<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Schüleraufgaben on Michael’s Domain</title><link>https://jeltsch.org/de/tags/sch%C3%BCleraufgaben/</link><description>Recent content in Schüleraufgaben on Michael’s Domain</description><generator>Hugo</generator><language>de</language><copyright>Copyright © 2002 - 2026 Michael Jeltsch.</copyright><lastBuildDate>Fri, 24 Jul 2026 00:18:18 +0300</lastBuildDate><atom:link href="https://jeltsch.org/de/tags/sch%C3%BCleraufgaben/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Es ist schwierig, die Arbeiten der Schüler zu benoten.</title><link>https://jeltsch.org/de/grading/</link><pubDate>Sat, 16 Dec 2023 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/grading/</guid><description>&lt;p&gt;Ich habe in diesem Herbst Hunderte von studentischen Arbeiten gelesen. In vielen dieser Arbeiten sollen die Studierenden Fragen beantworten. Die Benotung dieser Arbeiten bedeutet, zu entscheiden, ob die Antwort „richtig“ oder „falsch“ ist. Das ist manchmal schwierig. Die meisten Antworten liegen irgendwo zwischen „richtig“ und „falsch“. Daher offenbart die Notwendigkeit der Benotung ein tiefer liegendes Problem: Bevor ich entscheiden kann, wo auf dem Spektrum zwischen „richtig“ und „falsch“ die Antworten der Studierenden liegen, muss es ein objektives „richtig“ und „falsch“ geben. Andernfalls sind objektive Noten von vornherein eine Illusion (ganz abgesehen von dem Problem, wie man sie zuverlässig festlegen könnte). Allerdings ist unser gesamtes wissenschaftliches Wissen vorläufig. Es unterliegt Änderungen oder sogar einer Umkehrung, sobald neue, bessere Daten verfügbar werden. Wie kann man also eine Arbeit mit irgendeiner Sicherheit benoten? Glücklicherweise ist nicht unser gesamtes Wissen gleichwertig. Ein wichtiges Kennzeichen einer wissenschaftlichen Aussage ist die 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Falsifiability" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Falsifizierbarkeit&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, ein Konzept, das vielleicht erstmals vom Wissenschaftsphilosophen Karl Popper in seinem Buch 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/The_Logic_of_Scientific_Discovery" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Die Logik der wissenschaftlichen Entdeckung&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 populär gemacht wurde. Was sind Beispiele für wissenschaftlich falsifizierbare Theorien?&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>