<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>La Paillasse on Michael’s Domain</title><link>https://jeltsch.org/de/tags/la-paillasse/</link><description>Recent content in La Paillasse on Michael’s Domain</description><generator>Hugo</generator><language>de</language><copyright>Copyright © 2002 - 2026 Michael Jeltsch.</copyright><lastBuildDate>Fri, 24 Jul 2026 00:18:18 +0300</lastBuildDate><atom:link href="https://jeltsch.org/de/tags/la-paillasse/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Echtes Biohacking</title><link>https://jeltsch.org/de/echtes_biohacking/</link><pubDate>Mon, 13 Jun 2016 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/echtes_biohacking/</guid><description>&lt;p&gt;Steven Novella hat einen interessanten 
 &lt;a href="http://theness.com/neurologicablog/index.php/what-is-biohacking/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Blog-Artikel ūber Biohacking&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 geschrieben. Ich schliesse mich seiner Meinung grösstenteils an, dass die meisten diesen Begriff zu Unrecht fūr sich in Anspruch nehmen, weil sie eben nichts konzeptionell Neues machen, was diesen neuen Begriff rechtfertigte. Allerdings haben sich für die Anwendung dieses Begriffes und seine Abgrenzung zur DIY-Biologie und diversen Körper-Modifikationsbewegungen noch keine einheitlichen Maßstäbe etabliert.Die Definition von Biohacking als die &amp;ldquo;Freiheit, seine Biologie tiefgrūndig zu erforschen&amp;rdquo; ist weitgehend nichtssagend. Das Wort Hacking hat im allgemeinen Sprachgebrauch meist den Beigeschmack des Illegalen oder zumindest des Halblegalen. Diesem Sprachgebrauch folgend könnte man Doping im Sport als Biohacking bezeichnen, Kaffeetrinken aber eher nicht (einmal davon abgesehen, dass Kaffeetrinken zumindest für einige Leute den Tatbestand des Doping erfüllt). Ein anderes Beispiel, das ich als &amp;ldquo;echtes&amp;rdquo; Biohacking bezeichnen würde wäre der Gebrauch von Crispr/Cas um seine eigene DNS zu editieren. Oder die Herstellung von Medikamenten in der eigenen Garage.Die Frage ist: Macht irgendeiner sowas? Gentechnologische Verfahren und die Herstellung von Pharmazeutika sind im universitären und kommerziellen Bereich streng reglementiert, weil solche Verfahren einige Risiken mit sich bringen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die regulierenden Behörden sich nicht darüber freuen, noch eine weitere Szene auf Anzeichen von 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Bioterrorism" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Bioterrorismus&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 überwachen zu müssen.Tatsächlich wird es immer leichter, die diesbezüglich notwendigen Werkzeuge herzustellen und zu benutzen. Biotechnologie in der Garage ist Wirklichkeit, zumindest hat die Zeitschrift Nature diesem Thema ein 
 &lt;a href="http://www.nature.com/news/2010/101006/full/467650a.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;News Feature&amp;nbsp;






 
 
 
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 gewidmet. Schon vor geraumer Zeit habe ich einen Vortrag gehört von Thomas Landrain, einem der Köpfe hinter dem 
 &lt;a href="http://lapaillasse.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;La Paillasse-Labor&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 (Thomas: du hattest versprochen, die Internet-Seiten von La Paillasse ins Englische zu übersetzen!), einem Biotechnologie-Laboratorium, dass ohne Startkapital in einer Pariser Vorstadt-Garage gegründet wurde und dass wirklich interessante Projekte durchführt (hier ein 
 &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3740105/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Artikel von Thomas Landrain über DIY-Biologie&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
). Und auch Konferenzen wurden schon zum Thema DIY-Biologie veranstaltet: 
 &lt;a href="https://www.synenergene.eu/news-item/paris-conference-what-can-do-it-yourself-biology-do" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.synenergene.eu/news-item/paris-conference-what-can-do-it-yourself-biology-do&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Aber wo ist die Grenze zwischen DIY-Biologie und Biohacking? &lt;em&gt;E. coli&lt;/em&gt;-Bakterien zu modifizieren, damit sie 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Erythropoietin" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Erythropoietin&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 herstellen, dann das Protein aufreinigen und in sich selbst injizieren, um seine sportliche Leistung zu verbessern würde wahrscheinlich jeder als Biohacking durchgehen lassen. Meiner Meinung nach ist dieses Beispiel gar nicht so abwegig, sondern wäre durchaus mit den Mitteln der heutigen DIY-Biologie realisierbar.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Echtes Biohacking</title><link>https://jeltsch.org/de/real_biohacking/</link><pubDate>Mon, 23 May 2016 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/real_biohacking/</guid><description>&lt;p&gt;Ich habe einen interessanten 
 &lt;a href="http://theness.com/neurologicablog/index.php/what-is-biohacking/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Blogbeitrag von Steven Novella über Biohacking&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 gelesen. Ich stimme voll und ganz zu, dass die meisten Menschen, die Biohacking propagieren, nichts tun, was die Verwendung dieses Begriffs rechtfertigen würde. Ein neuer Begriff sollte verwendet werden, wenn man etwas konzeptionell Neues tut. Die Verwendung des Begriffs „Biohacking“ und seine Beziehung zur DIY-Biologie sowie zu verschiedenen Bewegungen der Körpermodifikation hat sich jedoch noch nicht gefestigt. Die Definition von Biohacking als „Freiheit, die Biologie tiefgreifend zu erforschen“ macht den Begriff ziemlich bedeutungslos. Der Begriff „Hacking“ hat (zu Recht oder zu Unrecht) schon immer die Vorstellung beinhaltet, etwas Illegales oder zumindest grenzwertig Legales zu tun. Um dieser Analogie zu folgen, könnte Doping im Sport als Biohacking betrachtet werden (nicht jedoch Kaffeetrinken – ungeachtet der Tatsache, dass Kaffee für manche Menschen durchaus die Kriterien für Doping erfüllt). Andere Beispiele, die ich als „echtes“ Biohacking bezeichnen würde, wären der Einsatz von CRISPR/Cas zur Veränderung der eigenen DNA oder die Entwicklung von Medikamenten zur Behandlung von Krankheiten in der eigenen Garage. Die Frage ist: Macht das überhaupt jemand? Die Entwicklung solcher Techniken unterliegt sowohl in der akademischen Forschung als auch in kommerziellen Unternehmen strengen Vorschriften, und echte Gentechnik birgt reale Risiken. Es überrascht nicht, dass die Strafverfolgungsbehörden nicht gerade begeistert sind von einer weiteren Subkultur, die sie auf Anzeichen von 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Bioterrorism" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Bioterrorismus&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 überwachen müssen. Allerdings werden die Werkzeuge immer einfacher zu bedienen, und „Garagen-Biotechnologie“ ist eine reale Erscheinung (zumindest hielt „Nature“ sie für einen 
 &lt;a href="http://www.nature.com/news/2010/101006/full/467650a.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;News-Beitrag&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 wert). Vor einiger Zeit habe ich mir einen Vortrag von Thomas Landrain angehört, einem der Köpfe hinter dem 
 &lt;a href="http://lapaillasse.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;La Paillasse-Labor&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 (Thomas: Du hast versprochen, dass die Webseiten von La Paillasse ins Englische übersetzt werden!), einem Biotech-Labor, das ohne jegliches Startkapital in einer Garage in einem Pariser Vorort gegründet wurde. Dort wird ziemlich interessante Forschung betrieben (siehe z. B. 
 &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3740105/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;diesen Artikel&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 über seine Sichtweise auf die DIY-Biologie). Es gibt auch Konferenzen zum Thema DIY-Biologie: 
 &lt;a href="https://www.synenergene.eu/news-item/paris-conference-what-can-do-it-yourself-biology-do" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.synenergene.eu/news-item/paris-conference-what-can-do-it-yourself-biology-do&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Aber wann wird aus DIY-Biologie Biohacking? Die Modifizierung von &lt;em&gt;E. coli&lt;/em&gt;-Bakterien zur Produktion von 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Erythropoietin" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Erythropoetin&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, um dieses anschließend aufzureinigen und sich selbst zu injizieren, um die sportliche Leistungsfähigkeit zu steigern, würde sicherlich als Biohacking gelten. Meiner Meinung nach wäre dieses Beispiel angesichts des aktuellen Stands der DIY-Biologie-Technologie tatsächlich machbar…&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>