Zu zweit

Zuletzt verändert am 24. Juli 2026 • 1 Min. Lesezeit • 107 Wörter
Gedicht “Zu zweit” von P. Mustapää

Zu zweit

Meine kleine Geliebte! Ich glaube, die Straßenlaternen sind durcheinander hier. Ich glaube, kein Pflasterstein ist mehr am richtigen Platz. Und die Häuser, sieh nur, der Herr hat sie umgekippt in seinem Zorn. Das erste Mal sind zu zweit wir allein.

Meine kleine Geliebte! Entlang die Wege meiner Gedanken geht ein Mann aus Nebel, durchsichtig ganz und gar wie die Scheiben des Glasers. Auch du durchschaust ja den Mann,
wie dumm er ist. Du siehst ja, wie er dir sagen möchte, sein Leben würde er lassen für dich.

Oh, meine kleine Geliebte! Schlag auf dem Straßenpflaster nicht ganz ihn kaputt mit deinem Lachen.

P. Mustapää (1925)