frontpage.asp" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Arabia-Einkaufszentrum&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 und Prisma Viikki. UPDATE (14. April 2010): Heute – nach mehr als zwei Monaten – hat uns der Importeur den reparierten Frosch geschickt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Internetdienste finnischer Fernsehsender (YLE Areena &amp; Katsomo)</title><link>https://jeltsch.org/de/internet_services_of_finnish_tv_stations_yle_areena_katsomo/</link><pubDate>Thu, 04 Mar 2010 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/internet_services_of_finnish_tv_stations_yle_areena_katsomo/</guid><description>&lt;p&gt;Offenbar hat sich eine beträchtliche Anzahl von Menschen (ich schätze etwa 1–2 % der finnischen Haushalte) dem politischen und werblichen Druck nicht gebeugt, ihren Fernseher auf den Empfang digitaler Sendungen umzurüsten. Hier in Finnland wurde der analoge Rundfunk 2007 eingestellt. Ohne den Kauf einer „Digibox“ oder eines neuen Digitalfernsehers kann man daher keine finnischen Sendungen mehr empfangen und sollte auch keine Rundfunkgebühr zur Unterstützung des nationalen öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders 
 &lt;a href="http://yle.fi" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;YLE&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 („YLE maksu“) zahlen müssen. Angetrieben durch Einnahmeverluste in Millionenhöhe setzten die öffentlich-rechtlichen Sender bei den Politikern eine obligatorische „Mediengebühr“ für jeden Haushalt durch, unabhängig von dessen Fernsehgewohnheiten. Ein Argument, das ich gehört habe, lautete, dass diejenigen, die ihre Fernseher nicht aufgerüstet haben, die von YLE produzierten Inhalte über das Internet oder auf andere Weise konsumieren. Das trifft zwar sicherlich auf viele von ihnen zu, ist aber kein stichhaltiges Argument in dieser Diskussion, da es immer noch viele gibt, die dies nicht tun und daher nicht zahlen sollten. Mein Haushalt hat die Rundfunkgebühr nach der Abschaltung des analogen Signals nicht weiter bezahlt: Wir besitzen weder eine Set-Top-Box noch einen Digitalfernseher oder einen anderen digitalen Empfänger. Schon vorher haben wir kaum ferngesehen, und jede Stunde, die wir ferngesehen haben, kostete uns etwa 20 Euro Rundfunkgebühr (Jahresgebühr geteilt durch die jährlich gesehenen Stunden).Ich habe erst Ende 2009 begonnen, die (kostenlosen) Internet-TV-Dienste des finnischen Senders YLE (
 &lt;a href="http://areena.yle.fi" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;YLE Areena&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
) zu nutzen, als ich hörte, dass die Fernsehgebühr beschlossene Sache ist und etwa im nächsten Jahr eingeführt werden soll. Ich hoffe aufrichtig, dass die Internetdienste von YLE bei Einführung der obligatorischen Mediengebühr nicht wie derzeit auf einige ausgewählte Serien beschränkt bleiben. Ich habe nichts dagegen, Geld in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu stecken: Die besten Dokumentarfilme dieser Welt werden von der 
 &lt;a href="http://www.bbc.co.uk/bbcfour/documentaries/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;BBC&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 produziert, einem Rundfunkgiganten, der riesige Summen von den britischen Steuerzahlern erhält. Apropos Qualität des finnischen öffentlich-rechtlichen Fernsehens: Die einzige Sendung, die ich (oder besser gesagt mein Sohn) über den Internetdienst von YLE Areena anschaue, wird nicht von YLE produziert, sondern aus dem Ausland bezogen. Es handelt sich um die britische Kinderserie 
 &lt;a href="http://www.littleprincesskingdom.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Little Princess&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Und aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit (ich glaube, man kann jede Folge nur zwei Wochen nach der Erstausstrahlung ansehen) muss ich das Streaming-Video aufnehmen, da es im von YLE verwendeten Flash-Player keine Option zum Herunterladen auf Festplatte gibt.Glücklicherweise hat jemand von der 
 &lt;a href="http://hut.fi" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Technischen Universität Helsinki&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 das Dienstprogramm 
 &lt;a href="http://rtmpdump.mplayerhq.hu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;rtmpdump&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 angepasst und dafür gesorgt, dass es mit YLE Areena funktioniert (
 &lt;a href="http://users.tkk.fi/~aajanki/rtmpdump-yle/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;rtmpdump-yle&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
). Das ist jedoch nichts für schwache Nerven, da man das Programm selbst aus dem Quellcode kompilieren muss (auf meinem Linux-System „Ubuntu Hardy Heron“ lief die Kompilierung reibungslos; UPDATE 10.5.2010: Auf einem reinen „Lucid Lynx“-System war das Paket „libssl-dev“ erforderlich, bevor die Kompilierung gelang). Nach dem Kompilieren müssen Sie lediglich die Yle-Areena-Webseite in Ihrem Browser öffnen, um die Sendung Ihrer Wahl abzuspielen. Anschließend müssen Sie die ID-Nummer der Sendung aus der URL kopieren und in den folgenden Befehl einfügen: &lt;code&gt;rtmpdump-yle -r rtmp://flashk.yle.fi/AreenaServer/ --swfUrl http://areena.yle.fi/player/Application.swf -p http://areena.yle.fi/video/706793 -o /home/jeltsch/Multimedia/TV-Sendungen/Kinder &amp;amp; Familie/Die kleine Prinzessin/Pikku\ Prinsessa.flv&lt;/code&gt; UPDATE (10.5.2010): Es ist jetzt benutzerfreundlicher geworden! &lt;code&gt;yle-dl http://areena.yle.fi/video/950912&lt;/code&gt;[img_assist|nid=534|title=|desc=|link=url,http://katsomo.fi|align=left|width=160|height=90]Die einzige andere Sendung, die ich über finnische Internet-TV-Dienste empfange, ist ebenfalls eine ausländische Produktion: 
 &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/MythBusters" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Mythbusters&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Diese erhalte ich jedoch über 
 &lt;a href="http://katsomo.fi/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Katsomo&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, den Internet-TV-Zweig von 
 &lt;a href="http://mtv3.fi" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;MTV3&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, einem finnischen kommerziellen Fernsehsender. Auch bei Katsomo muss man auf einige Kommandozeilen-Tricks zurückgreifen, um die Sendung auf der Festplatte zu speichern. Für Katsomo benötigt man den 
 &lt;a href="http://www.mplayerhq.hu/design7/news.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Mplayer&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
: Öffne die Katsomo-Webseite in deinem Browser, um die Sendung abzuspielen. Kopieren Sie die ID-Nummer der Sendung aus der URL und setzen Sie sie für die Variable „p“ in den folgenden Befehl ein. Manchmal funktioniert die erste Version des Befehls nicht (warum eigentlich nicht?).&lt;code&gt;mplayer -playlist &amp;quot;http://www.katsomo.fi/metafile.asx?p=30911&amp;amp;bw=1000&amp;quot; -dumpstream -dumpfile mythbusters.avi``mplayer &amp;quot;mms://www.katsomo.fi/metafile.asx?p=30911&amp;amp;bw=1000&amp;quot; -dumpstream -dumpfile mythbusters.avi&lt;/code&gt; Manchmal funktioniert das aufgrund von Netzwerküberlastung einfach nicht und die Verbindung bricht nach ein paar (oder zweihundert) MB ab. Und selbst wenn es funktioniert, erhält man möglicherweise eine Fehlermeldung („Stream not seekable“), die man jedoch ignorieren kann – das Material wird trotzdem heruntergeladen. Allerdings wird der Inhalt in Echtzeit gestreamt – das Speichern dauert genauso lange wie das Anschauen, im Gegensatz zu „rtmpdump“ für YLE Areena, das eine 30-minütige Folge in etwa ein bis zwei Minuten herunterlädt (vorausgesetzt, deine Download-Geschwindigkeit lässt das zu).&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Tomatenanbau auf dem Balkon in Finnland</title><link>https://jeltsch.org/de/growing_tomatoes_on_a_balcony_in_finland/</link><pubDate>Sun, 30 Aug 2009 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/growing_tomatoes_on_a_balcony_in_finland/</guid><description>&lt;p&gt;Wir leben in 
 &lt;a href="http://www.helsinki.fi/en/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Helsinki&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 in Finnland. Helsinki liegt etwa auf 60° nördlicher Breite, und das Klima ist alles andere als günstig – außer vielleicht für Pilze, Heidelbeeren und 
 &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Cladonia_rangiferina" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Rentierflechte&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Aber unsere Wohnung hat einen verglasten Balkon in Südlage, und so dachte ich, es müsste möglich sein, dort etwas Gemüse anzubauen. Ich habe Mitte April drinnen Tomaten ausgesät – zu einer Zeit, in der die Temperaturen leicht unter 0 °C fallen können und auch Schneestürme zu dieser Jahreszeit keine Seltenheit sind.&lt;strong&gt;Zu wenig Licht&lt;/strong&gt;Das war zu früh, da es noch nicht genug Licht gab, was zu einem übermäßigen Wachstum führte: sehr dünne, zerbrechliche und hohe Pflanzen, die versuchten, mehr Licht zu erreichen. Ich halte den Einsatz von Kunstlicht nicht für besonders ökologisch, aber in diesem Fall hätte es geholfen. Ein weiterer Fehler war, dass die von uns verwendeten Töpfe viel zu klein waren. Wir verwendeten 2- und 5-Liter-Töpfe, in denen jeweils zwei Pflanzen standen. Nächstes Mal werden wir nur noch eine Pflanze pro 10-Liter-Topf pflanzen. Als die Temperaturen Mitte Mai stiegen, stellten wir die Tomatenpflanzen jedoch auf den Balkon. Da nun reichlich Licht vorhanden war, wuchsen sie sehr schnell und bald gab es viele gelbe Blüten.&lt;strong&gt;Probleme bei der Bestäubung&lt;/strong&gt; Es gab jedoch keine Tomaten. Anscheinend benötigen Tomaten entweder Insekten oder Wind zur Bestäubung, beides hatten wir auf unserem verglasten Balkon nicht. Um den Wind zu ersetzen, kann man die Pflanzen schütteln, um den Pollen freizusetzen. Als wir das taten und die Glasfenster öffneten, bildeten sich umgehend Früchte. Bei der Tomatensorte handelte es sich um eine unbegrenzt wachsende Sorte – das heißt, sie wuchs ständig weiter und bildete immer neue Blüten. Wir mussten sie mit Schnüren stützen, die an der Balkondecke befestigt waren. Am aufwendigsten waren das Gießen und Düngen. Da die Pflanzen nur sehr wenig Erde hatten, mussten sie täglich gegossen und zweimal pro Woche mit einem verdünnten Dünger gedüngt werden. Außerdem mussten wir an sonnigen Sommertagen die Balkonjalousien herunterlassen, um zu verhindern, dass die Pflanzen verbrennen. Viel Arbeit für ein paar Tomaten. Ich stimme 
 &lt;a href="http://www.wisebread.com/how-many-will-lose-money-on-those-frugal-gardens-this-year" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Wise Bread&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 zu, dass der Anbau von eigenem Obst und Gemüse eher ein Hobby ist als eine Möglichkeit, Geld zu sparen.&lt;strong&gt;Besserer Geschmack&lt;/strong&gt;Zugegebenermaßen schmecken die Tomaten von unserem Balkon besser als die aus dem Supermarkt; mein vierjähriger Sohn sagte heute, er esse nur selbst angebaute Tomaten. Vor allem im nördlichen Teil Westeuropas haben viele Menschen noch nie wirklich gute Tomaten probiert. Die abwertende Bezeichnung für eine Tomate, die überhaupt keinen Geschmack hat, lautet (auf Deutsch) „
 &lt;a href="http://de.uncyclopedia.org/wiki/Hollandtomate" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Hollandtomate&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
“. Ich vermute, der Mangel an Geschmack ist auf die optimalen Anbaubedingungen zurückzuführen, vielleicht auch auf die spezifische Sorte. Um beispielsweise ihr volles Aroma zu entfalten, benötigen Tomaten auch Trockenphasen. Trockenphasen führen jedoch zu kleineren Früchten. Und da kommerzielle Erzeuger pro Kilogramm bezahlt werden, erleben ihre Tomaten niemals Trockenphasen. Geschmack lässt sich viel schwerer messen als Gewicht. Der fehlende Geschmack ist wahrscheinlich nicht auf Kunstdünger zurückzuführen (wie ich zuvor vermutet hatte). Wir haben Kunstdünger verwendet, und das Ergebnis war dennoch besser als alles, was ich in diesem Jahr im Handel probiert habe.&lt;strong&gt;Ertrag&lt;/strong&gt;Ich habe insgesamt mehr als 70 Tomaten (etwa 7 kg) von den Pflanzen geerntet. Die Ernte begann recht spät (Anfang August) und dauerte bis Mitte Oktober, als ich alle Tomaten, einschließlich der grünen, gepflückt habe, um zu verhindern, dass sie erfrieren. Alle grünen Tomaten reiften schließlich drinnen nach, und einige wenige verfaulten. Die letzten selbst angebauten Tomaten haben wir Ende November gegessen. Selbst diejenigen, die nach der Ernte nachgereift waren, schmeckten viel besser als das Zeug aus unserem Supermarkt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Das Labor für Molekular- und Krebsbiologie 2008</title><link>https://jeltsch.org/de/mcbl2008names/</link><pubDate>Sat, 11 Jul 2009 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/mcbl2008names/</guid><description>&lt;p&gt;
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/the_molecular_cancer_biology_lab_2008/"&gt; 

&lt;img class="img-fluid "
 src="https://jeltsch.org/img/msbl2008-2800x1234.png"
 srcset="https://jeltsch.org/img/msbl2008-576x254.webp 576w, https://jeltsch.org/img/msbl2008-768x338.webp 768w, https://jeltsch.org/img/msbl2008-992x437.webp 992w, https://jeltsch.org/img/msbl2008-1200x529.webp 1200w, https://jeltsch.org/img/msbl2008-1400x617.webp 1400w, https://jeltsch.org/img/msbl2008-2800x1234.webp 2800w" sizes="100vw" height="1234" width="2800" alt="Gruppenfoto des Labors für Molekular- und Krebsbiologie 2008, mit Namen der Forscher"&gt;
 &lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Riesenseifenblasen</title><link>https://jeltsch.org/de/giant_soap_bubbles/</link><pubDate>Thu, 11 Jun 2009 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/giant_soap_bubbles/</guid><description>&lt;p&gt;Es gibt Hunderte von Webseiten, auf denen Rezepte für riesige Seifenblasen beschrieben werden. Zu den interessanteren gehören 
 &lt;a href="http://bubbles.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;The Bubblesphere&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, 
 &lt;a href="http://www.zurqui.co.cr/crinfocus/bubble/bubble.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Bubble Town&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, 
 &lt;a href="http://homepage.mac.com/keithmjohnson/soapbubbler.com/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Soap Bubbler&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, 
 &lt;a href="http://userpage.chemie.fu-berlin.de/~akhaag/soap/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Riesenseifenblasen durch polymere Additive (auf Deutsch)&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, 
 &lt;a href="http://www.nanonet.go.jp/english/kids/k-make/bubble.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Nanotech Kids&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Warum noch ein Webbeitrag über Seifenblasen? Weil fast alle davon Zutaten verwenden, die dort, wo ich wohne (nämlich in Finnland), nicht erhältlich sind. Ich habe ein Rezept von einem Seifenblasenkünstler bekommen, der bei einer Kindergartenveranstaltung in meiner Nachbarschaft aufgetreten ist, und hier ist meine abgewandelte Version (einschließlich Markennamen, die im Originalrezept fehlten):&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Das Labor für Molekular- und Krebsbiologie 2008</title><link>https://jeltsch.org/de/the_molecular_cancer_biology_lab_2008/</link><pubDate>Mon, 11 May 2009 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/the_molecular_cancer_biology_lab_2008/</guid><description>&lt;p&gt;
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/mcbl2008names/"&gt; 

&lt;img class="img-fluid "
 src="https://jeltsch.org/img/msbl2008-2800x1233.png"
 srcset="https://jeltsch.org/img/msbl2008-576x254.webp 576w, https://jeltsch.org/img/msbl2008-768x338.webp 768w, https://jeltsch.org/img/msbl2008-992x437.webp 992w, https://jeltsch.org/img/msbl2008-1200x529.webp 1200w, https://jeltsch.org/img/msbl2008-1400x617.webp 1400w, https://jeltsch.org/img/msbl2008-2800x1233.webp 2800w" sizes="100vw" height="1233" width="2800" alt="Gruppenfoto des Labors für Molekular- und Krebsbiologie 2008"&gt;
 &lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Das Labor für Molekular- und Krebsbiologie vor 10 Jahren</title><link>https://jeltsch.org/de/the_molecular_cancer_biology_lab_10_years_ago/</link><pubDate>Tue, 05 May 2009 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/the_molecular_cancer_biology_lab_10_years_ago/</guid><description>&lt;p&gt;Ich habe meine Computerdateien aufgeräumt und dabei diese historische Fotocollage gefunden…&lt;/p&gt;


&lt;svg class=""
 
 &gt;
 &lt;use href="https://jeltsch.org/img/msbl1998-2800x3587.png#overlay-context%3duser%2f1"&gt;&lt;/use&gt;
 &lt;/svg&gt;
&lt;p&gt;Und hier ist ein weiteres historisches Dokument. Es handelt sich um einen Artikel über das Alitalo-Labor in der Zeitschrift „Yliopisto“ vom September 2002:&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Weitere Lieder aus Tobis Kindergarten (finnische Weihnachtslieder)</title><link>https://jeltsch.org/de/more_of_tobi_s_kindergarten_songs_finnish_x_mas_songs/</link><pubDate>Wed, 24 Dec 2008 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/more_of_tobi_s_kindergarten_songs_finnish_x_mas_songs/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;DER WELCHEN DER WALDHÜTTE&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schau mal, am Fenster der Waldhütte, da guckt der Welsch heraus.Und der Hase hüpft und flitzt und klopft an die Tür: Hilf mir, hilf mir, ich bitte dich, der Förster lauert mir auf. Ich biete dir Schutz, streck also deine Hand aus.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die „Lapland Awards“ 1998 (Wiederveröffentlichung zum 10-jährigen Jubiläum)</title><link>https://jeltsch.org/de/the_1998_annual_lapland_awards_10_year_anniversary_repost/</link><pubDate>Sat, 30 Aug 2008 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/the_1998_annual_lapland_awards_10_year_anniversary_repost/</guid><description>&lt;p&gt;Guten Abend allerseits und herzlich willkommen zur 20. jährlichen Verleihung der „Finland Alumni Lapland Awards“. Diese Auszeichnungen werden als Anerkennung für herausragende Leistungen in verschiedenen Bereichen während der Alumni-Reise nach Lappland im Jahr 1998 verliehen. Die Preise werden von einer Jury bewertet, deren Mitglieder ausgewählt wurden, weil sie gesagt haben, dass sie es machen würden. In diesem Jahr sind das MJ, MK und MS. Die Preisvergabe spiegelt natürlich nur die (vielleicht verzerrte) Meinung der Jurymitglieder wider, daher sollten alle Kommentare, Glückwünsche und Briefbomben an sie und nicht an die Akademie gerichtet werden.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Tobi's kindergarten songs</title><link>https://jeltsch.org/de/tobi_s_kindergarten_songs/</link><pubDate>Sat, 08 Dec 2007 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/tobi_s_kindergarten_songs/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Die kleinen Goldfischchen&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die kleinen Goldfischchen schwimmen im Teich – die kleine Fischmutter macht sich Sorgen: „Uikaa, uikaa, wenn ihr es könnt, dann schwimmt und schwimmt, glaubt ihr mir? Hop-hop-däbä-däbä-hop-hop-huiHop-hop-däbä-däbä-hop-hop-huiHop-hop-däbä-däbä-hop-hop-huiUnd sie schwammen und schwammen, glaubt ihr das? Ziemlich große Fischjungen schwammen im Teich, und der große Fischvater machte sich Sorgen, schau mal, ob ihr es könnt, und sie schwammen und schwammen, glaubt ihr das? Hop-hop-däbä-däbä-hop-hop-hui Hop-hop-däbä-däbä-hop-hop-hui Hop-hop-däbä-däbä-hop-hop-hui Und sie schwammen und schwammen, glaubt ihr das? Riesige Goldfische schwammen im Teich… Mini, mini Goldfische schwammen im Teich…&lt;/p&gt;</description></item><item><title>My family tree – Mein Stammbaum – Minun sukupuuni</title><link>https://jeltsch.org/de/my_family_tree_mein_stammbaum_minun_sukupuuni/</link><pubDate>Sat, 28 Oct 2006 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/my_family_tree_mein_stammbaum_minun_sukupuuni/</guid><description>&lt;p&gt;Here are some files with preliminary results of my family research. Two of the files below require a password to open! The password is the first name of the boy on the picture. If you have information, please help us to complete the genealogical tree! E-mail: 
 &lt;a href="mailto:michael@jeltsch.org"&gt;michael@jeltsch.org&lt;/a&gt;
. We are looking for pictures of all relatives!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Meine Laufleistungen</title><link>https://jeltsch.org/de/my_running_achievements/</link><pubDate>Tue, 12 Sep 2006 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/my_running_achievements/</guid><description>&lt;table width="790" cellpadding="0" cellspacing="0" border="0"&gt;
	&lt;tr&gt;
		&lt;th&gt;Distanz&lt;/th&gt;
		&lt;th&gt;Zeit&lt;/th&gt;
		&lt;th&gt;Datum&lt;/th&gt;
		&lt;th&gt;Veranstaltung&lt;/th&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr&gt;
		&lt;td&gt;800m&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;2:33&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;9. Okt. 1986&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;Testlauf, Hemberg-Stadion&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr&gt;
		&lt;td&gt;1500m&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;5:08,9&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;19. Sept. 1984&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;Läuferabend, Hemberg-Stadion&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr&gt;
		&lt;td&gt;5000m&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;18:05&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;17. Okt. 1986&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;Testlauf, Hemberg-Stadion&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr&gt;
		&lt;td&gt;10k&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;42:14&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;31. Dez. 1984&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;4. Silvesterlauf "Rund um den Danzturm"&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr&gt;
		&lt;td&gt;10k&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;41:55&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;31. Dez. 1985&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;5. Silvesterlauf "Rund um den Danzturm"&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr&gt;
		&lt;td&gt;10k&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;41:49&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;5. Okt. 1986&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;17. Intern. Iserlohner Volkslauf&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr&gt;
		&lt;td&gt;11k&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;43:18.1&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;26. Okt. 1986&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;13. Intern. Gevelsberger Herbstwaldlauf&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr&gt;
		&lt;td&gt;20k&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;1:25:17&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;6. Okt. 1985&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;16. Intern. Iserlohner Volkslauf&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr&gt;
		&lt;td&gt;Halbmarathon&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;1.53.26&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;17. Mai 2003&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;Helsinki City Run&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr&gt;
		&lt;td&gt;Halbmarathon&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;1.34.??&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;12. Mai 2007&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;Helsinki City Run&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr&gt;
		&lt;td&gt;Halbmarathon&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;1.39.36&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;30. Mai 2004&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;Testlauf (Helsinki City Run Course)&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr&gt;
		&lt;td&gt;Marathon&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;4:06:50&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;2. Aug. 2003&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;Helsinki City Marathon&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr&gt;
		&lt;td&gt;Marathon&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;3:45:54&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;21. Aug. 2004&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;Helsinki City Marathon&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</description></item><item><title>Zu zweit</title><link>https://jeltsch.org/de/zu_zweit/</link><pubDate>Thu, 17 Aug 2006 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/zu_zweit/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zu zweit&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine kleine Geliebte!
Ich glaube, die Straßenlaternen
sind durcheinander hier.
Ich glaube, kein Pflasterstein
ist mehr am richtigen Platz.
Und die Häuser, sieh nur,
der Herr hat sie umgekippt in seinem Zorn.
Das erste Mal sind zu zweit wir allein.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Literatur</title><link>https://jeltsch.org/de/literature/</link><pubDate>Wed, 16 Aug 2006 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/literature/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Einige interessante Literaturhinweise und weiterführende Links&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
 &lt;a href="https://jeltsch.org/pl/zwierzoczlekoupior"&gt;Auszug&lt;/a&gt;
 aus &lt;em&gt;Zwierzoczłekoupiór&lt;/em&gt; von Tadeusz Konwicki (übersetzt von 
 &lt;a href="https://portfolio.ksiazkiewicz.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Marzena Książkiewicz&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
 &lt;a href="https://www.wikiwand.com/de/ZEIT-Bibliothek_der_100_B%C3%BCcher" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Die Zeit-Bibliothek der 100 wichtigsten Bücher der Weltliteratur&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/zu_zweit/"&gt;P. Mustapää: Zu zweit&lt;/a&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/tiszta_szivvel/"&gt;Attila József: Mit reinem Herzen&lt;/a&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der Text des Liedes &lt;em&gt;Szívzuhogás&lt;/em&gt; der ungarischen Rap-Band &lt;em&gt;Rapülök&lt;/em&gt; setzt sich aus Teilen von mehreren berühmten ungarischen Gedichten zusammen:
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Sándor Petőfi: 
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/szeptember_vegen/"&gt;Ende September&lt;/a&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Lázló Nagy: 
 &lt;a href="https://jeltsch.org/de/en_fekszem_itt/"&gt;Ich liege hier&lt;/a&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Dezső Kosztolányi: 
 &lt;a href="https://jeltsch.org/hu/enekek_eneke"&gt;Das Lied der Lieder&lt;/a&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Gyula Juhász: 
 &lt;a href="https://jeltsch.org/hu/szerelem"&gt;Liebe?&lt;/a&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Attila József: Ode&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Tibor Gyurkovics: Morgendämmerung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Dénes Kiss: Du bist ein Teil von mir geworden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Lázló Nagy: 
 &lt;a href="https://jeltsch.org/hu/jartam_en_koromban_hoban"&gt;Ich wanderte in meiner Jugend durch den Schnee&lt;/a&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description></item><item><title>Mein erster Auftritt im finnischen Fernsehen (YLE1)</title><link>https://jeltsch.org/de/my_first_appearance_on_finnish_tv_yle1/</link><pubDate>Thu, 03 Mar 2005 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/my_first_appearance_on_finnish_tv_yle1/</guid><description>&lt;p&gt;Der Dokumentarfilm &lt;em&gt;Syövän nälkäkuolema&lt;/em&gt; (Krebs verhungern lassen) wurde vom finnischen Rundfunkunternehmen 
 &lt;a href="http://www.yle.fi" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;YLE&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 im Rahmen der Reihe 
 &lt;a href="http://www.yle.fi/teema/tiede/tutkittujuttu.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Tutkittu Juttu&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 produziert. Er befasst sich mit Krebs, Krebsforschung und neuen Krebstherapien wie der antiangiogenen Therapie und wurde am 1. März 2005 ausgestrahlt. Das Video können Sie 
 &lt;a href="https://youtu.be/u3eUPQwK0pw" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;hier&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ansehen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Helsinki City Marathon 2003</title><link>https://jeltsch.org/de/helsinki_city_marathon_2003/</link><pubDate>Thu, 16 Oct 2003 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/helsinki_city_marathon_2003/</guid><description>&lt;p&gt;Ich habe am 
 &lt;a href="http://www.helsinkicitymarathon.fi/frontpage" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Helsinki City Marathon&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 teilgenommen.&lt;/p&gt;
&lt;table border="0"&gt;
 &lt;tr&gt;
 &lt;td width="60"&gt;&lt;b&gt;Platzierung&lt;/b&gt;&lt;/td&gt;
 &lt;td width="45"&gt;&lt;b&gt;Nro.&lt;/b&gt;&lt;/td&gt;
 &lt;td width="55"&gt;&lt;b&gt;Nachname&lt;/b&gt;&lt;/td&gt;
 &lt;td width="55"&gt;&lt;b&gt;Vorname&lt;/b&gt;&lt;/td&gt;
 &lt;td width="55"&gt;&lt;b&gt;Verein&lt;/b&gt;&lt;/td&gt;
 &lt;td width="80"&gt;&lt;b&gt;Serie&lt;/b&gt;&lt;/td&gt;
 &lt;td width="65"&gt;&lt;b&gt;&amp;frac12;-Marathon&lt;/b&gt;&lt;/td&gt;
 &lt;td width="55"&gt;&lt;b&gt;Zeit (brutto)&lt;/b&gt;&lt;/td&gt;
 &lt;td width="55"&gt;&lt;b&gt;Zeit (netto)&lt;/b&gt;&lt;/td&gt;
 &lt;/tr&gt;
 &lt;tr&gt;
 &lt;td&gt;1857&lt;/td&gt;
 &lt;td&gt;3921&lt;/td&gt;
 &lt;td&gt;Jeltsch&lt;/td&gt;
 &lt;td&gt;Michael&lt;/td&gt;
 &lt;td&gt;Helsinki&lt;/td&gt;
 &lt;td&gt;Miehet yleinen&lt;/td&gt;
 &lt;td align="center"&gt;2:04:22&lt;/td&gt;
 &lt;td align="center"&gt;4:10:02&lt;/td&gt;
 &lt;td align="center"&gt;4:06:50&lt;/td&gt;
 &lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;










&lt;img class="img-fluid "
 src="https://jeltsch.org/img/profiili2-2800x319.png"
 srcset="https://jeltsch.org/img/profiili2-576x66.webp 576w, https://jeltsch.org/img/profiili2-768x87.webp 768w, https://jeltsch.org/img/profiili2-992x113.webp 992w, https://jeltsch.org/img/profiili2-1200x137.webp 1200w, https://jeltsch.org/img/profiili2-1400x159.webp 1400w, https://jeltsch.org/img/profiili2-2800x319.webp 2800w" sizes="100vw" height="319" width="2800" alt="Bild"&gt;</description></item><item><title>Doktorverteidigung (29. November 2002): Lectio praecursoria</title><link>https://jeltsch.org/de/02phd_lectio/</link><pubDate>Mon, 07 Apr 2003 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/02phd_lectio/</guid><description>&lt;div style="width:100%; max-width:1024px; aspect-ratio:4/3; margin:1rem auto; background:#000; border-radius:4px; overflow:hidden;"&gt;
 &lt;embed src="https://jeltsch.org/swf/02phd_lectio.swf" width="1024" height="768" type="application/x-shockwave-flash" style="width:100%; height:100%;"&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;script src="https://jeltsch.org/ruffle/ruffle.js"&gt;&lt;/script&gt;</description></item><item><title>Michael Jeltschs Dissertation</title><link>https://jeltsch.org/de/phd_thesis/</link><pubDate>Mon, 25 Nov 2002 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/phd_thesis/</guid><description>&lt;p&gt;Meine Dissertation wurde publiziert: &lt;em&gt;Michael Jeltsch:&lt;/em&gt; &lt;strong&gt;VEGFR-3 Liganden und Lymphangiogenese&lt;/strong&gt;, Helsinki 2002. Die öffentliche Verteidigung findet am 29. November 2002 im Biomedicum Helsinki statt.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>