<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Geschwindigkeitsbegrenzung on Michael’s Domain</title><link>https://jeltsch.org/de/tags/geschwindigkeitsbegrenzung/</link><description>Recent content in Geschwindigkeitsbegrenzung on Michael’s Domain</description><generator>Hugo</generator><language>de</language><copyright>Copyright © 2002 - 2026 Michael Jeltsch.</copyright><lastBuildDate>Fri, 24 Jul 2026 00:18:18 +0300</lastBuildDate><atom:link href="https://jeltsch.org/de/tags/geschwindigkeitsbegrenzung/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Amber aus Stutthof</title><link>https://jeltsch.org/de/amber_from_stutthof/</link><pubDate>Tue, 01 Aug 2017 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/amber_from_stutthof/</guid><description>&lt;p&gt;Beim Laufen am Ostseestrand in der Nähe von 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/K%C4%85ty_Rybackie" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Kąty Rybackie&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 (Polen) habe ich ein paar Bernsteinstücke aufgesammelt. Ein Teil davon hat den Schwimmtest (in 20 % w/v NaCl-Lösung bei Raumtemperatur) nicht bestanden, aber ich habe keine Ahnung, woraus die nicht schwimmenden Steine eigentlich bestehen (sie sind zu weich für Glas, vielleicht Plastik?).Als ich hier zu einem einwöchigen Strandurlaub ankam, wusste ich nicht, dass das kleine Dorf, in dem wir wohnten, zur Gemeinde 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Sztutowo" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Stutthof&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 gehörte, wo sich 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Stutthof_concentration_camp" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;eines der nationalsozialistischen Konzentrationslager&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 befand. Tatsächlich habe ich zweimal einen Abstecher von meinen täglichen Morgenläufen am Strand gemacht, um mir das Lager anzusehen, das heute ein Museum ist. Interessanterweise dürfen Kinder unter 12 Jahren das Gelände nicht betreten. Das unterscheidet sich von den Gedenkstätten der Konzentrationslager in Deutschland, die ich kenne: Dort liegt die Entscheidung, ob man Kinder mitnimmt, bei den Eltern. Eine weitere bemerkenswerte Erinnerung an diesen Urlaub waren die Autofahrten, die mich dazu brachten, meine fest verwurzelte Meinung zu überdenken, dass die meisten Autofahrer hier in Finnland unverantwortlich und meist zu schnell fahren. Tatsächlich war es in Polen fast unmöglich, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten, da sich offenbar niemand daran hält. Mir wurde klar, dass das Fahren in einem Auto, das sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält, gefährlicher wäre als das Fahren in einem rücksichtslos rasenden Fahrzeug, da man auf schmalen Landstraßen ständig überholt würde. Daher habe auch ich die Geschwindigkeitsbegrenzungen überschritten. Es überrascht nicht, dass Polen die höchsten Verkehrstotenraten in Europa aufweist (
 &lt;a href="https://www.economist.com/blogs/easternapproaches/2013/06/polish-driving" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.economist.com/blogs/easternapproaches/2013/06/polish-driving&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ). Die polnische Regierung gibt zwar vor, diese Zahlen senken zu wollen, doch anstatt die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu senken, hat sie diese 2011 erhöht. 
 &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zul%C3%A4ssige_H%C3%B6chstgeschwindigkeit" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Laut Wikipedia&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen von 130 auf 140 km/h und auf Schnellstraßen von 110 auf 120 km/h angehoben. Eine grobe Schätzung (basierend auf 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_traffic-related_death_rate" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;diesen Zahlen&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
) zeigt, dass in den letzten 20 Jahren auf polnischen Straßen etwa genauso viele Menschen ums Leben gekommen sind wie in den Jahren 1939–1945 durch die Nazis in Stutthof ermordet wurden. Vielleicht sollte die polnische Polizei anfangen, die Geschwindigkeitsbegrenzungen durchzusetzen?&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>