<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Swiss Lymphsymposium on Michael’s Domain</title><link>https://jeltsch.org/de/tags/swiss-lymphsymposium/</link><description>Recent content in Swiss Lymphsymposium on Michael’s Domain</description><generator>Hugo</generator><language>de</language><copyright>Copyright © 2002 - 2026 Michael Jeltsch.</copyright><lastBuildDate>Fri, 24 Jul 2026 00:18:18 +0300</lastBuildDate><atom:link href="https://jeltsch.org/de/tags/swiss-lymphsymposium/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Was wissen wir eigentlich sicher über Lipödeme?</title><link>https://jeltsch.org/de/was_wissen_wir_eigentlich_sicher_ueber_lipoedeme/</link><pubDate>Mon, 09 Sep 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/was_wissen_wir_eigentlich_sicher_ueber_lipoedeme/</guid><description>&lt;p&gt;Das Lipödem ist eine Ansammlung von subkutanem Fettgewebe, vor allem im unteren Körperbereich, die sich einer Gewichtsabnahme widersetzt und fast ausschließlich bei Frauen auftritt. Es ist oft schmerzhaft, neigt zu Hämatomen und hat vermutlich eine genetische Komponente, die wahrscheinlich durch hormonelle Veränderungen ausgelöst wird. Obwohl das Lipödem bereits vor mehr als 80 Jahren als Krankheit erkannt wurde, ist unser Wissen über die Krankheit und ihre Entstehung lückenhaft. Die Gründe dafür liegen nicht zuletzt darin, dass das Lipödem erst vor kurzem in den offiziellen Kanon der Krankheiten aufgenommen wurde. Nahezu alle Aspekte der Krankheit sind umstritten, angefangen bei der Klassifizierung. Die Symptome des Lipödems überschneiden sich mit denen der Adipositas, Lipodystrophien, Lymphödeme und Bindegewebserkrankungen. Es gibt noch keine spezifischen Tests und aufgrund der unsicheren Diagnoselage bestehen auch erhebliche Unsicherheiten bezüglich der Prävalenz des Lipödems, mit weit auseinandergehenden Schätzungen, die von 1:75.000 bis zu 39 % aller Frauen reichen. Zur Ursache des Lipödems wurden viele Hypothesen aufgestellt, u. a. dass es sich um eine Fettstoffwechselstörung, eine Bindegewebsstörung, eine entzündliche oder Immunerkrankung handelt. Eine endgültige Ursache wurde noch nicht gefunden, und die Suche nach „Lipödem-Genen“ hat bisher keine eindeutigen Ergebnisse erbracht, mit Ausnahme einzelner Gene, die nur für einen kleinen Teil aller Patienten eine Rolle spielen.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>