<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Technology on Michael’s Domain</title><link>https://jeltsch.org/de/tags/technology/</link><description>Recent content in Technology on Michael’s Domain</description><generator>Hugo</generator><language>de</language><copyright>Copyright © 2002 - 2026 Michael Jeltsch.</copyright><lastBuildDate>Fri, 24 Jul 2026 00:18:18 +0300</lastBuildDate><atom:link href="https://jeltsch.org/de/tags/technology/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Nudossi, was sonst?</title><link>https://jeltsch.org/de/nudossi_was_sonst/</link><pubDate>Sun, 13 Sep 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/nudossi_was_sonst/</guid><description>&lt;p&gt;Ich weiß nicht genau, wann 
 &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Nutella" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Nutella&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 in den Supermarktregalen in Finnland aufgetaucht ist. 1989, als ich zum ersten Mal in Finnland in der Kalksteinziegelfabrik in Rajamäki (&lt;em&gt;Rajamäen kalkkitiilitehdas&lt;/em&gt;) gearbeitet habe, gab es hier weder 
 &lt;a href="http://berlinerisch.com/blog/2018/09/06/the-holy-trininty-of-hazelnut-spreads-nutella-nudossi-nusspli/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Nutella noch Nudossi oder Nusspli&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Aufgrund der beiden Hauptbestandteile (Zucker und Palmöl) lässt sich jedoch vermuten, dass mit jedem Glas Nutella meine Überlebenschancen beim ersten Herzinfarkt sinken. In Deutschland gibt es ein etwas teureres, aber massiv besseres Produkt: Nudossi. Es ist wie Nutella, aber statt der mageren 13% Nüsse enthält Nudossi 36% Haselnüsse. Obwohl ich mir vorgenommen hatte, meine Amazon-Bestellungen zu minimieren (siehe hier warum: 
 &lt;a href="https://www.newyorker.com/magazine/2019/10/21/is-amazon-unstoppable%29" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.newyorker.com/magazine/2019/10/21/is-amazon-unstoppable)&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
, habe ich während des Koronafrühlings einen großen (1 kg) Eimer Nudossi bestellt. Als ich jedoch im Sommer auf &amp;ldquo;Noch einmal bestellen&amp;rdquo; klickte, kam prompt die folgende Fehlermeldung: &amp;ldquo;Dieser Artikel kann nicht an die gewählte Adresse versandt werden. Sie können entweder die Lieferadresse ändern oder den Artikel aus Ihrer Bestellung löschen&amp;rdquo;.Für Nischenprodukte kann Amazon ein Lebensretter sein, weil solche Produkte einen peripheren Markt wie Finnland anders nie erreichen würden. Trotzdem ist Amazons Hauptziel natürlich einen Gewinn zu erzielen und nicht den Kunden glücklich zu machen. Glücklicherweise gehen diese beiden Ziele oft, aber nicht immer, Hand in Hand. Es war jedoch nicht das erste Mal, dass ich nur einmal ein Amazon-Produkt bestellen konnte und beim zweiten Versuch feststellen musste, dass Finnland von der Liste der möglichen Lieferziele entfernt worden ist. Ich habe das Gefühl, dass hinter diesem Muster eine böswillige künstliche Intelligenz steckt.Was habe ich getan? Ich habe es direkt bei der Fabrik von Vadossi bestellt (
 &lt;a href="https://www.vadossi.de/shop/kategorien/nudossi/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://www.vadossi.de/shop/kategorien/nudossi/&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ). Obwohl im Webshop der Fabrik der Versand an internationale Bestimmungsorte nicht ausdrücklich erwähnt wurde, hatte ich keine Probleme, dies per E-Mail zu regeln. Hinzu kam, dass der Endpreis weit unter dem lag, den ich bei Amazon.de bezahlt hätte.Ich weiß, dass Amazon seinen schwedischen (Amazon.se) Ableger plant, um den skandinavischen Markt zu bedienen. Auch In Finnland hat Amazon bereits ein Lagerhaus gekauft (
 &lt;a href="https://translate.google.com/translate?sl=fi&amp;amp;tl=en&amp;amp;u=https%3A%2F%2Fwww.hs.fi%2Ftalous%2Fart-2000006611380.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;https://translate.google.com/translate?sl=fi&amp;tl=en&amp;u=https%3A%2F%2Fwww.hs.fi%2Ftalous%2Fart-2000006611380.html&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
 ). Aber angesichts der böswilligen KI sollte ich wahrscheinlich weiterhin die Menge meiner Bestellungen minimieren.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Sauerteigvollkornweizenbrot</title><link>https://jeltsch.org/de/sourdough_whole_wheat_bread/</link><pubDate>Sat, 09 Feb 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jeltsch.org/de/sourdough_whole_wheat_bread/</guid><description>&lt;p&gt;Traditionalles finnisches Brot wird aus Roggen gebacken. Und zwar mit Sauerteig. Das erfordert ziemlich viel Sachverstand, wenn man der &amp;ldquo;reinen Lehre&amp;rdquo; folgen will und nur Vollkornroggenmehl, Wasser, Salz und Sauerteig als Zutaten akzeptiert. Auch die meisten der kommerziell hergestellten Roggenbrote hier in Finnland weichen von diesen strengen Regeln ab. Weizen ist nicht ganz so problematisch, obwohl er in der letzten Zeit wegen seines hohen Glutengehalts einen schlechten Ruf bekommen hat (zum grössten Teil wohl zu Unrecht). Weizen eignet sich ja zum Backen genau deswegen am besten, weil er viel und sehr klebriges Gluten enthält und damit das Krümeln des Brots verhindert. Der deutsche Name für Gluten ist ja &amp;ldquo;Klebereiweiß&amp;rdquo;.Weizenvollkornbrote mit Hefe habe ich schon oft gebacken, aber letzte Woche habe ich mich an ein Sauerteigweizenvollkornbrot gewagt. Den Sauerteig habe ich selbst hergestellt und darauf vertraut, dass ein bischen Bäckerhefe und Joghurt die Mehl-Wasser-Mischung solange vor schädlichen Bakterien schützen, bis sich die richtigen Mikroorganismen angesiedelt haben.Obwohl wir eine eigen Mühle zum Mehlmahlen besitzen, habe ich bisher fast immer fertig gemahlenes Mehl im Geschäft gekauft. Ungemahlener Weizen wird hier leider nur in Bioläden in Kleinstmengen zu Preisen verkauft, die ich einfach nicht mehr akzeptabel finde (&amp;gt;2.5 Euro/kg). Zum Glück habe ich endlich einen Bauernhof gefunden, der guten Weizen preiswert ab Hof verkauft und der mit öffentlichen Verkehrsmitteln (fast) erreichbar ist: 
 &lt;a href="https://krannintila.fi" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"&gt;Krannin Tila&amp;nbsp;






 
 
 
 &lt;svg class="svg-inline--fa fas fa-up-right-from-square fa-2xs" fill="currentColor" aria-hidden="true" role="img" viewBox="0 0 512 512" overflow="visible"&gt;&lt;use href="#fas-up-right-from-square"&gt;&lt;/use&gt;&lt;/svg&gt;&lt;/a&gt;
. Das Resultat war gar nicht so schlecht. Selbst meine überkritischen Kinder haben das Brot gegessen (allerdings nur solange es frisch war). Der Geschmack erinnert mehr an Roggenbrot als an Weizenbrot. Wahrscheinlich ist für den Geschmack das Treibmittel wichtiger als die Getreidesorte.Und so habe ich es gemacht:&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>